"Man wird nicht fertig mit Rio de Janeiro". Das brasilianische Exil von Stefan Zweig und Paul Frischauer


Bachelorarbeit, 2012
25 Seiten, Note: 1

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil
2.1. Überblick über die Exilsituation in Lateinamerika
2.2. Brasilien als Exilland
2.2.1. Situation der deutschsprachigen Schriftsteller und Schriftstellerinnen in Brasilien
2.3. Stefan Zweig
2.3.1. Biographischer Überblick vor dem brasilianischen Exil
2.3.2. Stefan Zweig in Brasilien
2.3.3. Schriftstellerische Tätigkeit im brasilianischen Exil
2.4. Paul Frischauer
2.4.1. Biographische Eckdaten vor und nach dem Exil
2.4.2. Paul Frischauer in Brasilien
2.4.3. Freundschaft zu Stefan Zweig
2.4.4. Schriftstellerische Tätigkeit im Exil: Die Vargas-Biographie
2.5. Vergleich: Stefan Zweig und Paul Frischauer – zwei unterschiedliche Persönlichkeiten im Exil

3. Resümee

4. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Inhalt dieser Arbeit ist das Exil der deutschsprachigen Schriftsteller und Schriftstellerinnen in Brasilien zwischen 1933 und 1945, das im Hinblick auf seine Bedeutung in politischer und kultureller Hinsicht und vor allem seinen Einfluss auf die deutschsprachige Literatur analysiert werden soll. Dabei werde ich mich im Speziellen auf die Autoren Stefan Zweig und Paul Frischauer konzentrieren, deren Leben und schriftstellerische Tätigkeit stark durch das jeweilige brasilianische Exil geprägt wurden. Alle beide stellen Schlüsselfiguren im Exil der deutschsprachigen Künstler und Künstlerinnen in Brasilien während der Zeit des Nationalsozialismus dar, und sowohl die Biographien als auch die Werke dieser Schriftsteller bieten dementsprechend einige interessante Anhaltspunkte für die Untersuchung dieses Gegenstands.

Um ein besseres Verständnis der politischen und kulturellen Umstände und Zusammenhänge, die Brasilien als Exilland zu dem gemacht haben, was es war, zu gewährleisten, werde ich zunächst einen Überblick über die allgemeine Exilsituation in Lateinamerika im Zeitraum zwischen 1933 und 1945 geben. Ein weiterer Punkt stellt die spezielle politische Lage in Brasilien sowie die Situation der deutschsprachigen Schriftsteller und Schriftstellerinnen im brasilianischen Exil dar.

Im Anschluss soll am Beispiel der bereits genannten Autoren Stefan Zweig und Paul Frischauer untersucht werden, wie sich die Exilsituation konkret auf das Leben und vor allem das künstlerische Schaffen der Exilanten ausgewirkt hat. Im Vordergrund steht dabei neben der Erörterung der kulturellen, sprachlichen und politischen Bedingungen, unter denen Literatur im brasilianischen Exil entstanden ist, vor allem auch die Frage, inwieweit das Exil die literarische Tätigkeit der Autoren beeinflusst hat und ob bzw. auf welche Weise sich deren Umgebung in diesem Land, das Stefan Zweig in einem seiner wohl berühmtesten Bücher als Land der Zukunft bezeichnet, in den jeweiligen Werken niederschlägt.

2. Hauptteil

2.1. Überblick über die Exilsituation in Lateinamerika

Lateinamerika nimmt, was die Aufnahme von Flüchtlingen des NS-Regimes aus dem deutschsprachigen Raum betrifft, zahlenmäßig eine führende Position ein: für ca. 20 Prozent aller Emigranten und Emigrantinnen wird der südamerikanische Kontinent wenigstens zeitweise zum Zufluchtsort.[1]

Nur für die wenigsten dieser Flüchtlinge sind die lateinamerikanischen Staaten zunächst allerdings ein Exil erster Wahl; zwischen 1933 und 1937 wandert nur etwa ein Viertel der Emigranten und Emigrantinnen direkt aus dem deutschsprachigen Raum nach Südamerika ein.[2] Gründe hierfür gibt es mehrere: zum Einen stellt die Sprachbarriere eine innere Hürde dar, da nur ein geringer Anteil der Exilanten und Exilantinnen Spanisch oder Portugiesisch spricht; zum Anderen ist über die lateinamerikanischen Länder im deutschsprachigen Raum kaum etwas bekannt, „denen allenfalls der Reiz des Exotischen anhaftet[…]“,[3] und darüber hinaus liegt Südamerika auch in geographischer Hinsicht „ kaum im Motivationsspektrum von Hitler-Flüchtlingen“.[4]

Als bevorzugte Einwanderungsländer bilden sich so zunächst Mexiko und Kuba heraus, da viele der Vertriebenen hoffen, von dort aus leichter in die USA gelangen zu können und darüber hinaus die Staaten des sog. „ Südgürtels“ nämlich Argentinien, Chile, Uruguay und Brasilien.[5]

Ab 1938 allerdings – ausgelöst durch die weitere Expansion des Dritten Reichs und der Tatsache, dass viele der europäischen Asylländer die Einwanderung betreffende Restriktionen einführen – beginnt eine regelrechte Massenemigration auf den amerikanischen Kontinent. Aufgrund der großen Zahl an Flüchtlingen weichen viele jetzt auch in die zuvor eher gemiedenen Staaten Lateinamerikas wie Bolivien, Honduras oder die Dominikanische Republik aus, wobei viele dieser Länder nur als Durchgangsstationen fungieren, von denen aus die Emigranten und Emigrantinnen später in „attraktivere“ Länder weiterreisen.

