Eine Art der Nutzung von Elektromobilität sind ausschließlich elektrisch betriebene Autos. Das Ziel dieser Facharbeit ist die Überprüfung, ob der Weg zur Entwicklung der Elektrofahrzeuge im Vergleich zu anderen Fahrzeuge wirklich „grün“ ist. Außerdem wird eine Umfrage der Bewohner der Stadt Leipzig ausgewertet und analysiert und auf die Frage, ob die Menschen bereit sind, ihr Auto zu tauschen bzw. ein Elektroauto zu kaufen und unter welchen Bedingungen, geantwortet.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Grundlagen der Elektromobilität
2.1 Die historische Entwicklung des Elektroautos/Elektromobils
2.2 Aufbau
3 Elektromobilität und energiewirtschaftliche Aspekte
3.1 Übersicht über die Energiespeicher
3.2 Anforderungen an die Energiespeicher
3.3 Batterieladesysteme
4 Elektromotoren im Vergleich zu Verbrennungsmotoren
4.1 Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Motoren
4.2 Vor- und Nachteile dieser Motoren
5 Umsetzungsmöglichkeit der Elektroautos in der Praxis
6 Auswertung der Umfrageergebnisse
7 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Facharbeit untersucht, ob die Entwicklung von Elektrofahrzeugen im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen tatsächlich eine umweltfreundliche Alternative darstellt. Dabei wird neben technischen Grundlagen auch eine empirische Erhebung in Leipzig ausgewertet, um die Akzeptanz und die Bedingungen für einen Umstieg auf E-Mobilität zu analysieren.
- Historische Entwicklung und technische Grundlagen von Elektroautos
- Energiewirtschaftliche Aspekte und Batterietechnologien
- Vergleichende Analyse von Elektromotoren und Verbrennungsmotoren
- Praktische Umsetzungsmöglichkeiten der Elektromobilität
- Analyse der Nutzerakzeptanz und Hemmnisse für den Autowechsel
Auszug aus dem Buch
2.1 Die historische Entwicklung des Elektroautos/Elektromobils
„Die Elektroautos haben eine lange Geschichte, sie sind beinahe so alt wie das Automobil selbst“.2
Die Geschichte des Elektroautos beginnt Im Jahr 1831 in der Stadt Padua in Italien. SALVATORE DAL NEGRO hat den ersten durch Elektromagnetismus in Bewegung gehaltenen Kraftmotor gebaut. Drei Jahre später baute der Königsberger Physiker MORITZ H. JACOBI einen elektromagnetischen Drehmotor, „der die Kraft eines ‚halben Mannes‘ hatte“.3 Seit dieser Zeit ist die Idee geboren, den Strom als ein Mittel der Fortbewegung zu verwenden. Im nächsten Jahr wurde das erste Dreirad-Modell von STRATINGH UND BECKER gebaut. Das Dreirad-Modell sah sehr primitiv aus. Dies war klein und konnte nicht die Personen über längere Distanzen transportieren aber auf jeden Fall war es das erste Elektrofahrzeug. Zu dieser Zeit wurden Einwegbatterien benutzt, weil es keine aufladbaren Batterien (Akkus) gab.4
Die erste Batterie wurde von ALLESANDRO GIUSEPPE ANTONIO ANASTASIO GRAF VON VOLTA im Jahr 1800 erschaffen. Diese Batterie wurde auch häufig „Volta’schen Säule“ genannt. Von der Energiespeicherung ging die Rede überhaupt nicht, weil diese Volta’schen Säule gar keinen Strom speichern konnte. Erst im Jahr 1881 gelang es, den ersten Akkumulator zu entwickeln. Der Akkumulator wurde von CAMILLE A. FAURE und VOLKMAR in Paris, als der erste Blei-Säure-Akkumulator, der Strom speichern konnte, präsentiert. Das waren die ersten Schritte zur Entwicklung des Elektroautos.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Motivation dar, insbesondere die durch CO2 verursachte Umweltzerstörung, und definiert das Ziel der Überprüfung, ob Elektroautos tatsächlich einen „grünen“ Weg darstellen.
2 Grundlagen der Elektromobilität: Dieses Kapitel behandelt die historische Entstehung des Elektrofahrzeugs vom 19. Jahrhundert an sowie den technischen Aufbau mit seinen zentralen Komponenten.
3 Elektromobilität und energiewirtschaftliche Aspekte: Hier werden verschiedene Energiespeichertypen, insbesondere Lithium-Ionen-Batterien, sowie deren Anforderungen und Ladesysteme in den energiewirtschaftlichen Kontext gesetzt.
4 Elektromotoren im Vergleich zu Verbrennungsmotoren: Das Kapitel vergleicht die Funktionsweise, das Drehmoment und die Vor- sowie Nachteile beider Motorentypen, wobei der Elektromotor durch hohe Effizienz und lokale Emissionsfreiheit punktet.
5 Umsetzungsmöglichkeit der Elektroautos in der Praxis: Hier werden politische Förderprogramme wie der NEEdB sowie Strategien führender Automobilhersteller zur Markteinführung und Praxistauglichkeit analysiert.
6 Auswertung der Umfrageergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer lokalen Umfrage in Leipzig, die die Bereitschaft zum Umstieg auf Elektroautos in Abhängigkeit von Alter und Bedingungen beleuchtet.
7 Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und bekräftigt die These, dass Elektroautos einen notwendigen Bestandteil für eine emissionsfreie Zukunft darstellen.
Schlüsselwörter
Elektromobilität, Elektroauto, Lithium-Ionen-Batterie, Verbrennungsmotor, Umweltverschmutzung, CO2, Rekuperation, Leistungselektronik, Nachhaltigkeit, Energiewirtschaft, Ladeinfrastruktur, Umfrage, Elektromotor, Batterietechnologie, Zukunft
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Facharbeit grundlegend?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der ökologischen und technischen Bewertung von Elektroautos und prüft, inwieweit sie als „grüne“ Alternative zum Verbrennungsmotor fungieren können.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung, den technischen Komponenten, den Vor- und Nachteilen von Elektromotoren sowie der gesellschaftlichen Akzeptanz von E-Mobilität.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel ist die wissenschaftliche Überprüfung, ob der Weg hin zum Elektroauto im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen wirklich ökologisch nachhaltig ist.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Neben einer umfassenden Literatur- und Theorieanalyse nutzt der Verfasser eine empirische Umfrage in der Stadt Leipzig, um die Einstellung der Bewohner zur Elektromobilität auszuwerten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden der Aufbau von Elektroautos, die Funktion der Batterie- und Ladesysteme, der Vergleich mit Verbrennungsmotoren und aktuelle Marktstrategien von Autoherstellern detailliert erörtert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die wichtigsten Begriffe sind Elektromobilität, Nachhaltigkeit, CO2-Bilanz, Batterietechnologie, Nutzerakzeptanz und der Vergleich von Antriebstechnologien.
Welche Rolle spielt das Alter der Befragten bei der Umfrage?
Die Auswertung zeigt, dass die jüngere Generation eine höhere Bereitschaft signalisiert, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen, verglichen mit der älteren Generation.
Welche Bedeutung haben Rohstoffe für die Schlussfolgerung des Autors?
Der Autor betont, dass nicht nur der Betrieb, sondern auch die Herstellung unter Berücksichtigung kritischer Rohstoffe kritisch bewertet werden muss, um eine wirklich umweltfreundliche Bilanz zu erreichen.
- Quote paper
- Elyor Khudayberdiev (Author), 2018, Elektroautos. Der grüne Weg in die Zukunft?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450256