Hardcourt Bikepolo. Trend oder Tradition?

Diskussion des Trendsport-Begriffs und Einordnung des Hardcourt Bikepolo in das Konzept der Trendsportarten


Bachelorarbeit, 2014
41 Seiten, Note: 1,5

Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Begriffsklärung
2.1 Betrachtung des Begriffes Trend
2.2 Betrachtung des Begriffs Sport
2.3 Betrachtung des Begriffs Trendsport

3 Was ist Hardcourt Bikepolo?
3.1 Die Geschichte des Radpolos
3.2 Die Geschichte des Hardcourt Bikepolos
3.3 Wie definiert sich Hardcourt Bikepolo? Kennzeichen und Grundlagen des Spiels
3.4 Vergleich Zweier-Radpolo (Damen) und Hardcourt Bikepolo
3.5 Hardcourt Bikepolo und die Do-It-Yourself- Mentalität

4 Die Genese von Trendsportarten
4.1 Der Produktlebenszyklus: Ein Exkurs in die Betriebswirtschaftslehre
4.2 Die Phasen der Genese des Hardcourt Bikepolo

5 Ist Hardcourt Bikepolo eine Trendsportart?

6 Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Anhang

Transkription Interview Matt Messenger

1 Einleitung

Begründet im gesellschaftlichen Wandel der letzten Jahrzehnte, erlangen Faktoren wie Selbstverwirklichung und Individualisierung zunehmende Bedeutung im Alltag der Menschen. Diese Tendenz hat zur Folge, dass vermehrt nach Mitteln gesucht wird sich von Anderen abzugrenzen. Die Thematik der Trends bildet hierbei einen zentralen Begriff, der dem aufmerksamen Beobachter der heutigen Medien immer häufiger über den Weg läuft. In sämtlichen Bereichen unserer modernen Gesellschaft werden Trends gesetzt und weiterverbreitet, so dass es dem Konsumenten immer schwerer fällt zwischen tatsächlichen Trends und dem Produkt einer Marketingkampange zu unterscheiden. Auch auf dem Feld des Sports werden immer wieder Trends gesetzt. Sportarten, wie Mountainbiking oder Beachvolleyball, die aus der heutigen Welt des Sports nicht mehr weg zu denken sind, waren früher eben genau diese Trends, durch die sich Sportler damals die gewünschte Individualität für sich erhofften.

Mit dem Trendbegriff werden ein rasantes Wachstum und die Chance auf eine gewinnbringende Vermarktung assoziert, doch was macht eine Trendsportart noch aus? Diese Arbeit soll einen Beitrag zu Diskussion über den aktuellen Stellenwert der Trendsportarten liefern. Unter wissenschaftlichen Ansätzen wird anhand des Hardcourt Bikepolo (engl., Hartplatz Radpolo) untersucht woran man Trendsportarten erkennt und ob es sich bei oben genannter Sportart um eine solche handelt.

Weiterhin soll ermittelt werden in welcher Ausprägung einer Trendsportart sie uns begegnet. Hierzu erfolgt die Einordnung in das Trendsportportfolio. Eine weitere Aufgabe dieser Arbeit soll es sein, festzustellen an welchem Punkt der Genese einer Tendsportart sich die neue Sportart befindet.

Hardcourt Bikepolo ist in der Öffentlichkeit noch weitestgehend unbekannt. Es ist ebenso ein Anliegen dieser Arbeit, diese junge Sportart vorzustellen und Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Zum Gang der Arbeit gibt es einen Leitfaden, der sich in 3 grobe Abschnitte unterteilen lässt. Zu Beginn gilt es, die in der Diskussion verwendeten Teminologie abzugrenzen und einen aktuellen Wissensstand der Literatur zu bieten. Die Begriffe Trend, Sport und Trendsport werden unter verschiedenen Definitionsansätzen beleuchtet und eingeordnet. Im dritten Kapitel widmet sich der Autor der Vorstellung des Hartplatz Radpolos. Hier wird anfangs ein historischer Überblick über die Ursprünge der Sportart geliefert, um dann anschließend den Prozess der Innovation bis zum heutigen Zeitpunkt darzustellen. Um dem Leser die Besonderheiten dieser neuen Variante des Radpolos näher zu bringen, wird im vierten Kapitel das Spiel als solches vorgestellt und im Anschluss mit der hierzulande bekannteren Form des Zweier-Radpolos verglichen. Am Ende dieses Kapitels wird noch einmal Augenmerk auf die für das Hardcourt Bikepolo charakteristische Selber-Machen-Devise gelegt. Die Genese von Trendsportarten nach einem Modell von Lamprecht und Stamm verdeutlicht im fünften Kapitel, nach welchem Muster die Entwicklung von der neu erfundenen bis zur etablierten Sportart abläuft. Der Autor wird in diesem Abschnitt versuchen die Parallen zwischen dem Modell und Verbreitung des Hardcourt Bikepolo zu erkennen und einzuordnen.