Insgesamt wird die Anzahl der deutschsprachigen Lateinamerika-Flüchtlinge auf 90.000 bis 120.000 geschätzt, wobei über 90 Prozent Asyl in jenem bereits genannten Südgürtel finden. Dementsprechend bilden sich die wichtigsten Emigrantenzentren in Argentinien, Chile und Brasilien heraus. Einen Sonderfall stellt lediglich Mexiko dar, das zwar im Hinblick auf die Aufnahme von Flüchtlingen zahlenmäßig ganz hinten steht, in literarischer und kultureller Hinsicht aber ein Exil­zentrum von be­sonderer Bedeu­tung ist.[6]

2.2. Brasilien als Exilland

2.2.1. Situation der deutschsprachigen Schriftsteller und Schriftstellerinnen in Brasilien

Insgesamt ist die berufliche Eingliederung der Emigranten und Emigrantinnen in den lateinamerikanischen Staaten problematisch, was vor allem daran liegt, dass die beruflichen Qualifikationen der Exilierten oftmals überhaupt nicht auf die Gesellschaften der Aufnahmeländer zugeschnitten sind. Flüchtlinge, die im künstlerischen oder geisteswissenschaftlichen Bereich tätig werden wollen, haben es in dieser Hinsicht besonders schwer, da ihre Tätigkeiten häufig auf die deutsche Sprache begrenzt oder schlicht nicht gefragt sind.[7] Vor allem aber die kulturellen Unterschiede erschweren die Integration zusätzlich: „Zwischen Indianern und Europäern klaffte ein unüberbrückbarer Abgrund von Kulturäonen, der eben nicht nur linguistisch bedingt war und jede Gemeinsamkeit außer der oberflächlichsten ausschloß [sic!]. Aber auch von der dünnen mittelständischen Schicht in den wenigen Städten […] trennten die Neuankömmlinge nahezu unüberwindliche Schranken.“[8]

Die Situation für die exilierten Schriftsteller und Schriftstellerinnen in Brasilien ist aufgrund der politisch angespannten Lage besonders schwierig. Dementsprechend kommt die Gründung eines deutschsprachigen Verlages nie zustande, und ebenso wenig gelingt es den Autoren und Autorinnen, ihre Werke in einem der brasilianischen Verlage in deutscher Sprache zu veröffentlichen; und so erscheint im Zeitraum zwischen 1933 und 1947 in Brasilien nur ein einziges Werk auf Deutsch, nämlich die von Ulrich Becher verfasste Erzählung Das Märchen vom Räuber, der Schutzmann wurde, die 1943 herausgegeben wird.[9]

Exilverlage, wie sie in Mexiko oder Argentinien gegründet werden, gibt es in Brasilien nicht. Dieses Phänomen hat vor allem politische Gründe; spätestens nach dem „Verbot der deutschen Zeitungen und Verlage im Zuge der Nationalisierungskampagne“,[10] das am 31. August 1941 erlassen wird, müssen alle deutschen Verlage schließen.

Durch dieses Verbot werden die Exilanten und Exilantinnen der Möglichkeit beraubt, ihre schriftstellerische Tätigkeit in deutscher Sprache fortzusetzen. Nur wenigen von ihnen wie beispielsweise Frank Arnau oder Otto Maria Karpfen, der sich im brasilianischen Exil den Künstlernamen Carpeaux zulegt,[11] gelingt es im Anschluss, die Sprachbarriere zu überwinden und auf Portugiesisch zu publizieren. Ins Portugiesische übersetzt und in großen Auflagen veröffentlicht werden – kurioserweise – fast nur Werke von Autoren und Autorinnen, die sich selbst gar nicht im brasilianischen Exil befinden; zu den bekanntesten und meistübersetzten gehören u.a. Thomas, Klaus und Heinrich Mann, Lion Feuchtwanger, Erich Maria Remarque und Anna Seghers.[12] Paul Frischauer und Stefan Zweig – dessen Gesammelte Werke erstmals in Rio de Janeiro erschienen – bilden in dieser Hinsicht, wie sich im späteren Verlauf der Arbeit noch zeigen wird, klare Ausnahmen.

Die dementsprechend überschaubaren Übersetzungen ins Portugiesische sind dann oft von sehr geringer Qualität, was „ein weiteres Hindernis für die Verbreitung der deutschsprachigen Literatur“[13] darstellt. Einige Werke der deutschsprachigen Exilierten werden daraufhin in französischer Sprache verlegt und erfreuen sich dann oft großer Beliebtheit.

