Umsetzung, Evaluation und Diskussion eines eigenen Medienproduktes am Beispiel einer Screencastreihe zum E-Portfolio-System Mahara


Hausarbeit (Hauptseminar), 2017

48 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Analyze und bildungstheoretischer Rahmen

3 Develop und Planung der Lernschritte

4 Design und Entwurf der Lernprozessschritte

5 Implement und Medienproduktion

6 Evaluate und Konstruktion der Evaluation

7 Zusammenfassung der Ergebnisse der Evaluation

8 Fazit und Ausblick

Literatur- und Quellenverzeichnis

Appendizes
Appendix A: Skalen und Bezugspunkte
Appendix B: Variablenübersicht mit Items zum Fragebogen
Appendix c: Variablenübersicht der rekodierten Items

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Phasen in der Nutzung von E-Portfolios und Verortung der Screencastreihe

Abbildung 2: Vorgehen im Instructional Design beim Erstellen von digitalen Bildungsmedien

Abbildung 3: Virtuelle Lernumgebung mit Mahara, Wiki und Moodle

Abbildung 4: Vier Phasen in einem Modell zum Einsatz von E-Portfolios

Abbildung 5: Theorie der kognitiven Verarbeitung beim Lernen

Abbildung 6: Konkretes Vorgehen für das Medienprodukt ״Mahara im Studium nutzen“

Abbildung 8: Videoseite

Abbildung 9: Übungsseite zu Mahara mit interaktiven Elementen

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 : Sequenzierung der angestrebten Lernziele auf die einzelnen Folgen des Screen casts

Tabelle 2: Weitere Sequenzierung der angestrebten Lernziele auf die einzelnen Folgen des Screencasts

Tabelle 3: Dimensionen, Frage und theoretische Verödung

Tabelle 4: Reliabilität der Skalen mit Cronbachs Alpha

Tabelle 5: Deskriptive Statistik (n=60) für die Skalen

1 Einleitung

Im Rahmen dieser Arbeit wird die Evaluation in Bildungskontexten vertieft. Im Rahmen dieses Evaluationskonzeptes werden die vorhandenen theoretischen Konzepte verschiedener Autoren (Austria, 2007b; Nesbit, Belfer, & & Leacock, 2004; Williams, 2007) operationalisiert in einem Fragebogen, wobei einzelne Aspekte wie die technische Bereitstellung als RSS-Feed und die Abonnementmöglichkeit, die typisch für einen Podcast sind, nicht ausgeprägt wurden. Der Screencast steht später auf einer Videoplattform zum Ansehen und Anhören passwortgeschützt bereit.

Zielgruppe der Video-Podcastreihe sind Bachelorstudenten, die an ihrer empirischen Bachelorarbeit arbeiten bzw. diese vorbereiten und Masterstudierende im pädagogischen Studium, die erstmals mit der empirischen Forschung im Modul oder ihrer Masterarbeit beschäftigt sind.

Für die Bachelorstudierenden und Masterstudierenden gibt es je eine eigene Umgebung in Moodle zur Vorbereitung auf die Abschlussarbeit. Für die Studierenden im Masterstudiengang gibt es eine Lernumgebung in Moodle zum virtuellen studentischen Austausch.

Der Screencast führt in die praktische Nutzung des theoretisch im E-Portfolio- Bereich zu verödenden Plugin Mahara für das LMS Moodle ein und hilft den Studierenden und Lehrenden ein Portfolio geordnet und strukturiert anzulegen und zu pflegen.

Der Aufbau dieser Hausarbeit folgt den Phasen des ADDIE-Modells (Morrison, 2010; Niegemann et al., 2008). Im zweiten Kapitel wird die Analyse beschrieben (Analyze). Im dritten Kapitel wird der Entwurfsschritt (Develop) dargelegt. Im dritten Kapitel wird die Konzeptionierung vorgenommen (Design). Im vierten Kapitel wird die Implementierung beschrieben (Implement). Im fünften Kapitel befindet sich die Evaluation (Evaluate). Im abschließenden sechsten Kapitel werden die Ergebnisse im Hinblick auf die Fragestellung zusammengefasst und es wird Ausblick angeboten.

Als theoretische Basis für die Evaluation wird ein eigener Fragebogen auf Basis von Skalen von verschiedenen Autoren (Austria, 2007b; Nesbit et al., 2004; Williams, 2007). Diese werden ergänzt um Fragen, mit denen sich die Betrachtung der verschiedenen Screencastfolgen und die mögliche Weiterverwendung der Screencastreihe evaluieren lassen. Tergan and Schenkel (2004) untersucht Aspekte für gutes E-Learning. Für die Fragebogenkonstruktion wird auf weitere Konzepte zurückgegriffen (Atteslander & Cromm, 2008; Bortz & Döring, 2006b; Bühner, 2004; Carvalho; Porst, 2014; Tergan, 2004).

