Keramik des Todes. Begräbniskontextuale Darstellungen auf attisch-weißgrundigen Lekythen der klassischen Zeit


Hausarbeit (Hauptseminar), 2012
48 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Forschungsgeschichte
1.2 Geschichte der Lekythos
1.3 Lekythenmaler

2. Bestattungssitten klassischer Zeit

3. Begräbniskontextuale Darstellungen
3.1 Die Geleiter der Seele
3.1.1 Charon
3.1.2 Hermes Chthonios
3.1.3 Hypnos und Thanatos
3.2 Prothesis
3.3 Besuche am Grab
3.3.1 Opfergaben
3.3.2 Grabmonumente
3.3.3 Darstellungen der frühen Phase
3.3.4 Darstellungen der mittleren und späten Phase

4. Fazit

5. Anhang

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildungen

1. Einleitung

Attisch weißgrundige Lekythen sind eine Sondergattung in der Keramikproduktion. Aus diesem Grunde soll einleitend etwas über die Forschungsgeschichte, die Geschichte der Lekythos und der wichtigsten Malern gesagt werden. Der Schwerpunkt in dieser Arbeit soll jedoch, wie der Titel bereits verrät, auf den begräbniskontextualen Darstellungen der Lekythen liegen. Der dabei für die Betrachtung relevante Zeitraum erstreckt sich von 470 v. Chr. bis 400 v. Chr., d.h. vom Beginn der Begräbnisdarstellungen bis zum Verschwinden der weißgrundigen Lekythen.1 Der Betrachtungsraum, d. h. die Fundorte weißgrundiger Lekythen sind regional sehr beschränkt. Kaum eine Lekythos wurde außerhalb Attikas oder Eretrias gefunden, da es v. a. dort Bestattungssitte war diese Gefäße mit in das Grab zu geben. Sie stammen zumeist vom Kerameikos oder aber vom Syntagma Friedhof in Athen. Hinzu kommen noch einige Fundplätze auf Sizilien, wo mit die frühesten entdeckt worden und in Makedonien, wo v. a. Pydna und Vergina zu nennen sind. Hier jedoch kam den Lekythen wohl eher eine besondere Rolle als importiertes Luxusgut zu, das nicht zwangsläufig für den Totenkult von Nöten war.2

Die Fragen die es dabei zu betrachten und zu beantworten gilt sind von großer Zahl und mussten, damit der Rahmen dieser Arbeit nicht gesprengt wird, reduziert werden. Die wichtigsten sind meines Erachtens: Was wurde wann dargestellt? Gibt es Kontinuitäten der einzelnen Darstellungsformen oder ändern sie sich im Laufe der Zeit? Ist ein Bezug zu attischen Begräbnisritualen der klassischen Zeit zu sehen? Sind die Darstellungen realistisch oder doch eher kanonisiert und unrealistisch?

1.1 Forschungsgeschichte

Der erste Forscher, der zu einem gewissen Grade die weißgrundigen Lekythen in seine Betrachtungen einbezog, war Otto Magnus Baron von Stackelberg in seinem 1837 erschienenen Buch Die Gr ä ber der Hellenen. Darin veröffentlicht er erste Zeichnungen und schreibt die Gefäßgattung der Lekythen bereits richtig dem Begräbnis zu. Einen Schritt weiter ging O. Benndorf. In seinem Werk Griechische und sizilische Vasenbilder, das zwischen 1868 und 1883 erschienen ist, widmete er bereits ein Faszikel den weißgrundigen Lekythen und ging darin erstmals genau auf ihre Funktion, ihre Darstellungen und auf technische Aspekte in der Produktion ein. Eine erste Zuschreibung von Gefäßen zu bestimmten Malern erfolgte dann durch P. Hartwig und A. Furtwängler. Diese Methodik erreichte ihr Ende in den Werken von A. Fairbanks aus den Jahren 1907 und 1914, mit dem Namen Athenian White Lekythoi, sowie in W. Riezler‘s Weissgrundige attische Lekythen. In den folgenden Jahren nahm die Beschäftigung mit diesem Thema ab. Erst Beazley begann wieder mit der Zuschreibung einzelner Maler. Seine Ergebnisse veröffentlichte er dann in der zweiten Auflage seiner Attic Red-Figure Vase-Painters von 1963.3 In den nächsten Jahren kam es zu neuen Veröffentlichungen und Zuschreibungen v.a. in den einzelnen Bänden des Corpus Vasorum Antiquorum. 1982 veröffentlichte dann Norio Nakayama sein Werk über die Betrachtungen zu denen auf weißgrundigen Lekythen dargestellten Grabmonumenten und setzte sie in Zusammenhang mit real existierenden Denkmälern. Die letzte umfangreiche Darstellung zum Thema Weißgrundige Lekythen veröffentlichte J. H. Oakley 2004 in seinem Werk Picturing death in classical Athens - The evidence of the white lekythoi, das mir gleichzeitig als Hauptquelle für meine Betrachtungen diente.

1.2 Die Geschichte der Lekythos

Bereits in der Antike bezeichnete das Wort 'Lekythos', eine Art Kanne für Öle oder Parfüme, jedoch in unterschiedlichsten Formen.4 Weitere Informationen erhalten wir von Aristophanes. Von ihm erfahren wir, dass die Lekythos ein Gefäß für die Toten war und dass während der Prothesis, also der Aufbahrung des Toten, Lekythen um die Kline herum platziert wurden.5 Andere antike Autoren von denen wir Informationen erhalten sind Platon, bei welchem berichtet wird, dass in Athen den Toten in Lekythen Duftöle dargebracht werden6, sowie Homer7, bei welchem berichtet wird, dass der Prinzessin Nausikaa Olivenöl in einer goldenen Lekythos als Geschenk überreicht wurde. Inwiefern da bereits ein Bezug zum Totenkult herzustellen ist, ist nicht möglich zu sagen.

In welche Formen kam die Lekythos aber zu Verwendung? Am Anfang steht, der Deianeira Lekythos aus den Anfängen des 6. Jh. v. Chr. Er hatte eine kurze konkave Mündung, einen eiförmigen Körper und einen Fuß in Echinus-Form (Abb. 1a). Die zweite Form, die Schulterlekythos, wurde zwischen 570 und 560 v. Chr. eingeführt (Abb. 1b). Sie hat eine konkave oder kelchförmige Mündung, einen kurzen Hals, eine schräge Schulter und einen leicht geschwollenen Körper, der am oberen Ende breit ist und zum Fuß hin schmaler wird. Um 530 v. Chr. erreicht diese Form dann ihre standardisierte zylindrische Form mit kelchförmiger Mündung und einem ringförmigen Fuß kontinuierlich bis zum Ende des fünften Jahrhunderts verwendet und stellt auch die Form dar, auf der sich die polychrome Bemalung auf weißem Grund befand. Eine letzte Lekythenform ist die Bauchlekythos (Abb. 1d). Sie ist charakterisiert durch eine kelchförmige Mündung, einen runden oder eiförmigen Körper und einen Ringfuß. Das früheste Exemplar dieser Gattung datiert um das Jahr 500 v. Chr.8

Um welche Zeit wurde aber die Bemalung auf einem weißen Grund eingeführt? Zwar taucht bereits um 530/25 v. Chr. ein weißer Überzug auf, jedoch stammt die früheste erhaltene Lekythos von Psiax aus dem Jahre 510 v. Chr. Dieser bemalte die Gefäße aber noch nicht kontinuierlich in diesem Stil, sondern zum Teil auch in schwarzfiguriger Technik. Der erste Maler, der konsequent auf weißem Untergrund malte war der Edinburgh-Maler aus einer Zeit zwischen 510 und 500 v. Chr. Im Laufe des nächsten Jahrhunderts kam es zu einigen Neuerungen in der Zeichentechnik, die vom schwarzfigurigen Stil weg hin zum rotfigurigen Stil ging, wodurch nun die Umrisszeichnung aufkam.9

Um 470 v. Chr. erfolgten noch weitere Änderungen, was u.a. an der bereits erwähnten Umrisstechnik lag. So konnten die Lekythen nun mit polychromen Zeichnungen geschmückt werden. Farben die dabei Verwendung fanden waren anfangs Zinnoberrot, schwarzer Glanz, sowie Lila und später, als die Technik sich mehr an die Wandmalerei annäherte, kamen noch Ocker und ägyptisches Blau hinzu. Nicht zu vergessen ist auch ein zusätzliches weiß, das aus dem rotfigurigen Stil übernommen wurde und für die Haut der Frauen Verwendung fand (Abb. 2).10

Zu dieser Zeit kam es auch zu dem bereits angesprochenen Wechsel in der Thematik der Darstellungen. Waren es anfangs Götterdarstellungen, häusliche und mythologische Szenen, die keinen direkten Bezug zum Totenkult hatten, so kamen nun Szenen auf die ausschließlich das Begräbnis und die dazugehörigen Riten und Vorstellungen zum Thema hatten.

