Der „Tatort” ist eines der bekanntesten und beliebtesten deutschen Fernsehformate, und das seit nunmehr fast fünf Jahrzehnten. In vielen Familien ist es mittlerweile Tradition, gemeinsam am Sonntagabend die neueste „Tatort“- Folge zu schauen. Im November 2016 wurde nun die 1000. „Tatort“- Folge ausgestrahlt, die den gleichen Titel trägt wie der erste „Tatort“, und zwar „Taxi nach Leipzig“. Vor diesem Hintergrund liegt es nahe, die beiden Folgen miteinander zu vergleichen. Wie hat sich die Reihe über die Jahre verändert, und was ist vielleicht auch gleich geblieben? Inwiefern lassen sich die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der letzten 46 Jahre im „Tatort“ wiederfinden?
Um diesen Fragen nachzugehen, werde ich zunächst auf die Entstehung und Entwicklung der Serie eingehen. Daraufhin werde ich für die beiden gewählten Folgen „Taxi nach Leipzig“ (1970 und 2016) einen kurzen Handlungsüberblick geben, um sie dann im nächsten Schritt miteinander vergleichen zu können. Der Fokus wird dabei auf den im „Tatort“ enthaltenen gesellschaftspolitischen Themen sowie auf der Darstellung von weiblichen und männlichen Charakteren liegen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Zur Geschichte der „Tatort“- Reihe
- Inhaltsangaben der zu untersuchenden Folgen „Taxi nach Leipzig“ (1970 und 2016)
- „Taxi nach Leipzig“ (1970)
- „Taxi nach Leipzig“ (2016)
- Vergleichende Gegenüberstellung
- Aufbau und Erzählweise
- Gesellschaftspolitische Themen
- Täter, Opfer und Ermittler
- Frauen- und Männerbild
- Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der „Tatort“- Reihe und analysiert den Wandel des Formats im Kontext der gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der letzten 46 Jahre. Die beiden Folgen „Taxi nach Leipzig“ aus den Jahren 1970 und 2016 werden im Fokus der Untersuchung stehen und hinsichtlich ihrer Handlung, der enthaltenen gesellschaftspolitischen Themen sowie der Darstellung von weiblichen und männlichen Charakteren miteinander verglichen.
- Entstehung und Entwicklung der „Tatort“- Reihe
- Veränderung des Formats im Laufe der Zeit
- Rezeption gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen im „Tatort“
- Darstellung von Frauen und Männern in den ausgewählten Folgen
- Analyse der Handlungsstrukturen und Erzähltechniken
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung gibt einen Überblick über das Thema der Arbeit und die Forschungsfragen. Im zweiten Kapitel wird die Entstehung und Entwicklung der „Tatort“- Reihe beleuchtet. Das dritte Kapitel beinhaltet eine Inhaltsangabe der beiden „Taxi nach Leipzig“- Folgen. Im vierten Kapitel erfolgt ein Vergleich der beiden Folgen hinsichtlich ihrer Handlung, der gesellschaftspolitischen Themen und der Darstellung von Frauen und Männern.
Schlüsselwörter
„Tatort“, Krimiserie, Fernsehformat, gesellschaftliche Entwicklung, politische Entwicklung, Vergleich, „Taxi nach Leipzig“, Frauenbild, Männerbild, Handlung, Erzählweise.
Häufig gestellte Fragen
Welche Tatort-Folgen werden in dieser Arbeit verglichen?
Verglichen werden die allererste Folge von 1970 und die 1000. Folge von 2016, die beide den Titel „Taxi nach Leipzig“ tragen.
Was ist das Ziel dieser vergleichenden Gegenüberstellung?
Die Analyse untersucht, wie sich das Krimiformat über 46 Jahre hinweg verändert hat und wie gesellschaftspolitische Entwicklungen darin reflektiert werden.
Welche Schwerpunkte setzt die Analyse?
Der Fokus liegt auf der Erzählweise, den gesellschaftspolitischen Themen sowie der Darstellung von Frauen- und Männerbildern.
Wie wird die Geschichte der Tatort-Reihe beleuchtet?
Die Arbeit geht auf die Entstehung der Serie im Jahr 1970 ein und verfolgt ihre Entwicklung zu einem Kultformat des deutschen Fernsehens.
Welche Rolle spielen Täter und Ermittler im Vergleich?
Es wird untersucht, wie sich die Charakterisierung von Ermittlerfiguren, Opfern und Tätern zwischen der Frühzeit und der modernen Ära des Tatorts unterscheidet.
- Arbeit zitieren
- Sophia Pistorius (Autor:in), 2016, "Taxi nach Leipzig". Eine vergleichende Gegenüberstellung der ersten und der 1000. Tatort- Folge, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/451369