Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Geowissenschaften / Geographie - Sonstiges

Potentielle natürliche Vegetation in der BRD

Titel: Potentielle natürliche Vegetation in der BRD

Ausarbeitung , 2017 , 9 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Markus Steineck (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese wissenschaftliche Ausarbeitung aus dem Fachbereich physische Geographie setzt sich mit der potentiellen natürlichen Vegetation (pnV) in der BRD auseinander. Es wird beschrieben, erläutert und begründet, welche potentielle natürliche Vegetation an unterschiedlichen Standorten vorkommen würde. Dabei wird insbesondere auf die Karte der PnV in der BRD eingegangen. Desweiteren geht es darum, wie dieses Wissen in der Praxis genutzt werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmung

2.1 Reale Vegetation

2.2 Ursprüngliche natürliche Vegetation

2.3 Potentielle natürliche Vegetation

3 Einflussfaktoren auf die Verbreitung von Waldgesellschaften

3.1 Höhenstufen

3.2 Ökologische Bereiche von Waldgesellschaften

4 Verbreitung der pnV in der BRD

5 Bedeutung von Kenntnissen über die pnV

6 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept der potentiellen natürlichen Vegetation (pnV) und analysiert, wie verschiedene ökologische Einflussfaktoren deren Ausprägung und räumliche Verbreitung innerhalb der Bundesrepublik Deutschland bestimmen.

  • Definition und theoretische Einordnung der potentiellen natürlichen Vegetation
  • Einfluss von Standortfaktoren wie Höhenstufen und Bodenbeschaffenheit
  • Ökologische Differenzierung von Waldgesellschaften
  • Bedeutung der pnV für Naturschutz und Landschaftsplanung
  • Verbreitungsmuster der Vegetation in Deutschland

Auszug aus dem Buch

2.3 Potentielle natürliche Vegetation

Als Antwort auf die Frage, welche Waldvegetation an einem bestimmten Standort von Natur aus möglich ist, wurde 1956 von Reinhold Tüxen der Begriff der „potentiellen natürlichen Vegetation“ (pnV) geprägt (Bohn & Weiß 2003: 84f).

Das Konzept der potentiellen natürlichen Vegetation beschreibt diejenige höchst entwickelte Vegetation, die sich unter den aktuellen Umweltbedingungen schlagartig einstellen würde, wenn jegliche menschlichen Einflüsse ausbleiben würden. Die Zeit, welche für die Entwicklung einer solchen Vegetation nötig wäre, wird dabei vernachlässigt. Das Konzept berücksichtigt also nicht nur die natürlichen Ausgangsbedingungen, sondern auch anthropogene Standortveränderungen. Zudem werden langfristig wirkende Einflüsse, wie beispielsweise Klimawechsel ausgeschlossen (ebd.).

Die potentielle natürliche Vegetation stellt einen gedachten Zustand dar, bei dem die abiotische Qualität eines Standortes zu der jeweils höchstentwickelbar zu denkenden Vegetation in Beziehung gesetzt wird. Dabei wird der direkte Einfluss des Menschen, auf die Entwicklung der Vegetation ausgeblendet. Betrachtet wird dabei nur das Beziehungsgefüge zwischen der Vegetation und der Summe der Standortfaktoren. Die ursprünglichen Standortfaktoren können durch Einflüsse des Menschen stark abgewandelt sein (Suck & Bushart 2012: 6).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Einfluss menschlicher Eingriffe auf die heutige Vegetation und führt in das Konzept der potentiellen natürlichen Vegetation nach Reinhold Tüxen ein.

2 Begriffsbestimmung: Dieses Kapitel differenziert zwischen der realen Vegetation, der ursprünglichen natürlichen Vegetation und dem theoretischen Konstrukt der potentiellen natürlichen Vegetation.

3 Einflussfaktoren auf die Verbreitung von Waldgesellschaften: Es wird dargelegt, wie Standortfaktoren wie Licht, Wärme und Bodeneigenschaften sowie die klimatische Höhenstufung die Waldgesellschaften beeinflussen.

4 Verbreitung der pnV in der BRD: Dieser Abschnitt beschreibt, wie standörtliche Gegebenheiten und konkurrierende Waldgesellschaften die tatsächliche Verbreitung der Vegetation in Deutschland bestimmen.

5 Bedeutung von Kenntnissen über die pnV: Hier wird erläutert, warum das Wissen um die pnV für Naturschutz, Bodennutzung und ökologische Raumgliederung essenziell ist.

6 Schluss: Das Schlusskapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die Relevanz der pnV für zukünftige Umweltveränderungen.

Schlüsselwörter

Potentielle natürliche Vegetation, pnV, Waldgesellschaften, Standortfaktoren, Höhenstufen, Bodenfeuchte, Naturschutz, Landschaftsplanung, Umweltmonitoring, ökologische Stabilität, Vegetation, Deutschland, Pflanzensoziologie, Bodennutzung, Klimabedingungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das ökologische Konzept der potentiellen natürlichen Vegetation (pnV) und deren Bedeutung für die naturräumliche Gestaltung in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition der pnV, den abiotischen und klimatischen Einflussfaktoren sowie der praktischen Anwendung dieses Wissens in der Landschaftsplanung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, den Nutzen des Verständnisses der pnV für ökologische Fragestellungen und den Naturschutz aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse zur pflanzensoziologischen Fachliteratur sowie der Auswertung ökologischer Konzepte zur Vegetationsentwicklung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinition, die Analyse von Einflussfaktoren wie Höhenstufen und Bodenparameter sowie die Diskussion der räumlichen Verbreitung in der BRD.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie potentielle natürliche Vegetation, Standortfaktoren, Waldgesellschaften, ökologische Raumgliederung und Umweltmonitoring.

Wer hat den Begriff der potentiellen natürlichen Vegetation geprägt?

Der Begriff wurde 1956 von dem Pflanzensoziologen Reinhold Tüxen geprägt.

Wie unterscheidet sich die pnV von der realen Vegetation?

Während die reale Vegetation den tatsächlich sichtbaren, oft anthropogen überformten Zustand beschreibt, definiert die pnV den höchstentwickelten Zustand, der sich ohne menschlichen Einfluss unter aktuellen Bedingungen einstellen würde.

Warum spielt das Klima eine Rolle für die Verbreitung der Vegetation?

Das Klima, insbesondere durch die Höhenlage und das Relief beeinflusst, bestimmt durch Temperatur und Niederschlag die Lebensbedingungen für spezifische Waldgesellschaften.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Potentielle natürliche Vegetation in der BRD
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
1,3
Autor
Markus Steineck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
9
Katalognummer
V448461
ISBN (eBook)
9783668848702
ISBN (Buch)
9783668848719
Sprache
Deutsch
Schlagworte
potentielle natürliche Vegetation Deutschland BDR PnV Natürliche Vegetation PnV Vegetation Tüxen Natürliche Vegetation BRD
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus Steineck (Autor:in), 2017, Potentielle natürliche Vegetation in der BRD, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/448461
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  9  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum