Diese Präsentation beschäftigt sich mit Teil 3 des Werks "Dialoge über natürliche Religion" des schottischen Philosophen David Hume. Der behandelte Themenabschnitt beschäftigt sich mit den natürlichen Prädikaten eines supranaturalen Wesens. Das Design-Argument wird von Cleanthes vorgebracht, um den göttlichen Plan in der natürlichen Ordnung zu beweisen.
Inhaltsverzeichnis
- Formale Position im Gesamtwerk
- Prolog
- Teil I
- Teil II
- Teil III
- Teil IV
- Teil V
- Teil VI
- Teil VII
- Teil VIII
- Teil IX
- Teil X
- Teil XI
- Teil XII
- Thematisch-inhaltliche Position im Gesamtwerk
- Themenabschnitt: Gegenstand sind die natürlichen Prädikate eines supranaturalen Wesens (Teil II-V)
- Themenabschnitt: In Anbetracht der Begründungsschwierigkeiten: Wieso und wozu Religion und Glaube? (Teil VI-VIII)
- Themenabschnitt: Gottesbeweis a priori (Teil IX)
- Der Themenabschnitt und Schluss: Gegenstand sind die moralischen Prädikate Gottes inklusive des Theodizee-Problems (Teil X-XII)
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text beschäftigt sich mit dem Design-Argument und seinen Problemen. Insbesondere wird das Argument des Cleanthes (Theismus), welches einen göttlichen Plan in der natürlichen Ordnung a posteriori beweisen soll, analysiert und kritisch betrachtet. Der Text beleuchtet dabei die Schwierigkeiten des Arguments und die verschiedenen Einwände, die vonseiten des Skeptizismus (Philo) vorgebracht werden.
- Die argumentative Struktur des Design-Arguments
- Kritik am Analogieschluss und der Induktionsproblematik
- Cleanthes' Verteidigung des teleologischen Gottesbeweises
- Die Rolle des Gedankenexperiments in der Argumentation
- Die Verbindung zwischen dem Design-Argument und dem Theismus
Zusammenfassung der Kapitel
In diesem Teil des Textes werden Cleanthes' Versuche, die Einwände gegen das Design-Argument zurückzuweisen, beleuchtet. Cleanthes argumentiert mit Illustrationen und Beispielen, um seine Position zu stärken. Er stellt zwei Gedankenexperimente vor: die "Stimme aus den Wolken" und die "Bücher als Naturprodukte". Mit diesen Beispielen versucht er, die Analogie zwischen der Welt und einem intelligenten Designer zu verdeutlichen und gleichzeitig die Kritik am Induktionsproblem zu entkräften. In dem ersten Beispiel argumentiert Cleanthes, dass, wenn eine Stimme aus den Wolken, welche sich in allen Sprachen klar und deutlich artikuliert, gehört würde, dies ein Beweis für einen intelligenten Urheber wäre. Im zweiten Beispiel vergleicht er Bücher, die als Naturprodukte betrachtet werden, mit der Natur selbst, um die Existenz eines intelligenten Schöpfers zu begründen.
Schlüsselwörter
Design-Argument, Teleologischer Gottesbeweis, Theismus, Skeptizismus, Philo, Cleanthes, Induktionsproblem, Analogieschluss, Gedankenexperiment, Naturordnung, göttlicher Plan, intelligente Ursache, Ähnlichkeitsbeziehung, Physikotheologie
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Design-Argument bei David Hume?
Es ist ein teleologischer Gottesbeweis, der aus der Ordnung der Natur auf einen intelligenten Schöpfer (Designer) schließt.
Welche Position vertritt Cleanthes in den „Dialogen“?
Cleanthes vertritt den Theismus und versucht, den göttlichen Plan a posteriori durch Analogien zur menschlichen Kunstfertigkeit zu beweisen.
Was ist das Gedankenexperiment der „Stimme aus den Wolken“?
Ein Beispiel von Cleanthes: Würde eine Stimme weltweit verständlich aus den Wolken sprechen, wäre dies ein klarer Beweis für eine intelligente Ursache.
Welche Kritik bringt Philo gegen das Design-Argument vor?
Philo vertritt den Skeptizismus und kritisiert die Schwäche des Analogieschlusses sowie das Induktionsproblem bei der Annahme eines Schöpfers.
Was vergleicht Cleanthes mit „Büchern als Naturprodukten“?
Er nutzt dieses Beispiel, um zu zeigen, dass komplexe Strukturen (wie Bücher oder die Natur) zwangsläufig auf Geist und Absicht hindeuten.
- Arbeit zitieren
- Gordon Jung (Autor:in), 2018, Cleanthes und das Design-Argument in David Humes "Dialoge über natürliche Religion", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/451263