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Protokoll zu Leistungsmotivation. Erwartung-mal-Wert Theorien. Einführung in die Motivationstheorie

Titel: Protokoll zu Leistungsmotivation. Erwartung-mal-Wert Theorien. Einführung in die Motivationstheorie

Referat (Handout) , 2010 , 3 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Yevgeniya Marmer (Autor:in)

Psychologie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieses Protokoll (in Stichpunkten) umfasst das Thema "Leistungsmotivation: Erwartung-mal-Wert Theorien. Einführung in die Motivationstheorie"

Inwiefern basiert Atkinsons Theorie auf den Theorien Lewins?
Atkinsons Theorie der Leistungsmotivation baut in zweifacher Hinsicht auf den Überlegungen Lewins auf. Lewins Theorie der resultierenden Valenz zufolge bestimmen entgegengesetzte Erwartungen und Valenzen von möglichen Erfolgen und Misserfolgen das Verhalten in Leistungssituationen. Außerdem bestimmen sowohl Personenmerkmale als auch Umweltvariablen das Leistungsverhalten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Inwiefern basiert Atkinsons Theorie auf den Theorien Lewins?

2. Was meint der Erwartung-mal-Wert Ansatz?

3. Welches sind die zielsituativen Variablen, die das Leistungsverhalten determinieren bzw. Welche Größen bestimmen die Tendenz Erfolg aufzusuchen?

4. Wie funktioniert der thematische Apperzeptionstest (TAT)? Und wozu wird er eingesetzt?

5. Warum wurde die Leistungsmotivation so eingehend untersucht?

6. Was sind die extrinsischen Kräfte?

7. Welche Aufgaben bevorzugen erfolgsmotivierte Menschen lieber?

8. Wie hängen laut McClelland Leistungsstreben und Protestantismus zusammen?

9. Wo sollten die Programme angesetzt werden? Und was kann man machen, damit die Person leistungsmotiviert handelt?

10. Kann man eine misserfolgorientierte Person durch wiederholbare gezielte extrinsische Anreize zu einer erfolgsorientierten Person umerziehen?

11. Gibt es Situationen in denen erfolgsorientierte Menschen in leistungsbezogenen Situationen Erfolg vermeiden wollen?

12. Ist Atkinsons Annahme der überdauernden Motivdisposition wichtiger als Lewins Annahme der situationsbedingten Motivation?

13. Welche Faktoren können den Stolz oder die Folgen eines Erfolgs maximieren bzw. minimieren? Und welche Faktoren gibt es?

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den psychologischen Theorien zur Leistungsmotivation auseinander, wobei der Fokus insbesondere auf der Überprüfung der Erwartung-mal-Wert-Ansätze nach Atkinson und deren Bezug zu Lewin liegt.

  • Vergleich und Einordnung der Leistungsmotivationstheorien von Lewin und Atkinson.
  • Analyse der zielsituativen Variablen und der psychologischen Messverfahren wie dem TAT.
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen extrinsischer Motivation und Leistungsstreben.
  • Evaluierung soziokultureller Einflussfaktoren auf das individuelle Leistungsverhalten.
  • Diskussion über die Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung von Motivdispositionen.

Auszug aus dem Buch

3. Welches sind die zielsituativen Variablen, die das Leistungsverhalten determinieren bzw. Welche Größen bestimmen die Tendenz Erfolg aufzusuchen?

1. das Leistungsmotiv (Erfolgsmotiv) ist eine konstante und stabile Personenvariable. Es ist das Bedürfnis nach Leistung und Herausforderung. Es bestimmt wie wichtig es einem ist Erfolg anzustreben und Stolz nach dem erlangten Erfolg zu erleben.

2. die subjektive Erfolgserwartung (Wahrscheinlichkeit von Erfolg) ist eine Situationsvariable und

3. der Anreiz des Erfolgs ist in der Situation oder der Umgebung veränderlich. Es bestimmt Größe des Stolzes nach der erfolgreichen Bearbeitung der Aufgabe und sagt aus wie attraktiv der Erfolg für das Individuum ist. Je schwieriger die Aufgabe desto größer ist der Stolz nach dem Erfolg.

Diese drei Variablen werden in der folgenden Formel zusammengefasst:

T(e) = M(e) + W(e) + A(e)

Hier wichtig anzumerken, dass außer der Tendenz Erfolg aufzusuchen es auch die Tendenz Misserfolg zu vermeiden gibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Inwiefern basiert Atkinsons Theorie auf den Theorien Lewins?: Es wird erläutert, wie Atkinson die Konzepte von Personen- und Umweltvariablen von Lewin adaptiert hat.

2. Was meint der Erwartung-mal-Wert Ansatz?: Der Ansatz beschreibt, wie die Erfolgserwartung und der Wert eines Ziels die Handlungsentscheidung beeinflussen.

3. Welches sind die zielsituativen Variablen, die das Leistungsverhalten determinieren bzw. Welche Größen bestimmen die Tendenz Erfolg aufzusuchen?: Dieser Abschnitt definiert die Komponenten Leistungsmotiv, Erfolgserwartung und Erfolgsanreiz sowie deren mathematische Verknüpfung.

