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Hardcourt Bikepolo. Trend oder Tradition?

Diskussion des Trendsport-Begriffs und Einordnung des Hardcourt Bikepolo in das Konzept der Trendsportarten

Titel: Hardcourt Bikepolo. Trend oder Tradition?

Bachelorarbeit , 2014 , 41 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Robert Saß (Autor:in)

Sport - Theorie und Praxis der Sportarten
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit soll einen Beitrag zur Diskussion über den aktuellen Stellenwert der Trendsportarten liefern. Unter wissenschaftlichen Ansätzen wird anhand des Hardcourt Bikepolo (engl., Hartplatz Radpolo) untersucht, woran man Trendsportarten erkennt und ob es sich bei oben genannter Sportart um eine solche handelt.

In sämtlichen Bereichen unserer modernen Gesellschaft werden Trends gesetzt und weiterverbreitet, so dass es dem Konsumenten immer schwerer fällt zwischen tatsächlichen Trends und dem Produkt einer Marketingkampange zu unterscheiden. Auch auf dem Feld des Sports werden immer wieder Trends gesetzt. Sportarten, wie Mountainbiking oder Beachvolleyball, die aus der heutigen Welt des Sports nicht mehr weg zu denken sind, waren früher eben genau diese Trends, durch die sich Sportler damals die gewünschte Individualität für sich erhofften. Mit dem Trendbegriff werden ein rasantes Wachstum und die Chance auf eine gewinnbringende Vermarktung assoziiert, doch was macht eine Trendsportart noch
aus?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsklärung

2.1 Betrachtung des Begriffes Trend

2.2 Betrachtung des Begriffs Sport

2.3 Betrachtung des Begriffs Trendsport

3 Was ist Hardcourt Bikepolo?

3.1 Die Geschichte des Radpolos

3.2 Die Geschichte des Hardcourt Bikepolos

3.3 Wie definiert sich Hardcourt Bikepolo? Kennzeichen und Grundlagen des Spiels

3.4 Vergleich Zweier-Radpolo (Damen) und Hardcourt Bikepolo

3.5 Hardcourt Bikepolo und die Do-It-Yourself- Mentalität

4 Die Genese von Trendsportarten

4.1 Der Produktlebenszyklus: Ein Exkurs in die Betriebswirtschaftslehre

4.2 Die Phasen der Genese des Hardcourt Bikepolo

5 Ist Hardcourt Bikepolo eine Trendsportart?

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Stellenwert des Hardcourt Bikepolos im Kontext der Trendsportarten. Dabei wird analysiert, ob diese junge Sportart die Kriterien für eine Trendsportart erfüllt, in welchem Entwicklungsstadium sie sich befindet und wie sie sich in das Konzept des Trendsportportfolios einordnet.

  • Theoretische Grundlagen und Definitionsansätze zu Trend, Sport und Trendsport.
  • Historische Entwicklung und Charakteristika des Hardcourt Bikepolos im Vergleich zum klassischen Radpolo.
  • Analyse der Genese von Trendsportarten anhand betriebswirtschaftlicher und sportwissenschaftlicher Modelle.
  • Bedeutung der Do-It-Yourself-Mentalität für die Entwicklung und Etablierung der Sportart.
  • Diskussion über das Potenzial und die Herausforderungen der weiteren Professionalisierung.

Auszug aus dem Buch

3.3 Wie definiert sich Hardcourt Bikepolo? Kennzeichen und Grundlagen des Spiels

Beim Hardcourt Bikepolo stehen sich in der Regel zwei Mannschaften zu je drei Spielern gegenüber. Gespielt wird auf einem Feld von mindestens 37 mal 18 Metern bis maximal 47,25 mal 25 Metern, welches durch eine Mittellinie in zwei Hälften unterteilt wird. Der Untergrund ist fest, in der Regel Asphalt, und das gesamte Spielfeld ist von einer Bande umrandet, welche mindestens einen Meter hoch sein sollte. An den Stirnseiten, circa drei Meter von der Bande entfernt, stehen die Tore. Die Spieler sitzen auf einem Rad und haben einen Mallet in der Hand. Zu Beginn des Spiels stehen die Spieler jeder Mannschaft mit dem Hinterrad an der Bande hinter dem eigenen Tor. Der Ball aus hartem Kunststoff liegt auf dem Mittelpunkt des Spielfeldes.

Das Spiel beginnt mit dem Joust, der durch ein Pfeifsignal des Schiedsrichters eingeleitet wird. Beim Joust startet jeweils ein Spieler der beiden Mannschaften von der Ausgangsposition an der Bande und versucht mittels eines Sprints als erstes am Ball in der Mitte zu sein und diesen zu erobern. Ziel des Spiels ist es, den Ball mit einem Schuss ins gegnerische Tor zu befördern. Ein Ball gilt nur als geschossen (Shot), wenn er aus einer Schwungbewegung heraus mit der schmalen Stirnseite des Schlägerkopfes getroffen wird. Wird der Ball mit der breiten Seite des Kopfes gespielt nennt man dies Shuffle, wird ein Tor mittels Shuffle erzielt, ist dieses ungültig.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, skizziert den gesellschaftlichen Wandel und definiert das Ziel, den Stellenwert von Hardcourt Bikepolo als Trendsportart zu untersuchen.

