Das Unternehmen im Kontext veränderter Rahmenbedingungen
Im Zuge von Globalisierung, steigendem Kosten- bzw. Wettbewerbsdruck, von größeren Innovationsgeschwindigkeiten und verkürzten Produktlebenszyklen, vor allem aber aufgrund der Homogenität der Güter und immer kritischeren und anspruchsvolleren Kunden sind insbesondere die auslandsorientierten deutschen Unternehmen zu neuen Strategien und Konzepten gezwungen, um ihre Wettbewerbsposition auf Dauer sichern zu können. Aufgrund dieser geänderten Rahmenbedingungen ist somit eine positive Differenzierung des eigenen Unternehmens bzw. des eigenen Produktes auf internationalen Märkten erforderlich.
Zielsetzung der Arbeit
Ziel dieses Referates ist es, einen Überblick über die Unterschiede nationaler- und internationaler Unternehmenspäsentation zu geben.
Hierbei sollen zunächst Grundlagen der nationalen Unternehmenspräsentation genannt und kurz dargestellt werden. Darauf aufbauend sollen die internationale Unternehmenspräsentation, ihre Notwendigkeit sowie deren Instrumente und Strategien kurz beleuchtet werden., wobei der Schwerpunkt dieses Kapitels auf die für die Unternehmenspräsentation relevanten kommunikationspolitischen Instrumente gelegt wird.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Das Unternehmen im Kontext veränderter Rahmenbedingungen
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Abgrenzung des Themas
2 Die nationale Unternehmenspräsentation
2.1 Der Kommunikations-Mix
2.2 Öffentlichkeitsarbeit / Public Relations
2.2.1 Allgemeines
2.2.2 Erscheinungsformen
2.2.3 Funktionen
2.2.4 Maßnahmen der Public Relations
3 Die internationale Unternehmenspräsentation
3.1 Abgrenzung
3.2 Internationale Kommunikationsstrategien
3.2.1 Standardisierung der internationalen Kommunikationsstrategie
3.2.1.1 Vorteile
3.2.1.2 Nachteile
3.2.2 Differenzierung der internationalen Kommunikationsstrategie
3.2.3 Internationale Dachkampagnenstrategie
4 Instrumente und Besonderheiten der internationalen Unternehmenspräsentation
4.1 Werbung
4.1.1 Auswahl der Werbeagentur
4.1.2 Internationale Mediaselektion
4.2 Messen und Ausstellungen
4.3 Öffentlichkeitsarbeit
5 Fazit
6 Exkurs: Unternehmenspräsentation im Internet
6.1 Werbung
6.1.1 Besonderheiten der Online-Werbung
6.1.2 Werbemittel
6.2 Verkaufsförderung
6.3 Public Relations
6.4 Sponsoring
6.5 Eventmarketing
6.6 Virtuelle Messen und Ausstellungen
Zielsetzung und Themenfelder
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Strategien für international operierende Unternehmen bei der Gestaltung ihrer Unternehmenspräsentation vor dem Hintergrund zunehmender Globalisierung und wettbewerbsorientierter Märkte. Das primäre Ziel ist es, einen Überblick über die Unterschiede zwischen nationalen und internationalen Kommunikationsansätzen zu geben und die Relevanz einer differenzierten oder standardisierten Strategie zu bewerten.
- Grundlagen des Kommunikations-Mix und der nationalen Öffentlichkeitsarbeit.
- Analyse internationaler Kommunikationsstrategien (Standardisierung vs. Differenzierung).
- Einflussfaktoren wie Kultur, Recht und Medien auf internationale Werbemaßnahmen.
- Methoden zur Auswahl von Werbeagenturen in internationalen Märkten.
- Rolle des Internets als kostengünstiges und interaktives Instrument der Unternehmensdarstellung.
Auszug aus dem Buch
3.2.1 Standardisierung der internationalen Kommunikationsstrategie
Ziel der standardisierten internationalen Kommunikationsstrategie ist es, ohne besondere Berücksichtigung nationaler Bedürfnisse oder Wünsche eine weltweit einheitliche Strategie zu realisieren.
Diese Strategie basiert auf der Annahme, daß die Märkte weltweit immer ähnlicher werden. So geht man z.B. davon aus, daß Kostenvorteile bei einer zunehmenden Globalisierung wichtiger seien als Vorteile einer Differenzierung und daß die verbesserten Informations- und Kommunikationstechnologien zu einer Konvergenz auf den wichtigsten Weltmärkten sowie zu einer zunehmenden Sozialisation der Abnehmer führen.
