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Folgen der wirtschaftlichen Globalisierung auf die Wirtschaftspolitik

Title: Folgen der wirtschaftlichen Globalisierung auf die Wirtschaftspolitik

Term Paper , 2001 , 17 Pages , Grade: 1

Autor:in: Enkelejda Doce (Author)

Politics - Topic: Globalization, Political Economics
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•Was bedeutet Globalisierung?
•Wie wird sie definiert?
•Wie hat sich die wirtschaftliche Globalisierung entwickelt und welche sind ihre wichtigen Dimensionen?
•Wie beeinflusst die wirtschaftliche Globalisierung die Politik?
•Wie kann in einem globalisierten Wirtschaftssystem die nationale Politik gestaltet werden?
•Globale Wirtschaftswelt braucht multinationale Institutionen
Was Globalisierung bedeutet, ist eine mehr empirische Frage. Das ist auch in der Literatur der meisten Autoren festzustellen, die in ihre Definitionen auch genügend Datenmaterial beifügen, um abzuschätzen, wie weit die Globalisierung fortgeschritten ist. Das lässt sich am besten bei der wirtschaftlichen Globalisierung feststellen, die eine systematische Beschreibung von Zuständen liefert. Noch liefert die wirtschaftliche Globalisierung eine klare Unterscheidung von Ursachen und Wirkungen der Globalisierung, sowie der eigentlichen Globalisierungsprozesse.
Das ist auch der Grund, dass ich mich bei dem wirtschaftlichen Bereich der Globalisierung konzentriere und versuche aus diesem Blickwinkel die Konsequenzen der Globalisierung auf die nationale Politik zu analysieren und darzustellen.Weiter versuche ich, basierend auf die Literatur verschiedener Autoren, Gestaltungsmöglichkeiten der Wirtschaftspolitik als Antwort auf die Konsequenzen der wirtschaftlichen Globalisierung darzustellen. Konkrete Vorschläge die für die Gestaltung einer neuen Weltwirtschaftspolitik den Gebrauch multinationaler Institutionen als Kontrollinstanzen des „Wirtschaftsgeschehens“ gelten werden der Abschluss der Hauptarbeit sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Was bedeutet Globalisierung ?

III. Wirtschaftliche Globalisierung

1. Der Handel

2. Die Direktinvestitionen

3. Die Finanzmärkte

4. Die Akteure

IV. Gestaltungsmöglichkeiten nationaler Wirtschaftspolitik

V. Der Gebrauch multilateraler Institutionen

VI. Die Koordination des Wirtschaftsgeschehens

VII. Schlussteil

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der wirtschaftlichen Globalisierung auf die nationale Wirtschaftspolitik und analysiert, inwieweit staatliche Handlungsspielräume durch zunehmende globale Verflechtungen unter Druck geraten. Ein zentrales Ziel ist es, Gestaltungsmöglichkeiten für eine neue Weltwirtschaftspolitik aufzuzeigen, wobei die Rolle multilateraler Institutionen als notwendige Kontrollinstanzen des Wirtschaftsgeschehens kritisch erörtert wird.

  • Definition und Dimensionen der Globalisierung
  • Strukturwandel durch Handel, Direktinvestitionen und Finanzmärkte
  • Die veränderte Rolle transnationaler Konzerne als Akteure
  • Einfluss der Globalisierung auf nationalstaatliche Steuerungspotenziale
  • Bedeutung multilateraler Kooperation und Institutionen

Auszug aus dem Buch

3. Die Finanzmärkte

Nirgendwo hat sich die Globalisierung so deutlich beschleunigt wie in der Finanzsphäre. Die Mobilisierungskosten sind hier besonders gering.

Seit in der EU, in der OECD und auch weltweit nicht mehr oder kaum noch Kapitalverkehrsbeschränkungen existieren, können Anleger minutenschnell ihr Geldvermögen international umschichten oder ihr flüssiges Geld in den verschiedensten Währungen anlegen. Die Schwankungen der Devisenmärkte haben die politischen Akteure der EU dazu veranlasst, den Europäischen Binnenmarkt, zu dem wesentlich auch die Kapitalverkehrsfreiheit gehört, mit Wirkung vom 1. Januar 1999 durch eine Währungsunion zu „krönen“. Auf der Grundlage wechselseitig verflochtener Märkte und sich angleichender Wirtschaftspolitik werden - mit einer Übergangsfrist bis Mitte 2002 - die nationalen Währungen durch die Einheitswährung „Euro“ ersetzt.

Es sind zunächst zwölf Länder - es fehlen Großbritannien, Dänemark und Schweden -, die in die Endstufe der EWU eingetreten sind. Ihr Schritt entspricht ökonomischer Logik, bedeutet für sie aber zugleich ein weiteres Stück Globalisierung, da er alle anderen Systemelemente, vor allem die nationalen Löhne, unter verstärkten Anpassungsdruck setzt. Denn bei einer Einheitswährung kann sich ein beteiligtes Land dem Kostenwettbewerb nicht mehr einfach durch eine Währungsabwertung entziehen.

