Nur das authentische Original sagt die Wahrheit? Die Collage in der Dokumentarliteratur der 60er und 70er Jahre und der Roman "Mordverläufe" von Manfred Franke


Hausarbeit, 2018

21 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Historischer Hintergrund
2.1. Die Reichspogromnacht vom 9.November 1938
2.2. „Judenaktion“ in einer Kleinstadt

3. Mordverläufe, ein dokumentarischer Roman
3.1. Nach Auschwitz kann man keine Gedichte mehr schreiben: Dokumentarliteratur der 1960er und 70er Jahre.
3.2. Erinnern und vergessen
3.3. Literarische Mittel in Mordverläufe
3.3.1. Protokoll
3.3.2. Fiktion
3.3.3. Montage und Zitat
3.3.4. Zeuge und Erzähler

4. Veröffentlichungsgeschichte und Wirkung

5. Fazit

6. Literatur

7. Quellen:

1. Einleitung

Dokumentarliteratur sei ein „Zwitterwesen“[1] zwischen Journalismus und Literatur, schreibt Nikolaus Miller in seiner Prolegomena. Ihre neuerliche Blüte[2] in den 1960er Jahren hatte ihre Ursache in der zu der Zeit einsetzenden Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus (Auschwitzprozesse) und der Überzeugung, dass die Arbeiterschaft in der ‚bürgerlichen‘ Literatur nur ungenügend zu Wort gekommen sei. Die vorliegende Arbeit untersucht Man-fred Frankes Mordverläufe[3], ein Beispiel der Dokumentarliteratur, das ein Ereignis aus der Zeit des Nationalsozialismus zum Thema hat: die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 in einer rheinischen Kleinstadt. Im ersten Abschnitt soll der historische Ablauf dieser Nacht in Deutschland und in der Kleinstadt Hilden skizziert werden. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Dokumentarliteratur im Allgemeinen und dem Roman Mordverläufe, der mit seinen literarischen Mitteln der Programmatik dieser Literatur folgt. Herkömmliches fiktionales Erzählen sei der unfassbaren Grausamkeit und Unmenschlichkeit der nationalsozialistischen Herrschaft nicht angemessen. Nur die getreue Wiedergabe der Dokumente ermögliche die angemessene Auseinandersetzung mit dieser Zeit.[4] Es stellt sich hier die Frage, ob die Dokumente allein wirklich in der Lage sind, die ‚Wahrheit‘ ans Licht zu bringen. Franke verwendet über weite Strecken des Romans die Collage, um aus dem vorgefundenen Material weitere Erkenntnisse zu gewinnen; auch über das Erinnern und Vergessen (Kap. 3.2.) der Täter in der Gerichtsverhandlung, der gewöhnlichen Hildener Bürger, die Zeuge wurden und dem eigenen Erinnern Frankes, der 1938 acht Jahre alt war.

Die Dokumentarliteratur der 1960er Jahre beansprucht für sich ein hohes Maß an Wahrhaftigkeit. Dies findet auch im häufigen Gebrauch des Protokollbegriffs seinen Ausdruck. Gleichzeitig tritt der Autor in den Hintergrund und behauptet für sich nur das Amt eines Protokollanten. Kapitel 3.3.1. beschäftigt sich damit, eine Arbeit von Michael Niehaus ist ihr zu Grunde gelegt.

In einem Widerspruch zum dokumentarischen Anspruch des Romans steht die Tatsache, dass Franke alle Personen mit einem Pseudonym versehen hat. Auch Hilden wird nicht namentlich erwähnt. Es war eine Forderung des städtischen Angestellten, der Franke nur unter dieser Bedingung die Gerichtsprotokolle zur Verfügung stellte. In dieser Arbeit werden ebenfalls die Pseudonyme des Romans verwendet, mit Ausnahme des ersten Kapitels über den historischen Hintergrund. Das letzte Kapitel schließlich beschäftigt sich mit der Rezeption der Mordverläufe.

2. Historischer Hintergrund

Da die historischen Vorgänge der Reichspogromnacht im November 1938 nicht Thema dieser Arbeit sind, sollen sie hier zum besseren Verständnis der Romanhandlung nur kurz vorgestellt werden.

