Ist das Konzept der Salutogenese eine Perspektive für die Pflege?


Hausarbeit, 2015
7 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Begriff Salotugenese

3.Kohärenzgefühl

4.Fazit

5. Literaturverzeichnis

1.Einleitung

Das Gesundheitswesen beschäftigt sich schon seit langem mit der Frage wie und warum Krankheiten entstehen. So beschäftigten sich viele Wissenschaftler bereits mit den Fragen welche Ursachen eine Krankheit hat oder welches die geeignetste Therapie für diese ist. Es gibt aber auch Wissenschaftler die sich mit der Frage beschäftigen, warum der Verlauf einer Krankheit von Mensch zu Mensch immer anders verläuft, wieso jemand eine Krankheit besser überwindet als eine andere Person welche aber dieselben Voraussetzungen hat. Der Medizinsoziologe Aaron Antonovsky hat sich diese Frage auch gestellt, nur das er sich nicht mit dem Thema auseinandergesetzt hat, was jemanden krank machen könnte. Stattdessen hat er die Pathogenese außer Betracht gelassen und hat sich der Frage gewidmet, wie es Menschen schaffen können auch unter schweren Bedingungen, wie zum Beispiel eine Krankheit, gesund zu bleiben. Herr Antonovsky hatte in den 70er Jahren die Theorie der Salotugenese. Der Autor möchte sich in dieser Hausarbeit mit der folgenden Frage beschäftige. Ist das Konzept der Salotugenese eine Perspektive für die Pflege. Hierbei ist es Interessant, dass eine andere Sichtweise auf erkrankte Menschen eingenommen wird. Die Arbeit wird damit beginnen, den Begriff der Salotugenese und den Medizinsoziologen Aaron Antonovsky zunächst darzustellen. Der darauf folgende Hauptteil befasst sich mit dem Kohärenzgefühl und dem Zusammenhang mit den generalisierten Widderstandsressourcen, Stressoren und Spannungszuständen unter Bezug auf das drei Säulen Modell der Salotugenese. Den Abschluss der Arbeit bildet das Fazit, welches die Präsentation der Ergebnisse beinhaltet und die Fragestellung beantwortet. Ist das Konzept der Salotugenese eine Perspektive für die Pflege.

2. Begriff Salotugenese

Der Begriff der Salotugenese wurde von dem Medizinsoziologen Aaron Antonovsky eingeführt und bedeutet übersetzt „Gesundheitsentstehung (vgl.Antonocsky 1997). In diesem Konzept geht es vor allem um die Bedingungen zur Förderung von Gesundheit. Dieses Konzept bildet den Gegensatz zur Pathogenese, welche sich mit den Bedingungen von Krankheiten beschäftigt.

Eine salotugenetische orientiert ausgerichtete Arbeit für Gesundheit kann dann als gültig erachtet werden, wenn sie folgende sieben Kriterien beinhaltet: 1. Orientierung an Stimmigkeit, Kohärenz, Verbundenheit und aufbauende Kommunikation, 2. auf Gesundheit zielt, 3. Ressourcenorientiert, 4. Wertschätzung des Individuums, 5. Entwicklung der Evolution und Regulation, 6. Aufmerksamkeit für Selbstorganisation und Regulation, 7. Beachtung von Krankheit und Gesundheit in Zusammenhang. Diese Punkte können einen Ausgangspunkt bilden (vgl. www. Salotugenessezentrum.de)

Stressoren dort in einen guten mentalen gesunden Zustand waren. Aaron Antonovsky stellte sich darauf die Frage. Was einen Menschen eigentlich gesund hält. In den 70er Jahren stellte er dann seine Theorie der Salotugenese dar, Aaron Antonovsky gilt daher als Vater der Salotugenese (vgl. Antonovsky 1997).

3.Kohärenzgefühl

Der Medizinsoziologe verwendet den Begriff Kohärenzgefühl um die Grundhaltung des Menschengegenüber dem eigenen Leben und der Welt zu bezeichnen. In diesem Zusammenhang bedeutet Köhärenz Stimmigkeit. Je gesünder ein Mensch ist, desto ausgeprägter ist sein Kohärenzgefühl. Das Kohärenzgefühl bestimmt also den Gesundheits- beziehungsweise Krankheitszustand (vgl. Bichof 2010) und

„eine globale Orientierung, die ausdrückt, in welchem Ausmaß man ein durchdringendes, überdauerndes und dennoch dynamisches Gefühl des Vertrauens hat, dass 1. Die Stimuli, die sich aus der inneren oder äußeren Umgebung ergeben, strukturiert, vorhersagbar und erklärbar sind, 2. Einem die Ressourcen zur Verfügung stehen, um den Anforderungen, die diese Stimuli stellen, zu begegnen, 3. Diese Anforderungen Herausforderungen sind, die Anstrengung und Engagement lohnen“(vgl. Pielot 2009).

Insgesamt sind es also drei Komponenten aus welchem sie dieses Gefühl schließlich zusammensetzten. Dazu gehört zunächst das Gefühl der Verstehbarkeit um die Stimuli kognitiv zu verarbeiten. Die zweite Komponente bildet das Gefühl von Bewältigbarkeit, die Uberzeugung Anforderungen und Probleme lösen zu können und den Glauben von Hilfe. Die letzte Komponente umfasst das Gefühl von Bedeutsamkeit. Ein Individuum schätzt sein Leben als sinnvoll ein und erkennt Probleme des Lebens als Herausforderung (vgl.Piolet 2009). Diese Komponenten zeigen, dass die Ausprägung des Kohärenzgefühl bei einem Menschen Auswirkung auf individuellen Fähigkeiten hat persöhnliche Herausforderungen und Probleme zu lösen. Je stärker das Kohärenzgefühl ausgeprägt ist, desto eher ist dieser in der Lage Probleme zu bewältigen (vgl. Bichof 2010).

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Ende der Leseprobe aus 7 Seiten

Details

Titel
Ist das Konzept der Salutogenese eine Perspektive für die Pflege?
Veranstaltung
Hausarbeit Gesundheitsförderung
Note
1,7
Autor
Jahr
2015
Seiten
7
Katalognummer
V447316
ISBN (eBook)
9783668828247
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Salotugenese, Gesundheitsförderung, Pflegeforschung, Gesundheitsentstehung
Arbeit zitieren
Ingo Kaska (Autor), 2015, Ist das Konzept der Salutogenese eine Perspektive für die Pflege?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/447316

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