Während die Situation im literarischen Bereich ziemlich desolat ist, sieht es im publizistischen Bereich vielversprechender aus. „Vor allem brasilianische Zeitungen scheinen gern auf die Mitarbeit deutscher Emigranten zurückgegriffen zu haben.“[14] An dieser Stelle darf allerdings nicht übersehen werden, dass brasilianische Zeitungen keine hohen Honorare zahlen, und darüber hinaus unterliegt die gesamte Presse der strengen Zensur des Estado Novo, die durch die DIP (Departemento de Imprensa e Propaganda; Presse- und Propaganda-Abteilung) ausgeübt wird.[15]

In anderen kulturellen Bereichen wie Rundfunk, Film und Theater ist die Situation noch problematischer; auch hier beherrscht die Zensur das allgemeine Geschehen, und dementsprechend machen sich bald „Konformismus und Resignation“[16] breit. Vielen der Schriftsteller und Schriftstellerinnen bleibt daher nichts anderes übrig, als sich von ihrer eigentlichen Tätigkeit abzuwenden und andere Berufe zu ergreifen.

Hinzu kommen weitere Hindernisse wie die geographische Zerstreuung der Autoren und Autorinnen in ganz Brasilien und durch die Kriegserklärung Brasiliens an das Dritte Reich eingeführte Maßnahmen wie das Verbot der deutschen Sprache, die die Kommunikation zwischen den Künstlern und Künstlerinnen zusätzlich erschweren und das Entstehen von literarischen oder anderen künstlerischen Zirkeln nahezu unmöglich machen; die Folgen sind häufig Isolation und mangelhafte Integration in die neue Umgebung.[17]

Alles in allem sind und bleiben die meisten der nach Brasilien emigrierten Schriftsteller und Schriftstellerinnen – mit wenigen Ausnahmen wie u.a. Stefan Zweig – im deutschsprachigen Raum praktisch unbekannt, und auch in Brasilien gelingt es keinem bzw. keiner von ihnen, „die Rolle einer Integrationsfigur im literarischen Bereich zu übernehmen“[18]

2.3. Stefan Zweig

2.3.1. Biographischer Überblick vor dem brasilianischen Exil

Stefan Zweig wird am 28. November 1881 in Wien als Sohn eines wohlhabenden jüdischen Textilindustriellen geboren. In seiner Familie wird neben der wirtschaftlich traditionellen immer auch die geistige Emanzipation gefördert, und so entdeckt Zweig schon als Schüler seine Leidenschaft für die Literatur und das Schreiben und veröffentlicht bereits im Alter von 20 Jahren erste poetische Arbeiten und Romane. In Wien und Berlin studiert er Germanistik und Romanistik und wird neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit auch als Vermittler und Übersetzer westeuropäischer Literatur bekannt.

Vor dem ersten Weltkrieg reist Zweig viel; neben einigen europäischen Zielen gelangt er bis nach Indien, Nordafrika, die USA und Zentralamerika. In dieser Zeit zählt Zweig außerdem bedeutende Persönlichkeiten Wiens zu seinem Freundeskreis – dazu gehören u.a. Joseph Roth, Arthur Schnitzler, Siegmund Freud und Hermann Bahr – und steht darüber hinaus mit einigen der führenden Intellektuellen Europas in Kontakt: so verkehrt er, hauptsächlich im brieflichen Austausch, beispielsweise mit Rainer Maria Rilke, Maxim Gorki, Emile Verhaeren, Romain Rolland und James Joyce. Europa ist immer ein Thema seinen Werken, und „als städtischer und gebildeter Mann, der Englisch, Französisch und Italienisch beherrschte, hielt sich Stefan Zweig für einen Europäer, dessen Aufgabe es war, zur kulturellen Einheit Europas beizutragen“.[19]

Nach Ausbruch des ersten Weltkriegs meldet sich Zweig freiwillig für den Frontdienst, wird aber als untauglich befunden und ist im Anschluss mehrere Jahre lang im österreichischen Kriegsarchiv beschäftigt. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Schweiz ab 1917 verlegt er seinen Wohnsitz nach Kriegsende nach Salzburg, wo er 1920 die geschiedene Frederike Maria von Winternitz heiratet. 1934 entschließt er sich – von der „Realität der Nachkriegszeit enttäuscht[…]“[20] und in Folge einer unbegründeten und gewaltsamen Hausdurchsuchung – freiwillig, nach London zu emigrieren, wo er 1940 zum britischen Staatsbürger ernannt wird. Während dieser Zeit unternimmt Zweig noch viele Reisen nach Österreich und in andere Teile Europas; 1936 betritt er außerdem erstmals brasilianischen Boden, als er im Zuge des vierzehnten P.E.N.-Club Kongresses nach Buenos Aires reist und auf dem Weg dorthin Station in Brasilien macht. Nach weiteren Jahren in London zieht es Zweig 1941 – mittlerweile zum außereuropäischen Exil gezwungen – endgültig nach Brasilien, wo seit 1932 vom Verlag Guanabara Bücher von ihm veröffentlicht werden.[21]