2.1. Die Reichspogromnacht vom 9.November 1938

Der Pogrom vom 9. November war nicht der erste seit 1933. Zu Beginn der Herrschaft der NSDAP kam es zu sogenannten ‚wilden‘ Aktionen der Parteibasis gegen Juden und jüdische Geschäfte.[5] Dies setzte sich in den folgenden Jahren fort, wobei die Regierung noch versuchte, solche Einzelaktionen zu verhindern. So schrieb der Oberpräsident der Rheinprovinz in einem Erlass, dass „Judenpogrome in der Provinz“[6] verhindert werden müssten.[7]

Im Herbst 1938 entzog die polnische Regierung allen polnischen Juden, die länger als fünf Jahre im Ausland gelebt hatten, die polnische Staatsbürgerschaft und verwehrte ihnen eine Wiedereinreise nach Polen. Über 12000 jetzt staatenlose Juden wurden Ende Oktober 38 von der deutschen Regierung an die polnische Grenze abgeschoben, wo sie zunächst in Baracken und Ställen vegetieren mussten. Unter diesen Personen befanden sich auch die Eltern des späteren Attentäters auf den Botschaftsangehörigen Ernst vom Rath in Paris.[8] Angeblich aus „Protest“[9] gegen die antijüdische Politik Deutschlands und der Lage seiner Verwandten schoss Herschel Grynszpan am 7.November 1938 auf den Legationssekretär vom Rath, der am 9.November an seinen Verletzungen starb.

An diesem 9. November wurde der Toten des Putschversuchs Hitlers in München 1923 gedacht. Während der Feier zu diesem Anlass erhielt die Parteiführung die Nachricht vom Tode vom Raths. Goebbels übernahm die Aufgabe einen ‚spontanen Volkszorn‘ gegen die Juden zu organisieren, bei dem die Partei nicht in Erscheinung treten sollte.[10] In dieser Nacht wurden in ganz Deutschland einschließlich des angeschlossenen Österreichs fast sämtliche Synagogen zerstört und abgebrannt, sowie die meisten jüdischen Geschäfte und viele Wohnungen verwüstet. Viele Juden wurden gedemütigt, verprügelt und ermordet.[11]

Dieser unter dem Euphemismus ‚Kristallnacht‘ bekannt gewordene Pogrom wurde von der NSDAP und ihren Gliederungen gesteuert, zu einem großen Teil waren SA und SS beteiligt, zudem schlossen sich auch gewöhnliche Bürger, wie z.B. Händler und andere Gewerbetreibende an, die sich unbequemer Konkurrenz entledigen wollten. Am 10. November verlangte das Propagandaministerium ein Ende der Aktionen, jedoch setzten an manchen Orten Parteibasis und ‚der Mob‘ die Pogrome fort.[12] Diese Nacht war weniger ein Wendepunkt als vielmehr ein weiterer Schritt, mit radikaleren Mitteln in Richtung der vollständigen Vernichtung der Juden.[13] In den folgenden Wochen wurden ca. 30.000, zumeist wohlhabende Juden in Konzentrationslagern gefangen genommen. Die meisten wurden bis Mitte 1939 wieder freigelassen. Die Bedingung für die Freilassung war die Aufgabe ihrer Betriebe und anderer Vermögen.[14]

2.2. „Judenaktion“ in einer Kleinstadt[15]

Auch in Hilden wurde am Abend des 9.November. der Münchener Ereignisse von 1923 mit einer Feier in der Aula des Gymnasiums gedacht. Anschließend wollte man den Abend beim Bier im ‚Deutschen Haus‘, dem Stammlokal der örtlichen NSDAP, fortsetzen. Noch bevor offizielle Anweisungen aus Partei, SS und SA nach Hilden gelangten, erreichte die Gäste des Lokals die telefonische Information, „daß in Düsseldorf etwas gegen die Juden unternommen würde“[16]. Im ‚Deutschen Haus‘ bildeten sich daraufhin zwei Tätergruppen, die für den Hildener Pogrom verantwortlich waren. Die erste Gruppe setzte sich aus Josef Buchbinder, weiteren Personen aus Hilden und einigen auswärtigen SS- Leuten zusammen. Buchbinder wurde 1948 des dreifachen Mordes überführt und verurteilt. Der zweite Trupp unter dem Hildener SS-Angehörigen Hans de Werth fuhr mit dem Taxi zu den jüdischen Wohnungen. Mindestens ein Toter ist dieser Gruppe zuzuordnen, wobei der tatsächliche Täter nicht mehr ermittelt werden konnte, da entscheidende Teilnehmer, darunter de Werth, im Krieg gefallen waren. Dieser Trupp verwüstete auch das Haus eines Arztes, der sich daraufhin zusammen mit seiner Frau und einer Hausangestellten selbst tötete. Seine Frau überlebte. Die Rolle des NS-Ortsgruppenleiters Heinrich Thiele blieb unklar. Eine direkte Tatbeteiligung konnte ihm nicht nachgewiesen werden. Die Hildener Polizei hielt sich zurück, da es sich um eine ‚Judenaktion‘ gehandelt hätte und ein polizeiliches Einschreiten zwecklos gewesen wäre.[17]