Die internationale Finanzmärkte lassen sich aber unter den gegebenen technischen und organisatorischen Bedingungen nicht mehr kontrollieren und sind daher zunehmend krisenanfällig. Wächst der Welthandel schneller als die Weltproduktion, so wächst das Volumen der Finanztransfers nochmals um ein Vielfaches schneller als der Welthandel. Daraus folgt, dass sich die Finanzmärkte zunehmend von der realwirtschaftlichen Entwicklung entkoppeln. So sind von den rund 2000 Mrd. US-Dollar, die täglich weitgehend computergesteuert an den Devisenmärkten bewegt werden, weniger als 15 Prozent für den Welthandel notwendig.

Diese Entwicklung zu einem „Casino-Kapitalismus“ (George Soros, 1998) kann als grundlegendes Kennzeichen der Globalisierung der Finanzmärkte gelten. So werden an den Börsen in San Francisco, New York, London, Frankfurt, Bahrain, Singapur, Hongkong und Tokio täglich und rund um die Uhr Summen bewegt, die mehr als doppelt so hoch sind wie die Währungsreserven aller Zentralbanken der Welt. Den Hauptanteil halten dabei kurzfristige Kapitalanlagen der rein spekulativen Art, sogenannte Derivate.

Aus diesem Strukturwandel resultiert ein rasanter Bedeutungsverlust nationalstaatlicher Steuerungspotentiale.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Globalisierung ein, definiert das Forschungsinteresse und skizziert die methodische Vorgehensweise anhand der Literatur verschiedener Autoren.

II. Was bedeutet Globalisierung ?: Dieses Kapitel beleuchtet die unterschiedlichen theoretischen Ansätze und Definitionen des Globalisierungsbegriffs in der Sozial- und Wirtschaftswissenschaft.

III. Wirtschaftliche Globalisierung: Hier werden die zentralen Dimensionen Handel, Direktinvestitionen, Finanzmärkte und die Akteure des globalen Wirtschaftsgeschehens detailliert analysiert.

IV. Gestaltungsmöglichkeiten nationaler Wirtschaftspolitik: Das Kapitel untersucht, wie Regierungen auf die Herausforderungen der Globalisierung reagieren und welche Handlungsspielräume auf nationaler Ebene noch bestehen.

V. Der Gebrauch multilateraler Institutionen: Hier wird die Notwendigkeit und der Nutzen internationaler Institutionen wie IWF und Weltbank zur Stabilitätssicherung in einer globalisierten Welt erörtert.

VI. Die Koordination des Wirtschaftsgeschehens: Dieses Kapitel diskutiert die Möglichkeiten einer internationalen makroökonomischen Koordination zwischen den Hauptakteuren wie der USA, Japan und der EU.

VII. Schlussteil: Der Schlussteil fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer neuen Weltordnungspolitik zur Stärkung der politischen Steuerungskompetenz.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Wirtschaftspolitik, Weltwirtschaft, Finanzmärkte, Nationalstaat, Multilaterale Institutionen, Standortfaktoren, Welthandel, Kapitalmobilität, Transnationale Konzerne, Weltordnungspolitik, Ökonomische Integration, Casino-Kapitalismus, Strukturwandel, Weltproduktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Folgen der wirtschaftlichen Globalisierung für die nationale Wirtschaftspolitik und untersucht, wie staatliche Akteure auf den Verlust an steuernden Kompetenzen reagieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die ökonomischen Dimensionen der Globalisierung (Handel, Kapitalmärkte, Direktinvestitionen), die Macht transnationaler Konzerne sowie die Rolle internationaler Organisationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die systematische Darstellung der globalen ökonomischen Prozesse und die Beantwortung der Frage, wie nationale Politikgestaltung in diesem veränderten Umfeld noch möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener Autoren, die mit quantitativen Daten zur wirtschaftlichen Globalisierung verknüpft wird, um die beschriebenen Entwicklungen zu belegen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Dimensionen der Globalisierung, die Gestaltungsmöglichkeiten nationaler Politik und die Notwendigkeit multilateraler Koordination.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Globalisierung, Weltwirtschaft, nationale Souveränität, Finanzmärkte und multilaterale Institutionen.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Nationalstaates?

Der Autor konstatiert einen rasanten Bedeutungsverlust nationalstaatlicher Steuerungspotenziale und fordert daher eine verstärkte Kooperation innerhalb internationaler Institutionen.

Welche Rolle spielt die ökonomische Triade bei der Koordinierung?

Die Triade bestehend aus den USA, Japan und der Europäischen Union wird als prädestinierte Gruppe für eine internationale makroökonomische Koordination und Stabilitätssicherung identifiziert.

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Details

Title
Folgen der wirtschaftlichen Globalisierung auf die Wirtschaftspolitik
College
University of Tubingen
Grade
1
Author
Enkelejda Doce (Author)
Publication Year
2001
Pages
17
Catalog Number
V44688
ISBN (eBook)
9783638422369
Language
German
Tags
Folgen Globalisierung Wirtschaftspolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Enkelejda Doce (Author), 2001, Folgen der wirtschaftlichen Globalisierung auf die Wirtschaftspolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44688
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