Die Probleme der Migranten in Spanien (Spanisch, 10. Klasse Sekundarstufe I)


Unterrichtsentwurf, 2016
10 Seiten, Note: 2,3
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Überblick
1.1 Tabellarischer Stundenverlaufsplan
1.2 Überblick zum Thema und zu den Zielen der Stunde.

2. Begründung zentraler Aspekte der Unterrichtsplanung
2.1 Inhaltliche Begründung der Unterrichtsstunde
2.2 Begründung des Stundenverlaufs und der Methode

3. Literatur- und Quellenverzeichnis

4. Anhang

1.1 Tabellarischer Stundenverlaufsplan (60 Minuten)

Thema: Movimientos migratorios (Migrantenströme)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2 Überblick zum Thema und zu den Zielen der Stunde

Die Schülerinnen und Schüler (SuS) sind ungefähr im Alter von 16-17 Jahren, dabei sollte erwähnt werden, dass diese Einzelstunde (60 Minuten) für eine zehnte Klasse in der Sekundarstufe I entworfen wird, die sich im vierten Lehrjahr Spanisch befinden.

Es soll in dieser Unterrichtsstunde mit dem Gegenstand „Movimientos migratorios” und dem Thema „Die Probleme der Migranten in Spanien” mit dem Beispiel eines Textausschnitts aus dem Buch „Abdel” von Enrique Páez gearbeitet werden. Zur Einordnung in die Unterrichtsreihe ist diese Stunde ein Teil des Themas „Migration und Integration in Europa“ und kann somit sinngemäß eingeordnet werden. Zuvor haben die Schüler in vorangegangenen Unterrichtsstunden allgemeine Informationen über Migration erarbeitet wie z.B.: „Was bedeutet Migration? Gründe der Migration? Was ist Migration in Deutschland?“. Auf die in dieser Arbeit dargestellten Stunde werden Einheiten zu folgenden Fragestellungen folgen: „Wie lässt sich Integration definieren? Wann ist jemand integriert? Was setzt es voraus? Eher subjektives oder objektives Thema?“. Das Lernziel dieser vorliegenden Unterrichtseinheit liegt darin, dass die Schülerrinnen und Schüler (SuS) die Situation der Migranten in ihrer Heimat, die Fluchtsituation und die aufkommenden finanziellen und sozialen Probleme in Spanien nachvollziehen und wiedergeben können.

2. Begründung zentraler Aspekte der Unterrichtsplanung

2.1 Inhaltliche Begründung der Unterrichtsstunde

Im Folgenden werde ich auf Klafkis Perspektivenschema zur Unterrichtsplanung eingehen, um meine Unterrichtseinheit inhaltlich zu begründen. Der Unterricht hat eine Vermittlungsaufgabe, da er den Menschen in seiner gegenwärtigen Lebensphase Verstehens-, Urteils- und Handlungsmöglichkeiten eröffnet, ihm zugleich zu entsprechenden Entwicklungsmöglichkeiten auf seine Zukunft hin verhelfen soll. Als exemplarische Bedeutung könnte man demzufolge das Einschätzen seiner eigenen Situation vergleichend zu die anderer Menschen nennen und selbst kritisches Denken betreiben. Im Hinblick auf die Gegenwartsbedeutung geht es hauptsächlich um die Förderung interkultureller Kompetenz. Die SuS können sich in die Lage der Migranten hineinversetzen, womit das Bewusstsein helfen zu wollen, aber auch das Verständnis für bestimmtes Verhalten geweckt werden soll. Dies demzufolge tatsächlich in die Tat umzusetzen oder zumindest über Ansätze nachzudenken gehört zur Zukunftsbedeutung.