Die Fragestellung dieser Hausarbeit lautet: Inwieweit lässt sich das Erlernen einer Lernumgebung mit reflexivem Charakter wie Mahara für Moodle mit einer Screencastreihe unterstützen?

2 Analyze und bildungstheoretischer Rahmen

Es soll ein Screencast erstellt werden, wobei er im Unterschied zu einem Podcast nicht über einen RSS-Feed abonniert werden kann. Der Screencast steht später auf einer Videoplattform zum Ansehen und Anhören passwortgeschützt bereit.

Inhaltlich wird ein E-Portfolio mit Mahara vorgestellt, wie es für das Modul 3B Praktikum und die Module im Masterstudiengang Bildung und Medien betrieben werden soll.

Die grundlegende Forschungsfrage ist, inwieweit der Screencast die Erwartungen der Zuhörenden erfüllt im Hinblick auf Sprache, visuelle Aspekte, Orientierung und Musik und wissenschaftliche Darstellung und weitere allgemeine Aussagen.

Ein Modell für die Arbeit mit E-Portfolios gibt das Vier-Phasen-Modell (Himpsl-

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Phasen in der Nutzung von E-Portfolios und Verödung der Screencastreihe Quelle:

Eigene Darstellung veränded und vereinfacht (Himpsl-Gutermann, 2012, p. 130)

Aufgrund des Modells zum Vorgehen im Instructional Design nach Issing (2002) werden einige Verfahrensschritte zum Konzipieren und den Lernzielen gezeigt.

Der Gegenstand der Screencast-Reihe ist das E-Portfolio-System Mahara in Verbindung mit dem Learning Management System Moodle.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Virtuelle Lernumgebung mit Mahara, Wiki und Moodle Quelle: (Himpsl-Gutermann, 2012, s. 98)

Evaluiert wird ein Screencast mit Audio und Video zum Thema E-Portfolios mit Mahara. Mahara wird bei Panke (2014) und ihrer Zusammenfassung des Forschungsstandes zur Implementierung von E-Portfolios und der Lernergebnisse diskutiert. Auch wenn E-Portfolios mögliche Potentiale bieten, ist die Implementierung entscheidend und komplex. Mit einer Melange aus instructional design, abgestimmten Aufgaben, pädagogischen Zielen, den Curricula, Abläufen und Technik und der Abstimmung von Feedback für abgegebene Aufgaben gibt es sehr verschiedenartige Erfahrungen und Umsetzung. Dabei fasst die Autorin 10 Jahre Forschungsstand zusammen.

Es gibt nach Hewett (2004) Dokumentationsportfolios, Lernprozessportfolios und Präsentationsportfolios. Die Lernenden in den hier angesprochenen Studiengängen erstellen eine Dokumentation ihrer Lernprozesse im jeweiligen Modul und präsentieren so ihre Ergebnisse.

E-Portfolios können nach Roberts, Maor & Herrington (2013) Lernenden die Möglichkeit geben, einen Blick auf ihre Lernprozesse und Ergebnisse zu geben und dadurch die eigene Reflexion und Peer-Diskussionen anzuregen. Darüber hinaus kann nach Abrami et al (2008) und auch in Verbindung mit Meyer et al (2010) die Selbstregulation und damit eine Diskussion auf der Metaebene oberhalb der eigentlichen Lerngegenstände angeregt werden.

Mahara kann als E-Portfolio-System das Wissensmanagement verbessern helfen, denn es ermöglicht nach Chang, Tsen, Liang & Chen (2013) die Sammlung, An- und Umorganisation und Präsentation von Informationen, die zu Wissen werden können. Weiterhin lassen nach O’Toole (2013) E-Portfolios auch Heterogenität und Diversität zu und ermöglichen das übertragen des Gelernten von der Universität in die Arbeitsstelle.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Vier Phasen in einem Modell zum Einsatz von E-Portfolios Quelle: (Himpsl-Gutermann, 2012, s. 133)

Der Screencast führt in die praktische Nutzung des theoretisch im E-Portfolio- Bereich zu verortenden Plugin Mahara für das LMS Moodle ein und hilft den studierenden und Lehrenden ein Portfolio geordnet und strukturiert anzulegen und zu pflegen.

