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Venture Capital als Form der Beteiligungsfinanzierung

Title: Venture Capital als Form der Beteiligungsfinanzierung

Term Paper , 2004 , 11 Pages

Autor:in: Timo Gröttrup (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Innovationen sind ein entscheidender Antriebsmotor für die wirtschaftliche Entwicklung einer Volkswirtschaft. Gerade die Bundesrepublik Deutschland, die gekennzeichnet ist durch eine hohe Exportorientierung und Rohstoffarmut, ist zum Erhalt und zur Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit auf Innovationsleistungen angewiesen. Als Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit seien hier die Entstehung und Weiterentwicklung von Branchen wie der Telekommunikation oder der Biotechnologie genannt. In diesen Segmenten spielen junge, kleine und mittlere Unternehmen eine wesentliche Rolle, da sie sich im Vergleich zu etablierten Großunternehmen durch eine hohe Flexibilität, Kundennähe und Kreativität auszeichnen.
Zur Umsetzung erfolgversprechender Ideen reichen diese Vorteile allerdings allein nicht aus, sondern sie müssen gepaart werden mit umfangreichen Investitionen, wodurch ein erheblicher Kapitalbedarf entsteht. Die Innenfinanzierung als bevorzugte Finanzierungsvariante von Investitionsobjekten wäre nur bei einem entsprechenden Cash-Flow bzw. einbehaltenen Gewinnen möglich. Dies ist bei jungen Unternehmen anfangs nicht der Fall, da hohen Auszahlungen für Investitionen nur geringe Einzahlungen gegenüber stehen.
Gerade junge, in zukunftsträchtigen Branchen arbeitende Firmen haben darüber hinaus das Problem, dass sie über keine traditionellen Bankverbindungen oder dingliche Sicherheiten verfügen und somit kaum Möglichkeiten haben, Bankkredite zur Finanzierung zu nutzen.
Ein möglicher Weg zur Lösung dieser Probleme wird in der Finanzierungsmethode Venture Capital gesehen. Was unter Venture Capital zu verstehen ist und wie der Ablauf eines typischen Venture Capital-Finanzierungsprozesses aussieht, soll auf den nächsten Seiten Gegenstand dieser Hausarbeit sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriff und Bedeutung von Venture Capital

3. Ablauf des Venture Capital-Finanzierungsprozesses

3.1 Investitionsphase

3.1.1 Beteiligungssuche

3.1.2 Beteiligungsauswahl

3.2 Betreuungsphase

3.2.1 Venture-Controlling

3.2.2 Management-Unterstützung

3.3 Desinvestitionsphase

3.3.1 Börsengang

3.3.2 Trade Sale

3.3.3 Buy-Back

3.3.4 Liquidation

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Konzept des Venture Capital als Instrument zur Finanzierung innovativer, kapitalbedürftiger Unternehmen zu erläutern und den typischen Prozess der Beteiligungsfinanzierung von der Akquise bis zum Exit strukturiert darzustellen.

  • Grundlagen und Definition von Venture Capital
  • Die drei Phasen des Finanzierungsprozesses (Investition, Betreuung, Desinvestition)
  • Methoden der Beteiligungssuche und Auswahlkriterien
  • Aktive Managementunterstützung und Venture-Controlling
  • Exit-Strategien wie Börsengang oder Trade Sale

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Beteiligungssuche

Das Geschäft einer Venture Capital-Gesellschaft beginnt mit der Beteiligungssuche. Diese kann grundsätzlich aktiv oder passiv gestaltet werden.

Aktive Suchmaßnahmen umfassen beispielsweise Anzeigen in der Wirtschaftspresse, der Besuch oder die Organisation von Messen oder Kongressen. Eine sehr effiziente Suchmöglichkeit stellen sogenannte Informationsbörsen dar, die insbesondere in den USA sehr häufig anzutreffen sind. Hier wird kapitalsuchenden Jungunternehmern die Möglichkeit gegeben, ihr Geschäftsmodell vor potentiellen Kapitalgebern zu präsentieren. Bekannter Ausrichter in Deutschland ist neben den Industrie- und Handelskammern auch die Sparkassenorganisation, die jährlich zusammen mit der Unternehmensberatungsgesellschaft McKinsey den Gründerwettbewerb „StartUp“ durchführt.

