Praktische Umsetzung einer barwertigen Zinsbuchsteuerung unter GuV Restriktionen in einer Sparkasse


Diplomarbeit, 2005
78 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

GLIEDERUNG

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einführung
1.1 Notwendigkeit eines effizienten Risikomanagements in Banken
1.2 Definition Zinsänderungsrisiko
1.3 Steuerung der Zinsrisiken im Sinne eines eigenen Geschäftsfeldes

2. Ansätze zur Steuerung des Zinsbuches und aufsichtsrechtliche Vorschriften
2.1 Ertragsorientierte Verfahren
2.2 Barwertorientiertes Verfahren
2.3 Aufsichtsrechtliche Vorschriften
2.4 Schlussfolgerungen für eine zukunftsfähige Zinsbuchsteuerung

3. Prozess der barwertigen Zinsbuchsteuerung unter GuV-Restriktionen
3.1 Aufstellen des Zinsbuch-Cashflows
3.1.1 Cashflow-Generierung Festzinspositionen
3.1.2 Cashflow-Generierung variabler Positionen
3.1.2.1 Konzept der gleitenden Durchschnitte
3.1.2.2 Kritische Würdigung des Konzeptes
3.1.3 Bildung des Summen-Cashflows
3.1.4 Entwicklung einer Barwertbilanz
3.2 Rendite-/Risikoanalyse
3.2.1 Ermittlung der Performance auf den Planungshorizont
3.2.2 Risikoquantifizierung mittels Value at Risk (VaR)
3.2.2.1 Varianz-Kovarianz-Methode
3.2.2.2 Historische Simulation
3.2.2.3 Monte-Carlo-Simulation
3.2.2.4 Bewertung und Auswahl eines geeigneten Verfahrens
3.2.3 Risikoadjustierte Performancemessung
3.2.4 Ermittlung der Risikotragfähigkeit und Erstellen einer Limitkonzeption
3.3 Steuerungsprozess
3.3.1 Auswahl einer geeigneten Benchmark
3.3.1.1 Anforderungen an eine Benchmark
3.3.1.2 Selektion effizienter Cashflows
3.3.2 Managementstile
3.3.2.1 Passive Steuerung
3.3.2.2 Aktive Steuerung
3.3.2.3 Semi-aktive Steuerung
3.3.3 Maßnahmen zur Optimierung des Risk-Return-Profils
3.3.3.1 Notwendigkeit von Maßnahmen
3.3.3.2 Steuerung über das Kundengeschäft
3.3.3.3 Steuerung über das Interbankengeschäft
3.3.3.4 Steuerung mittels derivativer Produkte
3.3.4 Steuerung des GuV-Ergebnisausweises
3.4 Ex-Post-Analyse und Risikoreporting

4. Praktische Umsetzung der Prozessschritte in einer Mustersparkasse
4.1 Die Mustersparkasse
4.2 Geschäftspolitische Rahmenbedingungen
4.3 Ermittlung und Erstanalyse des Zinsbuch-Cashflows
4.4 Rendite-/Risikoanalyse
4.4.1 Ermittlung des Zinsbuchbarwertes und Risikobestimmung nach Basel II
4.4.2 Ermittlung der Performance auf den Planungshorizont
4.4.3 Risikoadjustierte Performancemessung
4.5 Steuerungsprozess
4.5.1 Festlegung einer risikoneutralen Benchmark
4.5.2 Cashflow-Abgleich Mustersparkasse vs. Benchmark
4.5.3 Steuerungsmaßnahmen zur Benchmark-Annäherung
4.5.4 Ergebnis der Steuerungsmaßnahmen
4.6 Kontrolle des Steuerungsprozesses
4.6.1 Rendite-/Risikoanalyse der überarbeiteten Cashflow-Struktur
4.6.2 Verifizierung der Ergebnisse mittels Zinssimulationen
4.6.3 Auswirkungen der Maßnahmen auf die GuV
4.7 Ex-Post-Analyse und Risikoreporting

5. Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Versicherung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1 Zinsstrukturkurvendarstellung

