Diese Einsendeaufgabe umfasst das Thema Trainingslehre, Kraftausdauer- und Muskelaufbautraining aus dem Studiengang Fitnessökonomie und enthält die folgenden Inhalte: Diagnose; allgemeine und biometrische Daten; Krafttestung; Testablauf Mehrwiederholungstest (X-RM-Test); Zielsetzung/Prognose; Trainingsplan Makrozyklus; Trainingsplan Mesozyklus; Literaturrecherche sowie ein Literaturverzeichnis.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Krafttestung
1.2.1 Testablauf Mehrwiederholungstest (X-RM-Test)
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE
3 TRAININGSPLAN MAKROZYKLUS
4 TRAININGSPLAN MESOZYKLUS
5 LITERATURRECHERCHE
6 LITERATURVERZEICHNIS
7 ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS
7.1 Abbildungsverzeichnis
7.2 Tabellenverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, basierend auf einer fundierten Diagnose einen maßgeschneiderten Trainingsplan für einen Probanden zu erstellen, um dessen körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern, den Körperfettanteil zu senken und Muskelmasse aufzubauen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich dabei mit der Gestaltung eines effektiven Makro- und Mesozyklus, der unter Berücksichtigung einer vorangegangenen Verletzung sowohl sicherheitsorientiert als auch leistungssteigernd wirkt.
- Durchführung einer umfassenden biometrischen Anamnese und Krafttestung
- Festlegung präziser, zeitgebundener Trainingsziele für einen Zeitraum von 6 Monaten
- Konzeption eines progressiven Makrozyklus mit unterschiedlichen Trainingsschwerpunkten
- Detaillierte Trainingsplanung auf Mesozyklus-Ebene unter Verwendung der ILB-Methode
- Wissenschaftliche Fundierung der Trainingsinhalte durch Literaturrecherche zu Rückenschmerzen
Auszug aus dem Buch
1.2 Krafttestung
Um für die Trainingsplanung die optimale Belastungsintensität herauszufinden, wurde ein Mehrwiederholungskrafttest (X-RM-Test) durchgeführt. Hierbei wird die Beanspruchbarkeit der Muskulatur für eine bestimmte Wiederholungszahl in einem submaximalen Trainingsbereich definiert. Auf Grund der trotz als unbedenklich eingestuften Leistungsfähigkeit des Probanden nach dem Schlüsselbeinbruch wurde von einem Maximalkrafttest (1-RM-Test) auf Grund der erhöhten Verletzungsgefahr abgesehen.
1.2.1 Testablauf Mehrwiederholungstest (X-RM-Test)
Als definierte Wiederholungszahl wurden 12 Wiederholungen nach dem Testablaufschema nach Zimmer (1999, S. 45-47) verwendet. Zu Beginn steht ein allgemeines und spezielles Aufwärmen. Das allgemeine Aufwärmen erfolgt auf einem Laufband. Der Proband absolvierte 10 Minuten mit einer subjektiven Intensität, die als leicht bis mittel eingestuft wurde in einem aeroben-alaktaziden Bereich. Das spezielle Aufwärmen erfolgte mit 10 Wiederholungen am jeweiligen Testgerät vor dem X-RM-Test mit einer sehr leicht bis leicht eingestuften Intensität, um ein vorzeitiges Ermüden der Muskulatur und ein damit verbundenes verfälschtes Ergebnis zu verhindern.
Der erste Testsatz wurde mit den Übungen „Latzug“ mit 30% des Körpergewichts, der Übung „Bankdrücken an der Multipresse“ mit 50% des Körpergewichts und der Übung „Beinpresse“ mit 125% des Körpergewichts durchgeführt. Hierbei war das maximal für 12 Wiederholungen konzentrisch zu bewältigende Gewicht ausschlaggebend. Wurde das Gewicht problemlos zwölfmal bewegt, wurde das Gewicht um 5%, 10% oder 25% erhöht, bis das Gewicht gerade noch konzentrisch bewegt werden konnte.
Zusammenfassung der Kapitel
1 DIAGNOSE: In diesem Kapitel werden die allgemeinen und biometrischen Daten des Probanden sowie dessen sportliche Historie und Gesundheitszustand erfasst und bewertet.
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE: Hier erfolgt die Festlegung konkreter, quantifizierbarer Trainingsziele hinsichtlich Körperfettanteil, Muskelaufbau und Ruhepuls für einen Zeitraum von sechs Monaten.
3 TRAININGSPLAN MAKROZYKLUS: Dieses Kapitel stellt die langfristige Trainingsplanung dar, welche in verschiedene Mesozyklen mit unterschiedlichen Schwerpunkten unterteilt ist.
4 TRAININGSPLAN MESOZYKLUS: Hier erfolgt die detaillierte Ausarbeitung des ersten Mesozyklus, inklusive der spezifischen Übungsauswahl an geführten Maschinen und der methodischen Begründung.
5 LITERATURRECHERCHE: In diesem Teil werden wissenschaftliche Studien zu den Effekten von Krafttraining bei Rückenbeschwerden analysiert und für die praktische Trainingsanwendung aufbereitet.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Fitnessökonomie, Krafttestung, X-RM-Test, Makrozyklus, Mesozyklus, Muskelaufbau, Kraftausdauer, Ganzkörpertraining, ILB-Methode, biometrische Daten, Belastungssteuerung, Trainingsplanung, Sportmedizin, Leistungsfähigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert die Erstellung eines individuellen Trainingsplans für einen Probanden im Rahmen des Moduls Trainingslehre I.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der sportwissenschaftlichen Diagnose, der zielgerichteten Trainingsplanung über verschiedene Periodisierungsstufen sowie der evidenzbasierten Übungsauswahl.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Steigerung der Leistungsfähigkeit des Probanden durch eine Reduktion des Körperfettanteils bei gleichzeitigem Muskelaufbau, unter Berücksichtigung einer früheren Verletzung.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Zur Belastungssteuerung wird der Mehrwiederholungskrafttest (X-RM-Test) angewandt, der als Grundlage für die Ableitung der Trainingsintensitäten dient.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die diagnostische Bestandsaufnahme, die Prognosestellung sowie die detaillierte Planung der Makro- und Mesozyklen inklusive der Begründung der Übungsauswahl.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Trainingsplanung, Kraftausdauer, Muskelaufbau, ILB-Methode und Belastungssteuerung.
Warum wurde auf einen Maximalkrafttest verzichtet?
Aufgrund der medizinischen Historie des Probanden (Schlüsselbeinbruch) wurde aus Sicherheitsgründen ein submaximaler Test (X-RM-Test) gewählt, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.
Warum liegt der Fokus auf Übungen an geführten Maschinen?
Geführte Maschinen bieten eine vorgegebene Bewegungsführung, was das Erlernen der Technik erleichtert, das Verletzungsrisiko senkt und eine selektive Ansteuerung der Muskelgruppen ermöglicht.
Welchen Einfluss hat die Anamnese auf die Trainingsgestaltung?
Die Anamnese identifiziert sowohl körperliche Einschränkungen (Asthma, Schlüsselbeinbruch) als auch zeitliche Ressourcen, was direkt in die Wahl der Trainingsfrequenz und der Übungssicherheit einfließt.
- Arbeit zitieren
- Lisa Schmidt (Autor:in), 2017, Trainingslehre. Kraftausdauer- und Muskelaufbautraining, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/447071