Bei passiven Suchformen geht die Aktivität nicht von der Venture Capital-Gesellschaft aus, sondern entweder vom kapitalsuchenden Unternehmen in Form einer Finanzierungsanfrage oder von vermittelnden Dritten (z.B. Banken, Unternehmensberater). Der Erfolg dieser Suchform steht in enger Korrelation zu den persönlichen Beziehungen und dem Netzwerk der Beteiligungsgesellschaft. Die eigene Marktstellung kann an dem sogenannten Deal Flow gemessen werden, der die Anzahl der Beteiligungsanfragen beschreibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung von Innovationen und die Finanzierungsproblematik junger Unternehmen, die aufgrund mangelnder Sicherheiten oft keinen Zugang zu klassischen Bankkrediten finden.

2. Begriff und Bedeutung von Venture Capital: Dieses Kapitel definiert Venture Capital als haftendes Eigenkapital und hebt die Besonderheiten gegenüber der Bankenfinanzierung, wie etwa die aktive Rolle der Kapitalgeber und die Ausrichtung auf langfristige Wertsteigerung, hervor.

3. Ablauf des Venture Capital-Finanzierungsprozesses: Hier wird der Prozess in die drei Kernphasen Investition, Betreuung und Desinvestition unterteilt und erläutert, wie Venture Capital-Geber durch Auswahl, Kontrolle und Unterstützung zum Erfolg der Beteiligung beitragen.

Schlüsselwörter

Venture Capital, Beteiligungsfinanzierung, Wagniskapital, Risikokapital, Existenzgründung, Business Plan, Due Diligence, Venture-Controlling, Managementunterstützung, Exit-Strategien, Börsengang, Trade Sale, Liquidation, Innovationsfinanzierung, Eigenkapital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht Venture Capital als spezielle Form der Beteiligungsfinanzierung für junge, innovative Unternehmen, die Schwierigkeiten beim Zugang zu traditionellen Bankkrediten haben.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition des Begriffs, den drei Phasen des Finanzierungsprozesses sowie den verschiedenen Strategien für den Ausstieg aus der Beteiligung.

Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für den Ablauf einer Venture Capital-Finanzierung zu schaffen, von der Suche nach geeigneten Objekten bis hin zur erfolgreichen Desinvestition.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und einer literaturgestützten Aufarbeitung des Venture Capital-Finanzierungsprozesses.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in den Investitionsprozess (Suche und Auswahl), die Betreuungsphase (Controlling und Management-Support) sowie die verschiedenen Ausstiegsoptionen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die zentralen Begriffe sind Venture Capital, Beteiligungsfinanzierung, Exit-Strategien, Due Diligence und Innovationsfinanzierung.

Warum spielt die Auswahl eines Unternehmens eine so entscheidende Rolle?

Da Risikokapitalgeber keine klassischen Sicherheiten erhalten, hängt der Erfolg massiv von der Qualität der Geschäftsidee und der Erfahrung des Management-Teams ab.

Welche Ausstiegsstrategie wird im Text als der "Königsweg" bezeichnet?

Der Börsengang (Going Public oder IPO) wird als Königsweg eingestuft, da hier in der Regel die besten Preise für die Unternehmensanteile erzielt werden können.

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Details

Title
Venture Capital als Form der Beteiligungsfinanzierung
College
Niederrhein University of Applied Sciences Mönchengladbach
Author
Timo Gröttrup (Author)
Publication Year
2004
Pages
11
Catalog Number
V44680
ISBN (eBook)
9783638422291
Language
German
Tags
Venture Capital Form Beteiligungsfinanzierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Timo Gröttrup (Author), 2004, Venture Capital als Form der Beteiligungsfinanzierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44680
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