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Der Online Musikmarkt - Ein Benchmarking der Musikbranche am Beispiel der Internet Plattformen Musicload und iTunes Music Store

Title: Der Online Musikmarkt - Ein Benchmarking der Musikbranche am Beispiel der Internet Plattformen Musicload und iTunes Music Store

Diploma Thesis , 2005 , 73 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Uwe Henk (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Mit dieser Arbeit soll der Online Musikmarkt durch das Benchmarking zweier erfolgreicher Anbieter vorgestellt werden. Zum einen handelt es sich um den Weltmarktführer iTunes Musikstore von Apple, zum anderen um dem deutschen Marktführer Musicload, das von T-Online einer Tochter der Telekom betrieben wird.

Auch bei den neuen Anbietern legaler Musik setzt die Musikindustrie nicht auf eigene Portale, sondern liefert ausschließlich das Repertoire für die Anbieter. Warum das so ist, wird im Zweiten Kapitel „Der Online- Musikmarkt“ erklärt.

Während die Industrie die Entwicklung verschlafen hatte, nutzten Online-Pioniere ihre Chance und bauten die ersten Vertriebssysteme für unbekannte Musiker auf. Neben vielen kostenlosen digitalen Promotionplattformen gab es unterschiedliche Modelle, die später von neuen Anbietern übernommen wurden. Welches Potential hat der neue Online- Markt, und wie sieht die Zukunft des Musik-Vertriebs über das Internet aus?

Aufgrund der großen Verbreitung von illegalen Tauschbörsen leitet die Medienindustrie Abwehrmaßnahmen gegen Musikpiraterie ein. Welche Ausmaße hat das Phänomen der Musikpiraterie angenommen und wie wirken sich die Abwehrmaßnahmen der Medienindustrie aus ?

Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit dem deutschen Marktführer Musicload. Warum scheiterte das ursprüngliche Geschäftsmodell Phonoline, das der Musikindustrie einen direkten Vertrieb ihres eigenen Repertoires erlaubt hätte? Welche Marktposition nimmt Musicload ein? Im Marketingmix wird geklärt, mit welcher Politik T-Online sein Portal betreibt.

Im vierten Kapitel wird ein entsprechendes Benchmarking mit iTunes Musicstore von Apple vorgenommen. Apple schafft es, mit seinen MP3-Playern iPod und iTunes, ein eigenes digitales Universum aufzubauen. Eine Erfolgsgeschichte im Dialog mit Kunden. Was steht hinter dem Erfolg des internationalen Marktführers iTunes? Das Rezept liefert der Marketingmix.

Das fünfte Kapitel untersucht im Vergleich die Marketingstrategien von Musicload und iTunes. In einem Benchmarking werden die Stärken und Schwächen analysiert, sowie Chancen und Risiken beider Anbieter bewertet.

Die Schlussbemerkung enthält eine Zusammenfassung der Ergebnisse. Abschließend gibt es einen Ausblick auf die mögliche Entwicklung des Online- Musikmarkts.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Geschichte des World Wide Web

1.2 MP3-Format die Basis der Musik im Netz

1.3 Einbruch der Deutschen Musikindustrie

1.4 Überblick und Fragen

2. Der Online Musikmarkt

2.1 Pioniere des Onlinemarkts

2.2 Markteinschätzung und Prognose

2.3 Technische Infrastruktur Deutscher Haushalte

2.4 Die Welt der digitalen Distribution

2.5 Medienindustrie entert die Musikpiraterie

3. Musicload

3.1 Von Phonoline zu Musicload

3.2 Marktpotential

3.3 Der Marketingmix

3.3.1 Produktpolitik

3.3.2 Kontrahierungspolitk

3.3.3 Kommunikationspolitik

3.3.4 Distributionspolitik

4. iTunes Music Store

4.1 Stationen des Erfolges

4.2 Marktpotential

4.3 Das Geheimnis des Erfolges

4.4 Der Marketingmix

4.4.1 Produktpolitik

4.4.2 Kontrahierungspolitk

4.4.3 Kommunikationspolitik

4.4.4 Distributionspolitik

5. Vergleich der Marketingstrategien

5.1 Definition Benchmarking

5.2 Benchmarking zwischen Musicload und iTMS

5.2.1 Produktpolitik

5.2.2 Kontrahierungspolitik

5.2.3 Kommunikationspolitk

5.2.4 Distributionspolitik

5.3 Fazit

6. Schlußbemerkung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Wandel des Online-Musikmarktes durch die Analyse und den Vergleich der Marketingstrategien der beiden führenden Plattformen Musicload und iTunes Music Store. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit den Faktoren, die den Erfolg im digitalen Musikvertrieb bestimmen, und beleuchtet dabei sowohl die technischen Voraussetzungen als auch die strategischen Ansätze im Umgang mit Musikpiraterie.

