Was erzählen Gesten? Gesten in Erziehungs- und Bildungsprozesse


Seminararbeit, 2017

7 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Aufbau der Arbeit
2.1 Ziel der Arbeit

3. Autoren des Buches „Die Geste in Erziehung, Bildung und Sozialisation

4. Geste

5. Gesten in Erziehungs- und Bildungsprozesse

6. Gesten im Familienleben

7. Befremdete Gesten und die stille Macht der Gesten

8. Zusammenfassende Schlussfolgerung

9. Literaturverzeichnis

1. Einleitung:

Gesten haben eine große Bedeutung in den Bereichen Erziehung, Bildung und Sozialisation.

Das Wissen über Gesten wird im Laufe der Zeit erworben, selbst wenn dies oftmals auf unbewusster Art geschieht, spielt es eine große Rolle für die Steuerung des sozialen Handelns und besitzt zudem noch eine große kulturelle Bedeutung.

„Gesten machen menschliches Verhalten kalkulierbar“ (Wulf 2011, S8)

Gesten sind Teil der Sprache, haben jedoch zugleich auch ein „Eigenleben“. Sie vermitteln verbale und nonverbale Informationen und fördern somit das gegenseitige Verstehen.

2. Aufbau der Arbeit:

- Zunächst wird ein Überblick über die Autoren des Buches „ Die Geste in Erziehung, Bildung und Sozialisation“ gegeben.
- Anschließend wird der Begriff „Geste“ definiert und darauf aufbauend die geschlechts- und klassenspezifischen Differenzen der Gesten kurz vorgestellt.
- Als nächstes wird anhand Untersuchungen aufgezeigt, in welcher Weise Gesten auf Erziehungs- und Bildungsprozesse einwirken.
- Danach wird kurz auf das Thema „Gesten im Familienleben“ eingegangen.
- Zuletzt wird das Thema „Befremdete Gesten“ und „ stille Macht der Gesten“ beleuchtet und ein kurzer Fazit beschließt meine Arbeit.

2.1 Ziel der Arbeit:

Diese Arbeit soll aufzeigen, wie Gesten Erziehungs- und Bildungsprozesse modulieren und sichtbar machen, dass sie zur individuellen und kollektiven Bildung beitragen.

3. Autoren des Buches: „Die Geste in Erziehung, Bildung und Sozialisation“

Christoph Wulf: Univ.-Prof. Dr. phil., Professor für Erziehungswissenschaft und Psychologie (Anthropologie und Erziehung) an der Freien Universität Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Historische und pädagogische Anthropologie; Mimesis und Imaginationsforschung; Emotionsforschung; Performativitäts- und Ritualforschung; ästhetische und interkulturelle Erziehung.

Birgit Althans: Univ.-Prof. Dr. phil., Professorin für Sozialpädagogik an der Universität Trier.

Arbeitsschwerpunkte: Gender und Cultural Studies; Historische und pädagogische Anthropologie.

Kathrin Audehm: Dr. phil., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Anthropologie und Erziehung in der Freien Universität Berlin. Arbeitsschwerpunkte: pädagogische Anthropologie und Ethnographie; Ritualforschung; pädagogische Autorität; Machtverhältnisse und Körperlichkeiten in Erziehung und Bildung.

Gerald Blaschke: Dipl.-Päd., wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Freien Universität Berlin. Arbeits- und Forschungsschwerpunkt: Interkulturelle Pädagogik der frühen Kindheit; Übergang vom Kindergarten in die Grundschule; rekonstruktive Forschungsmethoden; Pädagogische Anthropologie.

Nino Ferrin: M.a., wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin.

Forschungsschwerpunkte: Selbstbildung; Medienbildung; Pädagogische Ethnographie und Anthropologie.

Ingrid Kellermann: Dr.-phil., wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freien Universität Berlin. Forschungsschwerpunkte: Pädagogische Ethnographie; rekonstruktive Forschungsmethoden; Schulforschung; Emotionsforschung.

Ruprecht Mattig : Dr.-phil., Assistant Professor an der Kyoto- Universität in Japan und Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Pädagogische Anthropologie; Ritual- und Symbolforschung; Peer-Kultur und Sozialisation; Glücksforschung; Qualitative Bildungs- und Sozialforschung.

Sebastian Schinkel: Dipl.-Soz., wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Freien Universität Berlin. Arbeitsschwerpunkt: Ethnographische Peer- und Familienforschung; Kultursoziologie; Pädagogische Anthropologie. (vgl. Wulf et. al. 2011, S. 296)

4. Geste

Die Bedeutung von Geste ändert sich in Abhängigkeit von Raum und Zeit. (Bremmer/Rodenburg 1992; Calibris 1990; Morris 1995, 1979). Manche Gesten sind an bestimmte soziale Räume, Zeitpunkte und Institutionen gebunden, wie z.B. Kirchen, Gericht, Krankenhaus oder Schule.

Einige Gesten sind wiederum geschlechts- und klassenspezifisch. Dies zeigt sich z.B. in der Art wie Frauen und Männer sitzen (Sitz- bzw. Beinposition), oder auch z.B. beim Sprechen, Essen, Trinken. Allgemein kann gesagt werden, dass Körpergesten dazu dienen soziale und kulturelle Differenzen herzustellen, auszudrücken und zu erhalten. (vgl. Wulf et. al. 2011, S. 8f)

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Ende der Leseprobe aus 7 Seiten

Details

Titel
Was erzählen Gesten? Gesten in Erziehungs- und Bildungsprozesse
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Autor
Jahr
2017
Seiten
7
Katalognummer
V450931
ISBN (eBook)
9783668842571
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gesten, erziehungs-, bildungsprozesse, esma benli genc
Arbeit zitieren
Esma Benli-Genc (Autor), 2017, Was erzählen Gesten? Gesten in Erziehungs- und Bildungsprozesse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450931

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