Abb. 2 Kreislaufsystem der barwertigen Zinsbuchsteuerung

Abb. 3 Portfolio nach dem Konzept der gleitenden Durchschnitte

Abb. 4 Beispielhaftes Netto-Cashflow-Profil eines Zinsbuches

Abb. 5 Histogramm des Varianz-Kovarianz-Verfahrens

Abb. 6 Dynamisches Limitsystem

Abb. 7 Risiko-/Return-Diagramm

Abb. 8 Bilanzstruktur der Mustersparkasse per 30.06.2004

Abb. 9 Netto-Zinsbuch-Cashflow der Mustersparkasse per 30.06.2004

Abb. 10 Risikobestimmung Basel II per 30.06.2004

Abb. 11 Dynamische Barwertanalyse per 30.06.2004

Abb. 12 Risk-Return-Diagramm Mustersparkasse vor Steuerungsmaßnahmen

Abb. 13 Cashflow-Vergleich zu Benchmark vor Steuerungsmaßnahmen

Abb. 14 Geplante Zinsswaps der Mustersparkasse

Abb. 15 Cashflow-Vergleich zu Benchmark nach Steuerungsmaßnahmen

Abb. 16 Dynamische Barwertanalyse nach Steuerungsmaßnahmen per 30.06.2004

Abb. 17 Risk-Return-Diagramm Mustersparkasse nach Steuerungsmaßnahmen

Abb. 18 Performancesimulation Mustersparkasse vor Steuerungsmaßnahmen

Abb. 19 Performancesimulation Mustersparkasse nach Steuerungsmaßnahmen

Abb. 20 GuV-Wirkung der Zinsswaps

1. Einführung

1.1 Notwendigkeit eines effizienten Risikomanagements in Banken

Kreditinstitute sehen sich seit einigen Jahren mit einem großen Problem konfrontiert: dem Margenverfall ihres Kundengeschäfts. Zwar bildet der Beitrag aus dem Zinsgeschäft nach wie vor den größten Ergebnisanteil einer Bank, doch lässt sich eine deutliche Verschiebung bei den Ergebniskomponenten Konditionen- und Fristentransformationsbeitrag feststellen. So führte unter anderem die Entwicklung in der Informations- und Kommunikationstechnologie gepaart mit der zunehmenden Etablierung der Direktbanken zu einer gestiegenen Wettbewerbsintensität. Die gleichzeitig wahrzunehmende größere Aufgeklärtheit des Bankkunden implizierte in den letzten Jahren eine stetige Verringerung der Marge in den Kundengeschäften, dem Konditionenbeitrag.[1]

Der Komponente Fristentransformationsbeitrag kommt somit eine immer wichtigere Bedeutung zu. Ziel einer Bank ist es, durch das Ausnutzen von Zinsdifferenzen am Geld- und Kapitalmarkt und dem bewussten Eingehen von kalkulierbaren Risiken einen positiven Beitrag zum Zinsergebnis zu erzielen. Aufgrund einer zunehmenden Informationseffizienz unter den Marktteilnehmern und dem Einsatz komplexer Finanzinstrumente sind die Zinsmärkte allerdings in der Vergangenheit immer volatiler geworden. Die Märkte reagieren somit schneller und heftiger auf ein verändertes Umfeld.[2]

Ein effizientes Management des zinsabhängigen Geschäftes ist unter diesen Prämissen für die Zukunft unabdingbar. Besondere Berücksichtigung müssen hierbei das eingegangene bzw. einzugehende Risiko sowie aufsichtsrechtliche Anforderungen finden.[3]

Im Rahmen dieser Diplomarbeit werden nach einer Definition des Begriffs Zinsänderungsrisiko und einer organisatorischen Einordnung des Geschäftsbereichs Zinsrisikomanagement in Kapitel 2 die traditionellen Steuerungsansätze im Zinsrisikomanagement vorgestellt und einer kritischen Prüfung unterzogen. Es wird verdeutlicht, dass die bisherige handelsrechtliche Ergebnissteuerung den vorstehend erwähnten und in Kapitel 2 weiter ausgeführten gewachsenen Anforderungen nicht mehr entspricht.

Mit dem Barwertkonzept wird anschließend in Kapitel 3 ein von den Aufsichtsbehörden geforderter Ansatz dargestellt und prozessartig in einem Kreislaufsystem wiedergegeben. Nach dieser theoretischen Prozesserstellung erfolgt in Kapitel 4 die praktische Umsetzung der barwertigen Zinsbuchsteuerung am Beispiel einer Mustersparkasse. Sämtliche hierfür notwendige Analysen und Simulationen wurden mit Hilfe eines im Genossenschaftssektor im Einsatz befindlichen Berechnungs-Programms auf excel-Basis erstellt.

Die Diplomarbeit schließt in Kapitel 5 mit einem Resumée der Untersuchungsergebnisse sowie einem Ausblick auf eine zukunftsgerichtete Gesamtbanksteuerung.

1.2 Definition Zinsänderungsrisiko

Unter dem Zinsänderungsrisiko versteht man die Gefahr, dass sich geplante oder erwartete Ergebnisgrößen durch eine Änderung der Zinssätze bzw. Renditen an den Geld- und Kapitalmärkten verringern. Zinsänderungsrisiken entstehen, wenn Aktiv- oder Passivgeschäften keine zins- und laufzeitkongruenten Finanzierungsmittel bzw. Kapitalanlagen gegenüberstehen.[4]

Negative Auswirkungen hätte z.B. ein steigendes Zinsniveau, wenn ein Großteil der Aktiva längerfristig zu festen Konditionen gebunden wäre und die Passiveinlagen gleichzeitig variabel verzinst oder kurzfristig hereingenommen würden. Bei fixen Zinseinnahmen der Aktiva würden die Zinssteigerungen auf der Passivseite somit zu einer Verringerung der Zinsspanne führen. Die gleichen Konsequenzen ergäben sich im Rahmen eines sinkenden Zinsniveaus bei einer Festzinsbindung der Passiva und paralleler variabler oder kurzfristiger Verleihung der Aktiva.[5]

Das Marktzinsniveau als Ausgangsbasis für etwaige Zinsrisiken lässt sich am besten grafisch als Zinsstrukturkurve darstellen. Diese entsteht durch Aneinanderreihung von Zinssätzen eines bestimmten Marktsegmentes (z.B. Pfandbriefe) für eine Laufzeit bis 10 Jahre. Grundsätzlich kann zwischen den Formen normal, flach und invers unterschieden werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Zinsstrukturkurvendarstellung.
Quelle: Wiedemann, A.: Financial Engineering. Bewertung von Finanzinstrumenten. 2. Auflage, Frankfurt am Main, 2004, S.10.

