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Bildung und gesundheitliche Ungleichheit im höheren Lebensalter. Eine Überprüfung der Divergenz-, Konvergenz- und Kontinuitätsthesen

Eine empirische Analyse auf Basis des SHARE 2013/2015

Title: Bildung und gesundheitliche Ungleichheit im höheren Lebensalter. Eine Überprüfung der Divergenz-, Konvergenz- und Kontinuitätsthesen

Bachelor Thesis , 2018 , 44 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Elena M. (Author)

Health - Public Health
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Bei der vorliegenden Arbeit, die sich eine möglichst umfassende und differenzierte Analyse der bildungsbedingten Veränderungen der Gesundheit im höheren Lebensalter zum Ziel gesetzt hat, handelt es sich um eine Replikationsstudie. Eine themengleiche Untersuchung wurde 2011 von Liliya Leopold und Henriette Engelhardt durchgeführt. Ihre Studie hat auf den ersten zwei Wellen des Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) basiert. Insgesamt haben sie festgestellt, dass Divergenz (Vergrößerung) als das Hauptmuster bildungsbedingter Gesundheitsunterschiede im Alter angesehen werden kann. Den konvergierenden und kontinuierlichen Verläufen kommt eine eher untergeordnete Rolle zu. Mittlerweile wurden vier weiteren Befragungswellen abgeschlossen, was die Überprüfung der von den Autorinnen berichteten Forschungsergebnisse ermöglicht.

Die Hauptfragestellung der vorliegenden Arbeit lautet: Welches Verlaufsmuster dominiert bei der bildungsbedingten gesundheitlichen Ungleichheit im höheren Lebensalter? Die systematische Beantwortung dieser Frage fängt mit der Klärung der zentralen Begriffe „Gesundheit“ und „Krankheit“ an. Im Anschluss werden die theoretischen Ansätze und der Forschungsstand zum Einfluss der Bildung auf die Gesundheit sowie zu den drei Thesen des bildungsspezifischen gesundheitlichen Abbaus im Alter erörtert. Darauf aufbauend werden die Forschungshypothesen formuliert. Kapitel drei gibt einen Überblick über die Datenbasis der vorliegenden Untersuchung, über die Operationalisierung der verwendeten Variablen sowie über die Analysemethoden. Im vierten Kapitel werden die Ergebnisse der deskriptiven und der multivariaten Analyse dargestellt. In der Schlussbetrachtung werden die wichtigsten Befunde der vorliegenden Untersuchung kurz zusammengefasst und diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorie und Forschungsstand

2.1 Mehrperspektivische Definitionen von Gesundheit und Krankheit

2.2 Einfluss der Bildung auf die Gesundheit

2.3 Bildungsbedingte Veränderung der Gesundheit im Alter

2.4 Ableitung von Hypothesen

3 Empirisches Vorgehen

3.1 Datengrundlage

3.2 Samplezuschnitt und Operationalisierung

3.3 Methoden

4 Ergebnisse

4.1 Deskriptive Analyse

4.2 Multivariate Analyse

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht differenziert, wie sich bildungsbedingte Gesundheitsunterschiede im höheren Lebensalter entwickeln, wobei als zentrale Forschungsfrage geklärt wird, ob Divergenz, Konvergenz oder Kontinuität als dominierendes Verlaufsmuster bei der gesundheitlichen Ungleichheit unter älteren Menschen identifiziert werden kann.

  • Analyse des Einflusses von Bildung auf verschiedene Gesundheitsdimensionen
  • Empirische Überprüfung von Divergenz-, Konvergenz- und Kontinuitätsthesen
  • Replikationsstudie basierend auf SHARE-Daten (Welle 5 und 6)
  • Methodische Modellierung mittels OLS-Regression zur Vorhersage gesundheitlicher Veränderungen
  • Differenzierung zwischen körperlicher, psychischer und kognitiver Gesundheit im Alter

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Wie die sozialwissenschaftliche und -epidemiologische Forschung in den letzten 35 Jahren gezeigt hat, besteht ein enger Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit. Zur Beschreibung dieses Zusammenhangs hat sich der Begriff gesundheitliche Ungleichheit etabliert (Mielck 2000). Um die sozial vermittelten Gesundheitsunterschiede zu erklären, wird oft der sozioökonomische Status der Personen herangezogen, gemessen an der Stellung in der Berufshierarchie, der Einkommenshöhe und dem Bildungsgrad (Hradil 2009; Lampert/Kroll 2009). Die Verwendung von Indexmaßen verdeckt aber eigenständige Effekte der in einen Index eingehenden Einzelvariablen und sollte daher in Untersuchungen zu gesundheitlicher Ungleichheit vermieden werden (vgl. Geyer 2008: 282).