1.3 Maler

Kommen wir nun noch zur Betrachtung der wichtigsten Maler weißgrundiger Lekythen. Als erster Maler sei dabei nochmals der Edinburgh-Maler erwähnt, der zwar zeitlich und thematisch aus unserem Rahmen fällt, jedoch als erster weißgrundiger Maler erwähnt werden sollte. Er zeichnet sich v. a. durch Klarheit und Einfachheit aus. Seine Bilder stammen zumeist aus der Welt der Mythen, wobei die einzelnen Handlungen bzw. Darstellungen immer klar zu identifizieren sind (Abb. 3).11

Die für unseren zeitlichen Betrachtungsraum relevanten Maler sind zahlreich, aus welchem Grunde nur die wichtigsten vorgestellt werden sollen. Diese wären m. E. nach der Achilleus- Maler, der Sabouroff-Maler, der Thymbos-Maler und der Thanatos-Maler, v.a. auf Grund der Dauer ihrer Schaffenszeit. Am Anfang steht dabei der Thymbos-Maler, der in einem Zeitraum von 470-440 v. Chr. tätig war. Er war der Erste der Charon, den Fährmann der Toten, darstellte. Der wichtigste Maler weißgrundiger Lekythen war jedoch der Achilleus-Maler, dessen Schaffenszeit mit etwa 40 Jahren (470-430/25 v. Chr.), eine der längsten war. Er führte erstmals die Grabthematik ein und verzichtete auf ein zweites weiß für die Haut von Frauen. Seine dargestellten Figuren sind zumeist ruhig in ihrem Handeln und eher emotionslos dargestellt. Wie kein anderer hatten er und seine gesamte Werkstatt Einfluss auf andere Lekythenmaler. Ein weiterer Vertreter, der ebenfalls über 40 Jahre vertreten ist, ist der Sabouroff-Maler, welcher etwa von 470-430 v. Chr. tätig war. Im Gegensatz zum Achilleus- Maler können seine Figuren Emotionen zeigen und sie neigen auch eher dazu mehr Aktivität in ihrem Handeln zu äußern. Als letzter wichtiger Vertreter sei noch der Thanatos-Maler genannt, der seinen Anfang in der Werkstatt des Achilleus-Malers um 450/40 v. Chr. hatte. Seine Palette an Themen ist die umfangreichste aller Maler und umfasst Darstellungen von Charon, Hypnos, Thanatos, häuslichen Szenen und Grabszenen. Obwohl er stark beeinflusst wurde durch den Achilleus-Maler, sind seine Figuren eher im Stande Emotionen zu zeigen.12

2. Bestattungssitten in klassischer Zeit

Für die Menschen im klassischen Griechenland war der Tod kein plötzlicher sondern ein allmählicher Prozess, in welchem die Seele für eine geraume Zeit eine Wandlung durchmacht, bei der die Hinterbliebenen ihr helfen müssen. Aus diesem Grunde war das Begräbnis die rechtliche Verpflichtung der Angehörigen, wodurch sie auch ihren Anspruch auf das Erbe erhoben. Es bestand aus insgesamt drei Teilen: der 'Prothesis', der 'Ekphora' und dem Begräbnis an sich. Direkt nach dem Tod bereiteten die Frauen des Hauses den Toten für die Prothesis vor, d. h. sie wuschen ihn, schlossen Mund und Augen, balsamierten ihn mit Öl und Parfum ein und kleideten ihn an. Während der Prothesis stellten sich die Frauen um den Toten herum und stimmten die rituellen Klagegesänge, den g ó os und den thr é nos, an. Die Männer standen währenddessen etwas abseits und nahmen mit erhobenen Armen Abschied. Es konnte jedoch auch vorkommen, dass ein Vater direkt an der Bahre stehend trauerte. Am dritten Tag vor Sonnenaufgang fand die Ekphora statt. Nach der Ankunft am Grab wurde der Tode entweder in das Grab gelegt oder in der Nähe desselben verbrannt. Was genau am Grab gesagt wurde ist unbekannt, wahrscheinlich ist jedoch, dass eine Art Ritual stattgefunden hat, bei welchem auch diverse Opfer, wie z. B. Libationen, dargebracht wurden. Im Anschluss an die Zeremonien fand, vermutlich im Haus des Toten, das Totenmahl (perideipnon) statt. Teilnehmer an diesem Mahl waren höchstwahrscheinlich nur die Angehörigen des Verstorbenen. Nach dieser Prozedur folgten noch weitere Riten, von denen das Ritual am dreißigsten Tag (triakostia, trikaas, trikades) wohl das offizielle Ende der Trauer markierte, jedoch nicht der Pflichten gegenüber dem Toden. Diesem mussten zum einen weiterhin jährliche Opfer dargebracht werden und zum anderen wurde von den Angehörigen die Teilnahme an den Genesia gefordert, welches ein jährliches Fest zur Feier der Toten ist.13

In Attika wurde zu dieser Zeit gleichermaßen die Körperbestattung, wie auch die Brandbestattung praktiziert, wobei die Primärverbrennungen zwar überwogen, jedoch die Anzahl an Sekundärverbrennungen stetig stieg. Es gibt jedoch bei den einzelnen Bestattungsarten keinen erkennbaren Unterschied in Bezug auf Grabbeigaben und der Art des Rituales. Die einfachste Form eines Skelettgrabes war ein in das Erdreich gehauener Schacht bzw. eine Grube.14 Die Grabbeigaben lagen dabei entweder in der Grube, in der Grubenverfüllung oder im direkten Umkreis. Ein ähnliches Bild haben wir bei den Verbrennungen. Auch hier lagen die Grabbeigaben ohne erkennbare Ordnung in der Grube, in der Aufschüttung oder an besonderen Opferplätzen bzw. in Opferrinnen.15

Die Standardgrabausrüstung bestand, abgesehen von vergänglichen Dingen, wie zum Beispiel Lebensmitteln, die sich nicht erhalten haben, aus Lekythen, Trinkgefäßen, Schalen, Krügen mit Deckel und anderen Gefäßen. Auch gab es steinerne Gefäße die geborgen werden konnten. So z.B. marmorne Pyxiden und Exaleiptra, oder auch Alabastra aus Alabaster, Marmor oder Kalkstein. Die übrigen Grabbeigaben, scheinen, so Boardman, Besitztümer des Verstorbenen gewesen zu sein, die für ihn im Leben unerlässlich waren. So z.B. Schaber, Spiegel und Spielzeug.16

Welche Rolle spielten aber im speziellen die Lekythen? Sie gehören, wie ich oben bereits gezeigt habe, zur Standardgrabausstattung und dienten wohl vor der Bestattung als Gefäß zur Aufnahme von Libationen, wodurch man auch vermuten könnte, dass sie z. T. noch eine Zeit nach der Bestattung auf dem Grab ihren platzt fanden. Das Besondere an solchen Lekythen, die zur Aufnahme von Opfergaben bestimmt waren. ist eine kleine Scheinkammer im Inneren der Lekythos (Abb. 4), die es den Angehörigen des Toten erlaubte, mit einer geringen Spende scheinbar das gesamte Gefäß zu füllen.17 Es wird jedoch auch vermutet, dass der Zweck dieser Scheinkammern nicht auf die Menge der Spende bezogen war, sondern auf den Schutz der Bemalung, die, wenn sich die Keramik voller Öl saugen würde, schnell verblassen würde. Mit Sicherheit kann man jedoch nichts sagen.

Aus diesem Grunde wenden wir uns nun den verschiedenen von Arten von Grabsteinen zu dieser Zeit zu. Am Ende des 6. Jh. v. Chr. wird die Produktion von reliefierten Grabstelen eingestellt und lebt erst wieder nach der Fertigstellung des Parthenon auf. Bis dahin waren kleine steinerne Markierungsplatten das übliche Mittel um ein Grab zu kennzeichnen. Der Name des Verstorbenen stand dabei am oberen Ende des Schaftes. Es gab aber auch mit wenigen Ornamenten, meist bunten Bändern, verzierte Platten, die jedoch nicht die Regel waren. Auch wurden manchmal Details von Anthemien in Farbe aufgetragen.18

Steinplatten, von einer Höhe zwischen einem und mehr als zwei Metern, wurden wohl über den gesamten Zeitraum der Klassik hergestellt. Sie erinnern mit ihrer gestuften Basis und gelegentlich einem Aufsatz, an die Stele der archaischen Zeit, wobei diese noch mit Reliefschmuck geschmückt war. Die Verzierung auf den klassischen Stelen war weniger prunkvoll. Sie bestand, wenn überhaupt, aus abschließenden Zierleisten oder Palmettenbekrönungen, sowie einfachen unfigürlichen aufgemalten Mustern wie z.B. Bändern. Im Laufe des dritten Viertels des 5. Jh. v. Chr. wird auch das Akanthusanthemion bei Grabstelen eingeführt.19

Hinzu kommen noch Steinplatten die mit einfachen Vasen im Relief verziert sind. Als Rundplastik ausgeprägte Vasen tauchen auf den Athener Friedhöfen wohl erst auf, als die Produktion von weißgrundigen Lekythen langsam zurückgeht, d.h. gegen Ende des 5. Jh. v. Chr. Verwendete Vasenformen sind die beiden Formen der Loutrophore (Hydria und Amphore), die auch als Gefäß für den Totenkult diente, sowie marmorne Lekythen, deren Vorgänger wohl die riesenhaften Tonlekythen (bis zu 1, 10 m), vom Ende des 5. Jh. v. Chr. waren.20

