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Die Rolle der Frau in der Weimarer Republik. Eine gebremste Emanzipation?

Title: Die Rolle der Frau in der Weimarer Republik. Eine gebremste Emanzipation?

Term Paper , 2018 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

History of Germany - World War I, Weimar Republic
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Sinnbild des zu Beginn der Weimarer Republik stattfindenden Emanzipationsprozesses war die vermeintlich ökonomisch, politisch und sexuell befreite „Neue Frau“. Der Prototyp einer jungen, berufstätigen, modernen, rationalen, sachlichen und vor allem unabhängigen Frau. In dieser Hausarbeit wird die Entwicklung, die Rolle und das Leben der Neuen Frau im Hinblick auf die Emanzipation kritisch untersucht und beleuchtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichtliche Einordnung

2.1 Die Frau vor und während dem Ersten Weltkrieg

2.2 Veränderte Umstände nach dem Ersten Weltkrieg

2.2.1 Politische Änderungen

2.2.2 Gesellschaftlicher Wandel

3. „Die Neue Frau“

3.1 Erscheinungsbild

3.2 Sport

3.3 Sexualität

3.4 Erwerbsarbeit – die weibliche Angestellte

3.5 Familie und Ehe

3.6 Unterschied zu Stadt und Land

4. Fazit - Eine gebremste Emanzipation?

5. Quellenangaben

6.1 Literaturverzeichnis

6.2 Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die Entwicklung, die Rolle und das Leben der sogenannten „Neuen Frau“ in der Weimarer Republik, um zu bewerten, inwieweit die damaligen gesellschaftlichen Umbrüche tatsächlich zu einer nachhaltigen Emanzipation führten oder lediglich punktuelle Veränderungen darstellten.

  • Historische Einordnung der Frauenrolle vor und während des Ersten Weltkriegs.
  • Die Auswirkungen politischer und gesellschaftlicher Reformen nach 1918.
  • Wandel des Erscheinungsbildes, der Sexualität und der Freizeitgestaltung.
  • Die Rolle der erwerbstätigen Frau und die Spannungsfelder zwischen Ehe und Beruf.
  • Kontrastierung von urbanen Lebensstilen und traditionellen ländlichen Strukturen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Erscheinungsbild

Gab es zum einen die Sorte Frau, die aus einem akademischen oder künstlerischen Umfeld entwickelten und sich „aus einem intellektuellen, reflektierten Bewußtsein [!] heraus gestalteten“ (vgl. Bock (1995), S. 21f.). Sie nutzten bedacht die ihnen gegebenen Möglichkeiten und spiegelten als Tänzerinnen, Journalistinnen, Schriftstellerinnen und Wissenschaftlerinnen den Fortschritt der Weimarer Kultur wider. Zum anderen entwickelte sich, deutlich breitflächiger aber auch oberflächiger, das charakteristische Erscheinungsbild der Neuen Frau. Geprägt durch kurz geschnittene Haare, dem Bubikopf, einem kurzen Rock und häufig einer Zigarette. Diese Art des Erscheinungsbilds galt als ein Muss für die junge, trendige Frau, hatte sie jedoch selten das tiefere Bewusstsein und Streben nach Veränderung wie die akademisch und künstlerisch geprägten Frauen. Dennoch wurde Mode zu einem Ausdruck der Emanzipation. So entwickelte sich die weibliche Kleidung von langen Röcken und hochgeschlossenen Blusen hin zu einer Kleidung mit Bewegungsfreiheit. Das Kürzen der Röcke oder das Tragen von Hosen gehört zum guten Ton. Nackte Arme und Beine veränderten die Ansichten, so, dass nicht mehr die vornehme Blässe, sondern eine gesunde Bräune angesagt war.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die politische und wirtschaftliche Krisenlage der jungen Weimarer Republik und führt den Begriff der „Neuen Frau“ als Symbol eines Emanzipationsprozesses ein.

2. Geschichtliche Einordnung: Dieses Kapitel beschreibt die rechtliche und soziale Benachteiligung der Frau im Kaiserreich sowie die durch den Ersten Weltkrieg erzwungenen Veränderungen und die politische Verankerung der Gleichberechtigung.

3. „Die Neue Frau“: Dieser Hauptteil analysiert verschiedene Lebensbereiche wie Mode, Sport, Sexualität und Erwerbsarbeit, um das Idealbild der „Neuen Frau“ und dessen reale Umsetzung in der Gesellschaft darzustellen.

4. Fazit - Eine gebremste Emanzipation?: Das Fazit resümiert, dass die Emanzipation in der Weimarer Republik aufgrund beharrlicher traditioneller Strukturen und Klassengegensätze nur begrenzt stattfand, aber eine wichtige Basis für zukünftige Entwicklungen legte.

5. Quellenangaben: Dieses Kapitel führt sämtliche verwendeten Primär- und Sekundärliteratur sowie Internetquellen auf.

Schlüsselwörter

Weimarer Republik, Neue Frau, Emanzipation, Geschlechterrollen, Erwerbsarbeit, Frauenwahlrecht, Weimarer Verfassung, Bubikopf, Tradition, Moderne, Frauenbild, Familienrecht, Sozialgeschichte, Konsumkultur, Geschlechtergleichstellung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Lebensrealität und die gesellschaftliche Rolle der Frau in der Weimarer Republik unter der Fragestellung, ob es sich um eine echte Emanzipation oder nur um einen begrenzten Wandel handelte.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die rechtliche Stellung, die Erwerbsarbeit, das veränderte Erscheinungsbild, die neue Sexualmoral sowie die unterschiedlichen Auswirkungen des Wandels zwischen Stadt und Land.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Idealbild der „Neuen Frau“ mit der historischen Realität der damaligen Zeit abzugleichen und die Grenzen der damaligen Emanzipationsbestrebungen kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung von Fachliteratur, zeitgenössischen Quellen und rechtlichen Dokumenten wie der Weimarer Verfassung basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Aspekte des Alltagslebens, angefangen beim neuen Modebewusstsein über die Rolle im Sport und Beruf bis hin zu den Konflikten innerhalb der Ehe.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem die „Neue Frau“, Geschlechterrollen, Emanzipation, Erwerbsarbeit, die Weimarer Verfassung und die Spannung zwischen Tradition und Moderne.

Welchen Einfluss hatte der Erste Weltkrieg konkret auf die Frauenrolle?

Der Krieg erzwang durch den Männermangel eine Umschichtung der Arbeitsbereiche, was Frauen neue Tätigkeitsfelder eröffnete, jedoch oft als Notwendigkeit begriffen wurde und nach Kriegsende vielfach wieder zurückgenommen werden sollte.

Warum war das Konzept der „Neuen Frau“ in der Realität oft schwierig umzusetzen?

Trotz neuer Freiheiten hielten konservative Mentalitätsstrukturen, die rechtliche Vorherrschaft des Mannes im BGB und soziale Klassengegensätze eine echte Gleichstellung weitgehend auf.

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Details

Title
Die Rolle der Frau in der Weimarer Republik. Eine gebremste Emanzipation?
College
University of Education Ludwigsburg
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
18
Catalog Number
V447235
ISBN (eBook)
9783668828445
ISBN (Book)
9783668828452
Language
German
Tags
rolle frau weimarer republik eine emanzipation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Die Rolle der Frau in der Weimarer Republik. Eine gebremste Emanzipation?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/447235
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