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Besonderheiten computervermittelter Kommunikation und individueller Lernerfolg

Titel: Besonderheiten computervermittelter Kommunikation und individueller Lernerfolg

Hausarbeit , 2016 , 29 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Nadia Casanova Stua (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Spätestens seit den 90er Jahren sind Begriffe wie „Multimedia“ und „Internet“ ein fixer Bestandteil der Informationsgesellschaft und ein nicht mehr weg zu denkendes Werkzeug sowohl im Bereich der publizistischen Medien, der Politik, jeglicher wissenschaftlicher Fachdiskurse, aber auch im Kreis der Freunde und Familie, wo sich ein Großteil der Kommunikation in virtuellen Sphären abspielt. Mit der computervermittelten Kommunikation ändern sich die Bedingungen für funktionierende Kommunikation. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach den (lern)didaktischen Potentialen de cvK im Rahmen eines Youtube-Educast-Videos. Dazu werden verschiedene Kommunikationsmodelle vorgestellt und Begriffe wie Lernen, Bildung und Neue Medien theoretisch fundiert. Mit Hilfe der Media Richness Theory nach Daft und Lengel wird die These unterstützt, dass die Informationsverarbeitungsleistung und der individuelle Lernerfolg mit einem Mathematik Educast gesteigert werden.

Diese Arbeit untersucht die Potenziale von Vod/Educasts in der Bildung mit Hilfe der Theorien computervermittelter Kommunikation, (im Folgenden mit cvK abgekürzt) und deren Auswirkung auf die virtuelle Kommunikation und den Lernerfolg der Nutzer des Educasts.

Zu Beginn werden in einem theoretischen Teil verschiedene Kommunikationsmodelle vorgestellt, bevor die cvK definiert wird, um sie für die formulierte Fragestellung relevant zu machen. Ein weiterer Fokus liegt auf der theoretischen Analyse von Lernen, Bildung und Neuen Medien, wobei der Lernerfolg durch Blogs und Educasts wissenschaftlich hinterfragt und die Vor- und Nachteile eines Educasts reflektiert werden. Am Beispiel des ausgewählten Youtube-Videos der Binomischen Formel von Dorfuchs werden die Kriterien der cvK hinsichtlich ihrer Relevanz zum Educast analysiert. Zudem wird die Frage verfolgt, ob das Video eine Auswirkung auf den Lernerfolg der Nutzer hat oder nicht. Inwiefern das gewählte Medium zur Lösung der Aufgabe, in diesem Fall das Verstehen der Binomischen Formel, geeignet ist, wird mit Hilfe der Media Richness Theory nach Daft & Lengel (1986) untersucht. Diese Theorie geht von der Annahme aus, dass die Informationsverarbeitungsleistung in der CvK zwischen Individuen oder in einer Gruppe umso größer ist, desto besser das Medium eine zur Anforderung der Aufgabe passende Reichhaltigkeit der zu vermittelnden Information gewährleistet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kommunikation und Kommunikationsmodelle

2.1 Kommunikation

2.2 Kommunikationsmodell nach Shannon und Weaver (1949)

2.3 Kommunikationsmodell nach Paul Watzlawick, Beavin und Jackson (1967)

2.3.1 Erstes Axiom: Kommunikation ist nicht möglich

2.3.2 Zweites Axiom: Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt

2.3.3 Drittes Axiom: Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung

2.3.4 Viertes Axiom: menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten

2.3.5 Fünftes Axiom: Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär

2.4 Kommunikationsmodell nach Jürgen Habermas (1981)

2.5 Kommunikationsmodell nach Schulz von Thun (1998)

3 Computervermittelte Kommunikation

3.1 Besonderheiten der Computervermittelten Kommunikation (CvK)

3.2 Medienökologisches Rahmenmodell nach Döring

3.2.1 Theorien zur Medienwahl

3.2.2 Theorien zu Medienmerkmalen

3.2.3 Theorien zum medialen Kommunikationsverhalten

4 Lernen und Bildung

4.1 Bildung und Neue Medien

4.2 Lernerfolg durch Educasts

4.3 Vor- und Nachteile eines Educasts

5 CvK am Beispiel eines ausgewählten (Youtube)Videos

5.1 Eigenschaften des Videos

5.2 Passung von Medienart und Aufgabe

5.3 Datenerhebung und Auswertung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die (lern)didaktischen Potenziale von computervermittelter Kommunikation (CvK) im Kontext von bildungsbezogenen YouTube-Videos, mit dem Ziel zu klären, inwiefern diese den individuellen Lernerfolg steigern können.