2.3.2. Stefan Zweig in Brasilien

Bereits der erste kurze Aufenthalt in Brasilien im Jahr 1936 löst bei Zweig rege Begeisterung über das „Gelobte Land“[22] aus. Diese Begeisterung scheint sich noch vor seiner Ankunft anzudeuten: „Morgen Rio de Janeiro! Früh aufstehen“[23], heißt es in Zweigs Tagebuch am 20. August 1936. Schon vom Schiffdeck aus zeigt er sich beeindruckt vom Anblick Rios: „Morgen[s] die Einfahrt: eine Herrlichkeit. […] Unvergeßlich [sic!] ist dieser erste Anblick […]. Diese Stadt hat wirklich Magie.“.[24] Zweigs Ankunft in Rio de Janeiro gleicht dem Empfang eines Staatsgastes; zahlreiche Journalisten und Fotografen erwarten den zu diesem Zeitpunkt „meistgelesene[n] europäische[n] Autor auf diesem fernen Kontinent“.[25] Auch die anschließenden Vortragsreisen durch Südamerika erweisen sich als enorm erfolgreich, und Zweig scheint selbst überrascht über den Enthusiasmus seiner Leser zu sein[26]: „Denn ich war jetzt in den Ländern kein Fremder mehr, überall hatte ich Freunde, Verleger, ein Publikum, ich kam als Autor meiner Bücher und nicht mehr als der anonyme Neugierige von einst.“ [27]

Bei seiner zweiten Brasilienreise im Jahr 1940 haben sich die Verhältnisse bereits gewandelt, und die vier Jahre zuvor noch „subtil getarnte Diktatur“ zeigt sich jetzt „gänzlich unverhohlen“.[28] Dennoch scheint Zweig nach wie vor fasziniert von diesem Land und lobt vor allem dessen rasante Entwicklung: „Der Fortschritt, den Brasilien in diesen vier Jahren genommen hat, ist einfach unglaublich. […] dies alles offenbart den Grad der Weiterentwicklung, das bemerkenswerte Wachstum […].“[29]

Diese Komponenten sowie der starke Eindruck, den Brasilien bei Zweigs ersten beiden Besuchen hinterlassen hat, bilden vermutlich den Grund für seinen Entschluss zum – nun nicht mehr selbstbestimmten – Exil in Brasilien, nachdem er Europa endgültig den Rücken gekehrt hat. Zusätzlich begünstigt wird diese Entscheidung natürlich auch durch die Tatsache, dass das Ehepaar Zweig hier problemlos ein Visum erhält, was zu diesem Zeitpunkt alles andere als eine Selbstverständlichkeit darstellt.[30] Der Abschied fällt Zweig sichtlich schwer, und trotz der – angesichts der brenzligen Lage auf dem europäischen Kontinent angebrachten – Erleichterung über das Gelingen der Ausreise zeigt sich der Schriftsteller pessimistisch, wie es aus seinen Tagebüchern hervorgeht: „Totale Depression. […] für wen soll man schreiben, für was leben“.[31]

Als er am 27. August 1941 gemeinsam mit seiner Frau Lotte erneut im Hafen von Rio de Janeiro einläuft, kommt es zu einem ähnlichen Empfangsszenario wie bereits einige Jahre zuvor. Der Gewohnheit nach zieht das Ehepaar der Betriebsamkeit der Hauptstadt allerdings bald eine ruhigere Bleibe vor und mietet ein Haus in Petrópolis in den Bergen von Rio an.[32] Nach den belastenden zurückliegenden Wochen und einem „Zusammenbruch“[33] in den Vereinigten Staaten gibt sich Zweig bei seiner Ankunft in Petrópolis zunächst deutlich optimistischer und froh über seinen Entschluss zur Emigration nach Brasilien, wie er in einem Brief an seine ehemalige Gattin Friederike zum Ausdruck bringt: „L.F. wir sind heute glücklich übersiedelt. […] [E]ndlich ein Ruhepunkt für Monate und die Koffer werden eben auf langes Niemehrwi[e]dersehen verstaut. […] Wenn es mir gelingt hier Europa zu vergessen, allen Besitz, Haus, Bücher als verloren zu betrachten, gleichgiltig [sic!] gegen alles an „Ruhm“ und Erfolg zu sein und nur dankbar, dass man in einer göttlichen Landschaft leben darf […], will ich zufrieden sein“.[34] Überhaupt scheint Zweig vor allem der Kontrast zwischen dem neuen, exotischen Land und der alten europäischen Heimat, die er so dringend vergessen will, zu faszinieren: „Wie schön und glücklich ist alles hier! Die Gegenwart erweist sich als äußerst schwierig […] Das Leben auf dem südamerikanischen Kontinent erscheint leichter, erfüllter und glücklicher […]“.[35]