Das Führen eines E-Portfolios und die Abgabe von Artefakten mit Hausarbeiten und prüfungsvorbereitenden Aufgaben können eine organisatorische Pflichtaufgabe in einem Studium sein.

Bei der Konzeption des Screencasts mit seinen Screencastfolgen bildet das Modell zum multimedialen Lernen von Mayer (2005, p. 37).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Theorie der kognitiven Verarbeitung beim Lernen

Quelle: Eigene Darstellung nach Mayer (2005, p. 37)

Die kognitive Theorie (Mayer, 2005) geht davon aus, dass multimediales Lernen drei Grundprinzipien folgt. Erstens gibt es eine Präsentation von Reizen und ein begrenzt aufnahmefähiges Arbeitsgedächtnis (working memory) und ein sensorisches Gedächtnis (sensory memory). Zweitens gibt es eine aktive Verarbeitung (selecting words, selecting images, organizing words, selecting images, integrating (Mayer, 2005, pp. 38-41)) von Informationen. Drittens gibt es einen auditiven Kanal und einen visuellen Kanal, die in ihrer Verbindung ein informationsverarbeitendes System bilden (Mayer, 2005, pp. 32-37).

Im Screencast werden Bild, Text und Sprache kombiniert.

3 Develop und Planung der Lernschritte

Bei der Erstellung des Screencasts werden die verschiedenen Schritte des ADDIE-Modells angewendet. Die Arbeitsschritte werden demnach Analyse, Design (Konzept), Development (Entwicklung), Implementation (Onlinestellung des entwickelten Produktes) und Evaluation umfassen.

In neun Lernschritten kann nach Gagné, Briggs & Wager (1988) der Lernende ans Ziel gelangen. Zunächst gilt es (1) Aufmerksamkeit zu gewinnen, (2) über Lernziele zu informieren, (3) Vorwissen zu aktivieren, (4) die Lerninhalte darzustellen, (5) das Lernen anzuleiten, (6) den Lernenden das Gelernte ausführen und anwenden zu lassen, (7) informative Feedbacks zu geben, (8) die Leistung zu kontrollieren und zu beurteilen und (9) das Behalten und den Transfer zu sichern.

Darauf aufbauend sind in den Folgen des Screencasts die Lernschritte (1) Begrüßung und Herstellung der Aufnahmebereitschaft und Aufmerksamkeit, (2)

Information über Lernziele, (3) Anregung über eigene Erfahrungen nachzudenken, (4+5) Präsentation in Theorie und praktisch in Mahara der Lerninhalte, (6) die Ermunterung der Lernenden zum Ausprobieren und Anwenden. Die Schritte (7)-(8) können im Nachgang über den Blog zur Begleitung des Screencasts über Kommentare abgebildet werden oder über eine Forendiskussion. Abschließend wird jede Folge inhaltlich noch einmal zusammengefasst (9), um damit das Behalten zu fördern.

Aufgrund des Modells zum Vorgehen im Instructional Design nach Issing (2002) werden einige Verfahrensschritte zum Konzipieren und den Lernzielen gezeigt. Angewendet auf das hier zu konzipierende Medienprodukt ergibt sich somit die folgende Übersicht:

Konkretes Vorgehen im mediendidaktischen Konzept für den Screencast / Video-Podcast ״Mahara im Studium nutzen“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Konkretes Vorgehen für das Medienprodukt ״Mahara im Studium nutzen“

Quelle: Eigene Darstellung

Die Screencastreihe wird für Microlearning konzipiert und die einzelnen Folgen lassen sich jeweils innerhalb einer Viertelstunde zum Kompetenzerwerb nutzen (Reinmann, 2007).

Der Screencast wird als eine Reihe von 12 Folgen konzipiert, wobei die inhaltlichen Themen entsprechend des theoretischen Fundaments auf 12 Folgen aufgeteilt werden. Damit können die Lernenden den Inhalten in überschaubaren Portionen folgen können und auf Wunsch bestimmte Aspekte vertiefen und entsprechend ihren Vorkenntnissen bestimmte Aspekte unbeachtet lassen. Die Zielgruppe sind studierende, die einen ähnlichen Status wie der Verfasser einnehmen. Entsprechend einer Konzeption als Hilfe zur Selbsthilfe unter studierenden werden diese Lernenden mit ״Du“ angesprochen. Tabelle 1: Sequenzierung der angestrebten Lernziele auf die einzelnen Folgen des Screencasts

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: eigene Darstellung

Im weiteren Verlauf der Arbeit mit E-Portfolios ergeben sich kommunikativ bedingt und für die Präsentation der eigenen Artefakte weitere Lernziele.

