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Der Wandel von Lebensformen. Alleinwohnende und Singles als Lebensform

Titel: Der Wandel von Lebensformen. Alleinwohnende und Singles als Lebensform

Hausarbeit , 2018 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Elisabeth Theisen (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Von der Gesellschaft wird der Single und Alleinwohnende oftmals traurig beäugt. Er hat zwar keinerlei Verpflichtungen und kann gehen wohin er will und machen was er will, kehrt aber meist alleine nach Hause zurück. Es gibt niemanden, der auf ihn wartet und mit dem er sich nach dem Schließen der Wohnungstür unterhalten kann. Doch in einem Onlineartikel des Online-Magazins BILD.de vom 03.06.2011 steht geschrieben: „Herzlichen Glückwunsch, Sie sind Single! Elf Gründe, warum Alleinsein nicht schlimm ist“. Schenkt man diesem Artikel Glauben, ist das Single-Dasein keine riskante Lebensform, sondern eher ein wünschenswertes Ziel eines Jeden.

In dieser Hausarbeit möchte ich die Lebensform Single mit ihren Vor- und Nachteilen als Differenzierung der verschiedenen Lebensformen beleuchten und deren gesamtgesellschaftliche Auswirkung betrachten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Moderne Lebensformen in der heutigen Risikogesellschaft

2.1 Definition Lebensform

2.2 Der Wandel von Lebensformen

2.3 Die Entstehung der Risikogesellschaft

3. Alleinwohnende und Singles als Lebensform

3.1 Begriffsbestimmung Single

3.2 Lebenslage Single und die sozialen Netzwerke

3.3 Lebenslage Single und die Erwerbstätigkeit

3.4 Lebenslage Single und Wohnen

3.5 Lebenslage Single und Freizeit

4. Psychosoziale Folgen des Single-Daseins

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des Single-Daseins und der Alleinwohnenden in der modernen Gesellschaft. Ziel ist es, die soziologische Differenzierung dieser Lebensform vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Wandlungsprozesse wie der Risikogesellschaft zu beleuchten und ihre Auswirkungen auf das Individuum zu analysieren.

  • Soziologische Einordnung von Single-Haushalten
  • Einfluss der Risikogesellschaft auf Lebensentwürfe
  • Soziale Netzwerke und Beziehungsstrukturen von Alleinstehenden
  • Wechselwirkung zwischen Erwerbstätigkeit, Wohnform und Freizeitverhalten
  • Psychosoziale Herausforderungen und gesundheitliche Aspekte

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffsbestimmung Single

Das Single-Dasein ist für den einen ein Wunsch und für den anderen ein Muss. Jedoch ist der Begriff Single in den amtlichen Statistiken bis heute unbekannt und wird ersetzt durch den Begriff Einzelpersonenhaushalt. Von diesen sind über die Hälfte durch Rentner besetzt. Die Kernzielgruppe des neuen Trends zur Single-Gesellschaft bilden die 25- bis 49-jährigen Einzelpersonenhaushalte, deren Anteil sich in den letzten 25 Jahren mehr als verdoppelt hat, so dass in jedem vierten bis fünften Einzelpersonenhaushalt heute ein Single in der oben genannten Altersgruppe lebt.

„Seit 1900 hat sich der Anteil der Einzelpersonenhaushalte von 7 auf 35 Prozent verfünffacht. Und als Hauptgrund, warum Menschen nicht heiraten und eine Familie gründen wollen, geben 44 Prozent der Frauen und 38 Prozent der Männer an: „Sie wollen ihre Freizeit genießen und auf nichts verzichten“ (B.A.T. Freizeit-Forschungsinstitut 1990)“

In den USA, woher der Begriff Single in den 70er Jahren nach Deutschland überschwappte, gelten vor Allem jüngere Menschen, die bewusst alleine, ohne eine partnerschaftliche Bindung einzugehen, leben. Heute erhält in Deutschland eigentlich jeder, der alleine lebt, den Titel Single. Dabei spielen verschiedene Faktoren wie Alter, Familienstand oder Partnerverhältnisse keine Rolle. So lässt sich auch erklären, dass der Begriff Single mehr und mehr zum Synonym für den statistischen Begriff des Einzelpersonenhaushaltes wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung thematisiert die gesellschaftliche Wahrnehmung von Singles zwischen medialer Provokation und wissenschaftlicher Realität sowie den Wandel familialer Normen.

2. Moderne Lebensformen in der heutigen Risikogesellschaft: Das Kapitel definiert den Begriff Lebensform, analysiert den historischen Wandel familialer Strukturen und erläutert Becks Konzept der Risikogesellschaft.

3. Alleinwohnende und Singles als Lebensform: Hier werden die statistische Bestimmung, soziale Netzwerke, Arbeitsmarktsituation, Wohnverhältnisse und das Freizeitverhalten von Alleinstehenden detailliert untersucht.

4. Psychosoziale Folgen des Single-Daseins: Dieses Kapitel beleuchtet die negativen Auswirkungen des Alleinlebens, insbesondere in Bezug auf Einsamkeit, psychische Belastungen und gesundheitliche Risiken.

5. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Reflexion über die Vielfalt und Schwierigkeiten der Datenerfassung zu Single-Lebensformen und prognostiziert eine Zunahme dieses Trends.

Schlüsselwörter

Single, Alleinwohnende, Lebensform, Risikogesellschaft, Individualisierung, Einzelpersonenhaushalt, Soziale Netzwerke, Freizeitverhalten, Familienstruktur, Psychosoziale Folgen, Einsamkeit, Gesellschaftlicher Wandel, Wohnbaupolitik, Erwerbstätigkeit, Statistik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der soziologischen Analyse der Lebensform Single und Alleinwohnende in der heutigen Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Lebensformen, der Entwicklung der Risikogesellschaft und den spezifischen Lebensumständen von Singles in den Bereichen Wohnen, Arbeit und Freizeit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, das Single-Dasein als differenzierte Lebensform zu verstehen und die Auswirkungen auf das Individuum sowie die gesamtgesellschaftlichen Implikationen kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse basierend auf soziologischen Theorien (insb. Beck) und statistischen Daten (Mikrozensus), um den Wandel der Lebensformen zu belegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu modernen Lebensformen sowie eine praktische Analyse der Lebenslage von Singles inklusive deren sozialer und psychischer Konsequenzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Individualisierung, Risikogesellschaft, Lebensform-Pluralisierung und die soziale Lage von Einpersonenhaushalten beschreiben.

Was bedeutet der sogenannte Fahrstuhl-Effekt im Kontext der Arbeit?

Er beschreibt eine kollektive Steigerung von Bildung, Einkommen und Mobilität innerhalb der Gesellschaft, die als Motor für die Individualisierung von Lebensstilen fungiert.

Warum ist das Single-Dasein laut Autorin auch mit psychosozialen Risiken verbunden?

Die Autorin führt an, dass Alleinleben negative Effekte auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden haben kann, da soziale Stabilität und informelle Unterstützungssysteme mitunter schwieriger zu halten sind.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Wandel von Lebensformen. Alleinwohnende und Singles als Lebensform
Hochschule
Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz)
Veranstaltung
Modul 15
Note
1,7
Autor
Elisabeth Theisen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
17
Katalognummer
V450235
ISBN (eBook)
9783668841789
ISBN (Buch)
9783668841796
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lebensformen Milieu
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Elisabeth Theisen (Autor:in), 2018, Der Wandel von Lebensformen. Alleinwohnende und Singles als Lebensform, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450235
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Leseprobe aus  17  Seiten
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