Der Hauptdekor, wie auch höchstwahrscheinlich die Bemalung, orientierte sich an den keramischen Vorbildern. So werden in den Reliefdarstellungen auf den marmornen Lekythen Trauerszenen, Opfervorbereitungen und das Ausschmücken des Grabes, die weißgrundigen Lekythen imitierend, dargestellt. Ein Reliefschmuck ist jedoch neu und kommt nicht auf den tönernen Exemplaren vor; die dexiosis, d. h. die Handreichung, welche besonders beliebt ist.21 Als Beispiel für eine solche Marmorlekythos soll ein Exemplar aus dem Athener Nationalmuseum dienen (Abb. 5), das eine Größe von 133 cm hat und in der Mitte des Gefäßkörpers einen kleinen Naiskos mit einer Höhe von 37 cm. Darin zu sehen sind zwei bärtige Männer. Der Linke der beiden Männer wendet sich nach links aus dem Bild heraus und stützt sich dabei auf seinen Stab, den er unter die linke Achsel geklemmt hat und hält diesen zusätzlich mit seiner rechten festhält. Das untere Ende des Stabes wurde höchstwahrscheinlich malerisch ergänzt. Die Frisur und die faltige Brust des Linken kennzeichnen ihn eindeutig als Greis und sein Gestus, d.h. die an den Bart geführte Hand, als Trauernden. Der rechte Mann wendet sich diesem im Dreiviertelprofil zu. Sein Bart ist gestutzt und seine Haare kurz, wodurch wir mit aller Wahrscheinlichkeit annehmen können, dass es sich hierbei um einen jungen Mann handelt. Durch die Falte auf seiner Stirn ist auch dieser als trauernd gekennzeichnet.22 Wer jedoch nun von den beiden betrauert wird oder vielleicht sogar ob einer der Dargestellten der Verstorbene ist aus dieser Darstellung nicht hervor und bleibt weiter im Unklaren.

3. Begräbniskontextuale Darstellungen

Kommen wir nun zum Hauptpunkt der Arbeit, den begräbniskontextualen Darstellungen. Hierbei sollen folgende Unterpunkte beleuchtet werden: zuerst möchte ich auf die Geleiter der Seele, Charon, Hypnos, Thanatos und Hermes, eingehen; darauf folgend soll die Prothesis nochmals näher vorgestellt werden, wobei auch darauf eingegangen werden soll, wie die Darstellungen auf weißgrundigen Lekythen, sich von denen vorhergehender Jahrhunderte unterscheiden; zum Schluss soll der Besuch am Grab zum Thema gemacht werden.

3.1 Die Geleiter der Seele

Der Geleiter der Seelen bzw. der Tod tritt in drei verschiedenen Formen auf. Zum einen als Hermes, in seiner Rolle als Psychopompos, der den Verstorbenen voranschreitet oder sie bei der Hand führt. Hinzu kommt der Fährmann Charon, der die Verstorbenen über den Acheron setzt. In Gewand und Erscheinung gleicht er dabei einem gewöhnlichen Fährmann. Die dritte Form ist die der Gebrüder Hypnos und Thanatos, welche gemeinsam den Toten aus der Welt der Lebenden entrücken.23

3.1.1 Charon

Charon ist der Fährmann, der die Toten über das Wasser in die Unterwelt geleitet. Er erscheint auf attisch weißgrundigen Lekythen rund 90 mal, jedoch tritt er in der griechischen Kunst bereits am Ende des 6. Jh. v. Chr., auf zwei schwarzfigurigen Vasen auf. In welcher Form tritt er aber in Erscheinung? Den literarischen Quellen zu Folge tritt Charon immer als alter Mann auf24, was jedoch nicht unbedingt mit den Darstellungen auf den Lekythen übereinstimmt, wo er eher als bärtiger Mann mittleren Alters zu sehen ist. Er trägt zumeist einen Chitoniskos und später eine Exomis, sowie eine eher bäuerlich anmutende Kappe, die, so Oakley, oft von Fischern getragen wurde.25 Auf einer Lekythos in Oxford (Abb. 6), welche um 460 v. Chr. vom Tymbos-Maler erschaffen wurde, sieht man Charon in genau dieser Darstellungsweise, d.h. bärtig mit einem Chitoniskos und einem Hut. Er steht in seinem Boot, das er mit dem Stab in der rechten Hand führt, wie es bereits Euripides beschreibt26. Seine linke Hand ist ausgestreckt in Richtung eines geflügelten, stabähnlichen eidolon27 , das, mit beiden Armen zu ihm gestreckt, zu Charon kommt, auf der Suche nach einer Möglichkeit um über das Gewässer der Unterwelt überzusetzen.

Jedoch dauerte es noch weitere 20 Jahre bis der erste Maler, der Sabouroff Maler, großes Interesse an ihm zeigte. Es war auch er, der zuerst eine Komposition aus drei Personen verwendete, die ab diesem Zeitpunkt, sozusagen zum Standard wurde. Diese Komposition bestand aus Charon in seinem Boot, Hermes als Psychopompos, der den Toten geleitet und als dritte Person noch der Verstorbene selbst, der als eine Art Schatten wiedergegeben ist. So z.B. auf einer Lekythos des Sabouroff-Malers in Berlin aus der Zeit um 440 v. Chr. Charon kommt von der linken Seite aus dem Dickicht angefahren (Abb. 7). Sein Boot ist nur zur Hälfte dargestellt, vermutlich um zu zeigen, dass er noch nicht vollständig erschienen ist. Er ist bärtig, als Mann mittleren Alters mit einer Fischermütze und einer Exomis zu sehen. Mit beiden Händen hält er einen Stab mit welchem er das Boot führt. Rechts neben ihm sehen wir Hermes, der den Verstorbenen ermutigt mit in das Boot zu steigen. Dieser ist als Jüngling dargestellt, der einen Mantel trägt und so scheint als ob er sich mit seinem Schicksal bereits abgefunden hätte und bereit ist in die Unterwelt überzusetzen.28