Das fünfte Kapitel wird sich dann abschließend der Beantwortung der Leitfrage widmen und die Erkenntnisse der Arbeit präsentieren. Im Fazit und Ausblick werden schlussendlich Möglichkeiten einer weiterführenden oder sogar vertiefenden Forschung präsentiert.

2 Begriffsklärung

2.1 Betrachtung des Begriffes Trend

Bei der Betrachtung der Herkunft des Wortes Trend stellt man fest, dass es sich um eine Entlehnung aus der englischen Sprache handelt. Ursprung ist das englische Substantiv „trend“, dass dem entsprechenden Verb „to trend“ zugehörig ist, welches sich mit „sich neigen“ oder „sich erstrecken“ übersetzen lässt (vgl. duden.de, 2013).

„Um [...] eine Prognose für die die nächsten Jahre wagen zu können -, bedarf es zunächst der Analyse der „Trend-Hauptkurven“[1] [...]. Dabei gilt es zu unterscheiden zwischen „Status“ und „Trend“ Der Status benennt den Ist–Zustand der Gesellschaft, der Trend die Sehnsüchte. Meistens ist der „Trendvektor“ dem Status genau entgegengesetzt: In einer Phase der „sozialen Kälte“ sehnen wir uns nach Wärme und umgekehrt“ (Horx, 1991, S. 238)

Horx und der Eintrag im Duden beschreiben den Begriff als eine „Grundrichtung einer statistisch erfassbaren Entwicklung“ (Bibliographisches Institut, 2005, S. 1054) in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. „Unter statistischen Gesichtspunkten versteht man unter Trend im allgemeinen die Daten einer Zeitreihe, die eine Entwicklungstendenz, d.h. eine positive resp. negative Änderung anzeigen“ (Breuer & Sander, 2003, S. 42). Wopp (2006, S. 14) spricht in seiner Definition von einer „von Menschen bewirkten Grundrichtung von Entwicklungen in der Gesellschaft, durch die Handlungen großer Bevölkerungsgruppen [...] beeinflusst werden“ und rückt damit den soziologischen Aspekt solcher Entwicklungstendenzen in den Fokus. Weiterhin führt er die Wirkungsbreite als Eigenschaft eines Trends an, welche gekennzeichnet ist durch die Vielzahl der durch die Entwicklung berührten gesellschaftlichen Bereiche. Die Bestimmung der Wirkungsbreite erfolgt mittels Empirie, sollte aber subjektive Einschätzungen mit einbeziehen (vgl. Wopp, 2006).

Neben der Wirkungsbreite existiert zur näheren Beschreibung eines Trends die Wirkungsdauer, dessen kleinste Ausprägung durch den Begriff der Saison[2] definiert wird. Nach einer Dauer von 5 Jahren gesteht man dem Trend eine gewisse Stabilität zu (vgl. Opaschowski, 1995, S. 16). Diese Stabilität, bedingt durch eine Wirkungsdauer von fünf bis zehn Jahren, gilt als Voraussetzung, derartige Tendenzen als „echte“ Trends zu bezeichnen. Wie im Trendportfolio (Abb. 1) dargestellt, spricht man je nach unterschiedlicher Ausprägung von Wirkungsbreite bzw. –dauer von:

- Moden (kurze Wirkungsdauer, niedrige bis mittlere Wirkungsbreite),
- Hypes (kurze Wirkungsdauer, hohe Wirkungsbreite),
- Nischentrends (mittel- bis langfristige Wirkungsdauer, geringe bis mittlere Wirkungsbreite)
- und Megatrends (lange Wirkungsdauer, große Wirkungsbreite) (n. Wopp, 2006, S. 16).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1 Trendportfolio nach Wopp (vgl., 2006, S. 15)

Des weiteren gibt Wopp an, dass Trends sowohl marktgängig als auch nichtmarktgängig sein können. Diese Behauptung räumt mit dem Missverständnis auf, dass ein Trend lediglich über den Absatz von Produkten definiert wird. Nichtmarktgängige Trends, oftmals im Ursprung Nischentrends, und deren Wirkungsbreite werden also nicht über Einschaltquoten oder Verkaufszahlen bestimmt, sondern bedienen sich, abhängig vom Untersuchungsgegenstand, einer Zählung von Trendnutzern oder der Ermittlung von Meinungen oder Einstellungen (vgl. Wopp, 2006, S. 18).