Das Thema der Stunde beinhaltet die Probleme der Migranten vor der Migration in Spanien in Spanien und die Zeit danach am Beispiel eines Textausschnitts aus dem Buch „Abdel” von Enrique Páez - Divergenz zwischen Traum und Realität. Die SuS können die Situation der Migranten in ihrer Heimat, die Fluchtsituation und die aufkommenden finanziellen und sozialen Probleme in Spanien nachvollziehen und wiedergeben und wird somit als Schwerpunktlernziel der Stunde genommen. Als weitere wichtige Lernziele der Stunde kann man das eigenständige Verfassen von Texten und die Möglichkeit zur Verbesserung nehmen. Es sollen daher verschiedene Kompetenzen gefestigt werden. Beispielsweise können die SuS in interkulturellen Kommunikationssituationen sowohl in direkten persönlichen Begegnungen als auch im Umgang mit dem spanischsprachigen Text handeln. Sie können die kulturellen Sachverhalte, Situationen und Haltungen verstehen und kulturelle Konventionen und Unterschiede in ihrem interkulturellen Handeln berücksichtigen. Dabei greifen sie auf ihr grundlegendes soziokulturelles Orientierungswissen zurück und werden geleitet von ihren Einstellungen und ihrer Bewusstheit für eine gendersensible, respektvolle interkulturelle Kommunikation. (Ministerium Sekundarstufe II, 2013, S. 58) (Teilkompetenzen: Soziokulturelles Orientierungswissen, Interkulturelle Einstellungen und Bewusstheit sowie Interkulturelles Verstehen und Handeln)

2.2 Begründung des Stundenverlaufs und der Methode

Zu Beginn der Stunde, in der 15-minütigen Orientierungs- und Einstiegsphase, wird das eventuelle Vorwissen der SuS über das Thema der „Movimientos migratorios”. Es wird folgende Sachfrage gestellt: „Wie sieht die Situation der illegalen Einwanderer vor und nach der Überquerung der europäischen (hier die spanischen) Grenzen aus?” gestellt und die ersten spontanen Meinungen bzw. Ideen werden gesammelt. Dazu wird die Think-Pair- Share-Methode verwendet, wobei die SuS ca. 5 Minuten bekommen, um sich anfangs alleine und dann mit einem/-er Partner/-in Gedanken über die Frage zu machen. Das Ziel bei diesem Vorgang ist an erster Stelle die Aktivierung und Motivierung der SuS. Weiter soll die Grundlage für den folgenden Verlauf der Unterrichtsreihe an dieser Stelle geschaffen werden. Danach wird ihnen ein kurzes Video mit dem Beamer gezeigt, worin die lebensbedrohlichen Überquerungen von Afrika nach Spanien (Ceuta/Melilla) thematisiert werden. Außerdem werden darin die Wünsche und Erwartungen der Immigranten an Spanien nach einer gelungenen Überquerung ebenfalls präsentiert. Somit erkennen die SuS das Thema der Stunde vollständig und können erste Assoziationen hervorrufen. Die Problematik der Migranten wird ebenfalls erkannt und erste Hypothesen über die möglichen Gründe der Flucht können im Unterrichtsgespräch aufgestellt und auf einer Folie mithilfe eines Folienstiftes und eines Overheadprojektors gesichert werden. Gleichzeitig wird auch die Sachfrage gleichsam beantwortet. In dieser Unterrichtsphase werden somit die SuS für das Thema angeregt und motiviert. Darüber hinaus wird sowohl das eventuelle Vorwissen als auch das Vokabular aktiviert. Schließlich sollen die SuS in dieser Phase auch für das Thema sensibilisiert werden.

Darauffolgend lesen und bearbeiten die SuS, in der Erarbeitungsphase, den Text mit dem Titel „ Abdel, un joven tuareg en Espa ñ a ” in Einzelarbeit, während die Lehrperson zur optionalen Nutzung verwendbaren Wörterbücher verteilt. Das Thema ist innerhalb von 15 Minuten anhand von folgender Aufgabenstellung zu bearbeiten:

“ Lee el texto y marca los problemas de Abdel y su padre en Espa ñ a. ”

In dieser Phase sollen die SuS motiviert werden, sodass die „Lese- und die Sachkompetenz” ausgebildet und gefördert werden kann. Das Leseinteresse soll geweckt und das Leseverstehen verbessert. Dafür soll unter anderem auf die Interessen und auf das eventuell selbst Erlebte der SuS eingegangen werden. Des Weiteren soll eine bessere Sachkompetenz erworben werden, damit in der Zukunft eine effektivere Arbeit in dem Themengebiet ermöglicht werden kann.

[...]

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Die Probleme der Migranten in Spanien (Spanisch, 10. Klasse Sekundarstufe I)
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum
Note
2,3
Jahr
2016
Seiten
10
Katalognummer
V447312
ISBN (eBook)
9783668841246
Sprache
Deutsch
Schlagworte
probleme, migranten, spanien, klasse, sekundarstufe
Arbeit zitieren
Anonym, 2016, Die Probleme der Migranten in Spanien (Spanisch, 10. Klasse Sekundarstufe I), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/447312

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