Eine normale Zinsstrukturkurve liegt vor, wenn die kurzfristigen Geldmarktsätze unter den langfristigen Kapitalmarktzinsen liegen. Ist das Verhältnis umgekehrt, spricht man von einer inversen Zinsstruktur. Sind die Zinsen aller Laufzeiten gleich hoch, wird die Zinsstrukturkurve als flach bezeichnet.[6]

Der Verlauf der Zinsstrukturkurve ist von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. So können u.a. wirtschaftliche Rahmendaten sowie Erwartungen der Marktteilnehmer sowohl zu Zinsniveauveränderungen (Parallelverschiebungen) als auch zu Drehungen der Zinsstruktur führen. Je größer diese Schwankungen ausfallen, desto höher ist grundsätzlich auch das Zinsänderungsrisiko.[7]

Das Zinsänderungsrisiko kann immunisiert werden, indem sämtliche Aktiv- und Passivpositionen laufzeit- und zinskongruent geschlossen werden. Aufgrund der in der Einleitung beschriebenen Notwendigkeit zur Erzielung eines Fristentransformationsbeitrages ist diese Idee jedoch nicht opportun. Vielmehr muss es das Ziel einer jeden Bank sein, oben angesprochene Risiken bewusst einzugehen, um einen weiteren möglichst positiven Ergebnisbeitrag zu generieren.[8]

1.3 Steuerung der Zinsrisiken im Sinne eines eigenen Geschäftsfeldes

Wegen der zunehmenden Bedeutsamkeit sowie der steigenden gesetzlichen Anforderungen[9] an die Steuerung der gesamtbankbezogenen Risiken sollte für das Risikomanagement möglichst ein eigener Fachbereich eingerichtet werden – das Treasury. Die Treasury-Abteilung wird als eine organisatorisch selbständige, zentrale Organisationseinheit verstanden, deren Aufgabe neben dem originären Liquiditätsmanagement in der Steuerung sämtlicher handelbarer Risiken liegt. Hierzu zählen in erster Linie alle Marktpreisrisiken (Zins-, Währungs- und Aktienkursrisiko) und perspektivisch, nach Etablierung eines liquiden Marktes für Adressenausfallrisiken, auch letztgenannte Risikokategorie.[10]

Um die einzelnen Marktpreisrisiken optimal steuern zu können, sollten die Risikoarten getrennt verwaltet und in separaten Büchern (Zinsbuch, Währungsbuch, Aktienbuch, etc.) geführt werden. Im Zinsbuch werden alle zinstragenden Geschäfte eines Kreditinstituts geführt. Hierzu zählen alle Kredit- und Einlagengeschäfte der Kunden, verzinsliche Wertpapiere aus dem Eigenbestand der Bank, Interbankenaufnahmen und -anlagen sowie Zinsderivate.[11]

Nach Trennung der Risikoarten sollte eine zusätzliche Unterteilung bezüglich der verfolgten Strategie erfolgen, wobei zwischen Handels- und Anlagebüchern unterschieden wird. Während sich Handelsbücher durch das laufende Eingehen und Auflösen von Positionen mit dem Ziel der Generierung kurzfristiger Erfolge auszeichnen, dienen Anlagebücher bezüglich der Einschätzung zur künftigen Marktentwicklung einer längerfristigen Ausrichtung.[12]

Wie bereits eingangs dargestellt, kommt der Zinsrisikosteuerung aufgrund des großen Ergebnisbeitrages eine besondere Bedeutung zu. Bei der Steuerung des Zinsbuches[13] wird daher auch von einem Treasury-Management im engeren Sinne gesprochen.[14]

2. Ansätze zur Steuerung des Zinsbuches
und aufsichtsrechtliche Vorschriften

Für eine wirksame Risikosteuerung ist es von besonderer Bedeutung, die Risiken richtig zu erfassen und möglichst exakt zu quantifizieren. Die in der Praxis anzutreffenden Verfahren zur Steuerung des Zinsänderungsrisikos können grundsätzlich in zwei Ansätze unterteilt werden: zum einen ertragsorientierte Verfahren, die auf die Steuerung des periodischen Zinsüberschusses abstellen und zum anderen wertorientierte Verfahren, die auf eine barwertige Steuerung ausgerichtet sind.