In der nächsten Generation, d.h. bereits in der Spätphase weißgrundiger Lekythen, sehen wir eine leichte Änderung in der Darstellung von Szenen mit Charon. Der Maler von München 2335 war der erste der Charon in dieser Art und Weiße dargestellt hat, d.h. das Grabmonument, inklusive Besucher, ist kombiniert mit Charon und seinem Boot.29 So zu sehen auf einer Lekythos des Quadrat-Malers aus der Zeit um 425 v. Chr., die sich momentan in New York befindet (Abb. 8). Zu sehen ist Charon, der, in seinem Boot befindlich, sich scheinbar ungeduldig nach vorne beugt, um den Jungen, der vor dem Grabmonument steht, abzuholen. Hinter dem Jungen sehen wir eine weitere Person, die eventuell seine Mutter sein könnte. Sie hält in der linken Hand einen Korb, in dem sich wohl Objekte befinden um das Grab zu schmücken, so wie z.B. ein Band, das sie in der rechten Hand hält, um es an dem Grabmal anzubringen. Die Botschaft die dabei vermittelt werden soll, ist die, so Oakley, dass Charon auch nicht vor jung Verstorbenen halt macht, da jeder mit ihm in die Unterwelt kommen muss.30

Anzahl der eidola in einer Szene kann variieren, d.h. sie kann auch größer sein, als die Anzahl der Verstorbenen, die dargestellt sind. Somit können wir sie wohl weniger als Verkörperungen des Toten sehen, sondern vielmehr als Zeichen für die direkte Verbindung zum Reich der Toten, wie z.B. auf einer Lekytos des Sabouroff-Malers, auf welcher zu sehen ist, dass Charon von einem Schwarm von eidola begleitet wird, also als Repräsentation des Sphäre des Totes zu sehen sind. - Vgl. Oakley 2004, 212/3.

3.1.2 Hermes Chthonios

Die früheste Darstellung von Hermes, auf weißgrundigen Lekythen, finden wir auf einer Lekythos des Tymbos-Malers aus der Zeit um 460 v. Chr., welche sich momentan in Jena befindet (Abb. 9). Wir sehen ihn als bärtigen Mann mittleren Alters, mit Pilos, Chlamys und Sandalen. In der Hand des ausgestreckten rechten Armes hält einen Eisenstab, einen sogenannten r á bdos. In der linken Hand hält er das Kerykeion, von dem nur der obere Teil sichtbar ist. Er steht links von einem Pithos, über welchem wir insgesamt vier Eidola sehen, von denen zwei fliegen, eines gerade aus dem Pithos steigt, und ein viertes kopfüber nach unten fliegt. Welche Rolle spielt aber der Pithos hier? Zum einen könnte man vermuten, dass es zu einer Pithosbestattung gehört, was aber auszuschließen ist, da es sich weder unter der Erde befindet, noch Bestattungen bekannt sind, wo vier Personen in einem Pithos beigesetzt wurden. Oakley schlägt vor, dass es den Eingang zur Unterwelt markiert, wo die Seelen hinein und hinaus schweben und Hermes somit in seiner Rolle als Psychopompos die Aufgabe erfüllt, dass die Seelen wieder den Weg hinein finden, jedoch kann dies nicht mit voller Sicherheit angenommen werden.31

Später tritt Hermes meist zusammen mit Charon auf (Abb. 7) oder alternativ mit Hypnos und Thanatos. Wenn Hermes mit Charon dargestellt ist, dann meist in der Art und Weiße, dass er den Toten mit ausgestreckter Hand zu Charon hinführt, damit dieser ihn in die Unterwelt geleiten kann. Somit dient Charon eigentlich nur zur Verdeutlichung der Psychopompos-Rolle des Hermes. Diese Darstellungskombination dauert jedoch nur bis 430/20 v. Chr. Ab diesem Zeitpunkt wird Hermes nichtmehr zusammen mit Charon gezeigt.32

Jedoch kann Hermes auch in späterer Zeit allein auftreten, auch wenn wir dafür bis jetzt lediglich vier Belege haben. Ein Beispiel wäre eine polychrome Lekythos des Phiale-Malers (Abb. 10), aus der Zeit um 435-430 v. Chr., die sich zurzeit in München befindet. Wir sehen Hermes gemütlich auf einem Stein sitzend dargestellt. Er trägt einen Bart, einen Pilos und eine Chlamys. In der linken Hand hält er sein Kerykeion und mit dem Zeigefinger der rechten Hand zeigt er auf eine Frau, vermutlich um ihr damit deutlich zu machen, dass es nun an der Zeit ist zu gehen. Diese bewegt sich, wie wir an ihrer Schrittstellung erkennen können, leicht vorwärts ihren st é phanos richtend. Vielleicht zeigt dieser Haarschmuck an, dass es sich hierbei um eine unvermählte junge Frau handelte. Hinter ihm können wir ein mit Bändern geschmücktes Grabmal erblicken. Oakley meint, dass diese Szene eine der am meisten berührenden Szenen aller weißgrundigen Lekythen sei. Die Botschaft die hier vermittelt werden soll ist die, dass es wenn es an der Zeit ist, jeder gehen muss, egal welchen Alters derjenige ist.33

