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Mobilität mit Handicap. Maßnahmen zur Inklusion körperlich beeinträchtigter Menschen in Freiburg

Eine Analyse

Title: Mobilität mit Handicap. Maßnahmen zur Inklusion körperlich beeinträchtigter Menschen in Freiburg

Term Paper , 2018 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Miriam Kazmaier (Author)

Cultural Studies - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist es Mobilität aus einer kulturanthropologischen Perspektive zu definieren und anschließend mit (Mobilitäts-) Behinderung zu verknüpfen. Es soll aufgezeigt werden wie Mobilität, körperliche Beeinträchtigung und Gesellschaft interagieren. Außerdem soll die Lage in Freiburg analysiert und kritisch betrachtet werden, um bei Bedarf Verbesserungsvorschläge und Anregungen zu geben.

Zudem soll in dieser Arbeit die Situation körperlich beeinträchtigter Menschen in Freiburg analysiert werden. Dazu werde ich die Maßnahmen, die die Stadt Freiburg ergreift, um Menschen mit Handicap ein uneingeschränktes, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, näher betrachten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmungen

2.1 Mobilität

2.2 Behinderung

2.3 Inklusion

2.4 Barrierefreiheit

2.5 Definition der Zielgruppe: Menschen mit Mobilitätsbehinderungen

3 Die UN-Behindertenrechtskonvention

4 Mobilität und Gesellschaft

5 Barrieren im Alltag

6 Die Situation in Freiburg

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht aus einer kulturanthropologischen Perspektive die Bedeutung von Mobilität für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen. Dabei wird die theoretische Verknüpfung von Mobilität und Behinderung analysiert und anhand der städtebaulichen und infrastrukturellen Situation in Freiburg kritisch bewertet, um Handlungsempfehlungen zur Inklusion abzuleiten.

  • Definition und theoretische Einordnung der Begriffe Mobilität, Behinderung und Inklusion
  • Die Rolle der UN-Behindertenrechtskonvention als rechtliche Grundlage
  • Wechselwirkungen zwischen individueller Mobilität und gesellschaftlicher Teilhabe
  • Analyse physischer Barrieren im öffentlichen Raum und Nahverkehr
  • Bestandsaufnahme und Maßnahmen für ein inklusives Freiburg

Auszug aus dem Buch

2.1 Mobilität

Der Begriff Mobilität kommt von dem lateinischen Wort mobilitas und heißt übersetzt Beweglichkeit oder Unbeständigkeit. Wenn heute von Mobilität gesprochen wird, „wird Mobilität nicht nur auf den Fahrzeugverkehr bezogen und mit Automobilität gleichgesetzt, auch weitere Verkehrsmittel sowie der Zweck der Ortsveränderung werden in den Fokus genommen.“ Dies stellt meines Erachtens eine Verkürzung des Begriffs dar, da es verschiedene Typen von Mobilität gibt wie beispielsweise soziale, virtuelle oder räumlich-geographische Mobilität. Letztere soll zunächst als Basis definiert werden: Mobilität meint „(…) alle Bewegungen von Personen, von Gruppen und Kategorien von Individuen und von Gütern zwischen definierten Einheiten eines Systems oder eines Raumes.“ Mit der räumlich-geographischen Mobilität wird die Bewegung zwischen Räumen beschrieben, die im Kontext dieser Arbeit als Überwindung von Entfernungen zentral ist.

Das Verkehrssystem spielt im Zusammenhang mit Mobilität und deren Verständnis als Überwindung von Entfernungen eine zentrale Rolle und kann als technisch-organisatorisches Element der Mobilität betrachtet werden. Daraus resultiert folgende, dieser Arbeit zugrundeliegende Definition von Mobilität: „Mobilität ist ein emergentes Phänomen, welches das Verkehrssystem als technisch-organisatorisches Element beinhaltet und in Wechselwirkung mit gesellschaftlichen Prozessen sowie individuellen Wertungsdispositionen steht.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz von Mobilität als Schlüsselrolle für die gesellschaftliche Partizipation ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Situation von Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung.