2.1 Ertragsorientierte Verfahren

Bei den ertragsorientierten Verfahren wird die Entwicklung des Zinsergebnisses untersucht, das periodenbezogen jeweils in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) ausgewiesen wird. Einen der ersten Ansätze stellt historisch gesehen die Zinsbindungsbilanz dar, die stichtagsbezogen die aktivischen und passivischen Festzinspositionen mehrerer Perioden gegenüberstellt und anhand des Festzinsüberhanges das Zinsänderungsrisiko ermittelt. Bei dieser Methode besteht u.a. aufgrund der Nichtberücksichtigung der variabel verzinslichen Geschäfte die Gefahr von massiven Fehlsteuerungen. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die Risikoaussagen der Zinsbindungsbilanz in der Regel gegenläufig zur Realität bewegen.[15]

Ausgehend von dieser Kritik wurde das Konzept der dynamischen Elastizitätsbilanz entwickelt, welches sämtliche festverzinsliche, variabel verzinsliche und unverzinsliche Positionen sachgerecht abbilden soll. Obwohl dieses Verfahren ebenfalls mit Unsicherheiten behaftet ist, da u.a. Annahmen über die zukünftige Entwicklung des Neugeschäfts erforderlich sind, dominierte dieses Konzept lange Zeit die Praxis der Zinsbuchsteuerung und ist auch heute noch in vielen Banken und Sparkassen Grundlage der Zinsspannenplanung.[16]

Das oben genannte Beispiel zeigt, dass die Systeme zur Zinsrisikosteuerung einer ständigen Diskussion und Überarbeitung unterliegen. Trotz stetiger Fortentwicklung genügt eine ausschließliche Orientierung am periodischen Erfolg der GuV jedoch aus mehreren Gründen nicht den Anforderungen einer modernen rendite-/risikoorientierten Zinsbuchsteuerung. So ist zunächst der Planungshorizont zu kritisieren, der in der Regel bei fünf Jahren liegt. Unter Annahme einer bestimmten Zinsentwicklung wird für diesen Zeitraum die Bruttozinsspanne künftiger Perioden ermittelt, mit dem Ziel diese zu maximieren. Einerseits ist dieser Planungshorizont zu kurz, da viele Produkte Zahlungsströme besitzen, die über fünf Jahre hinausreichen. Andererseits ist der Planungshorizont zu lang, da weder eine vernünftige Zinsprognose noch eine Planung des Neugeschäfts für fünf Jahre möglich ist. Die periodische Zinsüberschussrechnung spiegelt die aktuelle Leistung der Treasury folglich nur unvollständig wieder. Es besteht die Gefahr von Fehlsteuerungen auf Basis dieser Zahlen.[17]

Des weiteren ist zu kritisieren, dass das GuV-Ergebnis in hohem Maße gestaltbar ist. Als Beispiel sei die Behandlung von Wertpapieren im Umlaufvermögen genannt. Während Kursverluste gegenüber dem bisherigen Buchwert am Abschlussstichtag gemäß Niederstwertprinzip zwingend durch Abschreibungen zu berücksichtigen sind, sind Kursgewinne erst bei Realisierung zu erfassen.[18] Kreditinstitute sind somit in der Lage, je nach Ergebnissituation und gewünschtem Erfolgsausweis, das GuV-Ergebnis durch Bildung oder Auflösung stiller Reserven zu gestalten. Das erschwert zum einen externe Vergleiche mit anderen Kreditinstituten und zum anderen besteht die Gefahr, dass ein realer Vermögensverlust durch den Abbau stiller Reserven erst verspätet oder gar nicht erkannt wird.[19]

2.2 Barwertorientiertes Verfahren

Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an eine effektive Zinsrisikosteuerung sowie der erkannten Schwächen der vorhandenen Verfahren wurden barwertorientierte Konzepte entwickelt. Diese greifen nicht mehr auf die Ergebnisse der periodischen GuV zurück, sondern basieren auf dem Marktwert des Zinsbuches. Letzterer wird ermittelt, indem sämtliche Zahlungsströme aller Zinsprodukte mit den aktuellen Marktzinssätzen diskontiert und anschließend saldiert werden. Der Marktwert bzw. Barwert entspricht somit dem Vermögenswert eines Kreditinstituts in zinstragenden Geschäften, der aktuell bei theoretischer Realisierung aller Zinspositionen als Kassenzufluss zu realisieren wäre.[20] Konsequenterweise wird als Zinsänderungsrisiko die Gefahr verstanden, dass sich der Barwert des Zinsbuches durch Zinsänderungen verringert.[21]

Die Steuerung nach der Barwertmethode vereint mehrere Vorteile gegenüber ertragsorientierten Verfahren, insbesondere unter Berücksichtigung der in Kapitel 2.1 angeführten Kritikpunkte. So legen Banken in der Regel den Planungshorizont auf maximal ein Jahr fest. Das ermöglicht dem Institut im Gegensatz zu einem fünfjährigen Horizont die Erstellung einer adäquaten Zinsprognose. Trotz des kürzeren Planungszeitraumes spiegelt die Barwertmethode die Leistung der Treasury vollständig wieder, da bei der Ermittlung der Barwerte nicht nur die Zahlungsströme der betrachteten Periode sondern sämtliche zukünftige Cashflows berücksichtigt werden.

Eine Gestaltbarkeit im Sinne einer Glättung des Ergebnisausweises ist bei der Barwertsteuerung nicht mehr möglich. Änderungen der Risikoparameter schlagen sich unmittelbar im Marktwert des Zinsbuches nieder, wodurch sich Risiken frühzeitig erkennen lassen. Es können sofort präventive Steuerungsmaßnahmen ergriffen werden, noch bevor stille Reserven angegriffen oder die Verluste in der Gewinn- und Verlustrechnung sichtbar werden.[22]

Das Barwertkonzept erfüllt auf diese Weise die Anforderungen der Kreditwirtschaft nach Transparenz der Ergebnisse und Risiken, weshalb sich dieser Ansatz in der Praxis vermehrt durchsetzt.[23]

2.3 Aufsichtsrechtliche Vorschriften

Der vorstehend durchgeführte Vergleich zwischen den beiden alternativen Verfahren berücksichtigt bislang ausschließlich ökonomische Überlegungen. In den letzten Jahren sind jedoch auch zahlreiche aufsichtsrechtliche Regelungen entwickelt worden, die zwingend in die Planungen zu integrieren sind.