Tabelle 2: Weitere Sequenzierung der angestrebten Lernziele auf die einzelnen Folgen des Screencasts

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: eigene Darstellung

Nach Abschluss der Konzeption wird zunächst der Podcast erstellt und dann wird der ebenfalls erstellte Fragebogen mit Sociosurvey umgesetzt. Für die Phase, in der der Screencast von den Lernenden genutzt werden kann, ist der Zeitraum für die Befragung von Anfang November 2017 bis Mitte Januar 2018 angesetzt.

Zur Umsetzung des Screencasts werden zunächst Drehbuchseiten erzeugt und die Produktionsumgebung wird vorbereitet. Anschließend werden die Folgen des Screencasts an einem oder zwei Tagen in Bild und Ton aufgezeichnet und im Anschluss geschnitten und mit begleitender Musik und gegebenenfalls mit zusätzlichen Sprecherkommentaren unterlegt. Anschließend werden die Videos so produziert, dass sie später in HD abrufbar sind.

Die Videos werden auf Vimeo passwortgeschützt veröffentlicht, sodass sie einem begrenzten Nutzerkreis verfügbar werden und damit die Verwendung von urheberrechtlich geschütztem Material zu Lehrzwecken möglich ist und keine weiteren Gebühren entstehen. Die Videos werden auf einer zusammenfassenden Seite verlinkt und getestet.

Ergänzend zu den statischen Videos werden mittels des Autorenwerkzeugs H5P mehrere Übungen zum Anklicken und entdeckenden Vertiefen von Kernfunktionen des E-Portfolio-Systems Mahara konzipiert. Dazu wird geplant, einzelne Bildschirmfotos von Mahara zu erzeugen und diese mit Verknüpfungen (Hotspots) zu verknüpfen und entweder Zusatzinformationen in textueller Codierung oder visueller Codierung als vergrößerte Darstellung des Sachverhaltes bereitzustellen. Dazu wird im Vorfeld ein Drehbuch erarbeitet. Es wird beabsichtigt, ein Content Management System zu benutzen, welches auf einer Unterseite der Homepage des Verfassers die Übungen und auf einer weiteren Seite die Verknüpfungen auf die Videos bereithält. Die Screencastreihe wendet sich, den statistischen Daten der studentischen Grundgesamtheit entsprechend, vornehmlich an Frauen und wird daher und in Bezug auf den farblichen Kontrast zum dunkelblau gestalteten Umfeld der Mahara-Plattform mit Folien in einem hellen lila mit Tendenz zu Pink gestaltet.

Dazu gibt es kulturwissenschaftlich Untersuchungen, nach denen seit den 1950er Jahren lila eine bevorzugte Farbe der angesprochenen Zielgruppe zu sein scheint (Grisard, 2014).

Das Drehbuch wird so strukturiert, dass jeweils eine Szene auf einer Seite abgebildet werden kann. Die Struktur folgt der im Kapitel 3 dargestellten Aufarbeitung von Lernschritten. Im Anhang ist ein Ausschnitt aus dem Drehbuch zu sehen (Appendix K). Aus Platzgründen beschränkt sich dieser Ausschnitt auf die erste Screencastfolge.

4 Design und Entwurf der Lernprozessschritte

ln Bezug auf das Design folgt die Screencast dem Ansatz, reflexives Lernen praktisch anzuregen. Dies kann systematisiert werden, wenn im didaktischen Design Lernziele formuliert werden. Lernziele umfassen dabei nach Meyer (2007, p. 193) die mittels Sprache formulierten Anforderungen an erzielte Ergebnisse von Lernprozessen. Diese erkennbaren Ergebnisse können bei Lernprozessen ebenso nach Ansicht von Lehner (2009, pp. 171-175) verstanden werden. In diesem Projekt ist das Ziel, dass die Lernenden und Lehrenden den Umgang mit Mahara erlernen und damit die Chance zur Reflexion mit einem E-Portfolio für ihre eigenen Lernprozesse nutzen können. Dabei sind ausgehend von Lernzielen die Rahmenbedingungen für die Screencastreihe festzulegen. Dazu zählen neben den verwendeten technischen Werkzeugen die Aspekte der Dauer einer einzelnen Folge und der Kommunikationsgestaltung mit Lernenden und Lehrenden.