2 Begriffsklärung: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Basis, indem die Begriffe Trend, Sport und Trendsport etymologisch und durch fachwissenschaftliche Definitionen eingegrenzt und analysiert werden.

3 Was ist Hardcourt Bikepolo?: Dieser Abschnitt bietet einen historischen Überblick, beschreibt die spezifischen Spielregeln und Ausrüstungsmerkmale und beleuchtet die DIY-Kultur innerhalb dieser Sportart.

4 Die Genese von Trendsportarten: Hier wird die Entwicklung von Sportarten mit dem Modell des Produktlebenszyklus sowie spezifischen Phasen der Trendsport-Genese verknüpft, um den Status von Hardcourt Bikepolo einzuordnen.

5 Ist Hardcourt Bikepolo eine Trendsportart?: Dieses Kapitel führt die Analyseergebnisse zusammen und diskutiert unter Anwendung der Merkmale aus den vorangegangenen Kapiteln, ob Hardcourt Bikepolo als Trendsportart zu klassifizieren ist.

6 Fazit und Ausblick: Diese Zusammenfassung reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und gibt Anregungen für weiterführende Forschungsansätze im Bereich der taktischen und sozialwissenschaftlichen Aspekte dieser Sportart.

Schlüsselwörter

Hardcourt Bikepolo, Trendsport, Sportwissenschaft, Radpolo, Genese, Produktlebenszyklus, Do-It-Yourself-Mentalität, Institutionalisierung, Sportsoziologie, Bewegungsaufgabe, Stilisierung, Virtuosität, Trendsportportfolio, Eventcharakter, Sportentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einordnung von Hardcourt Bikepolo als Trendsportart und diskutiert dessen Entwicklungsprozess unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Arbeit behandelt die theoretische Definition von Trends und Sport, die historische Entstehung des Bikepolo, die Bedeutung der DIY-Kultur sowie Modelle zur Genese von Trendsportarten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu untersuchen, ob Hardcourt Bikepolo anhand definierter Kriterien als Trendsportart gelten kann und an welchem Punkt der Genese sich diese Sportart aktuell befindet.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender sportwissenschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Modelle sowie auf eine vergleichende Analyse des Reglements und der historischen Entwicklung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Begriffe, die detaillierte Vorstellung der Sportart Bikepolo, den Vergleich mit klassischem Radpolo und die Anwendung von Phasenmodellen der Trendsportentwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Hardcourt Bikepolo, Trendsport, Institutionalisierung, Genese, Do-It-Yourself-Mentalität und die Einordnung im Trendsportportfolio.

Wie unterscheidet sich Hardcourt Bikepolo technisch vom traditionellen Radpolo?

Die Unterschiede liegen primär in der Spielfeldgröße, den verwendeten Materialien (Kunststoffball, spezialisierte Mallets) und der Spielgeschwindigkeit, die durch die urbanen Gegebenheiten des Hartplatzes beeinflusst wird.

Welche Rolle spielt die Do-It-Yourself-Mentalität in diesem Sport?

Die DIY-Ethik ist ein wesentliches Merkmal, da sie sowohl die Eigenanfertigung von Spielgeräten umfasst als auch die informelle Organisation, bei der Akteure selbst aktiv die Entwicklung und Ausbreitung der Sportart gestalten.

In welcher Phase der Trendsport-Genese sieht der Autor das Hardcourt Bikepolo?

Der Autor verortet Hardcourt Bikepolo derzeit in der Phase der "Reife und Diffusion", da ein fortschreitender Institutionalisierungsprozess erkennbar ist, jedoch noch kein nationales Ligasystem oder kommerzielle Durchdringung vorliegt.

Warum gibt es einen Widerspruch zwischen Professionalisierung und öffentlichem Interesse?

Obwohl die Ausrichter von Weltmeisterschaften einen hohen Anspruch an Professionalität pflegen, fehlt aktuell die breite mediale und ökonomische Nachfrage, was eine finanzielle Tragfähigkeit der Veranstaltungen erschwert.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Hardcourt Bikepolo. Trend oder Tradition?
Untertitel
Diskussion des Trendsport-Begriffs und Einordnung des Hardcourt Bikepolo in das Konzept der Trendsportarten
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
1,5
Autor
Robert Saß (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
41
Katalognummer
V450912
ISBN (eBook)
9783668847286
ISBN (Buch)
9783668847293
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Trendsport Hardcourt Bikepolo Radpolo Trend Do-It-Yourself DIY Genese Trendsportarten Produktlebenszyklus Sport Geschichte Bikepolo
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Robert Saß (Autor:in), 2014, Hardcourt Bikepolo. Trend oder Tradition?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450912
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Leseprobe aus  41  Seiten
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