2.2 Betrachtung des Begriffs Sport

Auch hier geht der Autor dieser Arbeit anfangs vom etymologischen Ursprung des Wortes aus. Dieser wird zurückverfolgt bis zum lateinischen Wort „deportare“ (fortbringen). Aus diesem entwickelte sich „portare“ (tragen, bringen) mit der vulgärlateinischen Bedeutung „zerstreuen, vergnügen“. Später taucht „se de(s)porter“ (sich zerstreuen/vergnügen) im altfranzösischen auf, aus welchem sich dann das englische Wort „disport“ (Zerstreuung, Vergnügen, Zeitvertreib; Kurzform: „sport“) entlehnt. In der deutschen Sprache gilt „Sport“ als „nach bestimmten Regeln im Wettkampf aus Freude an Bewegung und Spiel, zur körperlichen Ertüchtigung ausgeübte körperliche Betätigung“ (www.duden.de, 2013).

Auf der Homepage des Deutschen Olympischen Sportbundes (www.dosb.de, 2014) bedient man sich zur Beantwortung der Frage „Was ist Sport?“ einem Zitat aus dem Sportwissenschaftlichen Lexikon:

„Seit Beginn des 20. Jahrhunderts hat sich Sport zu einem umgangssprachlichen, weltweit gebrauchten Begriff entwickelt. Eine präzise oder gar eindeutige begriffliche Abgrenzung lässt sich deshalb nicht vornehmen. Was im allgemeinen unter Sport verstanden wird, ist weniger eine Frage wissenschaftlicher Dimensionsanalysen, sondern wird weit mehr vom alltagstheoretischen Gebrauch sowie von den historisch gewachsenen und tradierten Einbindungen in soziale, ökonomische, politische und rechtliche Gegebenheiten bestimmt. Darüber hinaus verändert, erweitert und differenziert das faktische Geschehen des Sporttreibens selbst das Begriffverständnis von Sport."

(Röthig/Prohl Hrsg.: Sportwissenschaftliches Lexikon, 6. Aufl., Schorndorf 2003)

Wopp setzt bei der Betrachtung des Begriffes Sport den handelnden Menschen in den Mittelpunkt. Daraus folgert er, dass „sportliches Handeln [...] die Lösung von Bewegungsaufgaben“ ist. Um die profane Bezeichnung der Bewegungsaufgaben in ein engeres Verständnis von sportlichen Bewegungsaufgaben umzuwandeln, gibt Wopp den Rahmen einer traditionellen Sportart an, in der die Handlungen erfolgen. Sportarten definiert er weiterhin unter folgenden Kriterien (Wopp, 2006, S. 24):

- eindeutig definiert messbare Ziele
- ein internationales Regelwerk
- in Wettkämpfen organisierbar

Dieses vorher beschriebene enge Verständnis von Sport lässt einige Bewegungshandlungen in der heutigen Vielfalt an Sportarten unberücksichtigt. Deshalb ist es notwendig ein weites Verständnis von Sport zu formulieren. In diesem erfolgt die Definition von Sport durch die agierenden Menschen selbst. Das bedeutet „Sport ist die Lösung von Bewegungshandlungen, die von den Handelnden als Sport bezeichnet werden“ (Wopp, 2006, S. 24) Selbstverständlich entsteht hierbei die Problematik der Unschärfe. Diese ermöglicht auf der einen Seite Aktivitäten wie Yoga und Tai-Chi die Eingliederung in den Begriff der Sportarten, vermittelt aber auf der anderen Seite den Eindruck, als wäre jede Lösung einer Bewegungsaufgabe, abseits von Arbeit und Beruf, ein potentieller (Trend-)Sport. (vgl. Wopp, 2006, S. 24)

2.3 Betrachtung des Begriffs Trendsport

Assoziationen zum Begriff des Trendsports gibt es im gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kontext, die in dem folgenden Kapitel untersucht werden sollen.

Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit, die auf Grund ihrer schnell wachsenden Popularität zu den Trendsportarten zählen, sind Snowboarding, Mountainbiking, Windsurfen, Streetball oder Beachvolleyball. Auch wenn die grundsätzliche Bedeutung nachvollziehbar erscheint, erfolgt die Verwendung des Begriffs Trendsport im Alltag grundsätzlich sehr universell und ohne weitere Eingrenzung oder Erläuterung. So kann die Bezeichnung sowohl als flüchtige oder gar forcierte Modeerscheinung oder auch als grundlegende Entwicklungstendenz im Themenfeld des Sports genannt werden. Zwar wird unter der Bezeichnung Trendsport „[...] eine Momentaufnahme des Veränderungsprozesses des Sports ausschnittsartig und vorübergehend sichtbar bzw. kommunizierbar gemacht“ (Breuer & Michels, 2003, S. 11), jedoch bleibt die Abgrenzung von Begriffen wie Extremsport, Funsport, Erlebnis- und Abenteuersport[3] nach wie vor unscharf. So kann es durchaus vorkommen, dass eine Sportart, wie beispielsweise Snowboarding sowohl als Trendsport bezeichnet wird, aber auch zu den Fun- oder Extremsportarten zählt. Die Zuordnung erfolgt im Kontext der Akteure und/oder der Peripherie (z.B. Industrie und Medien). So reicht die Vielfalt an Motiven in der Gruppe der Snowboarder vom Spaß haben bis hin zum Austesten der Grenzen der individuellen Leistung. Unabhängig welcher Untergruppierung die Bewegungsform angehört, gibt es Merkmale, die eine Kennzeichnung als Trendsport zulassen. Dazu gehört, dass die gegenwärtig bekannten Sportvorstellungen überschritten, neue Bedeutungen erzeugt und bisher vernachlässigte oder unbekannte Bewegungsformen in das Blickfeld der Menschen gerückt werden (vgl. Schwier, 2003). Ein vermeintliches Ziel der Trendsportarten und dessen Vermarktung ist es, den Bedarf nach Formen der Selbstinszenierung in der heutigen Gesellschaft aufzugreifen, zu verstärken und zu kanalisieren (vgl. Schwier, 2003). Dieser Faktor der Selbstinszenierung basiert auf einer kausalen Kette, die ihren Ursprung im gesellschaftlichen Wandel der 1980er und 1990er Jahre hat. Mit dem Anstieg von Wohlstand, Bildung und Freizeit, entwickelte sich auch das Streben nach Individualisierung. Es entstand eine überwiegend hedonistisch orientierte Sportkultur, die der traditionellen Organisation des Sports gegenüber stand. Ernst und Nüchternheit der vergangenen Jahre wich der Suche nach sinnlichen Erfahrungen, spielerischem Erleben und Spontaneität (vgl. Breuer & Sander, 2003).

Ein weiteres Kennzeichen nach Breuer et al. ist, dass einer Trendsportart „ein erhebliches Verbreitungspotential vorausgesagt werden kann, d.h. [dass sie] sich tendenziell durch eine steigende Anzahl Aktiver und/oder durch die Bildung von Vereins-/Verbands- und Wettkampfstrukturen auszeichnen und innerhalb der Gesellschaft auf eine breite Akzeptanz stoßen“ (Breuer et al., 2003, S. 45). Hieraus lässt sich schlussfolgern, „dass sich Trendsportarten nicht [...] über einen massiven Marketing-Einsatz durchsetzen lassen, sondern an vorhandenen Interessen, Bedürfnissen und Leidenschaften, [...] sowie an innovativen und kreativen Handlungsprozeduren bestimmter gesellschaftlicher Gruppen ansetzen“ (Schwier, 2003). Zwar bekommt das Etablieren von neuen Bewegungsformen dadurch einen richtungweisenden und subkulturellen Charakter, jedoch zeigen Lamprecht, Murer und Stamm (2003, S. 33f), dass bei der Genese von Trendsportarten die gleichen Institutionalisierungsprozesse ablaufen, welche auch bei den bereits etablierten Sportarten stattfanden. Weiterführend erklären die Autoren, dass die „erfolgreichen Trendsportarten von Normierungs- und Bürokratisierungsprozessen erfasst [werden], die schnell zur Gründung von Vereinen und Verbänden führen“ (Lamprecht, et al., 2003, S. 34). Lediglich die zunehmende Verknüpfung mit der Wirtschaft unterscheidet die modernen Bewegungsformen vom etablierten Sport, bringt aber auch die umfassende kommerzielle Ausbeutung dessen mit sich. Als mögliche Perspektive bleibt demnach keine neue Form der Autonomie, sondern eine Kolonialisierung der neu erschlossenen (Sport-)welt (vgl. Lamprecht et al., 2003, S. 34).

Schwier (2003, S.22ff) nennt sechs Merkmale, anhand dessen er die heterogene Gruppe der Trendsportarten unterteilt, aber auch Parallelen untereinander sichtbar macht:

I. Trend zur Stilisierung

Dieses Merkmal beschreibt das Ausüben einer Sportart über das reine Sporttreiben hinaus. Zur regulären Praxis der körperlichen Ertüchtigung gesellt sich nun noch der zum Trendsport gehörige Lebensstil. Es macht den Eindruck, als handele es sich bei dem Modell des Trendsports um eine kulturelle Ausdrucksform mit einer dazugehörigen Szene[4]. Wer sich in seiner Umwelt umschaut, wird unweigerlich feststellen, dass Konzepte von derartigen jugendlichen Bewegungskulturen in diversen Bereichen des Alltags Einkehr gehalten haben und den Mainstream beeinflussen. Es erfolgt die Selbstdarstellung über Sport, Rituale, Kleidung und Botschaften. Beispiel hierfür ist das Skateboarding mit der stilorientierten Ausführung von Tricks auf dem Rollbrett, der eigensinnigen Attitude der Akteure und den unzähligen Modemarken aus der Skate-Branche (vgl. Schwier, 2003, S. 22f).

