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Verein vs. Kapitalgesellschaft. Komplexität der Rechtsformen und Rechtsformwahl im Profisport und Entwicklung von Handlungsempfehlungen

Title: Verein vs. Kapitalgesellschaft. Komplexität der Rechtsformen und Rechtsformwahl im Profisport und Entwicklung von Handlungsempfehlungen

Presentation slides , 2014 , 24 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christoph Schwichtenhövel (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Der professionelle Sport fasziniert Woche für Woche unzählige Menschen. Außerdem ist er zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden. Neben den begeisterten Zuschauern partizipieren auch die Sportler durch hohe Gehälter und Werbeeinnahmen an diesem Spektakel. Viele Klubs erzielen Umsätze in dreistelliger Millionenhöhe, vergleichbar mit großen mittelständischen Unternehmen. Ob die häufig noch verwendete Organisationsform des eingetragenen Vereins noch zu dieser umfassenden wirtschaftlichen Betätigung passt, darf jedoch stark bezweifelt werden.

Aus diesem Grunde haben viele Vereine ihre Profisport-Abteilungen in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert. Ob dieser Schritt sinnvoll ist und welche Gesellschaftsform sich hierfür anbietet, soll zentrale Fragestellung dieser Arbeit sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung

2. Was ist Profisport?

3. Der eingetragene Verein im Profisport

4. Alternative: Ausgliederung der Profisportabteilung

5. Rechtsformempfehlung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Eignung verschiedener Rechtsformen für Profisportvereine unter Berücksichtigung ökonomischer Anforderungen und verbandsrechtlicher Rahmenbedingungen. Dabei wird analysiert, inwieweit die traditionelle Rechtsform des eingetragenen Vereins den heutigen Herausforderungen im Profisport noch gerecht wird und welche Alternativen durch eine Ausgliederung der Profisportabteilung bestehen.

  • Analyse der Rechtsform "eingetragener Verein" (e.V.) im Kontext des Profisports
  • Untersuchung der Motive und Auswirkungen einer Ausgliederung der Profisportabteilung
  • Vergleich betriebswirtschaftlicher und rechtlicher Kriterien bei der Rechtsformwahl
  • Branchenspezifische Betrachtung der Verbandsvorgaben (Fußball, Handball, Basketball, Eishockey)
  • Diskussion der "50+1"-Regel und ihrer Auswirkungen auf die Rechtsformwahl

Auszug aus dem Buch

3. Der eingetragene Verein im Profisport

Haftung bezeichnet „das Einstehen für eingegangene Verbindlichkeiten und verursachte Schäden“.

Vertragsverletzung ggü. Städten / Kommunen, Werbe- / Sponsoringpartnern, Angestellten (insb. Sportler) etc. Schuldrechtliche Haftung gemäß § 280 Abs. 1 Satz 1 BGB.

Verletzung eines absoluten Rechts eines Dritten. Deliktische Haftung gemäß § 823 BGB.

Umfang Juristische Person gemäß § 31 BGB für Schäden von Vorstand und berufenen Vertretern mit gesamtem Vereinsvermögen.

Insolvenz der Profisportabteilung schlägt auf den Gesamtverein nieder! Vereinsauflösung (§ 42 BGB).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung: Das Kapitel thematisiert die drastischen Veränderungen im Profisport, wie das immense Umsatzwachstum und die gestiegene mediale Aufmerksamkeit, die neue Anforderungen an die Vereine stellen.

2. Was ist Profisport?: Es wird eine Begriffsabgrenzung vorgenommen, da keine Legaldefinition existiert, und Profisportler anhand von Kriterien wie Entlohnung und Lebensunterhalt von Amateuren abgegrenzt.

3. Der eingetragene Verein im Profisport: Dieses Kapitel erläutert die rechtlichen Grundlagen des e.V. sowie die Haftungsrisiken und Probleme bei der Kapitalbeschaffung, die mit dieser Rechtsform im Profisport verbunden sind.

4. Alternative: Ausgliederung der Profisportabteilung: Es werden die Motive und Kriterien für eine Ausgliederung sowie die sportartspezifischen Besonderheiten und Verbandsvorgaben bei der Wahl neuer Rechtsformen untersucht.

5. Rechtsformempfehlung: Basierend auf den vorangegangenen Analysen werden branchenspezifische Empfehlungen zur idealen Rechtsform für die verschiedenen Sportarten gegeben.

6. Fazit: Das Kapitel fasst die Untersuchungsergebnisse zusammen und stellt fest, dass es keine allgemein optimale Rechtsform gibt, sondern diese immer branchenspezifisch gewählt werden muss.

Schlüsselwörter

Profisport, Rechtsform, Eingetragener Verein, Ausgliederung, 50+1 Regel, Kapitalgesellschaft, Haftung, Finanzierung, Vereinsrecht, Verbandsvorgaben, AG, GmbH, GmbH & Co. KGaA, Kommerzialisierung, Professionalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der rechtlichen und ökonomischen Analyse der geeigneten Rechtsformen für Vereine im deutschen Profisport.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Risiken des e.V. im Profisport, den Möglichkeiten der Ausgliederung der Profisportabteilung sowie den spezifischen Anforderungen der Sportverbände.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob die traditionelle Rechtsform des eingetragenen Vereins ausreicht oder ob Ausgliederungen in Kapitalgesellschaften für eine professionelle und sichere Führung notwendig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine deskriptive Analyse sowie eine systematische Gegenüberstellung von Rechtsformwahlkriterien und sportartspezifischen Verbandsregelungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Haftungsproblematik des e.V., die Kapitalbeschaffung, die Motive für Ausgliederungen und differenziert dabei zwischen den Sportarten Fußball, Handball, Basketball und Eishockey.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Profisport, Rechtsform, e.V., Ausgliederung, 50+1-Regel und Kapitalgesellschaft.

Warum stellt der eingetragene Verein ein Haftungsrisiko dar?

Da der e.V. bei Schäden mit seinem gesamten Vereinsvermögen haftet, kann eine Insolvenz der Profisportabteilung direkt zur Auflösung des Gesamtvereins führen.

Was bedeutet die 50+1-Regel im Fußball?

Die Regel besagt, dass der Mutterverein die mehrheitliche Kontrolle (Stimmenmehrheit) über die ausgegliederte Kapitalgesellschaft behalten muss, um eine Übernahme durch Investoren zu verhindern.

Gibt es die eine optimale Rechtsform für alle Profisportvereine?

Nein, laut den Autoren gibt es keine universelle Lösung; die Wahl hängt stark von der jeweiligen Sportart und den spezifischen Lizensierungsvorgaben der Verbände ab.

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Details

Title
Verein vs. Kapitalgesellschaft. Komplexität der Rechtsformen und Rechtsformwahl im Profisport und Entwicklung von Handlungsempfehlungen
College
University of Duisburg-Essen  (Mercator School of Management)
Grade
1,3
Author
Christoph Schwichtenhövel (Author)
Publication Year
2014
Pages
24
Catalog Number
V449124
ISBN (eBook)
9783668844520
ISBN (Book)
9783668844537
Language
German
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Schwichtenhövel (Author), 2014, Verein vs. Kapitalgesellschaft. Komplexität der Rechtsformen und Rechtsformwahl im Profisport und Entwicklung von Handlungsempfehlungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/449124
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