In dieser Studienarbeit geht es um das Thema Kunsttherapie.
Zu Beginn wird der Begriff Kunsttherapie, wie er in dieser Arbeit verwendet werden soll, anhand einer Definition erläutert. Dabei werden die Begriffe ästhetisch und künstlerisch genauer betrachtet.
Folgend wird im Hauptteil kurz auf die Geschichte der Kunsttherapie eingegangen und der Bereich der Forschung, die es in diesem Fachgebiet gibt, angeschnitten, indem zwei Studien präsentiert werden. Ebenfalls werden Methoden und Techniken erläutert, die für die Kunsttherapie entwickelt wurden. Diese lassen sich in zweidimensionale Verfahren und dreidimensionales Gestalten gliedern. Im Anschluss werden einige Theorien vorgestellt, die über dieses Fachgebiet diskutiert werden.
Anhand der Kunsttherapie mit Depressionspatienten wird beispielhaft ein Arbeitsbereich veranschaulicht und das Spiel „Das bist du“ beschrieben, welches für die Anwendung in der Praxis in Frage kommt.
Abschließend wird ein Bezug zum Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit hergestellt.
Inhaltsverzeichnis
1 Allgemeiner Teil
1.1 Zusammenfassung
1.2 Einleitung
1.3 Definition Kunsttherapie
2 Hauptteil
2.1 Geschichte
2.2 Forschung
2.3 Methoden und Techniken
2.3.1 Zweidimensionale Verfahren
2.3.2 Dreidimensionales Gestalten
2.3.3 Sonstige Methoden und Techniken
2.4 Theorien
2.5 Kunsttherapie mit Depressionspatienten
2.6 Praxisteil „Das bist du“
3 Schlussteil
3.1 Bezug zur Sozialen Arbeit
3.2 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Überblick über die Kunsttherapie als therapeutische Methode zu geben und ihre Relevanz sowie Anwendungsmöglichkeiten innerhalb der Sozialen Arbeit zu beleuchten.
- Grundlagen und Definitionen der Kunsttherapie
- Historische Entwicklung und aktuelle Forschungsergebnisse
- Vielfalt kunsttherapeutischer Methoden und Techniken
- Einsatzmöglichkeiten bei Depressionspatienten
- Verbindung von Kunsttherapie und lebensweltorientierter Sozialer Arbeit
Auszug aus dem Buch
2.3 Methoden und Techniken
In der Kunsttherapie wird der Mensch mit sich selbst konfrontiert. Dabei spielt das für die Therapie verwendete Material eine wichtige Rolle, da es die Grundlage der Therapie ist (Leutkart et al. 2016).
Bei den Materialien, handelt es sich nicht um ausschließlich Kunstunterricht Materialien, sondern um weitaus mehr (Menzen, 2009).
Der Künstler kann mit Farbe, jedoch auch mit Ton, Gips, Stein, Holz, Fotos oder anderen Dingen arbeiten. Je nach Material, gibt es verschiedene Methoden und Techniken, die man anwenden kann (Leutkart et al. 2016).
Bei den Methoden wird unterschieden zwischen experimentellen, spielerischen oder auch forschenden Ansätzen, sowie in künstlerisch-gestaltende und symbolbildende Kunst (Meis & Mies, 2012).
Nach Menzen (2009) können die ästhetischen Materialen, frei aber auch geplant gestaltet werden, dabei wird die Auseinandersetzung mit den Materialien und das Herstellen von Vertrauen vorausgesetzt.
Der Pinsel den ich in die Hand nehme, die Farbe, in welche ich ihn tauche. Der Stift, der seine Linien zieht, das Blatt in seiner Größe. Das sind meine Verbündeten, meine Herausforderer. Indem ich sie nehme, berühre, benutze, vertraue ich mich ihnen an. (Leutkart, 2016, S.28).
Bevor eine Therapie begonnen wird, muss das Material präzise ausgesucht werden, da dieses eine Bedeutung für den Künstler haben soll, sodass ein mehrdeutiges Mitteilungssystem zustande kommt (Menzen, 2009). Die Wahl des Materials wird wesentlich von den Erfahrungen und Emotionen des Künstlers abhängig gemacht (ebd.).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Allgemeiner Teil: Dieser Abschnitt dient als Einführung, definiert zentrale Begriffe und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit.
2 Hauptteil: Hier werden die historische Entwicklung, aktuelle Forschung, diverse Methoden und theoretische Ansätze der Kunsttherapie sowie deren Anwendung bei Depressionen und in der Praxis detailliert behandelt.
3 Schlussteil: Das Kapitel stellt den Bezug zur Sozialen Arbeit her, insbesondere zur Lebensweltorientierung, und zieht ein abschließendes Fazit zur Relevanz der Therapieform.
Schlüsselwörter
Kunsttherapie, Soziale Arbeit, Gestaltungstherapie, Depressionspatienten, Lebensweltorientierung, Kreative Methoden, Ressourcenaktivierung, Psychische Gesundheit, Ästhetik, Kunst, Therapie, Heilpädagogik, Wahrnehmung, Gruppentherapie, Ausdrucksmittel
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in die Kunsttherapie, erläutert deren theoretische Grundlagen und Methoden und verknüpft diese mit dem Berufsfeld der Sozialen Arbeit.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Themen umfassen die Definition und Geschichte der Kunsttherapie, die Wirksamkeitsforschung, verschiedene künstlerische Techniken (zweidimensional und dreidimensional) sowie die Anwendung bei spezifischen Zielgruppen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, ein anschauliches Bild der Kunsttherapie zu vermitteln und dem Leser einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten dieser Therapieform in sozialen und therapeutischen Kontexten zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle kunsttherapeutische Ansätze, Definitionen und Forschungsergebnisse systematisch aufbereitet und diskutiert werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?
Der Hauptteil gliedert sich in die Geschichte, aktuelle Studien zur Wirksamkeit, die Einteilung von Methoden und Techniken, theoretische therapeutische Ansätze sowie eine beispielhafte Anwendung bei Depressionspatienten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind unter anderem Kunsttherapie, Soziale Arbeit, Lebensweltorientierung, Ressourcenaktivierung und kreative Methoden.
Wie lässt sich die Übung „Das bist du“ kunsttherapeutisch begründen?
Die Übung fördert die Selbstfindung und Ressourcenaktivierung, indem sie den Teilnehmern ein positives Feedback über ihre Fähigkeiten durch andere Gruppenmitglieder ermöglicht, was besonders bei Personen mit geringem Selbstwertgefühl hilfreich ist.
Welche Rolle spielt die „Ästhetisierung im Alltag“ in der Sozialen Arbeit?
Sie ermöglicht es, durch die bewusste Gestaltung der Wohnumwelt oder des sozialen Umfelds, die Lebenswelt des Klienten aufzuwerten und somit einen therapeutischen, ressourcenstärkenden Effekt zu erzielen.
- Arbeit zitieren
- Anja Foerster (Autor:in), Sabrina Frankfurter (Autor:in), 2017, Kunsttherapie. Kreative Methoden und neue Medien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/447045