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Veränderungen seit dem Elterngeld in Deutschland. Die deutsche Familienpolitik im Zugzwang zur Familienpolitik in Schweden

Titel: Veränderungen seit dem Elterngeld in Deutschland. Die deutsche Familienpolitik im Zugzwang zur Familienpolitik in Schweden

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Jura - Zivilrecht / Familienrecht / Erbrecht
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit befasst sich mit dem Vergleich der Familienpolitik in Schweden und Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Elternzeit und der Veränderungen seit der Einführung des Elterngeldes in Deutschland.

Welche Auswirkungen durch diese Gesetzesänderungen im Blick auf die Elternzeitbeteiligung der Väter herbeigeführt wurde und ob seit dem Elterngeld eine höhere Erwerbstätigkeit der Frauen sowie ein Anstieg der Kinderquote in Deutschland zu verzeichnen ist, soll in dieser Hausarbeit herausgearbeitet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Elternzeit

2.1. Die Elternzeit in Deutschland

2.2. Die Elternzeit in Schweden

3. Gründe für die Einführung des Elterngeldes in Deutschland

4. Veränderungen seit der Einführung des Elterngeldes

4.1. Effekte bei der Elternzeitbeteiligung von Vätern

4.2. Effekte bei der Erwerbstätigkeit von Müttern

4.3 Effekte auf die Geburtenentwicklung

5. Zahlen und Fakten aus Schweden

5.1 Elternzeitbeteiligung der Väter

5.2 Erwerbstätigkeit der Mütter

5.3 Kinderquote in Schweden

6. Deutschland im Vergleich mit Schweden

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Auswirkungen der Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 auf die deutsche Familienpolitik, insbesondere im Hinblick auf die Elternzeitbeteiligung von Vätern, die Erwerbstätigkeit von Müttern und die Geburtenrate, wobei Schweden als komparatives Vorbild dient.

  • Vergleich der familienpolitischen Rahmenbedingungen zwischen Deutschland und Schweden
  • Analyse der Wirksamkeit des deutschen Elterngeldes seit seiner Einführung
  • Untersuchung der Väterbeteiligung an der Elternzeit
  • Bewertung der Erwerbstätigkeit von Müttern unter dem Einfluss familienpolitischer Maßnahmen
  • Diskussion der langfristigen Auswirkungen auf die Geburtenentwicklung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Zu einem wichtigen Ereignis kam es am 5. Dezember 2006, als in Deutschland das Elterngeld vom Bundestag mit Abstimmung des Bundesrates dieses Gesetz beschlossen hat, das am 1. Januar 2007 in Kraft getreten ist und das Bundeserziehungsgesetze ablöste (vgl. Jost Ebener 2007, S.82). Diese Verabschiedung hat verschiedene Auswirkungen auf gesellschaftlicher Ebene in der Bevölkerung gezeigt, die auf unterschiedlichen Weise spürbar geworden sind. Zum einen trägt sie dazu bei, dass Mütter nicht länger nur in erster Linie für die Erziehung verantwortlich sind, sondern auch die Väter gleichermaßen in die Verantwortung gezogen werden. Daraus ergibt sich im Gegenzug die Möglichkeit für Frauen, nicht weiter in die ökonomische Abhängigkeit des Mannes zu geraten.

Zum anderen war es aber auch wichtig, den Männern in beruflicher Hinsicht durch politische Maßnahmen den Rücken zu stärken, um einen gesellschaftlichen Wandel und umdenken hinsichtlich der Elternzeit für Väter zu ermöglichen. Im Vordergrund der politischen Zielsetzung stehen jedoch andere Aspekte, die dazu geführt haben die Elternzeit in Deutschland Wirklichkeit werden zu lassen. Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte in ihrer Rede beim Arbeitgebertag 2006 in Berlin:

„Wir haben mit dem Elterngeld einen Paradigmenwechsel in der Sozialpolitik vollzogen; aber weniger, weil wir jetzt finden, dass auch Väter sich einmal um kleine Kinder kümmern können. Das Elterngeld ist deshalb so interessant, weil es zum ersten Mal die Entscheidung für ein Kind und die Möglichkeit, ein Jahr keine Berufstätigkeit auszuüben, an das vorherige Gehalt koppelt. Der Hintergrund dieses Gedankens ist, dass die Koppelung des Elterngeldes an die Höhe des bisherigen Einkommens insbesondere Akademiker dazu bewegen soll, sich für mehr Kinder zu entscheiden. Da 40% der Akademiker keine Kinder haben, ist das ein Zustand, den sich ein hoch entwickeltes Land laut Angela Merkel nicht weiter leisten kann“ (vgl. Bundeskanzlerin Angela Merkel 2006).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Einführung des Elterngeldes 2007 als Paradigmenwechsel in der deutschen Sozialpolitik ein und benennt die Ziele zur Förderung der Väterbeteiligung sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