  • Benchmarking des Online-Musikmarktes
  • Analyse der Marketingstrategien von Musicload und iTunes
  • Bedeutung der technischen Infrastruktur und Distribution
  • Umgang mit Musikpiraterie und Urheberrechten
  • Zukunftsperspektiven des digitalen Musikvertriebs

Auszug aus dem Buch

1.1 Die Geschichte des World Wide Web

Der Informatiker Tim Berners-Lee, von der europäischen Organisation für Nuklearforschung (CERN), entwickelte im Jahre 1990 das Konzept für das World Wide Web (www). Er stellte damit die grundlegende Technik für einen digitalen Vertrieb zum Austausch von Informationen, Daten und elektronischen Handel bereit. Im Vordergrund stand für ihn nicht die kommerzielle Nutzung, sondern die Erfindung eines Systems, dass der Erleichterung des Lesens elektronischer Dokumente diente. Heute ist das Internet mit seinen vielfältigen Möglichkeiten ein Symbol des Fortschritts. Es bringt die Völker der Erde einander näher und stellt auf Abruf das gesammelte Wissen vieler Kulturen, den Nutzern weltweit zur Verfügung.

Der Vorgänger des Internet war das ARPANET, dass 1969 vom amerikanischen Verteidigungsministerium (DoD - Department of Defense) gegründet wurde. Zu diesem Zeitpunkt lief bereits ein Wettlauf mit der Sowjetunion in der Weltraum- und Militärtechnologie. Der Kalte Krieg und die Angst, durch die wissenschaftliche Entwicklung der SU in militärischen Nachteil zu geraten, führte zur Gründung der Agentur für hochentwickelte Forschungsprojekte (ARPA).

Im Gegensatz dazu entstand das World Wide Web 1991 als ein freies und offenes Medium. Erst im Jahre 1995 wurde von Marc Andreessen mit der Netscape Software ein Browser entwickelt, mit dem Webseiten bunte Hintergrund- und Schriftfarben, Hintergrundtapeten, Tabellenlayouts, mehrgeteilte Bildschirmfenster (Frames) und Multimedia-Plugins enthalten konnten. In den Jahren 1995 und 1996 erreichte der Netscape-Browser unter den Web-Benutzern zeitweise einen Marktanteil vom 90 %.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel gibt einen historischen Überblick über die Entwicklung des Internets, des MP3-Formats sowie den Einbruch der Musikindustrie und legt die Zielsetzung der Arbeit fest.

2. Der Online Musikmarkt: Hier werden die Pioniere, Marktpotenziale, technischen Infrastrukturen und die weltweite Distribution im Online-Musikmarkt beleuchtet.

3. Musicload: Untersuchung des deutschen Marktführers, der Entwicklung von Phonoline zu Musicload sowie des dort angewandten Marketingmix.

4. iTunes Music Store: Analyse der Erfolgsfaktoren des iTunes Music Store, einschließlich der Integration mit dem iPod und des spezifischen Marketingmix von Apple.

5. Vergleich der Marketingstrategien: In diesem Kapitel findet ein direkter Benchmarking-Vergleich zwischen Musicload und iTunes statt, der Stärken und Schwächen in verschiedenen Marketingbereichen gegenüberstellt.

6. Schlußbemerkung: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des digitalen Musikvertriebs.

Schlüsselwörter

Online Musikmarkt, Musicload, iTunes Music Store, Benchmarking, Musikpiraterie, Marketingmix, Produktpolitik, Distribution, Digital Rights Management, MP3, AAC, Breitbandtechnologie, Tauschbörsen, Online-Handel, Kundenbindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit primär?

Die Arbeit analysiert die Mechanismen des Online-Musikmarktes durch einen Benchmarking-Vergleich der beiden führenden Plattformen Musicload und iTunes.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen Marketingstrategien, technische Vertriebsmodelle, die Herausforderung durch Musikpiraterie und der Einfluss der technischen Infrastruktur auf das Konsumentenverhalten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu ergründen, welche Marketingansätze und Bedingungen zum Erfolg in einem digitalen Musikgeschäft führen und wie sich der Markt nach dem Einbruch durch illegale Tauschbörsen neu orientiert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Methode des Benchmarkings, um die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der beiden untersuchten Anbieter gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung der Marktbedingungen, eine spezifische Analyse von Musicload sowie von iTunes Music Store und einen anschließenden direkten Vergleich beider Unternehmen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Online-Musikvertrieb, Marketingmix, DRM, Kundenbindung und Digitalisierung sind zentral für das Verständnis der Arbeit.

Warum spielt die Musikpiraterie eine zentrale Rolle für Apple und Musicload?

Die illegale Nutzung von Tauschbörsen war der Hauptgrund für den Umsatzeinbruch der Musikindustrie und stellt die Ausgangssituation dar, gegen die beide legalen Portale als moderne Alternative antreten.

Warum ist das Zusammenspiel mit Hardware (iPod) für den Erfolg von iTunes so relevant?

Der iPod dient als "Kultobjekt" und Bindungsfaktor, der das Ökosystem von Apple schließt und den Kunden eine komfortable Nutzung der Musikdateien aus dem Store ermöglicht.

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Details

Title
Der Online Musikmarkt - Ein Benchmarking der Musikbranche am Beispiel der Internet Plattformen Musicload und iTunes Music Store
College
DDA Deutsche Dialogmarketing
Grade
1,6
Author
Uwe Henk (Author)
Publication Year
2005
Pages
73
Catalog Number
V44898
ISBN (eBook)
9783638424059
ISBN (Book)
9783638707404
Language
German
Tags
Online Musikmarkt Benchmarking Musikbranche Beispiel Internet Plattformen Musicload Music Store
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Uwe Henk (Author), 2005, Der Online Musikmarkt - Ein Benchmarking der Musikbranche am Beispiel der Internet Plattformen Musicload und iTunes Music Store, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44898
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