Bislang wurden Zinsänderungsrisiken u.a. bereits in dem im Rahmen der sechsten Novelle des KWG neu formulierten Grundsatz I, im § 25a KWG sowie in den Mindestanforderungen für Handelsgeschäfte (MaH) berücksichtigt. Diese Regelungen sind jedoch entweder wenig konkretisiert[24] oder umfassen per Definition einen wesentlichen Teil des Zinsbuches nicht, nämlich die Forderungen bzw. Verbindlichkeiten an Kunden.[25]

Die in diversen Schreiben der Bankenaufsicht (BaKred[26] -Rundschreiben) geforderte Weiterentwicklung der Steuerungsinstrumente findet ihren Niederschlag in der zweiten Säule von Basel II. Zukünftig wird die Bankenaufsicht - mit einem besonderen Fokus auf dem Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch - die Angemessenheit der Kapitalausstattung und des Risikomanagements der Institute beurteilen. Eine Konkretisierung der Regelungen aus Basel II findet sich in einem im Juli 2004 veröffentlichten Papier der Bankenaufsicht, den Principles for the Management and Supervision of Interest Rate Risk[27]. Die wesentliche Regelung besteht darin, dass die Institute geeignete Instrumente zur Erfassung der Zinsänderungsrisiken implementieren und der Aufsicht regelmäßig und zeitnah die Ergebnisse der Steuerungssysteme zur Verfügung stellen müssen.[28]

Um den Umfang der eingegangenen Risiken zu messen, wurde der Baseler Zinsrisikokoeffizient entwickelt. Zu seiner Ermittlung wird im Standardverfahren die Änderung des Zinsbuchbarwertes aufgrund einer Ad-hoc-Verschiebung der Zinsstrukturkurve um 200 Basispunkte (Zinsschock) ins Verhältnis zum haftenden Eigenkapital gesetzt. Alternativ kann die Bank die Barwertänderung auch mit Hilfe der Historischen Simulation[29] berechnen. Kreditinstitute, bei denen der Koeffizient die Verlustgrenze von 20 Prozent überschreitet, gelten als „Ausreißerbanken“ und unterliegen einer besonderen aufsichtsrechtlichen Behandlung bis hin zu zusätzlichen Eigenkapitalanforderungen.[30]

Derzeit würde eine erhebliche Anzahl an Instituten diese „Ausreißer“-Definition von Basel II erfüllen. Dies liegt u.a. an dem hohen Zinsschock von 200 Basispunkten. Die letztendliche Festlegung der Höhe dieses Schocks bleibt der nationalen Bankenaufsicht vorbehalten, so dass es hier unter Umständen noch zu Adjustierungen kommen kann. Die rechtliche Umsetzung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben ist für das zweite Halbjahr 2005 mit der Veröffentlichung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) avisiert. Da die Bankenaufsicht bereits im Vorfeld die Strategie und Umsetzung der Zinsbuchsteuerung hinterfragt, sollten sich Kreditinstitute bereits frühzeitig dieser Thematik annehmen. Aufgrund der Forderung in Basel II nach einer barwertigen Betrachtung des Zinsbuch-Risikos, bietet sich die Implementierung einer barwertigen Zinsbuchsteuerung an.[31]

2.4 Schlussfolgerungen für eine zukunftsfähige Zinsbuchsteuerung

Sowohl betriebswirtschaftliche Überlegungen als auch aufsichtsrechtliche Vorschriften machen deutlich, dass kein Kreditinstitut an der Thematik Barwertsteuerung vorbei kommt. Trotz der ökonomischen Überlegenheit darf die Barwertmethode jedoch nicht zum alleinigen Steuerungsansatz werden. Auf eine GuV-orientierte Ergebnisbetrachtung kann auch zukünftig nicht verzichtet werden, da der handelsrechtlich auszuweisende Jahreserfolg weiterhin eine wichtige Signalwirkung für bankexterne Adressaten darstellen wird. Zudem leitet sich aus den aufsichtsrechtlich vorgegebenen Mindestanforderungen an die Eigenkapitalausstattung der Kreditinstitute oftmals ein periodisch zu erzielender Mindesterfolg ab, der über die reine Barwertsteuerung nicht kalkulierbar wäre.[32]

Ziel einer zukunftsfähigen Zinsbuchsteuerung muss es also sein, die periodischen und barwertigen Erfolgsgrößen in einem Steuerungskonzept zu kombinieren. Die barwertige Größe sollte dabei als primär steuerungsrelevant, die periodische als strenge Nebenbedingung angesehen werden.[33]

Das folgende Kapitel befasst sich mit der Umsetzung dieser Bedingungen.