2. Die Elternzeit: Hier werden die rechtlichen Rahmenbedingungen der Elternzeit in Deutschland durch das BEEG und in Schweden durch die Sozialversicherungsgesetzgebung erläutert.

3. Gründe für die Einführung des Elterngeldes in Deutschland: Das Kapitel beleuchtet die sozial- und volkswirtschaftlichen Beweggründe der Bundesregierung, insbesondere die Förderung der Familiengründung bei Akademikern und die Erleichterung des Berufsrückkehre für Mütter.

4. Veränderungen seit der Einführung des Elterngeldes: Es wird die Entwicklung der Väterbeteiligung, der Erwerbstätigkeit von Müttern und die Geburtenrate seit 2007 analysiert und durch statistische Daten belegt.

5. Zahlen und Fakten aus Schweden: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über die schwedische Familienpolitik hinsichtlich Väterbeteiligung, Erwerbstätigkeit von Müttern und Kinderquote.

6. Deutschland im Vergleich mit Schweden: Ein direkter Vergleich zeigt auf, dass Deutschland sich an schwedischen Modellen orientiert, aber weiterhin Defizite bei Betreuungsangeboten und Vaterschaftsleistungen aufweist.

7. Fazit: Die Schlussbetrachtung würdigt das Elterngeld als wichtigen Meilenstein, betont jedoch die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen wie dem Ausbau von Kindertagesstätten.

Schlüsselwörter

Elterngeld, Elternzeit, Familienpolitik, Deutschland, Schweden, Väterbeteiligung, Erwerbstätigkeit, Mütter, Geburtenrate, Vereinbarkeit, Beruf, Familie, Kindertagesbetreuung, Sozialpolitik, Akademiker

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Veränderungen in der deutschen Familienpolitik seit der Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 und setzt diese in einen Vergleich zur schwedischen Familienpolitik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Elternzeitbeteiligung von Vätern, die Erwerbstätigkeit von Müttern sowie die Entwicklung der Geburtenraten in beiden Ländern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, die Effekte der gesetzlichen Änderungen in Deutschland zu bewerten und durch den Vergleich mit Schweden Potenziale für zukünftige familienpolitische Maßnahmen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, dem Vergleich gesetzlicher Rahmenbedingungen sowie der Auswertung von Statistiken zu Geburtenraten und Erwerbsquoten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den gesetzlichen Grundlagen der Elternzeit, den Beweggründen für die Einführung des Elterngeldes, der Analyse der erzielten Veränderungen und einem detaillierten Vergleich zwischen Deutschland und Schweden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Elterngeld, Elternzeit, Familienpolitik, Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Väterbeteiligung.

Inwieweit dient Schweden als Vorbild für Deutschland?

Schweden gilt als Vorbild, da das dortige Modell bereits seit Jahrzehnten eine höhere Erwerbsbeteiligung von Müttern und eine stärkere Einbindung von Vätern durch flexible Leistungsmodelle und eine gute Infrastruktur bei der Kinderbetreuung fördert.

Hat das Elterngeld die Geburtenrate in Deutschland signifikant gesteigert?

Die Analyse zeigt, dass die Geburtenrate durch das Elterngeld allein nicht eindeutig gestiegen ist, da sie von vielfältigen gesellschaftlichen Faktoren abhängt, obwohl es als notwendiger Schritt zur Verbesserung der Familienbedingungen gewertet wird.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Veränderungen seit dem Elterngeld in Deutschland. Die deutsche Familienpolitik im Zugzwang zur Familienpolitik in Schweden
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
15
Katalognummer
V446677
ISBN (eBook)
9783668846388
ISBN (Buch)
9783668846395
Sprache
Deutsch
Schlagworte
veränderungen elterngeld deutschland familienpolitik zugzwang schweden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Veränderungen seit dem Elterngeld in Deutschland. Die deutsche Familienpolitik im Zugzwang zur Familienpolitik in Schweden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/446677
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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