Diese anfängliche Euphorie ist freilich nicht von Dauer. Einen ersten Schatten auf den Aufenthalt im „Paradies“ wirft die Veröffentlichung seines Essays „Brasil – Um país do futuro“ (dtsch: „Brasilien – Ein Land der Zukunft“) kurz vor seiner dritten Ankunft in Brasilien, für den er zwar gute Kritiken erhält, der aber dennoch für Spannungen und Debatten sorgt[36], wie im nächsten Kapitel noch ausführlicher erläutert werden wird. Der Unmut über dieses Buch ist in Folge auch einer der auslösenden Faktoren für die zunehmende – wenngleich auch größtenteils selbstgewählte – Isolation des Zweigschen Ehepaars, die den Verlust der Heimat und die Abgeschiedenheit von der bekannten Kultur und Sprache noch verschlimmert: „Was uns fehlt sind Bücher und Freunde“[37] heißt es in einem Brief Zweigs. Zwar fängt der Autor bald an, sich wieder seinen Manuskripten zuzuwenden und findet so zumindest zwischenzeitlich zu neuer Hoffnung zurück[38] ; insgesamt helfen aber weder die sooft angepriesene Schönheit Brasiliens noch die Unterstützung, die er sowohl von der Regierung als auch von anderen Einheimischen erhält, den Schmerz über das Verlorene zu lindern.[39] Zweig verfällt bald in schwere Depressionen, was auch seinem näheren Umfeld nicht entgeht: „Wir bemerkten, dass sich seine Melancholie […] verschlimmert hatte. Seine Angst wucherte zu jener Zeit schon wie ein Krebsgeschwür und bedrohte seine Selbstbeherrschung“[40], so der Arzt und Freund Zweigs Claudio de Souza. Einsamkeit und Heimweh nach einem Europa, das es nicht mehr gibt, lassen ihn schließlich zu dem Schluss kommen: „So gehöre ich nirgends mehr hin, überall Fremder und bestenfalls Gast“.[41]

Davon abgesehen belasten ihn die militärischen Erfolge des deutschen Faschismus immer mehr, und er zieht sich zunehmend in seine Arbeit zurück, die für Außenstehende immer noch erstaunlich produktiv und erfolgreich scheint, wenngleich der Autor selbst einen Rückgang der künstlerischen Kreativität beklagt.

All dies führt schließlich dazu, dass Zweig sich am 22. Februar 1942 – nur wenige Monate nach seinem 60. Geburtstag – gemeinsam mit seiner Frau Lotte das Leben nimmt. Der Entschluss zu dieser Tat ist vermutlich bereits früher gefallen; so kündigt er beispielsweise einige Wochen zuvor in einem Brief an Friederike an: „Es wird mir zunehmend zur Gewissheit, dass ich mein eigenes Haus nie wiedersehen und überall bloß ein wandernder Geist sein werde […]. Uns steht nur noch der Weg offen, still und würdig abzutreten.“[42] Wie groß die Erleichterung über diese Entscheidung gewesen sein muss, geht aus einem ebenfalls an seine geschiedene Frau gerichteten Abschiedsbrief hervor: „Um all dies zu ertragen, war ich einfach zu schwach. […] Du kannst dir nicht vorstellen, wie erleichtert ich mich seit diesem Entschluss fühle.“[43]

Die Perspektivlosigkeit im Exil, die Zerstörung aller seiner Werte und seiner geistigen Heimat Europa, die Hoffnungslosigkeit angesichts des nationalsozialistischen Regimes und der offenbar labile psychische Zustand, in dem sich der Schriftsteller zu diesem Zeitpunkt befindet, bilden allem Anschein nach die Gründe für den Suizid[44], der für Zweigs Umfeld völlig überraschend kommt und nicht nur Freunde und Bewunderer schockiert, sondern sowohl die europäische als auch außereuropäische Öffentlichkeit und vor allem die über die ganze Welt verstreute Flüchtlingsgemeinde erschüttert.[45] Warum sich gerade der berühmte Schriftsteller, dessen Exil „wohl eines der schönsten [war], das sich ein Flüchtling nur wünschen konnte“[46], letztendlich das Leben genommen hat, ist für viele nur schwer zu begreifen, und „die Bandbreite der Reaktionen […] [reicht] von Entsetzen und Anteilnahme über Unverständnis bis hin zur Verurteilung“.[47] Nichtsdestotrotz und obwohl er es in seinem Testament abgelehnt hat, erhält Zweig ein Staatsbegräbnis in Brasilien, und tausende von Menschen finden sich zu einem spontanen Trauerzug anlässlich seiner Beerdigung zusammen.

Alles in allem lässt sich aber der Schluss ziehen, dass Zweig – trotz der nach eigener Ansicht letztendlich ausweglosen Lage – Brasilien, dessen Bevölkerung und seinen Aufenthalt dort enorm geschätzt hat. Wie es Zweigs Biograph Alberto Dines formuliert, ist der Selbstmord im Exil sein „[…] tragischstes Missverständnis. […] Brasilien trägt keine Schuld an der letzten Entscheidung […], die Wahrheit ist aber, dass der wunderschöne Schlupfwinkel letztendlich auch nicht in der Lage war, diese zu verhindern“.[48] Diese Auffassung wird nicht zuletzt bei einem Blick auf Zweigs an die Allgemeinheit gerichteten Abschiedsbrief bestätigt:

„Ehe ich aus freiem Willen und mit klaren Sinnen aus dem Leben scheide, drängt es mich eine letzte Pflicht zu erfüllen: diesem wundervollen Lande Brasilien innig zu danken, das mir und meiner Arbeit so gut und gastlichen Rast gegeben. Mit jedem Tag habe ich dies Land mehr lieben gelernt und nirgends hätte ich mir mein Leben lieber vom Grunde aus neu aufgebaut, nachdem die Welt meiner eigenen Sprache für mich untergegangen ist und meine geistige Heimat Europa sich selber vernichtet. Aber nach dem sechzigsten Jahre bedurfte es besonderer Kräfte um noch einmal völlig neu zu beginnen. Und die meinen sind durch die langen Jahre heimatlosen Wanderns erschöpft. So halte ich es für besser, rechtzeitig und in aufrechter Haltung ein Leben abzuschließen, dem geistige Arbeit immer die lauterste Freude und persönliche Freiheit das höchste Gut dieser Erde gewesen.