Oft ist konstatiert worden, dass Bildung in der modernen Gesellschaft von fundamentaler Bedeutung ist. Die Stellung der Menschen in der Arbeitswelt, ihr beruflicher Status und ihr Einkommen sind heute in hohem Maße durch das Bildungsniveau determiniert. Obwohl Bildung eine wesentliche Voraussetzung für hohe Lebensqualität ist, haben nicht alle Menschen die gleichen Bildungschancen. Zwar hat die Bildungsexpansion seit den 1960er Jahren die Bildungschancen für alle Schichten erheblich erhöht, ohne aber gleichzeitig gravierende schichttypische Bildungsunterschiede zu beseitigen (vgl. Geißler 2004: 368). Welche Folgen unzureichende Bildung für die Gesundheit hat, lässt sich aus zahlreichen Studien erkennen. Viele Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass Personen aus höheren Bildungsgruppen bessere Chancen haben, ein langes und gesundes Leben zu führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der gesundheitlichen Ungleichheit ein und formuliert die Hauptfragestellung sowie den Aufbau der Arbeit.

2 Theorie und Forschungsstand: Hier werden zentrale Begriffe definiert sowie theoretische Erklärungsansätze und der Forschungsstand zu bildungsbedingten Gesundheitsunterschieden im Alter erörtert.

3 Empirisches Vorgehen: Das Kapitel beschreibt die Datenbasis des SHARE-Surveys, die Operationalisierung der Variablen und das verwendete Regressionsmodell.

4 Ergebnisse: Die Ergebnisse der deskriptiven und multivariaten Analysen werden präsentiert und zur Hypothesenprüfung herangezogen.

5 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die wichtigsten Befunde zusammen, diskutiert diese im Kontext der Divergenz-, Konvergenz- und Kontinuitätsthesen und zieht gesundheitspolitische Implikationen.

Schlüsselwörter

Gesundheitliche Ungleichheit, Bildung, Alter, SHARE, Divergenz, Konvergenz, Kontinuität, Körperliche Gesundheit, Psychische Gesundheit, Kognitive Funktionen, Sozioökonomischer Status, Längsschnittanalyse, Lebenslauf, Epidemiologie, Arbeitsbelastung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Bildung und gesundheitlicher Ungleichheit bei Menschen im höheren Lebensalter.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen der Einfluss des Bildungsniveaus auf körperliche, psychische und kognitive Gesundheitsindikatoren sowie deren Veränderung über den Lebenslauf.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Identifizierung des dominierenden Verlaufsmusters (Divergenz, Konvergenz oder Kontinuität) bei der bildungsbedingten gesundheitlichen Ungleichheit im Alter.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative Replikationsstudie, die mittels OLS-Regression auf Basis von Paneldaten (SHARE) durchgeführt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung, die Vorstellung der Datengrundlage und Methodik sowie die empirische Auswertung und Darstellung der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen gesundheitliche Ungleichheit, Bildung, Alter, SHARE-Datensatz und verschiedene Verlaufsthesen wie Divergenz und Kontinuität.

Welches zentrale Muster bildungsbedingter gesundheitlicher Ungleichheit wurde im Alter festgestellt?

Die Ergebnisse zeigen, dass divergierende und kontinuierliche Verläufe in etwa gleichem Maße vertreten sind.

Was ist der sogenannte Ceiling-Effekt in dieser Analyse?

Er beschreibt das Phänomen, dass ein besserer Gesundheitszustand zum ersten Befragungszeitpunkt einen größeren Spielraum für eine spätere Verschlechterung der Gesundheit bietet.

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Details

Title
Bildung und gesundheitliche Ungleichheit im höheren Lebensalter. Eine Überprüfung der Divergenz-, Konvergenz- und Kontinuitätsthesen
Subtitle
Eine empirische Analyse auf Basis des SHARE 2013/2015
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Grade
1.3
Author
Elena M. (Author)
Publication Year
2018
Pages
44
Catalog Number
V448192
ISBN (eBook)
9783668835993
ISBN (Book)
9783668836006
Language
German
Tags
gesundheitliche Ungleichheit soziale Ungleichheit gesundheitliche Ungleichheit im Alter SHARE 2013 SHARE 2015 Stata Divergenzthese Konvergenzthese Kontinuitätsthese empirische Analyse OLS-Regression
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elena M. (Author), 2018, Bildung und gesundheitliche Ungleichheit im höheren Lebensalter. Eine Überprüfung der Divergenz-, Konvergenz- und Kontinuitätsthesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/448192
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