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Welche Rolle spielen die Medien bei der Entwicklung von Magersucht und Bulimie?

Titel: Welche Rolle spielen die Medien bei der Entwicklung von Magersucht und Bulimie?

Facharbeit (Schule) , 2018 , 19 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Medienpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In meiner Facharbeit beschäftige ich mich mit den psychogenen Essstörungen Anorexia nervosa (Magersucht) und Bulimie nervosa (Bulimie), sowie mit dem Einfluss der Medien auf diese. Dabei gehe ich zu nächst auf psychogene Erkrankungen und insbesondere auf Magersucht und Bulimie ein. Dafür werde ich das Krankheitsbild beider Krankheiten aufgreifen.

Mein Wissen werde ich aus (Fach-) Büchern zum Thema oder gegebenenfalls aus Artikeln aus dem Internet oder Dokumentationen beziehen. Nachdem ich die Krankheiten beschrieben habe, stelle ich einen Bezug zu den Medien her. Dabei beschränke ich mich allerdings auf Zeitschriften, Fernsehen und dem Internet, bzw. auf die soziale Plattform Instagram, da es ansonsten zu umfangreich wäre. Dazu erkläre ich zu Beginn wofür diese Medien genutzt werden und wofür sie ggf. gedacht sind. Anschließend schaue ich mir an, inwieweit die Medien Magersucht und/ oder Bulimie begünstigen könnten und warum.

Ich werde außerdem auf bestehende Forschungen und Studien zu diesem Thema zurückgreifen.

Für dieses Thema habe ich mich entschieden, da Magersucht und Bulimie ein allgegenwärtiges Thema der Gesellschaft, besonders der Jugend sind. Es wird immer wieder aufgegriffen und beide Krankheiten sind heutzutage weit verbreitet. Des Weiteren habe ich eine Freundin, welche vor ein paar Jahren an Magersucht und Bulimie litt, wodurch ich mit dem Thema konfrontiert wurde. Da ich durch sie den Verlauf von Abnehmen über Magersucht und Bulimie, bis hin zum stationären Aufenthalt in einer Klinik unmittelbar mitbekommen habe, habe ich schon einige Erfahrungen mit der Thematik machen können. Ich habe mich dadurch schon vor einiger Zeit mit den beiden Krankheiten, welche oft auch zusammenhängen können, beschäftigt.

Das Thema finde ich spannend und vor allem auch den Zusammenhang mit den Medien. Ich höre oder lese öfters, dass man einen Zusammenhang zwischen dem vermehrten Medienkonsum und der steigenden Zahl der Erkrankten sieht oder vermutet. Diese Vermutung finde ich sehr interessant und stelle es mir spannend vor, sich mit diesem Thema näher zu beschäftigen.

Außerdem möchte ich Schlüsse ziehen können, ob die Medien und die steigende Anzahl der Magersucht und Bulimie Kranken in Verbindung stehen. Am Ende werde ich deswegen ein Fazit formulieren, in dem ich meine Ergebnisse und Erkenntnisse zusammenfasse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Psychogene Erkrankungen

2.1 Magersucht – Anorexie

2.2 Bulimia nervosa

2.3 Ursachen

2.4 Die (häufigsten) Symptome & Folgen

3. Die Medien

3.1 Das Fernsehen

3.2 Zeitschriften und Modemagazine

3.3 Social Media – Instagram

4. Fazit

5. Anhang

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Facharbeit untersucht den Einfluss moderner Medien, insbesondere Fernsehen, Zeitschriften und Social Media wie Instagram, auf die Entstehung und den Verlauf psychogener Essstörungen wie Magersucht und Bulimie.

  • Grundlagen und Symptomatik psychogener Essstörungen.
  • Die Rolle der Medien als Verstärker von Schönheitsidealen.
  • Analyse von Medienformaten (z.B. Castingshows) und deren Wirkung auf das Selbstbild.
  • Gefahren durch digitale Plattformen, „Pro-Ana“-Communitys und retuschierte Bilder.
  • Diskussion über Präventionsmöglichkeiten und den Forschungsbedarf.

Auszug aus dem Buch

3.3 Social Media – Instagram

Heutzutage gibt es im Internet viele, sogenannte „soziale Medien“ oder auch „social Media“ wie Facebook und Twitter. Dazu gehört auch die Plattform Instagram, welche als App und Website zu erreichen ist. Bei Instagram können die Nutzer Fotos und Videos mit Freunden, Bekannten oder allen anderen Usern teilen. Das Profil kann öffentlich, also so dass alle User es sehen können, oder privat sein, sodass nur „bestätigte“ Leute die Bilder sehen könne, präsentiert werden. Dazu kommen weitere Funktionen und das Einsetzen von „Hashtags“6. Man findet durch diese eine große Menge an Beiträgen zu einem bestimmten Thema, was auch eine Problematik darstellen kann, denn es gibt viele Beiträge zu Essstörungen. Unter Hashtags wie #thinspiration, #Anorxia, #skipdinnerwakeupthinner oder #anamia finden alle User so auch häufig Beiträge zu Magersucht und Bulimie. Dabei liest man oft „ana“ oder „mia“, was für Anorexie/ Magersucht beziehungsweise Bulimie steht. Die Krankheiten werden dabei teils als “Freundin“ gesehen, die einem hilft abzunehmen und schön zu sein. Oft werden die Krankheiten dabei verherrlicht, die Darstellung von abgemagerten Körpern wird als schön und erstrebenswert gesehen.

