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Die Förderung von sozialemotionalen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen in inklusiven Wohngruppen

Ein Erfahrungsbericht

Titel: Die Förderung von sozialemotionalen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen in inklusiven Wohngruppen

Ausarbeitung , 2016 , 43 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Susanne S. (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In meiner Arbeit mit Menschen aus erschwerten Verhältnissen frage ich mich, Wie kommt es, dass bedürftigen Menschen das nötige Quantum an Selbstbestimmung, an Akzeptanz und an Toleranz oft verwehrt bleibt?
Dabei leben wir alle zusammen in dieser Gesellschaft und sollten in der Lage sein, einander zu verstehen und Gewalt kategorisch ablehnen.

In dieser Projektarbeit wird der "kleine Held in uns" geweckt. Diese Arbeit ist ein Versuch, Heranwachsende in ihrer Entwicklung stärken sie in der Resilienz und in ihrem Streben nach sich selbst zu fördern. Es wird die Entwicklung vom Dialog zum Bilderbuch, vom Bilderbuch zur Theaterarbeit und von der Theaterarbeit zur Aufführung dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Kindliche Entwicklung

1.1 Persönlichkeitsbereich Emotionen

1.2 Die Rolle der Bindungen

1.3 Bild vom Kind

1.4 Erziehung - Erziehungsstile

1.5 Rolle des Erziehers

1.6 Hilfen zur Erziehung, HzE

2 Die Wohngruppe in der Kinder- und Jugendfürsorge

2.1 Die Bewohner der Wohngruppe – ein Steckbrief

2.2 Gruppendynamik

2.3 Erziehungsarbeiten der stationären Hilfe zur Erziehung

2.3.1 Strukturarbeit

2.3.2 Beziehungsarbeit

2.3.3 Motivation und Begeisterung für das Lernen

3 Die Arbeit in der Wohngruppe

3.1 Mein Ansatz – Dialoge in Achtsamkeit

3.2 Mut und Motivation zum Lesen

3.3 Mut und Motivation zum Tuschemalen (Gestalten)

4 Theaterprojekt: „Helden wie wir“ - Organisatorisches und Absprachen

4.1 Der Beginn der Theater- AG

4.2 Inhalte der Übungsstunden, Planungen

4.3 Reflexion der Theaterarbeit

5 Reflexion und Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht, wie stationär untergebrachte Kinder und Jugendliche in der Hilfe zur Erziehung durch strukturierte pädagogische Angebote in ihrer sozialemotionalen Entwicklung gefördert werden können, um ihren Selbstwert zu steigern und einen achtsamen Umgang miteinander zu erlernen.

  • Bedeutung von Bindung und kindlicher Entwicklung in der stationären Jugendhilfe
  • Einfluss von Strukturarbeit und Beziehungsarbeit auf das Verhalten der Bewohner
  • Förderung von Motivation durch projektorientiertes Arbeiten (Lesen und Malen)
  • Theaterpädagogik als Medium zur Selbsterfahrung und Emotionsregulation
  • Praxisreflexion des Theaterprojekts „Helden wie wir“

Auszug aus dem Buch

1.2 Die Rolle der Bindungen

Die Bindung eines Kindes zu seiner unmittelbaren Bezugsperson ist das emotionale Band, das beispielsweise Mutter und Kind im Leben zugrunde liegt. Bindungserfahrungen sind unterschiedlich und sie haben bereits ab dem ersten Lebensjahr großen Einfluss für die weitere Entwicklung eines Kindes. Hier lernt das Kind, in wie weit es sich auf seine erste Bezugsperson (beispielsweise Mutter) verlassen kann. Die Psychologen Mary Ainsworth und John Bowlby stellten fest, dass früheste Bindungserfahrungen das Fundament für die sozialemotionale Entwicklung eines Menschen sind. Sie sind ausschlaggebend für die späteren Beziehungen eines Menschen zu Gleichaltrigen oder zu seinen Partnern und zu den eigenen Kindern. Ainsworth entwickelte vier Bindungstypen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Autorin legt die persönliche Motivation für ihre Arbeit in der stationären Jugendhilfe dar und umreißt die theoretischen Grundlagen der sozialemotionalen Förderung.

