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Der Einfluss soziodemografischer Variablen auf die Wahrnehmung von Gesundheitsrisiken

Titel: Der Einfluss soziodemografischer Variablen auf die Wahrnehmung von Gesundheitsrisiken

Bachelorarbeit , 2018 , 44 Seiten , Note: 3,00

Autor:in: Oliver Kamm (Autor:in)

Gesundheit - Sonstiges
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Adipositas, Herzkrankheiten und Bluthochdruck sind Gesundheitsprobleme, die vor allem in den Industriestaaten auftauchen. In Entwicklungsländern sind es hingegen oft Hungersnöte oder Seuchen. Diesen Gefahren für die Gesundheit sind Menschen in den jeweiligen Ländern Tag für Tag ausgesetzt. Aber weshalb sind Gesundheitsrisiken von Land zu Land so verschieden?

Die unterschiedliche Risikoaussetzung spiegelt sich natürlich in einer unterschiedlichen Risikowahrnehmung wider. Da manche Menschen weniger mit bestimmten Risiken konfrontiert werden als andere, sehen sie auch oft diesbezüglich ein niedrigeres Risiko für sich selbst. Dass diese Unterschiede geografisch bedingt sein können, sieht man an dem genannten Beispiel. Allerdings gibt es noch viele andere Faktoren, die die Risikowahrnehmung beeinflussen können. Hierbei gibt es viele Faktoren, die die Risikowahrnehmung beeinflussen können. Diese herauszufinden und deren tatsächlichen Einfluss zu erforschen, wird immer relevanter in der Gesellschaft.

Ziel dieser Arbeit ist es, die Einflussfaktoren auf die Gesundheitsrisikowahrnehmung aufzuzeigen und deutlich zu machen, welche Risikogruppen bei welchen Bevölkerungsgruppen unterschätzt werden und wo man ansetzen sollte, um diese Situation zu verbessern. Hierfür wird zuerst allgemein auf die Wahrnehmung von Gesundheitsrisiken und deren Einflussfaktoren eingegangen, indem die beiden Begrifflichkeiten definiert und anhand von Beispielen veranschaulicht werden. Danach soll ein Überblick über die einzelnen Soziodemografika gegeben werden, in dem deutlich wird, inwiefern jede einzelne Variable die Wahrnehmung von Individuen beeinflusst. Im dritten Teil der Arbeit werden dann einzelne Studien ausgewählt, die bezüglich ihrer Methodik und ihren Ergebnissen analysiert und kritisch betrachtet werden, bevor zuletzt noch ein Blick in die Zukunft geworfen wird und Handlungsempfehlungen für die Forschung und die betroffenen Akteure abgeleitet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Definition und Abgrenzung der Wahrnehmung von Gesundheitsrisiken

2.2 Definition und Abgrenzung von soziodemografischen Variablen

2.3 Übersicht der soziodemografischen Einflussfaktoren auf die Wahrnehmung der Gesundheitsrisiken

2.3.1 Geschlecht

2.3.2 Alter

2.3.3 Bildung

2.3.4 Familiensituation

2.3.5 Einkommen

3. Empirische Ergebnisse

3.1 Studienübersicht

3.2 Der Einfluss von biologischen und psychologischen Aspekten des Geschlechts auf die Wahrnehmung von Gesundheitsrisiken

3.2.1 Methodik und zentrale Ergebnisse

3.2.2 Kritische Auseinandersetzung

3.3 Variablen mit Einfluss auf die Wahrnehmung von berufsbedingten Gesundheitsrisiken

3.3.1 Methodik und zentrale Ergebnisse

3.3.2 Kritische Auseinandersetzung

3.4 Wahrnehmung bestimmter Risiken und der diesbezügliche Informationsstand der Bevölkerung

3.4.1 Methodik und zentrale Ergebnisse

3.4.2 Kritische Auseinandersetzung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss verschiedener soziodemografischer Variablen auf die subjektive Wahrnehmung von Gesundheitsrisiken. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Faktoren wie Geschlecht, Alter, Bildung, Familiensituation und Einkommen die Risikoeinschätzung beeinflussen und welche Bevölkerungsgruppen bei bestimmten Gefahren besonders vulnerabel sind, um hieraus Ansätze für eine zielgerichtete Gesundheitsaufklärung abzuleiten.

  • Analyse soziodemografischer Einflussfaktoren auf die Gesundheitsrisikowahrnehmung
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Geschlecht, Rollenverständnis und Risikoverhalten
  • Evaluierung der Rolle von Bildung und Einkommen bei der Einschätzung von Berufsrisiken
  • Kritische Analyse empirischer Studien zur Risikowahrnehmung im europäischen und US-amerikanischen Kontext

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition und Abgrenzung der Wahrnehmung von Gesundheitsrisiken

Zuallererst steht natürlich die Frage im Raum: was sind überhaupt Gesundheitsrisiken und wie nimmt man sie wahr?