II. Trend zur Beschleunigung

Als Konsequenz auf die dynamischen, aktionsreichen Aufmachungen der Sportereignissen durch Medien und Akteure, kristallisiert sich in der Reihe der innovativen Bewegungsformen eine Tendenz der Beschleunigung heraus. Sowohl im Bereich der Outdoor- oder Risikosportarten[5], als auch bei diversen neuen Fitnesspraktiken ist eine Zunahme der Dynamik und Geschwindigkeit nicht von der Hand zu weisen. Als repräsentative Beispiele können hier Spinning[6] und Zumba[7] gennant werden. In der Gruppe der Funsportarten sorgen Strand- oder Straßenvarianten (z.B. Streetball, Beachvolleyball, Inline-Hockey) von etablierten Sportspielen für einen Anstieg der Spielgeschwindigkeit. Verantwortlich hierfür sind u.a. die Reduzierungen der Spielerzahlen und des Regelinventars und/oder die Verkleinerung der Spielfläche. Alle Faktoren sorgen in der Regel dafür, dass der einzelne Akteur mehr Ballkontakte erhält, aber auch die Wechsel von Offensive und Defensive schneller von statten gehen und somit für Spieler und auch Zuschauer die Intensität der Spiele zunimmt (vgl. ebd., 2003, S. 24).

III. Trend zur Virtuosität

Die subkulturellen Szenen der Skater und Streetballer, Surfer oder BMXer machen deutlich, dass das traditionelle Motiv im Sport, das Erleben von Sieg und Niederlage zunehmend dem eigenständigen Erarbeiten der Virtuosität weicht. Die Orientierung liegt dabei nicht zwingend auf dem Vergleich mit Anderen, sondern auf der Perfektionierung und Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Hierbei tritt die kreative Auseinandersetzung mit der Bewegungsaufgabe und dem Bewegungserlebnis in den Vordergrund und stellt einen neuen Aspekt des individuellen, sportlichen Erfolges dar. Dabei werden laut Schwier (2003, S. 26) die bewegungsgesteuerten Selbstausbildungsprozesse gefördert, da das eigene Bewegungskönnen und –repertoire auf eine lockere und ungezwungene Art und Weise erarbeitet wird. Weiterhin wird auf Martin Seels (1996, S. 195) Annahme verwiesen, dass das Ästhetische den eigentlichen Sinn im Sport ausmacht, weil sich im Gelingen von sportlichen Handlungen der Sinn im Tun ergibt und der Körper in diesem Moment vermeintlich selbständig agiert. Diese Erfahrung verleitet die Akteure dazu, dass Bedürfnis zu entwickeln, diesen Augenblick zu wiederholen und die Bewegungskunststücke weiter zu entwickeln (Taaks, 1989, S. 205).

IV. Trend zur Extremisierung

„Die Extremisierung stellt im Feld des Sports einen dynamischen und quasi unaufhaltsam fortschreitenden Prozess dar, denn eine sportive Leistung und körperliche Belastung, die einmal überschritten wird, kann nicht mehr als Limit dienen“ (Schwier, 2003, S. 27). Das Austesten der Grenzen und die damit verbundene maximale Aktivierung des Gefühlslebens der Sportler sorgen dafür, dass man immer wieder neue Ziele definieren muss. Dies ist notwendig, um sich lebendig zu fühlen und eine Bewegungsaufgabe ähnlich intensiv zu erleben wie zuvor. Jedoch kann die Suche nach neuen Extremen in die unterschiedlichsten Richtungen führen. Zum Beispiel verzichtet ein Freeclimber auf technische Hilfsmittel, ein BMXer versucht sich an noch waghalsigeren Tricks, wie (mehrfachen) Salti (Backflip, Frontflip) bzw. verlegen Ausdauersportler ihre Aktivität in ungünstige Klimazonen (Wüstenläufe) oder erhöhen die Belastungsdauer und/oder –intensität (Ultra-Triathlon) (Schwier, 2003, S. 27).