1 Kindliche Entwicklung: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der menschlichen Entwicklung, insbesondere die Bedeutung von Emotionen, Bindungserfahrungen und das Bild vom Kind.

2 Die Wohngruppe in der Kinder- und Jugendfürsorge: Hier werden die Rahmenbedingungen einer stationären Wohngruppe, die spezifischen Bedürfnisse der dort lebenden Kinder und die Bedeutung von Gruppendynamik und Erziehungsarbeit beschrieben.

3 Die Arbeit in der Wohngruppe: Die Autorin stellt konkrete pädagogische Ansätze wie achtsame Dialoge sowie Projekte zur Förderung der Lese- und Malmotivation vor.

4 Theaterprojekt: „Helden wie wir“ - Organisatorisches und Absprachen: Dieser Teil dokumentiert die Planung, den Aufbau und die Durchführung eines theaterpädagogischen Projekts mit den Jugendlichen.

5 Reflexion und Fazit: Die Autorin zieht eine Bilanz der pädagogischen Arbeit und betont die Bedeutung von Struktur, authentischer Beziehungsarbeit und Wertschätzung.

Schlüsselwörter

Hilfe zur Erziehung, Sozialemotionale Entwicklung, Bindungstheorie, Wohngruppe, Achtsamkeit, Theaterpädagogik, Selbstwert, Selbstwirksamkeit, Gruppendynamik, Erziehungsstil, stationäre Jugendhilfe, Resilienz, Emotionsregulation, Beziehungsarbeit, Identitätsentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in stationären Wohngruppen und wie diese durch gezielte Förderung in ihrer sozialemotionalen Entwicklung gestärkt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind Bindungstheorien, die Bedeutung von Struktur und Beziehungsarbeit im Heimalltag sowie der Einsatz von künstlerisch-kreativen Methoden wie Malen, Lesen und Theaterspielen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Förderung des Selbstwerts und der Selbstwirksamkeit der Kinder, damit sie lernen, ihre Emotionen zu regulieren und respektvoll mit sich selbst und anderen umzugehen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es handelt sich um eine praxisorientierte Arbeit, die auf Literaturrecherche, der Dokumentation von Fallbeispielen aus der täglichen Praxis (Feldtagebuch) und einer abschließenden Reflexion der durchgeführten Projekte basiert.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Verbindung von theoretischen Grundlagen der Entwicklung und deren praktischer Anwendung in Form von Projekten wie dem Theaterprojekt „Helden wie wir“.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind stationäre Jugendhilfe, Bindung, Achtsamkeit, Selbstwirksamkeit und theaterpädagogische Arbeit.

Warum spielt das Theaterprojekt eine so große Rolle?

Das Theaterprojekt dient als Medium, um in geschütztem Rahmen Rollen auszuprobieren, Emotionen zu reflektieren und die soziale Interaktion zwischen den Bewohnern zu verbessern.

Wie gehen die Erzieher mit schwierigem Verhalten in der Wohngruppe um?

Die Erzieher setzen auf klare, authentische Beziehungsarbeit, das Vorleben von Wertschätzung und die Schaffung einer festen Tagesstruktur, um den Bewohnern Sicherheit und Orientierung zu geben.

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Details

Titel
Die Förderung von sozialemotionalen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen in inklusiven Wohngruppen
Untertitel
Ein Erfahrungsbericht
Veranstaltung
Theaterpädagogik
Note
1,0
Autor
Susanne S. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
43
Katalognummer
V446513
ISBN (eBook)
9783668829381
ISBN (Buch)
9783668829398
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Inklusion Förderung Achtsamkeit Selbstwert Selbstwirksamkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Susanne S. (Autor:in), 2016, Die Förderung von sozialemotionalen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen in inklusiven Wohngruppen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/446513
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Leseprobe aus  43  Seiten
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