Ich grüße alle meine Freunde! Mögen sie die Morgenröte noch sehen nach der langen Nacht! Ich, allzu Ungeduldiger, gehe ihnen voraus.“[49]

2.3.3. Schriftstellerische Tätigkeit im brasilianischen Exil

2.3.3.1. Fragmente, Projekte und Veröffentlichungen

Während seiner Zeit im brasilianischen Exil ist Zweig, wie im vorigen Kapitel bereits angedeutet, durchaus produktiv und arbeitet – meistens gleichzeitig – an mehreren Projekten und Manuskripten, die teils noch vollständig, teils als Fragmente veröffentlicht werden.

Dank der Gründung des Verlags Editora Guanabra in Rio de Janeiro durch Zweigs guten Freund Abrah ão Koogan kann der Schriftsteller seine Werke problemlos publizieren. Der Roman mit dem Titel Clarissa ist bereits im Jahr 1941 fertig skizziert, soll aber erst posthum veröffentlicht werden.[50] Ähnlich verhält es sich mit einem Essay, den er über den Humanisten und Philosophen Michel de Montaigne verfassen möchte, der aber lediglich Skizzencharakter erhält; und auch die geplante Balzac-Biographie bleibt Fragment.[51] Das Manuskript zu seiner Autobiographie, die er mit dem Titel Die Welt von gestern versieht, ist ebenfalls schon im Jahr 1941 abgeschlossen[52], wird aber erst zwei Jahre nach seinem Freitod tatsächlich veröffentlicht.

Eines der bekanntesten Werke Zweigs, die Schachnovelle, erscheint kurz vor seinem Tod im Januar 1942. Die Arbeit an dieser Novelle nimmt er selbst zunächst nicht ernst und behauptet, sie sei „[…] nicht für das große Publikum, vielmehr für Schachliebhaber und –fanatiker“[53] bestimmt. Der spätere große Erfolg der Erzählung erklärt sich durch ihren brisanten Inhalt, der durchaus nicht nur für Schachkenner von Interesse ist: beschrieben wird das Schicksal eines von den Nazis verhafteten Regimegegners, der durch den Entzug jeglicher geistiger Nahrung gefoltert wird. Darin spiegelt sich sehr stark Zweigs eigene Lebenswirklichkeit wider, der als isolierter Exilant vor allem den fehlenden Zugang zu Büchern und anderen Bildungsquellen beklagt[54]: „Wenn man hier [in Brasilien] eine amerikanische Bibliothek von den hundert drüben hätte, wäre es das Paradies […]. Aber jetzt heißt es nur, die Zeit zu überstehen“.[55]

Zweigs schriftstellerische Tätigkeit während seines Aufenthalts in Brasilien ist wohl mit das Einzige, das dem Autor zunächst noch Trost und Hoffnung spendet, und auch seine Frau Lotte fasst bald den „Plan, ihn zum Schreiben zu bewegen und ihm so aus seiner Depression zu helfen“[56], der zumindest für eine Zeit lang aufgeht. Dass Zweig diese Tätigkeit als Exilierter aber nur beschränkt und vor allem nicht mehr in seiner eigenen Sprache ausführen kann, stellt vermutlich einen der entscheidenden Faktoren bei seinem Entschluss zum Selbstmord dar.

2.3.3.2. Brasilien – Ein Land der Zukunft

Wie bereits erwähnt publiziert Zweig im Jahr 1941 den kulturpolitischen Essay Brasilien – Ein Land der Zukunft. Diese „Lobeshymne“[57], die in idealisierender Sichtweise die Geschichte, Entwicklung und Bevölkerung Brasiliens zu beschreiben versucht und bald die Auslagen vieler Buchhandlungen in Rio de Janeiro schmückt, wird vom Vargas-Regime stark beworben, von einigen Intellektuellen jedoch aufgrund ihres verherrlichenden, ja propagandaähnlichen Inhalts als Auftragswerk angesehen und schlecht aufgenommen.