Der nach dem Krieg ermittelnde Kriminalbeamte stellte fest, dass mit den sechs Toten in Hilden bei 22000 Einwohnern „weit über den Rahmen des im übrigen Reich Geschehenen hinausgegangen war.“[18]

3. Mordverläufe, ein dokumentarischer Roman

3.1. Nach Auschwitz kann man keine Gedichte mehr schreiben:

Dokumentarliteratur der 1960er und 70er Jahre[19]

Unter Dokumentarliteratur wird „gemeinhin die politisch engagierte Protokoll- Interview- und Bekenntnisliteratur der 60er Jahre“[20] verstanden. Sie operiert mit bereits vorgefundenen, authentischen Materialien. Dieses Material kann neu angeordnet oder mit fiktionalem Stoff gemischt werden. Es bleibt aber immer als etwas aus dem außerliterarischen Raum Stammendes erkennbar[21]. Walter Benjamin sagte über seine Arbeit an den Passagen: „Methode dieser Arbeit: literarische Montage. Ich habe nichts zu sagen. Nur zu zeigen.“[22] Während die klassische Ästhetik die Gestaltung von Literatur beob-achtet und ihren Fokus auf den künstlerischen Werkbegriff legt, dem der Stoff untergeordnet ist, nimmt die dokumentarische Programmatik die Wirkung ins Visier und betont die Bedeutung des Stoffs (Dokument), dem der Werkbegriff untergeordnet ist.[23] Hoffmann[24] spricht von einer ‚operativen‘ Literatur, die „Wirkungen […] provozieren [und] gesellschaftsverändernde […] Aktion“[25] initiieren solle. Die Erfahrungen der Arbeiter im Kapitalismus, die in der ‚bürgerlichen‘ Literatur bisher nicht Thema gewesen seien, wurden jetzt von Autoren der Dokumentarliteratur aufgegriffen. Dabei wurden die Dokumente nicht ‚gefunden‘, sondern vom Autor selbst erstellt. Erika Runge verwendete in ihren Bottroper Protokollen Interviews mit verschiedenen Personen aus Bottrop, die sie neu zusammenstellte und teils in indirekter Rede wiedergab.[26] Ihr Ziel war es, herauszufinden, ob „bei den Betroffenen ein neues Bewußtsein ihrer Lage entsteht und ob dieses Bewußtsein sie dazu bringt, ihre Lage zu verändern.“[27]

In der vorliegenden Arbeit soll es um das zweite große Gebiet gehen, das die Dokumentarliteratur stark beschäftigt hat und auch Thema von Frankes Roman ist: die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust. Adornos Satz, nach dem es nach Auschwitz unmöglich geworden sei Gedichte[28] zu schreiben[29], bestimmte in dieser Zeit die Diskussion. „Auschwitz ist ästhetisch überhaupt nicht formulierbar, weil es - wie ehrbar immer die Intention des Autors sein mag - Fakten, die sich eben den humanen und ästhetischen Modi entziehen, wieder humanisiert.“[30] Das ist der Fall, da „der Stoff von unfassbarer Grausamkeit [ist und] seine ästhetische Formulierung […] einer unangemessenen ‚Humanisierung‘ [gleichkommt]“[31]. Nur die nichtfiktionale dokumentarische Form sei diesem Thema angemessen. Auch der Autor verschwände hinter den Dokumenten. Zeigen des vorgefundenen Materials war z.B. die Methode von Helmut Heißenbüttel (Deutschland 1944, 1967) und Peter Weiss (Die Ermittlung, 1966). Reinhard Baumgart[32] fragt, wie Unmenschlichkeit beschreibbar sei. Auch die detaillierte Beschreibung brutaler Taten des Faschismus relativiere insofern, als dass die Taten mit anderen kriminellen Taten vergleichbar würden. Die Literatur solle nicht die Inhalte, die einzelne Terroraktion beschreiben, sondern sein System, seine Methode. Er sieht in der Froschperspektive, einer mikroskopischen Untersuchung eines kleinsten Ausschnitts, etwa aus der Kinderperspektive, eine Möglichkeit. Beispielhaft verweist er auf Oskar aus der Blechtrommel von Günther Grass, der die Kristallnacht als Verwüstung eines Spielwarenladens erlebt.[33] Auch bei Franke findet sich dieses Motiv. Da er selbst diese Nacht als Achtjähriger erlebt, verfasst er Teile des Romans aus dieser Kinderperspektive: Am nächsten Morgen sieht er die Klicker auf der Straße vor dem zerstörten Geschäft liegen, die er sich schon lange gewünscht hatte aber nicht bekam. Auch jetzt nicht, als sie im Dreck liegen. „Du kriegst andere, sagte die Mutter, die da sind von dem Juden“.[34]

[...]