V. Trend zum Event

Schwier (2003, S. 28) verdeutlicht, dass Wettkämpfe, gerade im Feld der Trendsportarten, immer häufiger den Charakter eines Events erhalten. Weiter erklärt er, dass der juvenile Geist der neuen Bewegungspraktiken dafür verantwortlich ist und für Spektakularisierung und Karnevalisierung der Sportveranstaltung sorgt. Wie auch bei den zuvor genannten Trends ist zu erkennen, dass hierbei eine Gegenbewegung zum konventionellen Vereinssport entsteht, der dazu noch Möglichkeiten bietet, Partykultur und Produktwerbung in die Veranstaltungen einzubinden. Demzufolge macht Schwier (2003, S. 28) deutlich, dass es nicht nur der jugendlichen Kultur geschuldet ist, sondern auch die Industrie solche Events als Marketing-Instrument entdeckt hat und nun versucht, die Bewegungspraxis mit den eigenen Interessen zu verknüpfen. Hierbei entstehen erlebnisorientierte Veranstaltungen, von denen sich die Unternehmen erhoffen, mit der Zielgruppe in den Dialog zu treten und „innovative Verbindungen zwischen heterogenen kulturellen Phänomenen“ (Schwier, 2003, S. 28f) zu schaffen. Repräsentativ für eine solche Verbindung ist die lokale Veranstaltung „GWG Summer Session 2014“ in Halle Neustadt. Hier wurden verschiedene Sportarten kombiniert (Rollerblading, BMX, Skateboarding und Mountainbike) und wie auch schon beim Thema der Stilisierung erwähnt, hat der dazu gehörige Lebensstil ebenfalls seine Relevanz und spiegelte sich bei dieser Veranstaltung in der musikalischen Untermalung wieder (Hip Hop, Punk-Rock) (congrav new sports e.V., 2014).

VI. Trend zum Sampling

Sampling im Bereich des Sports beschreibt nach Schwier die Verknüpfung von heterogenen Sportdisziplinen und Bewegungspraktiken. Eine der ersten neu kombinierten Sportarten ist zum Beispiel der Triathlon, hierbei wurden die bereits existierenden Disziplinen (Schwimmen, Radfahren und Langstreckenlauf) aus ihrem herkömmlichen Kontext herausgelöst und mittels einer Addition zu einer neuen Sportart mit eigener Symbolik zusammengefügt. Das Ergebnis ist ein extremsportliche Praktik mit einer intensiven Ausdauerbelastung, bei der ein analoges Körperbild entwickelt wird (vgl. Schwier, 2003, S. 30). Auch im fitnesssportlichen Bereich kommt es in letzter Zeit vermehrt zu kombinierten Bewegungspraktiken. Die Einflüsse reichen hier von Tänzen (z.B. Zumba: Aerobic kombiniert mit lateinamerikanischen und internationalen Tänzen) bis hin zu Techniken aus Kampfkünsten (z.B. Piloxing: Pilates[8] kombiniert mit Boxen und Tanz).

3 Was ist Hardcourt Bikepolo?

3.1 Die Geschichte des Radpolos

„Der Name „Polo“ geht auf das tibetische Wort „pu-lu“ oder „bo-lo“ zurück, das übersetzt Weidenknolle heißt und einen Hinweis auf das Material gibt, aus dem der Ball in früheren Zeiten hergestellt wurde“ (Rosenstein, 1997, S. 444).

Polo ist ein „zu Pferde gespieltes Treibballspiel“ (Bibliographisches Institut, 2005, S. 817), bei dem zwei Mannschaften aus je vier Reitern versuchen einen circa 9 Zentimeter großen Ball mit einem hammerförmigen Schläger in das gegnerische Tor zu befördern. Entwickelt wurde diese Spielform um 700 v. Chr. von Reiterstämmen in Zentralasien. Genutzt wurde der Sport damals um die jungen persischen Prinzen auszubilden und ihr reiterliches Können für den militärischen Einsatz zu verbessern. Nachdem sich der Sport in Asien bis nach Indien verbreitet hatte, gründeten englische Kolonialsoldaten dort 1859 den ersten Poloclub und brachten 10 Jahre das Spiel nach England (Rosenstein, 1997, S. 444f).

Im Laufe der Zeit entwickelten sich zahlreiche Varianten des ursprünglichen Polos. Die Pferde wurden ausgetauscht gegen Elefanten und Kamele oder ersetzt durch Kanus bzw. Fahrräder.

Die Anfänge des Radpolos reichen bis ins Jahr 1891 zurück, als der Redakteur eines irischen Fahrradmagazins, Richard J. McCready, zum ersten Polo-Match auf Fahrrädern einlud (siehe Abb.2). Austragungsort war damals der Landkreis Wicklow in Irland. Am vierten Oktober 1891 spielten erstmals die Rathclaren Rovers gegen den Ohne Hast Cycling Club. Keinen Monat später veröffentlichte McCready in seinem Magazin „Cycling“ die ersten Regeln des neu erfundenen Sports. 1895 gründeten sich die ersten Vereine in England und zwei Jahre später im Sheen House Club (West London) sogar der erste Radpolo-Verband. Weitere zwei Jahre später fand in London das erste internationale Spiel zwischen der irischen und der englischen Nationalmannschaft statt. Damals unterlagen die Engländer mit fünf zu zehn. Zu den Olympischen Spielen 1908 erhielt Radpolo die Möglichkeit, sich als Demonstrationssportart zu präsentieren. Das Team des Deutschen Radfahrer Bundes unterlag damals der Irischen Auswahl. Anders als erhofft, verlor jedoch die junge Sportart zusehends an Beliebtheit und Aufmerksamkeit.