Die Folgen sollen zur Vermeidung von Überlastung des Arbeitsgedächtnisses der Zusehenden nicht zu lang sein. Hier werden maximal 10 Minuten gesetzt, um gleichzeitig Zeit für komplexe Themen zu haben und dennoch kurze Screen- castfolgen anzubieten, die beispielsweise auf dem Arbeitswege als Teil des mobile learnings eingesetzt werden können. Die theoretische Basis dafür bildet das Modell von Mayer (2005, p. 43) und (Reinmann, 2007).

Passend zum Thema ״Screencastreihe zum E-Portfolio-System Mahara“ wird Mahara an der Universität als Plattform genutzt und zudem ein Autorenwerkzeug zur Produktion der Screencast und Microsoft PowerPoint zur Herstellung von Folien sowie eine Internetseite des Autors mit ergänzenden Übungen zu Mahara auf Basis von Wordpress und H5P. Dabei werden teilweise statische Folien hergestellt, damit keine personenbezogenen Daten von anderen Lehrenden oder Lernenden gezeigt werden. Die Interessierten können sich mit Mahara vertraut machen und in den begleitenden interaktiven Übungen das Gelernte festigen.

Die Medienproduktion erfolgt für die gesprochenen Kommentare mit dem kostenfrei verfügbaren Audacity und dem kommerziellen Produkt iMovie. Mehr zur Produktion wird im nächsten Kapitel beschrieben.

5 Implement und Medienproduktion

Zur Erstellung der Videos werden zunächst einleitende Präsentationsfolien erstellt, die wesentliche Elemente der darzubietenden Inhalte fokussiert darstellen. Diese werden an das Videoschnittprogramm iMovie weitergegeben. Zudem wird der Bildschirm des Mahara-Systems mit dem Programm QuickTime abgefilmt (screen cast). In iMovie werden die statischen Folien mit den Filmausschnitten aus Mahara und Texteinblendungen zum Video der jeweiligen Folge zusammengesetzt. Je nach Länge der Videos und Einblendungen findet hier der Videoschnitt statt. Mit Audacity werden ergänzende akustische Kommentare entsprechend des Drehbuchs aufgenommen und in iMovie integriert.

Anschließend erfolgen das Rendering durch iMovie und ein Export als MP4- Datei. Diese wird auf die Videoplattform Vimeo hochgeladen und um die erste Präsentationsfolie als Titel der Screencastfolge in Form eines Standbildes ergänzt. Dieser Ablauf wird für die 12 Folgen der Screencastreihe wiederholt. Die Videos werden anschließend auf der Homepage des Autors mittels CMS auf einer Seite verlinkt und für die Lernenden verfügbar gemacht.

Die Seite mit den Links wird nach Eingabe des Passwortes angezeigt. Dieses Passwort finden die Zielgruppen (Bachelor-Studierende, Master-Studierende, Lehrende) während des Evaluationszeitraums über die Profilseite des Verfassers im Moodle-System der Universität. Somit erhalten die Interessierten die Informationen just-in-time.

Die Übungen werden auf einer gesonderten Seite bereitgestellt, die die Lernenden parallel zum Aufrufen der Videos geöffnet haben können. Damit können die Lernenden die Übungen direkt vor oder nach dem Ansehen der Screencastfolgen durcharbeiten.

Passend 7U den Screene aste kannst Пи hier begleitende Übungen durchlaufen und spielerisch Dein Können mit Manara unter Beweis stellen V«1 Spaß und fcrlotg dabei'

Übung zur Folgo 1 und 2 M ahara und In Moodk) otntoggon und don Wog in Mdhara finden

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 8: Übungsseite zu Mahara mit interaktiven Elementen Quelle: eigene Darstellung

Die Screencastreihe wird abschließend evaluiert. Nach dem Evaluations­Zeitraum sind die Videos durch Verändern der Zugangskennwörter nicht mehr verfügbar. Im nächsten Kapitel wird die Evaluation beschrieben.

[...]

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten

Details

Titel
Umsetzung, Evaluation und Diskussion eines eigenen Medienproduktes am Beispiel einer Screencastreihe zum E-Portfolio-System Mahara
Autor
Jahr
2017
Seiten
48
Katalognummer
V446493
ISBN (eBook)
9783668826045
ISBN (Buch)
9783668826052
Sprache
Deutsch
Schlagworte
umsetzung, evaluation, diskussion, medienproduktes, beispiel, screencastreihe, e-portfolio-system, mahara
Arbeit zitieren
Jan Mundhenk (Autor), 2017, Umsetzung, Evaluation und Diskussion eines eigenen Medienproduktes am Beispiel einer Screencastreihe zum E-Portfolio-System Mahara, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/446493

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