Der Bereich der Printmedien umfasst einen großen Pool an Produkten und steht als Sammelbegriff für alle auf Papier gedruckten Medien. Welche sich in Zeitungen, Zeitschriften, Bücher und sonstige Druckerzeugnisse gliedern lassen. Diese Arbeit konzentriert sich auf die Printmedien, im speziellen auf die Zeitschriften.
Jede Firma ist heutzutage auf die Zufriedenheit der Kunden angewiesen, egal in welcher Sparte sie tätig ist. Durch die Globalisierung und der unbegrenzten Zugänglichkeit über das Internet ist heute jeder in der Lage sich über Produkte/Dienstleistungen zu informieren, zu vergleichen und Alternativen auszusuchen. Konnte man sich früher sicher sein eine Monopolstellung innezuhaben, ist man heute durch das Internet und die Globalisierung, aus Verbraucherseite, in der Lage aus einem großen Pool an Angeboten auszuwählen. Die Printmedien, vor allem die Zeitungen und Zeitschriften, durchwandern seit einigen Jahren eine Wandlung. Durch technische Errungenschaften (TV, Computer, Tablets, Smartphones, etc.) und das Internet ist der Verbraucher in der Lage sich zeitnah aktuelle Artikel und Nachrichten in Apps, Broadcasts, Online-Abos, etc. zu besorgen und das meist lange bevor die Printversion gedruckt ist.
Damit diese Printmedien weiterhin überleben können spielt nicht nur die Inkludierung der Digitalisierung dieser eine große Rolle, sondern vor allem die Kundenzufriedenheit. Im Rahmen dieser wirtschaftlichen Ausrichtung und der gesellschaftlichen Bedeutung sind die Printmedien bestrebt Abonnenten und Leser zu halten, zu gewinnen und langfristig an die Printmedien zu binden. Um diese Ziele erreichen zu können sind Kundenzufriedenheitsmessungen im Bereich der Printmedien unumgänglich.
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfragestellung
1.3 Aufbau der Arbeit
2. THEORETISCHE ASPEKTE ZUR KUNDENZUFRIEDENHEIT FÜR PRINTMEDIEN
2.1 Kundenzufriedenheit
2.1.1 Das C/D Paradigma
2.1.1.1 Die Soll-Komponente
2.1.1.2 Ist-Komponente
2.1.1.3 Der Soll-Ist Vergleich
2.1.2 Bedeutung der Kundenzufriedenheit
2.1.3 Auswirkungen von Kundenzufriedenheit
2.1.3.1 Unternehmensbezogene Auswirkungen
2.1.3.2 Auswirkungen auf das Kundenverhalten
2.2 Printmedien
2.3 Kundenzufriedenheit im Arbeitsfeld der Printmedien
2.3.1 Bedeutung der Kundenzufriedenheit in Zeitschriften
2.4 Kundenbindung und Loyalität
3. METHODISCHER TEIL
3.1 Festlegung methodischer Aspekte
3.1.1 Objektives Verfahren
3.1.2 Subjektives Verfahren
3.1.2.1 Merkmalsorientierte Ausrichtung
3.1.2.2 Ereignisorientierte Ausrichtung
3.1.2.3 Problemorientierte Ausrichtung
3.2 Definition der Ziele
3.3 Der Strukturbaum für die Befragung über die Zeitschriften
4. DER FRAGEBOGEN
4.1 Online- vs. Offline-Befragung
4.1.1 Die Online-Befragung
4.1.2 Die Offline-Befragung
4.1.3 Die Erhöhung der Rücklaufquote von Fragebögen
4.2 Die Anforderungen und Regeln der Fragebogenerstellung
4.2.1 Die Arten der Fragen
4.2.2 Die Formulierung der Fragen
4.2.3 Die Struktur der Antwortfelder
4.2.4 Der Ablauf und die Durchfürhung
4.3 Der Fragebogen für die Kundenzufriedenheitsmessung bei Zeitschriften
4.3.1 Allgemein
4.3.2 Der Fragebogen für den Bereich Zeitschriften
5. FAZIT
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Identifikation der entscheidenden Faktoren, die eine langfristige Kundenzufriedenheit und Kundenbindung im Bereich der Printmedien, speziell bei Zeitschriften, gewährleisten. Aufbauend auf einer theoretischen Fundierung der Kundenzufriedenheitsmessung wird ein strukturierter Fragebogen erarbeitet, um die spezifischen Anforderungen und Bedürfnisse der Leser zu erfassen.