  • Theoretische Fundierung von Kommunikation und Kommunikationsmodellen
  • Analyse der Besonderheiten computervermittelter Kommunikation
  • Untersuchung von Lernen und Bildung unter dem Einfluss Neuer Medien
  • Reflexion der (lern)didaktischen Potenziale von Educasts
  • Empirische Einzelfallbetrachtung eines YouTube-Educasts zur Binomischen Formel

Auszug aus dem Buch

5.1 Eigenschaften des Videos

Jedes Video auf Youtube wird nicht in Echtzeit übertragen, sondern zunächst aufgenommen und in einer überarbeiteten Version online als Stream den Betrachtern in einem Webbrowser zur Verfügung gestellt. Das am 01. März 2013 veröffentlichte Video der Binomischen Formel fällt in die Youtube-Kategorie Bildung und beschäftigt sich mit dem Herleiten der Binomischen Formel und der Bemerkung, dass man eine Summe im Allgemeinen nicht quadrieren kann, indem man nur die Summanden quadriert. Der Songtext (vgl. Anlage 1) ist in einer einfachen Sprache formuliert. Im Refrain werden die Binomischen Formeln immer wieder wiederholt. Mit ein paar wenigen Instrumenten ausgestattet, in diesem Fall begleitet DorFuchs den Song mit einer akustischen Gitarre, werden die Raps musikalisch umrahmt. Die Videos sind dabei immer sehr einfach gestaltet: DorFuchs, meist mit einem einfachen T-Shirt gekleidet, rappt vor einem weißen Hintergrund die Formeln, die zeitgleich auch eingeblendet werden. Obwohl die Erklärungen der Formeln durch den Rap recht schnell ablaufen, kann der Zuschauer den Vorteil eines Educasts nutzen und das Video jederzeit stoppen bzw. auch vor und zurückspulen. Durch die ständigen Wiederholungen der Binomischen Formeln im Refrain entpuppen sich diese bald als Ohrwurm und bleiben so leicht im Gedächtnis.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die rasante Entwicklung der Kommunikation durch das Internet ein und formuliert die Fragestellung nach den Potenzialen von Educasts für den Lernerfolg.

2 Kommunikation und Kommunikationsmodelle: Dieses Kapitel stellt grundlegende wissenschaftliche Modelle der Kommunikation (u.a. Shannon/Weaver, Watzlawick, Habermas, Schulz von Thun) als theoretisches Fundament vor.

3 Computervermittelte Kommunikation: Hier werden die Besonderheiten der CvK erörtert und das medienökologische Rahmenmodell nach Döring zur Analyse der Mediennutzung eingeführt.

4 Lernen und Bildung: Das Kapitel beleuchtet den Wandel des Bildungsbegriffs durch Neue Medien und analysiert die Chancen sowie Herausforderungen von Educasts für den Lernprozess.

5 CvK am Beispiel eines ausgewählten (Youtube)Videos: Anhand eines konkreten YouTube-Videos von "DorFuchs" wird die Anwendung der Media Richness Theory vollzogen, um den Lernerfolg und die Eignung des Mediums zu evaluieren.

6 Fazit: Das Fazit bestätigt die Forschungsfrage positiv und schließt mit Überlegungen zur Bedeutung der computervermittelten Kommunikation im Bildungssektor ab.

Schlüsselwörter

computervermittelte Kommunikation, CvK, medienbasierte Kommunikation, Neue Medien, Bildung, Lernen, Youtube, Educast, Media Richness Theory, Lernerfolg, Kommunikationsmodelle, digitale Medien, Wissensvermittlung, Interaktion, Online-Lehre

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie computervermittelte Kommunikation, speziell in Form von sogenannten Educasts auf YouTube, den individuellen Lernerfolg beeinflussen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf klassischen und modernen Kommunikationstheorien, den Eigenschaften computervermittelter Kommunikation sowie den Möglichkeiten und Herausforderungen digitaler Bildung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Forschungsfrage ist, ob und inwieweit computervermittelte Kommunikation durch YouTube-Educasts den individuellen Lernerfolg von Nutzern messbar steigern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden verschiedene Kommunikationsmodelle theoretisch analysiert und mit Hilfe der Media Richness Theory nach Daft & Lengel auf ein ausgewähltes YouTube-Fallbeispiel angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung von Kommunikations- und Medientheorien sowie eine praktische Analyse eines YouTube-Videos zur mathematischen Binomischen Formel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "computervermittelte Kommunikation", "Educast", "Lernen", "Bildung", "Neue Medien" und "Media Richness Theory" geprägt.

Warum wurde ausgerechnet der YouTube-Kanal "DorFuchs" als Beispiel gewählt?

Der Kanal dient als Fallbeispiel, da er aufgrund hoher Klickzahlen und einer großen Anzahl an Nutzerkommentaren eine fundierte Analyse der Feedback-Kultur im Kontext von Bildungsmedien ermöglicht.

Welche Rolle spielt die "Media Richness Theory" in der Untersuchung?

Die Theorie hilft dabei zu bewerten, ob das gewählte Medium (YouTube-Video) für die spezifische Lernaufgabe eine ausreichend "reichhaltige" Information vermittelt, um Unsicherheit und Mehrdeutigkeit beim Lernenden zu reduzieren.

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Details

Titel
Besonderheiten computervermittelter Kommunikation und individueller Lernerfolg
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
2,7
Autor
Nadia Casanova Stua (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
29
Katalognummer
V450874
ISBN (eBook)
9783668840256
ISBN (Buch)
9783668840263
Sprache
Deutsch
Schlagworte
CvK Kommunikationsmodelle
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nadia Casanova Stua (Autor:in), 2016, Besonderheiten computervermittelter Kommunikation und individueller Lernerfolg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450874
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Leseprobe aus  29  Seiten
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