Im Winter 1929 kam es zur ersten Neuauflage des Radpolos, der Brite Cyril S. Scott entwickelte ein neues Regelwerk mit Einflüssen aus dem Pony-Polo des Hurlingham Club und den Hockey-Regeln der damaligen Zeit. Er belebte, mit dieser neuen Variante des Radpolos als Basis, den britischen Radpolo Verband. Im Sommer 1930 fand auch erstmals eine offizielle Liga ihr erste Erwähnung. Acht Jahre später zählte man in der BPA (Bike Polo Association of Great Britain) 170 Mannschaften aus 100 verschiedenen Vereinen mit über 1.000 Spielern.

Die Spielform des britischen Regelwerks unterscheidet sich von dem der Iren in einigen Punkten. So wurde in Irland in Vierer-Teams gespielt, wogegen Scott in seiner Ausführung von acht Spielern pro Team ausging. Außerdem existiert in den ursprünglichen irischen Regeln eine Abseitsregel. Diese besagt, dass zwei konkurrierende Spieler, die sich aus der gleichen Richtung dem Ball nähern, diesen so ansteuern müssen, dass der Ball auf der rechten Seite des Spielers in Empfang genommen wird. Erfolgt die Ballannahme linkseitig, wird dem Spieler die Abseitsposition vorgeworfen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2 Erstes Radpolo-Spiel in Wicklow, Irland, 1891, (Quelle: www.poloakademia.hu, Zugriff am 17.09.2014)

Bis heute wird diese traditionelle Form des Radpolos gespielt und jährlich finden die „Bicycle Polo European Championships“ und eine Reihe von Turnieren mit Mannschaften aus Irland, England, Schottland und Frankreich statt (Chunk Clothing, 2013). Außerdem ist Radpolo heutzutage oftmals eine Trainingsmethode für junge Pferdepolo-Spieler. (vgl. Matheson, 2014)

Eine weitere Variante der Sportart, die sich im Laufe der Geschichte vorwiegend in Deutschland etabliert hat, ist das Zweier-Radpolo (siehe Abb. 3). Anders als bei der traditionellen Form, die auf einer 150 Meter mal 100 Meter (minestens 120 Meter mal 80 Meter) großen Rasenfläche gespielt wird (www.bicyclepolo.org, 2004), findet das Zweier-Radpolo in der Halle auf einem 14 Meter mal elf Meter großen Spielfeld statt. Eine weitere Besonderheit bei dieser Spielform ist, dass sie in Deutschland ausschließlich von zwei Spielerinnen pro Mannschaft praktiziert wird. (vgl. Bund Deutscher Radfahrer, 2007). Auf weitere Charakteristika wird im späteren Verlauf dieser Arbeit noch der Fokus gelegt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3 Zweier – Radpolo Mannschaft des Reideburger SV, Foto: Peter Wölk

3.2 Die Geschichte des Hardcourt Bikepolos

Im folgenden Abschnitt wird die jüngste Variante des Radpolos vorgestellt, das Hardcourt Bikepolo (siehe Abb. 4). Initiiert wurde diese neue Form des Hardcourt Bikepolo (engl., Hartplatz Radpolo) in Seattle, USA. Im Herbst 1999 begannen erstmals Radkuriere in ihren Pausenzeiten Radpolo zu spielen. Einer der ersten polo-spielenden Kuriere damals war Matt Messenger. Er beschreibt die ersten Entwicklungen in diesem Sport auf einem der bekanntesten Blogs „321 Polo!“ über Hardcourt Bikepolo. Der Tatsache geschuldet, dass die Gruppe der Radkuriere generell sehr an Wettbewerben interessiert war, wurden die Spiele schnell intensiver und die Rahmenbedingungen optimiert. „We started outlining that the goal should be a bike width instead of just using a UPS mail tote bin.“ („Wir begannen zu erkennen, dass wir Tore in Breite eines Fahrrads brauchen, statt nur einen Tragekorb für UPS-Sendungen“) (Messenger, 2010). Man traf sich damals zum Spielen auf leeren Park- oder Basketballplätzen und beschloss, dass die für diese Flächen am besten geeignete Spieleranzahl drei pro Mannschaft beträgt. Außerdem legte man fest, dass ein Torschuss lediglich mit der Stirnseite des Schlägerkopfes erfolgen darf, um damit einen Punkt zu erzielen (vgl. ebd., 2010). Bereits Ende 1999 fand im Rahmen eines Kurier-Radrennens, der „Messquerade“, das erste kleine Hardcourt Bikepolo – Turnier statt (vgl. ebd., 2010). Gespielt wurde mit den normalen Rädern der Kuriere und die Mallets[9] wurden anfangs selber aus Bambus oder Wasserleitungen aus Plastik gebaut. Ähnlich unkompliziert wie das Bereitstellen des Materials lief auch das Erstellen des ersten Regelwerks ab: „like-to-like contact only (mallet to mallet, bike to bike) and no putting your feet on the ground with traffic cones commonly being used as goal posts.“ (Chunk Clothing, 2013, S. 20) (nur gleichwertiger Kontakt (Mallet gegen Mallet, Fahrrad gegen Fahrrad) und kein Fuß darf den Boden berühren, mit Verkehrs-Pylonen als Torpfosten.“)