- Theoretische Analyse der Kundenzufriedenheit mittels des C/D-Paradigmas
- Untersuchung der spezifischen Bedeutung und Auswirkungen von Kundenzufriedenheit in Zeitschriften
- Methodischer Vergleich objektiver und subjektiver Messverfahren
- Entwicklung eines Strukturbaums zur Befragung über Zeitschriften
- Konzeptionelle Erstellung eines effizienten Fragebogens zur Kundenzufriedenheitsmessung
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Das C/D-Paradigma
Die Kundenzufriedenheit kann mit Hilfe von verschiedenen Verfahren gemessen werden. In der Wissenschaft hat sich das C/D Paradigma als anerkannter Erklärungsansatz durchgesetzt. Das C steht hier für die gung bzw. nicht Bestätigung). Die Kundenzufriedenheit entsteht demnach wenn ein Kunde seine Erfahrungen bei der Produktnutzung (Ist-Leistung) mit seinen Erwartungen vergleicht (Soll-Leistung). Entspricht die Ist- der Soll-Leistung und werden somit die Kundenerwartungen bestätigt (Confirmation), führt das zur Kundenzufriedenheit. Übertrifft die tatsächliche Leistung die erwartete Leistung (positive Disconfirmation), entsteht besonders hohe Kundenzufriedenheit. Unzufriedenheit resultiert demnach, wenn das erwartete Leistungsniveau nicht der erwarteten Soll-Leistung entspricht (negative Disconfirmation).
Die nachfolgende Abbildung verdeutlicht das Prinzip.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Kundenzufriedenheit angesichts der digitalen Transformation der Printmedien und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2. THEORETISCHE ASPEKTE ZUR KUNDENZUFRIEDENHEIT FÜR PRINTMEDIEN: Es werden die theoretischen Grundlagen der Kundenzufriedenheit, insbesondere das C/D-Paradigma und dessen Bedeutung für Printmedien, dargelegt.
3. METHODISCHER TEIL: Das Kapitel vergleicht objektive und subjektive Verfahren zur Messung von Kundenzufriedenheit und entwickelt einen spezifischen Strukturbaum für die Befragung von Zeitschriftenlesern.
4. DER FRAGEBOGEN: Hier werden Anforderungen, Regeln und verschiedene Varianten (Online vs. Offline) der Fragebogenerstellung detailliert erörtert und ein konkreter Fragebogen für Zeitschriften konzipiert.
5. FAZIT: Eine abschließende Betrachtung unterstreicht die Notwendigkeit von Kundenzufriedenheitsanalysen zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Printmedien.
Schlüsselwörter
Kundenzufriedenheit, Printmedien, Zeitschriften, C/D-Paradigma, Fragebogen, Kundenbindung, Marktforschung, Kundentreue, Messmethoden, Dienstleistungsqualität, Leseranalyse, Digitalisierung, Online-Befragung, Offline-Befragung, Erfolgsfaktoren.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Messung der Kundenzufriedenheit in der Printmedienbranche, mit einem speziellen Fokus auf Zeitschriften, um Leser langfristig zu binden.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die theoretische Herleitung der Kundenzufriedenheit, deren Bedeutung für Zeitschriften, methodische Ansätze zur Messung sowie die Gestaltung zielgruppengerechter Fragebögen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die ausschlaggebenden Faktoren für eine hohe Kundenzufriedenheit bei Lesern und Abonnenten zu identifizieren und einen methodisch fundierten Fragebogen zur Messung dieser Faktoren zu entwickeln.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen zur theoretischen Fundierung sowie das Modell des C/D-Paradigmas und führt eine methodische Analyse von objektiven und subjektiven Messverfahren durch.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Kundenzufriedenheit, eine methodische Herleitung der Messverfahren und eine praktische Anleitung zur Erstellung und Durchführung eines Fragebogens im Kontext von Zeitschriften.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlagworte sind Kundenzufriedenheit, Printmedien, Zeitschriften, Fragebogenerstellung, Kundenbindung und empirische Primärforschung.
Wie unterscheidet die Arbeit zwischen objektiven und subjektiven Messverfahren?
Objektive Verfahren nutzen harte Kennzahlen wie Umsatz oder Abwanderungsraten, während subjektive Verfahren die individuelle Wahrnehmung und Erfahrung des Kunden mittels merkmals-, ereignis- oder problemorientierter Ausrichtungen in den Mittelpunkt stellen.
Welche Rolle spielt die Digitalisierung im Kontext dieser Arbeit?
Die Digitalisierung wird als Herausforderung und Konkurrenz für klassische Printmedien dargestellt, weshalb die gezielte Messung der Kundenzufriedenheit als essenziell für die Überlebensfähigkeit von Zeitschriften angesehen wird.
Warum wird im Fragebogen-Kapitel auch die Online- vs. Offline-Befragung diskutiert?
Da Printmedien zunehmend digital werden, ist der Vergleich wichtig, um zu ermitteln, welche Befragungsmethode am effektivsten ist, um die Zielgruppe der Zeitschriftenleser sowohl mobil als auch klassisch zu erreichen.
Welchen Zweck erfüllt der Strukturbaum im methodischen Teil?
Der Strukturbaum visualisiert die verschiedenen Dimensionen (Konsum, Zeit, Preis, Angebot, Print vs. Online), die für die Kundenzufriedenheit bei Zeitschriften relevant sind, und dient als Grundlage für die Fragen im Anhang.
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- Claudia Girrbach (Author), 2016, Kundenzufriedenheit in den Printmedien in Bezug auf Zeitschriften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450719