Zu beobachten sind auch regelrechte Communitys also Gemeinschaften von Personen mit Essstörungen, die meistens anonym bleiben und extra dafür einen Account erstellt haben. Sie posten Bilder von ihrem Körper, sogenannte „Bodychecks“, ihre Abnehmerfolge oder Mahlzeiten. Oft werden auch die Tagesbilanzen, also wie viele Kalorien aufgenommen und wie viele wieder abtrainiert wurden, veröffentlicht. Die Gemeinschaft wird zum Teil auch aufgefordert einen zu „motivieren“ (siehe Anhang 1) oder es tauchen Beiträge auf wie „1 Like = 1 Stunde Fasten“ (siehe Anhang 1) mit dem Kommentar „muss abnehmen“ oder „bin zu dick“. Auch Selbstverletzungen, die oft mit Essstörungen auftreten, werden dargestellt. Durch die Gemeinschaften haben Anorexie oder Bulimie Erkrankte das Gefühl von Zugehörigkeit, was ihnen oft fehlt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Thematik der psychogenen Essstörungen und Erläuterung der Motivation sowie des methodischen Vorgehens der Arbeit.

2. Psychogene Erkrankungen: Definition und Abgrenzung von Anorexie und Bulimie sowie Darlegung allgemeiner Ursachen und körperlicher Folgeerscheinungen.

2.1 Magersucht – Anorexie: Spezifische Betrachtung des Krankheitsbildes Magersucht, der Auslöser und der psychologischen Hintergründe der Betroffenen.

2.2 Bulimia nervosa: Erläuterung des Krankheitsverlaufes bei Bulimie, insbesondere der Essattacken und der Strategien der Betroffenen zur Gewichtskontrolle.

2.3 Ursachen: Analyse familiärer, sozialer und gesellschaftlicher Faktoren, die zur Entstehung von Essstörungen beitragen können.

2.4 Die (häufigsten) Symptome & Folgen: Zusammenstellung typischer psychischer und physischer Anzeichen sowie langfristiger gesundheitlicher Komplikationen.

3. Die Medien: Allgemeine Einführung in die Wirkung von Massenmedien und die Ambivalenz des digitalen Medienkonsums.

3.1 Das Fernsehen: Untersuchung der medialen Darstellung von Schönheitsidealen am Beispiel von Formaten wie "Germanys Next Topmodel".

3.2 Zeitschriften und Modemagazine: Analyse, wie Modemagazine und Diättipps in Printmedien das Selbstbild von Jugendlichen negativ beeinflussen.

3.3 Social Media – Instagram: Darstellung der Risiken durch soziale Netzwerke, insbesondere durch Communitys, die Krankheiten verherrlichen oder fördern.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Einflusses der Medien auf die Entwicklung von Essstörungen und Plädoyer für intensivere Prävention.

5. Anhang: Visualisierung von Instagram-Beispielen, die den gefährdenden Charakter bestimmter Hashtags und Motivations-Posts illustrieren.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Fachliteratur, Internetquellen und Dokumentationen.

Schlüsselwörter

Magersucht, Bulimie, Essstörungen, Medien, Schönheitsideal, Social Media, Instagram, Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Körperwahrnehmung, Diäten, Prävention, Selbstbild, Jugendliche, Psychische Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, inwieweit moderne Medien die Entstehung und den Verlauf psychogener Essstörungen wie Anorexie und Bulimie beeinflussen können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die medizinischen Grundlagen der genannten Essstörungen, die Ursachenforschung sowie die spezifische Analyse von Fernsehen, Zeitschriften und sozialen Netzwerken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen vermehrtem Medienkonsum, der Verbreitung unrealistischer Schönheitsideale und dem Anstieg von Essstörungen bei Jugendlichen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse von Fachbüchern, Internetartikeln und Studien sowie auf die Auswertung medialer Inhalte als Fallbeispiele.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Krankheitsbilder, eine Ursachenanalyse (unter anderem im familiären Umfeld) und die detaillierte Untersuchung verschiedener Medienkanäle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Magersucht, Bulimie, Schönheitsideal, Social Media, Instagram und Essstörungen.

Inwiefern spielt Instagram eine spezielle Rolle für die Betroffenen?

Instagram bietet durch anonyme Communitys und Hashtags die Möglichkeit, Essstörungen zu verherrlichen und sich gegenseitig im problematischen Essverhalten zu bestärken oder zu motivieren.

Warum wird das Thema „Germanys Next Topmodel“ im Text kritisch hinterfragt?

Das Format wird als Beispiel für eine Plattform gesehen, die ein sehr einseitiges, dünnes Schönheitsideal propagiert und somit bei sensiblen Jugendlichen Selbstzweifel und einen hohen Anpassungsdruck erzeugen kann.

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Details

Titel
Welche Rolle spielen die Medien bei der Entwicklung von Magersucht und Bulimie?
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
19
Katalognummer
V451786
ISBN (eBook)
9783346065735
ISBN (Buch)
9783346065742
Sprache
Deutsch
Schlagworte
welche rolle medien entwicklung magersucht bulimie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Welche Rolle spielen die Medien bei der Entwicklung von Magersucht und Bulimie?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/451786
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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