3.1.3 Hypnos und Thanatos

Als letzte Geleiter der Seele, sollen nun noch die Brüder Hypnos und Thanatos vorgestellt werden. Diese tauchen in der griechischen Kunst erstmals auf attisch rotfigurigen Vasen, der Zeit zwischen 520 und 510 v. Chr. auf. So z.B. auf einem Kelchkrater in New York (Abb. 11), wo sie dargestellt sind, während sie den toten Körper des Sarpedon davontragen, von welchem wir bereits in der Ilias34 gehört haben. Sie werden auf insgesamt 16 weißgrundigen Lekythen aus der Zeit zwischen 470/60 und 420/10 v. Chr. dargestellt, d.h. auf lediglich halb so vielen wie Hermes Chthonios.35

Bereits auf einer frühen Lekythos der Jahre 470/60 v. Chr. (Abb. 12), die dem Maler von London 1905 zugeschrieben wird, sehen wir Hypnos und Thanatos in der späteren standardisierten Darstellungsweise, d.h. die beiden geflügelten Gottheiten stehen sich gegenüber und tragen zwischen sich einen Leichnam, hinter dem ein Grabmonument zu sehen ist. Sie sind nicht länger, wie auf dem rotfigurigen Kelchkrater, als Krieger dargestellt, sondern tragen nun einen Chitoniskos und geflügelte Sandalen. Im Normalfall ist Thanatos bärtig auf der linken Seite dargestellt, wie er den unteren Teil der Leiche hält. Im Gegensatz dazu steht der jugendliche Hypnos auf der rechten Seite und trägt den oberen Teil des Verstorbenen36. Auch zu sehen sind hier Buchstaben auf der Basis der Stele und im oberen Bereich der Szenerie. Von diesen kann, lediglich das senkrecht stehende Wort als kalos entschlüsselt werden.37

Noch deutlicher lässt sich der Altersunterschied der beiden Brüder auf der Namensvase des Thanatos-Maler in London nachvollziehen (Abb. 13), die um 440 v. Chr. von diesem geschaffen wurde. Abermals tragen sie einen Verstorbenen vor einer Grabstele. Dieser ist bekleidet mit einem Brustharnisch, wodurch er wohl als junger Krieger identifiziert werden kann. Diese Interpretation wird außerdem gestützt durch die Darstellung eines korinthischen Helmes im oberen Bildfeld der Grabstele. Thanatos ist wieder auf der rechten Seite zu sehen, wie er den unteren Teil des Verstorbenen trägt.

[...]


1 Bei der weiteren Betrachtung, orientiere ich mich an der Einteilung von Oakley in drei Phasen: frühe (470 - 450 v. Chr.), mittlere (450 - 425 v. Chr.) und späte (425 - 400 v. Chr.) Phase - vgl. Oakley 2004, 13.