[1] Nikolaus Miller: Prolegomena zu einer Poetik der Dokumentarliteratur, München 1982, S.40.

[2] Siehe Fußnote 19, S. 6.

[3] Manfred Franke: Mordverläufe, 9./10. XI 1938, Ein Protokoll von der Angst, von Mißhandlung und Tod, vom Auffinden der Spuren und deren Wiederentdeckung, Erstveröffentlichung Darmstadt 1973. Dieser Arbeit liegt die Ausgabe des Rotbuchverlags Hamburg von 1997 zu Grunde.

[4] Vgl. Franke, S. 21.

[5] Vgl. Hans-Jürgen Döscher: „Reichskristallnacht“. Die Novemberpogrome 1938. Frankfurt/Main 1988, S. 17.

[6] Anselm Faust: Die Reichskristallnacht im Rheinland, Düsseldorf 1987, S. 32.

[7] Vgl. ebd.

[8] Vgl. Döscher, S. 21f.

[9] Ebd. S. 62.

[10] Vgl. Döscher, S. 78.

[11] Vgl. ebd. S. 80.

[12] Vgl. ebd. S. 173.

[13] Vgl.ebd.

[14] Vgl. ebd. S. 110.

[15] Dieses Kapitel stützt sich, soweit nicht anders vermerkt, auf die Arbeit von Wolfgang Hain: Zur Geschichte der Juden in Hilden. In: Hildener Jahrbuch 1979, Müller, Gerd (Hg.), Hilden 1979, S. 75-150.

[16] Ebd. S.122.

[17] Vgl. Hain, S. 131.

[18] Franke, S.40.

[19] Tatsächlich ist die Geschichte der Dokumentarliteratur im Sinne einer Literatur, die sich auf reale Begebenheiten stützt, viel älter. Beispielhaft seien hier nur Goethes Werther und Büchners Woyzeck genannt. In der Literatur der Zwischenkriegszeit finden sich weitere Beispiele. Alfred Döblin verwendet in Berlin Alexanderplatz Vorgefundenes wie Nachrichtenmeldungen, Werbesprüche, und montiert diese in seine fiktive Erzählung. Vgl. Miller, Nikolaus: Prolegomena zu einer Poetik der Dokumentarliteratur, München 1982, S. 180.

[20] Alexandra Kleihues: Medialität der Erinnerung, Göttingen 2015, S.9.

[21] Vgl. Miller, S. 50.

[22] Walter Benjamin, Das Passagen-Werk, Erster Band, Frankfurt/M. 1983, S. 574.

[23] Vgl. Miller, S. 17.

[24] Dieter Hoffmann: Arbeitsbuch Deutschsprachige Prosa seit 1945, Tübingen und Basel 2006.

[25] Ebd., S. 402.

[26] Vgl. ebd., S. 409.

[27] Ebd., S. 409.

[28] Gedicht im Sinne von fiktionaler Erzählung.

[29] Theodor W. Adorno: Negative Dialektik, L3, S. 353, vgl. Miller, S. 51.

[30] Marianne Kesting: Völkermord und Ästhetik. In: Neue Deutsche Hefte 113/114, 1967, H1, S. 88-97, zitiert nach Miller, S 51.

[31] Miller, S. 51.

[32] Reinhard Baumgart: Unmenschlichkeit beschreiben. In: Merkur 202, Köln, Berlin, Januar 1965.

[33] Vgl. Baumgart, S.41.

[34] Franke, S. 10.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Nur das authentische Original sagt die Wahrheit? Die Collage in der Dokumentarliteratur der 60er und 70er Jahre und der Roman "Mordverläufe" von Manfred Franke
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V446353
ISBN (eBook)
9783668826908
ISBN (Buch)
9783668826915
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kristallnacht, Manfred Franke, Mordverläufe, Hilden, Pogrom, Dokumentarliteratur, Protokoll, Collage, Nationalsozialismus, Judenverfolgung
Arbeit zitieren
Christian Neumann (Autor), 2018, Nur das authentische Original sagt die Wahrheit? Die Collage in der Dokumentarliteratur der 60er und 70er Jahre und der Roman "Mordverläufe" von Manfred Franke, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/446353

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