Schon vor dem erstmaligen Betreten Brasiliens kündigt Zweig an, „ein Buch über das Land schreiben zu wollen“[58]; zur tatsächlichen Realisierung soll es allerdings erst einige Jahre später kommen, und die Niederschrift des Werks findet vermutlich größtenteils während eines späteren Aufenthalts in New York – vor seiner endgültigen Abreise nach Brasilien – statt.[59] Mit der Planung und Recherche beginnt Zweig aber bereits viel früher – nämlich während eben jener ersten Reise nach Brasilien, wo sich „die Türen des Kabinetts […] auf magische Weise“ öffnen und Zweig es nicht ablehnen kann, das „ kleine Buch über Brasilien“[60] schreiben. Dass der Essay eher einer literarischen Utopie als einem Tatsachenbericht gleichkommt, wird durch den glorifizierenden Ton und das Aussparen sämtlicher negativen Aspekte deutlich; es handelt sich dementsprechend um eine „unhistorische Bestandsaufnahme der Geschichte Brasiliens und vor allem de[n] Erlebnisbericht eines Europäers in Brasilien“.[61] Dies wird besonders durch die ausführlichen Beschreibungen der brasilianischen Kultur und Landschaft und insbesondere Rio de Janeiros deutlich: „Es gibt – wer sie [Rio de Janeiro] einmal gesehen – keine schönere Stadt auf Erden, und es gibt kaum eine unergründlichere, eine unübersichtlichere. Man wird nicht fertig mit ihr“[62], heißt es beispielsweise in einem Abschnitt über die Hauptstadt, und später: „Niemand nimmt gern Abschied, der hier einmal gewesen. Bei jedem Fortreisen und von jedem Ort wünscht man sich zurück. Schönheit ist selten und diese vollendete beinahe ein Traum.“[63] Auch die angeblich vorurteilsfreie und von jeglichen Rassengedanken freie Einstellung der brasilianischen Bevölkerung wird ausführlich gelobt: „[Den Brasilianern] fehlt im Seelischen […] jede Brutalität, Heftigkeit, Vehemenz und Lautheit, alles Grobe, Auftrumpfende und Anmaßende“[64], und „Die allerverschiedensten Klassen begegnen sich untereinander mit einer Höflichkeit und Herzlichkeit, die uns Menschen des in den letzten Jahren arg verwilderten Europa immer wieder erstaunt“.[65]

Neben solchen Abschnitten betont Zweig außerdem immer wieder die vorbildliche Entwicklung des Landes: „In all seinen verschiedenen Formen hat sich Brasilien im tiefsten nicht verändert, es hat sich nur entwickelt zu immer stärkerer und selbstbewussterer nationaler Persönlichkeit“.[66] Mit dem Hinweis auf den damit zusammenhängenden Zukunftscharakter Brasiliens begründet Zweig auch das Verfassen des Werks: „Wo wir in unserer verstörten Zeit noch Hoffnung auf neue Zukunft in neuen Zonen sehen, ist es unsere Pflicht, auf dieses Land, auf diese Möglichkeiten hinzuweisen. Und darum schrieb ich dieses Buch“.[67]

Dass das Buch mit seinem „durchweg positiv gezeichnete[n] Bild von Brasilien und dem brasilianischen Volk“[68] unter starkem Einfluss der Zensur des Estado Novo und des Departemento de Imprensa e Propaganda entsteht und nicht zuletzt deswegen – vielleicht zurecht – von einigen Zeitgenossen Zweigs heftig kritisiert wird, steht außer Frage. Zugutehalten muss man dem Autor jedoch, dass das Verfassen eines solchen Werkes – quasi in Zusammenarbeit mit der Regierung unter Getúlio Vargas – zum damaligen Zeitpunkt auch das „Ticket“ zu einer permanenten Aufenthaltsbestätigung auf dem südamerikanischen Kontinent darstellen kann, was angesichts der angespannten und durchaus gefährlichen Lage im kriegsgebeutelten Europa keine Selbstverständlichkeit und auch für das privilegierte Ehepaar Zweig von großer Bedeutung ist. Andere „entschuldigen“ den Inhalt des Essays mit der schwierigen Situation, in der sich Zweig während der Entstehung des Texts befindet: „Die schriftstellerische Arbeit und die Schwierigkeiten, mit denen er als Flüchtling konfrontiert wurde, ließ [sic!] ihn jedoch über jene Landschaft in Verzückung geraten“.[69] Betont werden muss auch, dass Zweigs Werk nicht das einzige dieser Art ist und nur das erste einer Flut von Werken über Brasilien darstellt – und da Zweig als Autor „der einzige ist, der für die Kritik greifbar ist, bezahlt er den Preis dafür“[70], während „[d]ie inspirierende Muße – das Land – […] verschont [wird]“[71].

Ob Zweig nun tatsächlich mehr ein Ideal als die Realität beschreibt, bleibt fraglich. Treffender wäre es vielleicht zu sagen, dass er keinem kompletten Irrtum unterliegt, sondern Brasilien lediglich etwas überschätzt: „Er beschrieb nicht, was er sah, sondern was er sich wünschte“.[72] Brasilien ist für ihn das „Instrument […] um zu zeigen, dass neben Angst noch Hoffnung, ein Funken von Optimismus existiert“.[73] Diese Ansicht bestätigt sich durch Zweigs eigene Worte im Vorwort seines Essays: „Immer leidenschaftlicher wurde mein Wunsch, mich aus einer Welt, die sich zerstört, für einige Zeit in eine zu retten, die friedlich und schöpferisch aufbaut.“[74]

[...]


[1] Vgl. Mühlen, Patrik von zur: Deutsches Exil in Lateinamerika. Kulturelle und politische Aktivitäten nach der Flucht. In: Lateinamerikanachrichten, Nummer 251, Mai 1995.

[2] Vgl. Mühlen (1995)..

[3] Kohut, Karl und Mühlen, Patrik von zur (Hrsg.): Alternative Lateinamerika. Das deutsche Exil in der Zeit des Nationalsozialismus. Frankfurt am Main: Vervuert 1994, S. 9.

[4] Vgl. Mühlen (1995).

[5] Vgl. Kohut (1994), S. 9.

[6] Vgl. Mühlen (1995).