2 Vgl. Oakley 2004, 9 - 10; Boardman 1974, 114; Graen 2011, 183.

3 Vgl. Oakley 2004, 1 - 2; Nakayama 1982, 11 - 13.

4 Vgl. Oakley 2004, 4.

5 Vgl. Aristoph. Eccl. 996, 1030 - 33.

6 Vgl. Plat. Hipp.min. 368 c; Graen 2011, 183/4.

7 Vgl. Hom. Od. 6, 79. (Abb. 1c). Diese Form wurde

8 Vgl. Oakley 2004, 5; Boardman 1974, 114; Nakayama 1982, 23/4; Boardman 1989, 130.

9 Vgl. Oakley 2004, 6 - 7.

10 Vgl. Oakley 2004, 7 - 8.

11 Vgl. Haspels 1936, 87/8; Boardman 1974, 147.

12 Vgl. Oakley 2004, 13-17 - Weitere wichtige Maler weißgrundiger Lekythen [siehe dazu: Oakley 2004, 13 - 18; Nakayama 1982, 25 - 29.] sind der Timokrates Maler (470 - 460 v. Chr., v. a. häusliche Szenen), der Maler von Athen 1826 (470 - 455 v. Chr., v. a. häusliche Szenen), der Inschriften-Maler (460 - 450 v. Chr., erstmals Grabszenen), der Bosanquett-Maler (450 - 440 v. Chr., stark beeinflusst von Achilleus-Maler und Sabouroff-Maler), der Phiale-Maler (450 - 425 v. Chr., Schüler des Achilleus-Malers), der Maler von München 2335 (440 - 420/10 v. Chr., v. a. Grabszenen), der Vogel-Maler (435 - 415 v. Chr., v. a. Grabszenen), der Frauen-Maler (430 - 420/15 v. Chr., v. a. Grabszenen mit vielen Emotionen), der Schilf- Maler, die um ihn entstandene Gruppe R und der Triglyphenmaler (4. Viertel 5. Jh. v. Chr.). Eine Sonderstellung nimmt die Gruppe der ‚Huge Lekythoi‘ ein [vgl. Oakley 2004, 18; Mannack 2002, 150; Himmelmann 1999, 137; Graen 2011, 185.], welche bis zu einem Meter messend wohl als Grabbekrönung gedacht waren. Sie kamen am Ende des 5. Jh. v. Chr. auf und sind wohl die Vorläufer der Marmorlekythen als Grabaufsatz.

13 Vgl. Oakley 2004, 11 - 13.

14 Vgl. Kurtz - Boardman 1985, 117 - 120.

15 Vgl. Kurtz - Boardman 1985, 123.

16 Vgl. Kurtz - Boardman 1985, 124 - 126.

17 Vgl. Kurtz - Boardman 1985, 128; Oakley 2004, 8.

18 Vgl. Kurtz - Boardman 1985, 143 - 144.

19 Vgl. Kurtz - Boardman 1985, 144 - 147.

20 Vgl. Kurtz - Boardman 1985, 148 - 149.

21 Vgl. Graen 2011, 185; Kurtz - Boardman 1985, 150.

22 Vgl. Himmelmann 1999, 137.

23 Vgl. Mannack 2002, 149.

24 Vgl. Paus. 10, 28, 1 - 2; Eur. Alc. 440; Aristoph. Ran. 139.

25 Vgl. Oakley 2004, 113.

26 Vgl. Eur. Alc. 254.

27 Eidola repräsentieren die psyche des Toten, also dessen Seele. Jedoch stellen nicht nur diese kleinen Wesen eidola dar, sondern, wie wir später sehen werden, auch normale Menschen, die den Toten repräsentieren, jedoch ist ihre normale Erscheinung als Stockähnliche, kleine und geflügelte Wesen. Im Normalfall gestikulieren sie als Trauernde, mit einem ausgestrecktem Arm und dem anderen zum Kopf geführt. Die Anzahl der eidola in einer Szene kann variieren, d.h. sie kann auch größer sein, als die Anzahl der Verstorbenen, die dargestellt sind. Somit können wir sie wohl weniger als Verkörperungen des Toten sehen, sondern vielmehr als Zeichen für die direkte Verbindung zum Reich der Toten, wie z.B. auf einer Lekytos des Sabouroff-Malers, auf welcher zu sehen ist, dass Charon von einem Schwarm von eidola begleitet wird, also als Repräsentation des Sphäre des Totes zu sehen sind. – Vgl. Oakley 2004, 212/3.

28 Vgl. Oakley 2004, 116.

29 Vgl. Oakley 2004, 117/8.

30 Vgl. Oakley 2004, 118.

31 Vgl. Oakley 2004, 137.

32 Vgl. Oakley 2004, 140/1.

33 Vgl. Oakley 2004, 140.

34 Vgl. Hom. Il. 16, 665 - 673.

35 Vgl. Oakley 2004, 125; Hermes wird auf insgesamt 31 weißgrundigen Lekythen dargestellt (vgl. Liste Oakley 2004, 140).

36 Erstmals wird der Altersunterschied zwischen Hypnos und Thanatos literarisch deutlich gemacht durch Eukleides aus Megara, von welchem Stobaios in seinem Werk Florilegium 6.65 berichtet. Leider hat sich von seinen Dialogen keiner im Original erhalten. (Vgl. Oakley 2004, 126).

37 Vgl. Oakley 2004, 126.

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten

Details

Titel
Keramik des Todes. Begräbniskontextuale Darstellungen auf attisch-weißgrundigen Lekythen der klassischen Zeit
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
1,0
Autor
Jahr
2012
Seiten
48
Katalognummer
V451404
ISBN (eBook)
9783668845190
ISBN (Buch)
9783668845206
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klassik, Begräbnis, Grab, Unterwelt, Tartaros, Hermes, Götter, Kult, Religion, Hades, Antike, Altertum, Attika, attisch, Athen, Kerameikos, Lekythos, Keramik, weißgrundig, Tod, Archäologie, Geschichte, Griechenland, Maler, Künstler, Seele, Charon, Hypnos, Prothesis, Opfer, Opfergaben
Arbeit zitieren
Martin Richter (Autor), 2012, Keramik des Todes. Begräbniskontextuale Darstellungen auf attisch-weißgrundigen Lekythen der klassischen Zeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/451404

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