3. Prozess der barwertigen Zinsbuchsteuerung unter GuV-Restriktionen

In diesem Kapitel sollen die wesentlichen Elemente einer Barwertsteuerung unter GuV-Restriktionen vorgestellt und zu einem praxistauglichen Prozess verdichtet werden. Dieser Prozess kann auf Basis eines Kreislaufsystems zusammenfassend wie in Abbildung 2 dargestellt werden:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Kreislaufsystem der barwertigen Zinsbuchsteuerung. Quelle: Eigene Darstellung; angelehnt an: Hager, P./Lüders, U.: Betriebswirt- schaftliche Effizienz erhöhen, Aufsichtsrecht umsetzen. In: Bankinformation und Genossenschaftsforum 07/2004, S. 14.

Wie in Abbildung 2 zu erkennen ist, werden in einem ersten Schritt die für die Barwertsteuerung benötigten Grunddaten aufbereitet. Anschließend erfolgt die Analyse des ermittelten Zahlenmaterials. Um eine zukünftige Vergleichbarkeit der Ergebnisse - innerhalb des Hauses sowie mit externen Adressen - zu ermöglichen, wird das Zahlenmaterial in diesem Schritt zu bestimmten Kennzahlen verdichtet. Sofern die Rendite- und Risikoanalyse die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Optimierung des Zinsbuches ergibt, werden diese im anschließenden Steuerungsprozess festgelegt und durchgeführt. Ob die Maßnahmen tatsächlich zu dem gewünschten und prognostizierten Erfolg geführt haben, ist nach einem festgelegten Zeitraum zu überprüfen. Die Ergebnisse dieser Ex-Post-Analyse werden dem Management im Rahmen eines Risikoreportings vorgelegt. Zur Erstellung des Risikoreportings ist wiederum eine Aufbereitung und Analyse des Datenmaterials des Zinsbuches notwendig, wodurch der Prozess von vorne beginnt und somit wie oben dargestellt einem Regelkreislauf entspricht. Dieser wiederholt sich in regelmäßigen periodischen Abständen.[34]

3.1 Aufstellen des Zinsbuch-Cashflows

Ausgangspunkt der barwertorientierten Zinsbuchsteuerung ist die Generierung der Cashflows sämtlicher zinsabhängiger Positionen und deren Zusammenführung zu einem Gesamtbank-Cashflow. Es sollte darauf geachtet werden, dass die zugrunde liegenden Daten auf einem für beide Steuerungssysteme (Barwert- und GuV-Rechnung) einheitlichen Datenbestand basieren. Nur so ist gewährleistet, dass die Gefahr der Generierung falscher Steuerungsimpulse minimiert und Redundanzen bei der Datenbereinigung vermieden werden. Zudem sollte bereits bei der Zusammenstellung der Cashflows eine Zuordnung zu übergeordneten Portfolios bzw. Bilanzpositionen erfolgen, um später Aussagen über die Performance und den Risikostatus einzelner Positionen zu ermöglichen.[35]

Bei der Generierung der Cashflows ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen klassischen Festzinsgeschäften und Produkten mit variabler Verzinsung bzw. mit unspezifizierten Tilgungsvereinbarungen.

3.1.1 Cashflow-Generierung Festzinspositionen

Für Festzinsprodukte mit vereinbarter Kapitalbindungsdauer ergibt sich die Darstellung des Zahlungsstroms unmittelbar aus den vertraglich fixierten Produktmerkmalen. Um den aggregierten Cashflow sämtlicher Festzinspositionen zu erhalten, können Banken auf die regelmäßig erstellten Zinsbindungsbilanzen zurückgreifen. Diese enthalten üblicherweise in zeitlicher Gliederung den Stand des Restkapitals und die hierauf anfallenden Zinsen. Die Differenz der Kapitalstände ist die jeweils angefallene Tilgung und bildet zusammen mit den Zinsen den gesuchten angenäherten Cashflow.

3.1.2 Cashflow-Generierung variabler Positionen

Unter variablen Positionen versteht man Produkte, bei denen das Kreditinstitut berechtigt oder vertraglich verpflichtet ist, den Zinssatz an eine geänderte Zinssituation anzupassen. Diese Produkte, die zudem teilweise mit fest vereinbarter Kapitalbindungsdauer (z.B. zinsvariable Darlehen mit festem Tilgungsplan) und teilweise ohne festgelegte Kapitalbindungsdauer (z.B. Sicht- und Spareinlagen) ausgestattet sind, weisen keine exakt determinierten Zahlungsströme auf. Um die variablen Positionen dennoch adäquat in die Cashflow-Darstellung zu integrieren, sind Annahmen über die jeweilige Kapitalbindung sowie die Zinsanpassung erforderlich.[36]

In der Praxis haben sich hierzu zwei Ansätze durchgesetzt: das Elastizitätskonzept und das Konzept der gleitenden Durchschnitte. Beide Modelle basieren auf der gleichen Ausgangsprämisse: Dem Marktbereich soll eine Marge zugemessen werden, die möglichst unabhängig von Zinsschwankungen am Markt ist. Diese Forderung nach Margenkonstanz entspricht dem Grundgedanken der Marktzinsmethode und ermöglicht, den Produkterfolg vom Dispositionserfolg zu trennen.[37]

Zu jedem variablen Produkt ist somit ein Opportunitätsgeschäft zu finden, das ein möglichst ähnliches Zinsanpassungsverhalten aufweist. Dadurch soll erreicht werden, dass sich die Refinanzierungskosten bzw. Wiederanlageerlöse bei Marktzinsschwankungen in gleicher Weise verändern wie die Zinserlöse bzw. Zinskosten des kalkulierten Kundengeschäfts.[38] Margenkonstanz wäre damit erreicht.