Mit dem Trend der Fixed-Gear-Räder[10] im urbanen Bereich im Jahre 2002 begann auch die Verbreitung des Hartplatz-Radpolos in den USA. Über Portland und New York (2004) erreichte das Hardcourt Bikepolo 2006 mit London auch Europa. Immer mehr Turniere wurden in Eigeninitiative der Aktiven organisiert und halfen dem Sport zu wachsender Aufmerksamkeit. Als weiterer Höhepunkt in der Geschichte dieser jungen Sportart gilt die erste Weltmeisterschaft, die 2009 in Philadelphia augetragen wurde und seitdem mit wechselndem Austragungsort jährlich stattfindet. Im selben Jahr wurden in London bereits die ersten europäischen Meisterschaften veranstaltet (vgl. ebd., 2013). Keine 12 Monate später gründete man 2010 die North American Hardcourt Association (NAH, Nordamerikanischer Hardcourt Bikepolo Verband). Im Mai 2014 folgte dann die Gründung des Europäischen Verbandes, der EHBPA (European Hardcourt Bikepolo Association).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4 Harcourt Bikepolo beim 3..2..1..Halle!-Turnier 2013, Foto: Michel Klehm

[...]


[1] Trend-Hauptkurven beschreiben den Wechsel (10- bis 25-jährig) von gegensätzlichen Tendenzen innerhalb einer Gesellschaft (Spannungsfelder), (z.B. Kollektiv-Individuum, Wärme-Kälte, Zukunft-Vergangenheit, Diesseits-Transzendenz)

[2] Saison – kleinste Einheit der Wirkungsdauer, umfasst maximal eine halbes Jahr (vgl. Wopp, 2006, S. 15)

[3] Funsport: Spaß als Motiv und vorrangiges Ziel; Extremsport: Austesten der Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit, Gefühlsleben wird maximal angesprochen; Erlebnissport: Erleben eines beeindruckenden Geschehens, Bündel von individuellen Motiven; Abenteuersport: Erregen von Gefühlen durch zeitliche und/oder räumlichen Besonderheiten (vgl. Breuer & Sander, 2003, S. 41)

[4] Szene: Charakteristischer Bereich für bestimmte Aktivitäten (Bibliographisches Institut, 2006, S. 991)

[5] aus der Kategorisierung der Trendsportarten (vgl. Schwier, 2003, S. 22) in fitnessorientierte Praktiken, Risikosportarten (B.A.S.E.- Jumping, Freeclimbing) und Funsportarten (Snowboarding, Inlineskating)

[6] Spinning: auch Indoorcycling; Gruppenfitnessprogramm auf stationären Fahrrädern

[7] Zumba: Fitness-Konzept, welches Aerobic mit lateinamerikanischen und internationalen Tänzen verbindet

[8] Pilates: systematisches Ganzkörpertraining für „Körpersymmetrie, Atemsteuerung, Stärkung der Bauchmuskulatur, Stabilisierung der Wirbelsäule, Hüften und Schultern, [...]“ (Massey, 2011, S. 10)

[9] Mallet: Polo-spezifische Bezeichnung für Schläger

[10] Fixed-Gear-Bike: engl., Starrgang-Fahrrad für den urbanen Bereich nach dem Vorbild des Bahnrads

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten

Details

Titel
Hardcourt Bikepolo. Trend oder Tradition?
Untertitel
Diskussion des Trendsport-Begriffs und Einordnung des Hardcourt Bikepolo in das Konzept der Trendsportarten
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Note
1,5
Autor
Jahr
2014
Seiten
41
Katalognummer
V450912
ISBN (eBook)
9783668847286
ISBN (Buch)
9783668847293
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Trendsport, Hardcourt Bikepolo, Radpolo, Trend, Do-It-Yourself, DIY, Genese Trendsportarten, Produktlebenszyklus, Sport, Geschichte, Bikepolo
Arbeit zitieren
Robert Saß (Autor), 2014, Hardcourt Bikepolo. Trend oder Tradition?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450912

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