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Bedeutung von Demokratie-Lernen in der politischen Bildung

Fachdidaktische Methoden zur Förderung des Demokratie-Lernens in der politischen Bildung

Titel: Bedeutung von Demokratie-Lernen in der politischen Bildung

Hausarbeit , 2018 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Burcu Kocakaplan (Autor:in)

Didaktik - Politik, politische Bildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung des Demokratie-Lernens von Kindern und Jugendlichen in der Politischen Bildung, besonders am Beispiel der Schule als Bildungs- und Sozialisationsinstanz. Dabei wird zunächst das Demokratie-Lernen als Teil der Politischen Bildung untersucht, sodann werden die historisch bedingte Rolle der Schule sowie die Relevanz des Demokratie-Lernens näher betrachtet. Weiter folgen eine Auseinandersetzung mit der Frage der Tragweite des Demokratie-Lernens sowie möglicher fachdidaktischer Maßnahmen zur Förderung dieses Konstruktes.

Das Leben in einem Land mit demokratischer Rechtsordnung ist nicht naturgemäß; vor allem im Hinblick auf die Politik anderer Staaten - wie z.B. der Türkei, in der eine sehr autoritäre Politik praktiziert wird – keine Selbstverständlichkeit. Der Erhalt der Demokratie als Staatsform, die neben zahlreichen Freiheiten und Rechten ebenfalls die Möglichkeit zur politischen Partizipation gewährleistet, ist jedoch nicht nur von der bestehenden Regierung abhängig. Von besonderer Bedeutung ist nämlich das demokratische Bewusstsein der Bevölkerung des Landes. So betonte auch der erste demokratisch gewählte Reichspräsident Deutschlands, Friedrich Ebert: „Demokratie braucht Demokraten“. Eine bereits bestehende demokratische Grundhaltung im Menschen, die u.a. für die Sicherung der Zukunft von Demokratien relevant ist, kann jedoch nicht vorausgesetzt werden. Vielmehr müssen die Demokratie und damit das demokratische Denken gelernt werden, zumal das Demokratie-Lernen als fester Bestandteil der politischen Bildung in Deutschland gesehen wird. Seit Jahrzehnten wird das Demokratie-Lernen bzw. das Demokratie-Lehren außerdem als die Aufgabe staatlicher Schulen verstanden; gar die Alliierten sahen in der Nachkriegszeit die Unterstützung einer Demokratisierung mittels schulischer Erziehung als notwendig an. Auch heute ist von einer „demokratischen Mitverantwortung“ der Schule die Rede, welche u.a. meint, Schüler*innen auf das Leben in einer demokratischen Gesellschaft vorzubereiten und ihnen demokratische Werte zu vermitteln.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Demokratie-Lernen als etablierter Bestandteil der politischen Bildung

2.1 Demokratie-Lernen als Aufgabe staatlicher Schulen

2.2 Tragweite von Demokratie-Lernen in der politisch-demokratischen Gesellschaft

2.3 Fachdidaktische Methoden zur Förderung des Demokratie-Lernens in der Schule im Vergleich

2.3.1 Partizipative Praxis

2.3.2 Subjektorientierung

3. Projektarbeit

3.1 Bedeutungen von Meinungsbildung und sozialen Medien

3.2 Fachdidaktische Dokumentation und Beschreibung der Projektarbeit

3.3 Reflexion und Evaluation der Projektarbeit

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung des Demokratie-Lernens für Kinder und Jugendliche im Kontext der politischen Bildung sowie die Rolle der Schule als zentrale Sozialisationsinstanz. Ziel ist es, durch die Gegenüberstellung fachdidaktischer Methoden und die Analyse eines konkreten Projektarbeits-Beispiels zur politischen Meinungsbildung in sozialen Medien aufzuzeigen, wie demokratische Kompetenzen im schulischen Alltag nachhaltig gefördert und kritisch reflektiert werden können.

  • Bedeutung des Demokratie-Lernens in der Schule
  • Fachdidaktische Methoden (Partizipative Praxis und Subjektorientierung)
  • Politisches Meinungsbildungsverhalten Jugendlicher
  • Einfluss moderner sozialer Medien auf politische Einstellungen
  • Projektbasierte Ansätze zur Förderung der politischen Mündigkeit
  • Kritische Reflexion von Medienmacht und Eigenprävention

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Partizipative Praxis

Unter dem Begriff der partizipativen Praxis von Sylvia Heitz wird zunächst einmal das Ziel zur Förderung einer Lernkultur verstanden, die kompetenz- und partizipationsorientiert ist (Heitz 2014, S. 231). „Partizipation“ bezeichnet im Allgemeinen „politische und soziale Prozesse“ (Heitz, S. 231), in denen es um die aktive Beteiligung und Mitwirkung der Lernenden geht. Der Beteiligungs- und Mitwirkungsprozess meint hier u.a. die von der Bildungsinstitution gegebene Möglichkeit, Entscheidungen und damit verbunden Entscheidungsfindungsprozesse zu beeinflussen und Verantwortung zu übernehmen (Heitz, S. 247). Dabei ist jedoch zu betonen, dass die Lernenden nicht gezwungen sind (Heitz, S. 232), sich zu beteiligen, da Partizipation vielmehr auf freiwilliger Basis beruhe. Gleichsam liegt der Fokus, wie der Name es schon sagt, in der Praxis, sodass innere kognitive Prozesse nicht völlig irrelevant sind, dennoch eher im Hintergrund stehen (Heitz, S. 232).