2 Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Fachbegriffe wie Mobilität, Behinderung, Inklusion und Barrierefreiheit und grenzt die Zielgruppe der Arbeit ein.

3 Die UN-Behindertenrechtskonvention: Hier wird die rechtliche Basis beleuchtet, die den Rahmen für ein inklusives Leben und das Recht auf Mobilität vorgibt.

4 Mobilität und Gesellschaft: Das Kapitel analysiert, wie Mobilität als soziale Voraussetzung zur Teilhabe an verschiedenen Lebensbereichen wie Arbeit und Freizeit dient.

5 Barrieren im Alltag: Es werden die konkreten physischen Hindernisse im öffentlichen Raum und Nahverkehr beschrieben, mit denen mobilitätsbehinderte Menschen konfrontiert sind.

6 Die Situation in Freiburg: Eine Analyse der konkreten Maßnahmen und Initiativen der Stadt Freiburg zur Verbesserung der Barrierefreiheit und zur Förderung der Inklusion.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass trotz Fortschritten weiterer Handlungsbedarf besteht, um ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Mobilität, Behinderung, Inklusion, Barrierefreiheit, UN-Behindertenrechtskonvention, Freiburg, Teilhabe, öffentliche Infrastruktur, Sozialraum, Menschenrechte, Verkehrsplanung, Selbstbestimmung, Mobilitätsbehinderung, Aktionsplan.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Mobilität für die Teilhabe von Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung an der Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die begriffliche Definition von Mobilität und Inklusion, die rechtlichen Grundlagen durch die UN-Behindertenrechtskonvention sowie die praktische Umsetzung von Barrierefreiheit im städtischen Raum.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Interaktion zwischen Mobilität, Behinderung und Gesellschaft zu analysieren und die aktuelle Situation in Freiburg hinsichtlich der Inklusionsmaßnahmen kritisch zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse, ergänzt durch empirische Beobachtungen wie Wahrnehmungsspaziergänge.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Definitionen die physischen Barrieren im Alltag sowie spezifische Maßnahmen und Initiativen der Stadt Freiburg zur Barrierefreiheit dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Mobilität, Barrierefreiheit, Inklusion, UN-Behindertenrechtskonvention und gesellschaftliche Teilhabe.

Wie definiert die Autorin den Begriff der Behinderung?

Die Arbeit orientiert sich am bio-psycho-sozialen Modell und dem neuen Behindertenbegriff des SGB IX, der die Wechselwirkung zwischen der Person und umweltbedingten Barrieren betont.

Welche Rolle spielt die Stadt Freiburg in der Analyse?

Freiburg dient als Fallbeispiel, an dem die Umsetzung von Barrierefreiheit in S-Bahnen, Haltestellen und im öffentlichen Raum konkret untersucht wird.

Was bedeutet das Prinzip "nichts über uns ohne uns" in der Arbeit?

Es verweist auf den Grundsatz der UN-Behindertenrechtskonvention, wonach Menschen mit Behinderungen als eigenständige Subjekte in Entscheidungen, die sie betreffen, einbezogen werden müssen.

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Details

Title
Mobilität mit Handicap. Maßnahmen zur Inklusion körperlich beeinträchtigter Menschen in Freiburg
Subtitle
Eine Analyse
College
University of Freiburg  (Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie)
Course
Welt in Bewegung - Formen von und Diskurse über Mobilität in der fortgeschrittenen Moderne
Grade
2,0
Author
Miriam Kazmaier (Author)
Publication Year
2018
Pages
15
Catalog Number
V447061
ISBN (eBook)
9783668829602
ISBN (Book)
9783668829619
Language
German
Tags
Mobilität Behinderung Inklusion Freiburg Bewegung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Miriam Kazmaier (Author), 2018, Mobilität mit Handicap. Maßnahmen zur Inklusion körperlich beeinträchtigter Menschen in Freiburg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/447061
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