Des Weiteren rechnet man damit, daß die Verbraucherstrukturen ( weltweit ) insbesondere der hochentwickelten Länder immer ähnlicher werden.
Im Zentrum der standardisierten internationalen Kommunikationsstrategie stehen die beobachtbaren Ähnlichkeiten in den Ländern, weshalb auch die verschiedenen Märkte in den jeweiligen Ländern als Gesamtmarkt angesehen werden ( Bsp. Coca Cola, Pepsi Cola ).
Die Einsatzmöglichkeiten einer standardisierten kommunikationspolitischen Maßnahme hängt allerdings stark von zahlreichen kulturellen, psychologischen und verbrausbedingten Faktoren ab, die unter Punkt 3.1 bereits angedeutet wurden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt den globalen Wettbewerbsdruck als Auslöser für die Notwendigkeit einer bewussten internationalen Unternehmensdifferenzierung und definiert den inhaltlichen Rahmen der Arbeit.
2 Die nationale Unternehmenspräsentation: Das Kapitel erläutert die Grundlagen des Kommunikations-Mix und fokussiert dabei insbesondere auf die Funktionen und Erscheinungsformen der Public Relations innerhalb eines nationalen Kontextes.
3 Die internationale Unternehmenspräsentation: Hier werden Kommunikationsbarrieren analysiert und verschiedene Strategien wie Standardisierung, Differenzierung und die Dachkampagnenstrategie kritisch gegenübergestellt.
4 Instrumente und Besonderheiten der internationalen Unternehmenspräsentation: Dieses Kapitel vertieft die Anwendung von Werbung, Messen und Public Relations im internationalen Umfeld unter Berücksichtigung kultureller und rechtlicher Besonderheiten.
5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die internationale Präsentation stets eine Einzelfallentscheidung erfordert, wobei die Devise "So viel Standardisierung wie möglich, so viel Differenzierung wie nötig" als Leitlinie dient.
6 Exkurs: Unternehmenspräsentation im Internet: Der Exkurs untersucht, wie das Internet als effizientes Medium die verschiedenen Kommunikationsinstrumente verändert und neue Möglichkeiten der globalen Imagebildung bietet.
Schlüsselwörter
Unternehmenspräsentation, Globalisierung, Kommunikationspolitik, Public Relations, Internationales Management, Standardisierung, Differenzierung, Kommunikationsstrategie, Werbeagentur, Online-Werbung, Internet-Marketing, Dachkampagnenstrategie, Imagebildung, Kulturfaktoren, Wettbewerbsvorteile.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen für deutsche Unternehmen, sich auf internationalen Märkten professionell und wettbewerbsfähig zu präsentieren.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themenfelder umfassen den Kommunikations-Mix, den Vergleich von Standardisierungs- und Differenzierungsstrategien sowie die Bedeutung spezifischer Instrumente wie Werbung, Messen und Internetauftritte.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, einen Überblick über die Unterschiede zwischen nationaler und internationaler Unternehmenspräsentation zu geben und aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Kommunikationsstrategien an globale Rahmenbedingungen anpassen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und einer deskriptiven Darstellung von Kommunikationsstrategien sowie deren praktischen Anwendungsmöglichkeiten.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung nationaler Grundlagen, die Analyse internationaler Strategien und eine detaillierte Erörterung der spezifischen Instrumente wie Werbung (Agenturauswahl) und Öffentlichkeitsarbeit im Ausland.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie internationale Unternehmenspräsentation, Globalisierung, Kommunikations-Mix, PR und Online-Marketing charakterisiert.
Warum ist eine "Dachkampagnenstrategie" eine interessante Alternative?
Sie kombiniert die Vorteile weltweiter Einheitlichkeit durch ein zentrales Thema mit der notwendigen Flexibilität, um länderspezifische Gegebenheiten zu berücksichtigen und so lokalen Widerstand zu verringern.
Welche Rolle spielt das Internet bei der internationalen Präsentation?
Das Internet bietet Unternehmen die Möglichkeit, verhältnismäßig kostengünstig ein weltweit einheitliches Image aufzubauen, während es gleichzeitig durch Interaktivität als "individualisierbare Massenkommunikation" fungiert.
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- Tobias Welzel (Author), 2002, Internationale Unterschiede der Unternehmenspräsentation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4517