Sylvia Heitz bezieht sich in ihrem Text zwar auf universitäre Seminare und Veranstaltungen, dennoch kann die Idee ihrer partizipativen Praxis ebenso auf den Schulunterricht übertragen werden. Diesen kann man nämlich ebenso als „Diskursgemeinschaft“ (Heitz, S. 232) verstehen, in der die aktive Beteiligung seitens der Lernenden und damit ihre Beeinflussung des Lerngeschehens durch eigene Beiträge erwartet werden (Heitz, S. 232).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit des Demokratie-Lernens als festen Bestandteil der politischen Bildung und skizziert die Fragestellungen der Arbeit hinsichtlich der Rolle der Schule und der Bedeutung von Medien.

2. Demokratie-Lernen als etablierter Bestandteil der politischen Bildung: Dieses Kapitel erörtert den Bildungsauftrag staatlicher Schulen zur Demokratieerziehung und vergleicht die fachdidaktischen Methoden der partizipativen Praxis und der Subjektorientierung.

3. Projektarbeit: Hier wird der Prozess der Projektarbeit zur Untersuchung der politischen Meinungsbildung Jugendlicher in sozialen Medien dokumentiert, analysiert und abschließend kritisch evaluiert.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die fortlaufende Relevanz der politischen Bildung und die Notwendigkeit einer kritischen Medienkompetenz in einem digitalisierten Zeitalter.

Schlüsselwörter

Demokratie-Lernen, Politische Bildung, Schule, Partizipative Praxis, Subjektorientierung, Politische Meinungsbildung, Soziale Medien, Medienkompetenz, Filterblasen, Demokratiebewusstsein, Politische Mündigkeit, Projektarbeit, Eigenprävention, Gesellschaftliche Mitgestaltung, Digitale Medien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Relevanz des Demokratie-Lernens für Schülerinnen und Schüler sowie mit der Frage, wie politische Bildung durch fachdidaktische Methoden und Projektarbeit gestärkt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die schulische Demokratieerziehung, die fachdidaktischen Konzepte der Partizipation und Subjektorientierung sowie der Einfluss sozialer Medien auf die politische Meinungsbildung Jugendlicher.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu untersuchen, wie Demokratie-Lernen in der Schule gefördert werden kann und inwiefern moderne soziale Medien die politische Meinungsbildung von Jugendlichen beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer wissenschaftlichen Literaturanalyse und kombiniert diese mit der Dokumentation und Reflexion einer praktischen Projektarbeit, die in einem universitären Seminar durchgeführt wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen der Demokratieerziehung und relevante fachdidaktische Methoden dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung und Evaluation der praktischen Projektarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind unter anderem Demokratie-Lernen, politische Bildung, soziale Medien, Medienkompetenz und politische Mündigkeit.

Wie beeinflussen soziale Medien laut der Arbeit die politische Meinung?

Soziale Medien wirken als wichtige Informationsquellen, bergen jedoch durch Algorithmen und die Gefahr von Filterblasen das Risiko einer einseitigen oder unbewussten Beeinflussung der politischen Meinungsbildung.

Warum ist die Eigenprävention laut der Autorin wichtig?

Da eine vollständige Vermeidung medialer Beeinflussung kaum möglich ist, ist die Stärkung der kritischen Urteilsfähigkeit und die bewusste Nutzung von Medien (Eigenprävention) essenziell für die Entwicklung demokratischer Mündigkeit.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bedeutung von Demokratie-Lernen in der politischen Bildung
Untertitel
Fachdidaktische Methoden zur Förderung des Demokratie-Lernens in der politischen Bildung
Hochschule
Universität Kassel  (Fachbereich für Gesellschaftswissenschaften)
Note
1,0
Autor
Burcu Kocakaplan (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
22
Katalognummer
V450737
ISBN (eBook)
9783668855441
ISBN (Buch)
9783668855458
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Didaktik Politische Bildung Demokratie Demokratie-Lernen Schulauftrag Demokratie-Bildung Demokratieerziehung Politik Politikdidaktik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Burcu Kocakaplan (Autor:in), 2018, Bedeutung von Demokratie-Lernen in der politischen Bildung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450737
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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