Gesundheitsrisiken sind im Endeffekt, grob ausgedrückt, sämtliche Risiken, die im Alltag oder auch in ganz speziellen Situationen vorhanden sind und durch die es zu einer Erkrankung oder einem Unfall kommen kann. Die Liste dieser ist unausführbar lang und reicht von einer Grippeinfektion, über das simple Stolpern und Stürzen, bis hin zu gefährlichen Unfällen und ernstzunehmenden Erkrankungen. Vorkommen können diese verschiedenen Gesundheitsrisiken genauso häufig und überraschend wie ihr Spektrum vielleicht vermuten lässt. Ob nun bei Tag oder bei Nacht, im Alltag oder im Beruf, in den eigenen vier Wänden, beim Autofahren oder sogar einfach nur beim Sonntagsspaziergang, es ist zu jedem Lebenszeitpunkt und bei jeder Lebenshandlung ein gewisses Risiko vorhanden. Man sieht also, die Gesundheit ist permanent durch verschiedenste Einflüsse gefährdet, wenn auch in manchen Situationen mehr und in anderen weniger stark. Einige dieser Situationen sind natürlich für ihr Risiko bekannt und nahezu jeder Mensch weiß, worauf er/sie sich einlässt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die unterschiedliche Wahrnehmung von Gesundheitsrisiken in Abhängigkeit von soziodemografischen Faktoren und leitet die Forschungsfrage ab.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Gesundheitsrisiken sowie soziodemografische Variablen und gibt einen theoretischen Überblick über deren Einflussfaktoren wie Geschlecht, Alter, Bildung, Familiensituation und Einkommen.

3. Empirische Ergebnisse: Hier werden ausgewählte wissenschaftliche Studien analysiert, um den Einfluss von Geschlecht, Berufsrisiken und spezifischen Gefahren auf die Risikowahrnehmung empirisch zu belegen und kritisch zu hinterfragen.

4. Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert den Forschungsbedarf in der Risikokommunikation und gibt Handlungsempfehlungen für Forschung und Praxis.

Schlüsselwörter

Gesundheitsrisiken, Risikowahrnehmung, soziodemografische Variablen, Geschlecht, Alter, Bildung, Einkommen, Familiensituation, Berufsrisiken, Gesundheitsverhalten, Risikoeinschätzung, Sozioökonomischer Status, Gesundheitsaufklärung, Mortalität, Prävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von soziodemografischen Variablen auf die individuelle Wahrnehmung von Gesundheitsrisiken und untersucht, warum Menschen Gefahren unterschiedlich einschätzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Einfluss von sozioökonomischen Faktoren wie Geschlecht, Alter, Bildung, Einkommen und Familiensituation auf das Gesundheits- und Risikobewusstsein.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Einflussfaktoren auf die Gesundheitsrisikowahrnehmung aufzuzeigen und zu identifizieren, welche Risikogruppen bei welchen Gefahren besonders gefährdet sind, um so die Basis für eine verbesserte Aufklärung zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine Literatur- und Studienanalyse durch, in der er existierende empirische Untersuchungen (Regressionsanalysen, Umfragen, Modelle) auswertet und kritisch diskutiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen und die Analyse empirischer Ergebnisse, wobei speziell Studien zu geschlechtsspezifischem Verhalten, Berufsrisiken und der Wahrnehmung spezifischer Gefahren beleuchtet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Risikowahrnehmung, sozioökonomischer Status, Gesundheitsverhalten und die verschiedenen demografischen Determinanten.

Wie unterscheidet sich die Risikowahrnehmung zwischen Männern und Frauen?

Die Arbeit zeigt, dass Männer oft ein riskanteres Verhalten zeigen und durch ein traditionelles Rollenverständnis dazu neigen, Risiken zu unterschätzen, während Frauen eine stärkere Ausprägung der Risikowahrnehmung bei Ernährung und Gesundheit aufweisen.

Welche Rolle spielt die Bildung für das Gesundheitsbewusstsein?

Steigende Bildung korreliert positiv mit gesundheitsförderndem Verhalten; höher Gebildete identifizieren Risiken eher als solche, fühlen sich jedoch durch ihre Wissensbasis auch besser in der Lage, diese Risiken zu vermeiden.

Wie beeinflusst das Einkommen die Risikowahrnehmung?

Mit steigendem Einkommen sinkt tendenziell die Gefahreneinschätzung, da finanziell besser gestellte Personen mehr Möglichkeiten haben, in Risikovermeidung und Prävention (wie Bio-Produkte oder Vorsorge) zu investieren.

Warum ist das Fazit für Versicherungsunternehmen relevant?

Versicherer können die identifizierten Risikoprofile nutzen, um Präventionsmaßnahmen zu entwickeln, das allgemeine Gesundheitsniveau der Versicherten zu verbessern und somit langfristig Gesundheitsausgaben zu senken.

Ende der Leseprobe aus 44 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einfluss soziodemografischer Variablen auf die Wahrnehmung von Gesundheitsrisiken
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
3,00
Autor
Oliver Kamm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
44
Katalognummer
V450208
ISBN (eBook)
9783668854161
ISBN (Buch)
9783668854178
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Versicherung soziodemografische Variablen Gesundheitsrisiken Wahrnehmung Versicherungsmarkt Alter Geschlecht Familienverhältnisse Einkommen Bildung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Oliver Kamm (Autor:in), 2018, Der Einfluss soziodemografischer Variablen auf die Wahrnehmung von Gesundheitsrisiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450208
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  44  Seiten
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