Untersuchungen des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes haben ergeben, dass das Elastizitätskonzept grundlegende Eigenschaften variabler Geschäfte schlechter abbildet als das Konzept der gleitenden Durchschnitte und damit eine geringere Prognosequalität liefert. Aufgrund einer nahezu optimalen Margenkonstanz und einem gleichzeitig geringeren Aufwand empfiehlt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband die Anwendung des Konzepts der gleitenden Durchschnitte.[39] Auf dieses Modell soll deshalb im Weiteren näher eingegangen werden.

3.1.2.1 Konzept der gleitenden Durchschnitte

Das Konzept der gleitenden Durchschnitte stützt sich in seiner Grundkonzeption auf die Erkenntnisse der Bodensatztheorie, nach der trotz permanenter Einzelverfügungen auch bei Produkten mit unsicheren Cashflows ein bestimmtes Volumen dauerhaft zur Verfügung steht und somit die Bestände in Schichten unterteilt werden können.[40]

Auf Basis dieser Prämisse wird der Gesamtbestand der variablen Geschäfte rollierend am Geld- und Kapitalmarkt angelegt oder refinanziert. Das bedeutet, dass das Gesamtvolumen so strukturiert wird, dass in regelmäßigen Zeitabständen, welche sich an der durchschnittlichen Zinsanpassungshäufigkeit im Kundengeschäft orientieren, ein jeweils gleichgroßer Anteil des Bestandes bei Fälligkeit zurückfließt. Dieser Anteil wird zu den aktuellen Marktzinssätzen neu angelegt. Beispielhaft demonstriert Abbildung 3 bei einer angenommenen monatlichen Zinsanpassung und einer unterstellten Kapitalbindungsdauer von sechs Monaten diese Vorgehensweise. Jeden Monat fließt ein Sechstel des Gesamtvolumens aufgrund Fälligkeit zurück. Dieses Sechstel wird jeweils mit einer Laufzeit von erneut sechs Monaten angelegt bzw. refinanziert. Die einmal bestimmte Struktur bleibt somit dauerhaft revolvierend erhalten, und es lässt sich eine Durchschnittsverzinsung des Portfolios errechnen – der so genannte gleitende Durchschnitt.[41]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Portfolio nach dem Konzept der gleitenden Durchschnitte.
Quelle: Eigene Darstellung; angelehnt an: Markus, D.: Cashflows im Kundengeschäft der Kreditinstitute. In: Eller, R./Gruber, W./Reif, M.: Handbuch des Risikomanagements,
2.Auflage, Stuttgart, 2002, S. 222.

Im nächsten Schritt werden Mischungen aus gleitenden Durchschnitten unterschiedlicher Fristen gebildet, z.B. 70% gleitender Zehn-Jahreszins und 30% gleitender Drei-Monatssatz. In diesem Beispiel werden 70% des Bestandes in 120 gleiche Teile zerlegt, die eine Frist von einem Monat ansteigend bis 120 Monaten haben. Die restlichen 30% werden in drei Teile zerlegt mit Frist von einem, zwei und drei Monaten. Auch für dieses Mischungsverhältnis lässt sich ein gleitender Durchschnitt errechnen.[42]

[...]


[1] Küpker, H./Jaskulla, A.: Performancemessung und Benchmarking in der Treasury. In: Eller, R./Gruber, W./Reif, M.: Risikomanagement und Risikocontrolling im modernen Treasury-Management, Stuttgart, 2002, S. 155.

[2] Bellarz, S.: Strategien im Zinsbuch. In: Eller, R./Gruber, W./Reif, M.: a.a.O., S. 523.

[3] Ebd., S. 523.

[4] Beer, A./Goj, W.: Zinsrisikomanagement mit Ablaufbilanz und Barwertmethode. Stuttgart, 2002, S. 13

[5] Hanker, P.: Management von Marktpreis- und Ausfallrisiken. Wiesbaden, 1998, S. 26.

[6] Wiedemann, A.: Financial Engineering. Bewertung von Finanzinstrumenten.
2. Auflage, Frankfurt am Main, 2004, S.9.

[7] Schulte, M./Horsch, A.: Wertorientierte Banksteuerung II: Risikomanagement. 3.Auflage, Frankfurt am Main, 2004, S. 166 f.

[8] Anacker, R.: Moderne barwertige Marktpreisrisikosteuerung. In: Bankinformation und Genossenschaftsforum 08/2002, S. 35.

[9] Siehe hierzu Kapitel 2.3.

[10] Wiedemann, A.: Treasury-Management in Banken. http://www.zinsrisiko.de/treasurymanagement/treasuryaufsatz1.htm. 23.12.2004.

[11] Anacker, R.: a.a.O., S. 35f.

[12] Ebd., S. 35f.