[7] Vgl. Mühlen (1995).

[8] Douer, Alisa und Seeber, Ursula (Hrsg.): Wie weit ist Wien. Lateinamerika als Exil für österreichische Schriftsteller und Künstler. Wien: Picus 1995, S. 14.

[9] Furtado Kestler, Izabel Maria: Die Exilliteratur und das Exil der deutschsprachigen Schriftsteller und Publizisten in Brasilien. Frankfurt am Main: Peter Lang 1992, S. 51.

[10] Furtado (1992), S. 92.

[11] Vgl. Kohut (1994), S. 204.

[12] Vgl. Kohut (1994), S. 206.

[13] Furtado (1992), S. 52.

[14] Zit. nach Furtado (1992), S. 52.

[15] Vgl. Furtado (1992), S. 52.

[16] Furtado (1992), S. 53.

[17] Vgl. Furtado (1992), S. 53/54.

[18] Furtado (1992), S. 54.

[19] Lenjani, Ilir: Stefan Zweig im Exil. Diplomarbeit zur Erlangung des Magisters der Philosophie. Universität Wien, 2009, S. 8.

[20] Zit. nach Lenjani (2009), S. 9.

[21] biographische Angaben aus Douer (1995), Lenjani (2009), Dines, Alberto: Tod im Paradies. Die Tragödie des Stefan Zweig. Frankfurt am Main: Büchergilde Gutenbergg 2006 und Matuschek, Oliver: Stefan Zweig. Drei Leben – Eine Biographie. Frankfurt am Main: S. Fischer 2006.

[22] Dines (2006), S. 89.

[23] Zweig, Stefan: Tagebücher. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984, S. 399.

[24] Zweig (1984), S. 399-94.

[25] Matuschek (2006), S. 293).

[26] Vgl. Douer (1995), S. 117.

[27] Zit. nach Lenjani (2010), S. 10.

[28] Dines (2006), S. 357.

[29] Dines (2006), S. 367.

[30] Vgl. Dines (2006), S. 365/366.

[31] Zweig (1984), S. 472.

[32] Vgl. Matuschek (2006), S. 347.

[33] Matuschek (2006), S. 347.

[34] Zit. nach Michel, Sascha [u.a.]: Unterwegs mit Stefan Zweig. Frankfurt am Main: S. Fischer 2010, S. 251.

[35] Dines (2006), S. 366.

[36] Vgl. Matuschek (2006), S. 348.

[37] Zit. nach. Matuschek (2006), S. 349.

[38] Vgl. Matuschek (2006), S. 349.

[39] Vgl. Lenjani (2009), S. 21.

[40] Zit. nach Dines (2006), S. 427.

[41] Zit. nach Dines (2006), S.583.

[42] Zit. nach Matuschek (2006), S. 353.

[43] Zit. nach Matuschek (2006), S. 357.

[44] Vgl. Lenjani (2009), S. 22.

[45] Vgl. Eckl (2008), S. 413.

[46] Lenjani (2009), S. 21.

[47] Eckl (2008), S. 414.

[48] Zit. nach Eckl (2008), S. 413.

[49] Zit. nach Lenjani (2009), S. 23.

[50] Vgl. Matuschek (2006), S. 349.

[51] Vgl. Lenjani (2009), S. 21.

[52] Vgl. Matuschek (2006), S. 350.

[53] Zit. nach Dines (2006), S. 504.

[54] Vgl. Dines (2006), S. 505/506.

[55] Prutsch, Ursula und Zeyringer, Klaus: Die Welten des Paul Frischauer: ein „literarisches“ Abenteuer im historischen Kontext; Wien – London – Rio – New York – Wien. Wien [u.a.]: Böhlau 1997, S. 239.

[56] Matuschek (2006), S. 350.

[57] Dines (2006), S. 428.

[58] Dines (2006), S. 428.

[59] Vgl. Dines (2006), S. 395 ff.

[60] Dines (2006), S. 385.

[61] Furtado (1992), S. 176.

[62] Zweig, Stefan: Brasilien – Ein Land der Zukunft. Frankfurt am Main: Insel 1981, S. 173.

[63] Zweig (1981), S. 219.

[64] Zweig (1981), S. 143.

[65] Zweig (1981), S. 144.

[66] Zweig (1981), S. 81.

[67] Zweig (1981), S. 19.

[68] Eckl (2008), S. 418.

[69] Dines (2006), S. 385.

[70] Dines (2006), S. 433.

[71] Dines (2006), S. 428.

[72] Dines (2006), S. 439.

[73] Dines (2006), S. 388-89.

[74] Zweig (1981), S. 17.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
"Man wird nicht fertig mit Rio de Janeiro". Das brasilianische Exil von Stefan Zweig und Paul Frischauer
Hochschule
Universität Wien
Note
1
Autor
Jahr
2012
Seiten
25
Katalognummer
V448715
ISBN (eBook)
9783668832176
ISBN (Buch)
9783668832183
Sprache
Deutsch
Schlagworte
janeiro, exil, stefan, zweig, paul, frischauer
Arbeit zitieren
Melanie Heiland (Autor), 2012, "Man wird nicht fertig mit Rio de Janeiro". Das brasilianische Exil von Stefan Zweig und Paul Frischauer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/448715

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