[13] Im Rahmen dieser Diplomarbeit erfolgt keine Unterteilung in Anlage- und Handels-
buch, sondern es wird verallgemeinernd vom Zinsbuch gesprochen.

[14] Anacker, R.: a.a.O., S. 35f.

[15] Weinzierl, V.: Implementierung einer barwertigen Zinsbuchsteuerung.
In: Eller, R./Gruber, W./Reif, M.: a.a.O., S. 88.

[16] Lach, N./Neubert, B./Kirmße, S.: Integrierte Zinsbuchsteuerung in der bankbetrieb- lichen Praxis (I). In: Betriebswirtschaftliche Blätter 04/2003, S. 199.

[17] Schierenbeck, H.: Ertragsorientiertes Bankmanagement. Band 2, 8.Auflage,
Wiesbaden 2003, S.618.

[18] Vgl. § 252 Abs. 4 HGB und § 253 Abs. 3 HGB.

[19] Brunold, A./Sievi, C./Wegner, O.: Adäquate Messgrößen für die Bankensteuerung. In: Betriebswirtschaftliche Blätter 08/2004, S. 404f.

[20] Die Auswirkungen einer Ausweitung bzw. Verringerung des Bonitätsspreads bei Krediten und Anleihen wurden nicht in die diese Betrachtung einbezogen.

[21] Hanker, P.: a.a.O., S. 43ff.

[22] Schierenbeck, H.: Band 2, a.a.O., S. 618.

[23] Ebd., S. 618.

[24] Beispielhafte Ausdrücke in § 25a, Abs. 1 KWG: „mit hinreichender Genauigkeit“ / „angemessene Sicherheitsvorkehrungen“.

[25] Volkenner, T./Walter, K.: Mehr qualitative Aufsicht.
In: Betriebswirtschaftliche Blätter 10/2004, S.32.

[26] Zum 01.05.2002 Verschmelzung mit anderen Aufsichtsbehörden zur BaFin.

[27] Das Dokument kann auf der Internet-Seite http://www.bis.org/publ/bcbs108.htm heruntergeladen werden.

[28] Hager, P./Lüders, U.: Betriebswirtschaftliche Effizienz erhöhen, Aufsichtsrecht um- setzen. In: Betriebswirtschaftliche Blätter 07/2004, S. 13

[29] Siehe hierzu Kapitel 3.2.1 und 3.2.2.2 (Vorgabe: 99% Konfidenzniveau, Datenhisto- rie 5 Jahre, Haltedauer ein Jahr)

[30] Volkenner, T./Walter, K.: a.a.O., S. 32f.

[31] Ebd., S. 33ff.

[32] Lach, N./Neubert, B./Kirmße, S.: a.a.O., S. 200.

[33] Menninghaus, W.: Barwertige Zinsbuchsteuerung. In: Schierenbeck, H./Rolfes, B./

Schüller, S.: Handbuch Bankcontrolling, 2. Auflage, Wiesbaden, 2001, S. 1160.

[34] Anacker, R.: a.a.O., S. 34 ff.

[35] Menninghaus, W.:a.a.O., S. 1152 f.

[36] Markus, D.: Cashflows im Kundengeschäft der Kreditinstitute.
In: Eller, R./Gruber, W./Reif, M.: Handbuch des Risikomanagements. 2.Auflage, Stuttgart, 2002, S. 213ff.

[37] Anacker, R.: a.a.O., S. 34.

[38] Rolfes, B./Bannert, T.: Die Kalkulation variabel verzinslicher Bankgeschäfte.
In: Schierenbeck, H./Rolfes, B./Schüller, S.: Handbuch Bankcontrolling, 2. Auflage, Wiesbaden, 2001, S. 283ff.

[39] Goebel, R./Schumacher, M./Sievi, C.: Bilanzstrukturen mit Performancekonzept steuern (II). In: Betriebswirtschaftliche Blätter 07/98

[40] Markus, D.: a.a.O., S. 221.

[41] Ebd., S. 221ff.

[42] Böttrich, U./Drosdzol, A./Hager, P./Schleicher, H.: Optimierung gleitender Durch- schnitte für die barwertige Zinsbuchsteuerung.
In: Betriebswirtschaftliche Blätter 01/2004, S. 29.

Ende der Leseprobe aus 78 Seiten

Details

Titel
Praktische Umsetzung einer barwertigen Zinsbuchsteuerung unter GuV Restriktionen in einer Sparkasse
Hochschule
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach
Note
1,3
Autor
Jahr
2005
Seiten
78
Katalognummer
V44686
ISBN (eBook)
9783638422345
Dateigröße
1172 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Darstellung der Grundzüge einer barwertigen Zinsbuchsteuerung als zukunftsorientiertes und aufsichtsrechtlich gefordertes Risikomanagement. Umsetzungsdarstellung anhand eines Praxisbeispieles. Ideale Grundlage zur Einarbeitung betroffener Personen/Abteilungen in die Barwertsystematik.
Schlagworte
Praktische, Umsetzung, Zinsbuchsteuerung, Restriktionen, Sparkasse
Arbeit zitieren
Timo Gröttrup (Autor), 2005, Praktische Umsetzung einer barwertigen Zinsbuchsteuerung unter GuV Restriktionen in einer Sparkasse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44686

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