4. Wie funktioniert der thematische Apperzeptionstest (TAT)? Und wozu wird er eingesetzt?: Die Funktion des TAT als projektives Verfahren zur Motivdiagnose wird hier erklärt.

5. Warum wurde die Leistungsmotivation so eingehend untersucht?: Es werden die wissenschaftliche Messbarkeit und die praktische Relevanz der Leistungsorientierung begründet.

6. Was sind die extrinsische Kräfte?: Die Rolle externer Anreize im Leistungskontext und deren mathematische Formel zur Verhaltensvorhersage werden analysiert.

7. Welche Aufgaben bevorzugen erfolgsmotivierte Menschen lieber?: Es wird dargelegt, dass mittelschwere Aufgaben bevorzugt werden, da diese die eigene Kompetenz am besten widerspiegeln.

8. Wie hängen laut McClelland Leistungsstreben und Protestantismus zusammen?: Die soziologischen Untersuchungen von Weber werden genutzt, um den Zusammenhang zwischen protestantischer Ethik und Leistungsstreben zu erklären.

9. Wo sollten die Programme angesetzt werden? Und was kann man machen, damit die Person leistungsmotiviert handelt?: Es wird diskutiert, warum Förderungsversuche bei Kindern in der Praxis oft schwierig umzusetzen sind.

10. Kann man eine misserfolgorientierte Person durch wiederholbare gezielte extrinsische Anreize zu einer erfolgsorientierten Person umerziehen?: Die Grenzen der Verhaltensänderung durch extrinsische Reize werden thematisiert.

11. Gibt es Situationen in denen erfolgsorientierte Menschen in leistungsbezogenen Situationen Erfolg vermeiden wollen?: Ausnahmen, wie sozialer Druck oder Angst, die zur Leistungsvermeidung führen, werden beleuchtet.

12. Ist Atkinsons Annahme der überdauernden Motivdisposition wichtiger als Lewins Annahme der situationsbedingten Motivation?: Es wird das Wechselspiel zwischen langfristigen Dispositionen und aktuellen Situationen bewertet.

13. Welche Faktoren können den Stolz oder die Folgen eines Erfolgs maximieren bzw. minimieren? Und welche Faktoren gibt es?: Eine Auflistung der Variablen, die das Stolzempfinden beeinflussen, wird hier präsentiert.

Schlüsselwörter

Leistungsmotivation, Erwartung-mal-Wert-Theorie, Atkinson, Lewin, Erfolgsmotiv, Misserfolgsmotiv, Leistung, TAT, extrinsische Motivation, Erfolgsanreiz, Motivdisposition, Leistungsverhalten, Protestantische Ethik, Projektives Verfahren, Stolz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Dokument grundsätzlich?

Das Dokument protokolliert eine Einführung in die Motivationstheorie, insbesondere die Leistungsmotivation und die damit verbundenen Erwartungs-mal-Wert-Modelle.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Themen zählen die historischen Wurzeln bei Lewin, die mathematische Modellierung von Leistungstendenzen und der Einsatz von Motivationsdiagnostik.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Textes?

Es wird untersucht, wie sich menschliches Leistungsverhalten durch personale und situative Variablen erklären und vorhersagen lässt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden erwähnt?

Der Fokus liegt auf projektiven Verfahren wie dem thematischen Apperzeptionstest (TAT) sowie theoretischen Formelmodellen.

Was umfasst der inhaltliche Schwerpunkt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der Tendenzen zum Erfolg sowie zur Misserfolgsvermeidung in Abhängigkeit von Anreizen.

Welche Schlüsselbegriffe definieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Leistungsmotiv, Erfolgserwartung, extrinsische Kräfte und Motivdisposition.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen intrinsischen und extrinsischen Reizen eine solche Rolle?

Der Text betont, dass eine dauerhafte Änderung des Leistungsverhaltens durch extrinsische Reize aufgrund der Motivdisposition schwierig ist.

Wie erklärt der Autor den Zusammenhang zwischen protestantischer Ethik und Leistung?

Unter Bezugnahme auf McClelland wird erläutert, dass protestantische Werte wie Eigenverantwortung und Fleiß die Leistungsbereitschaft erhöhen.

Können Menschen lernen, Erfolg zu vermeiden?

Ja, in Situationen, in denen soziale Nachteile oder Ängste den erwarteten Stolz überwiegen, können auch erfolgsorientierte Menschen Leistung meiden.

Welche Faktoren bestimmen den Stolz nach einem Erfolg?

Faktoren wie die Anerkennung durch Dritte, der wahrgenommene Schwierigkeitsgrad der Aufgabe und die eigene Investition spielen hierbei eine entscheidende Rolle.

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Details

Titel
Protokoll zu Leistungsmotivation. Erwartung-mal-Wert Theorien. Einführung in die Motivationstheorie
Hochschule
Universität Hildesheim (Stiftung)
Veranstaltung
Motivationstheorie
Note
2,0
Autor
Yevgeniya Marmer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
3
Katalognummer
V451920
ISBN (eBook)
9783668876064
Sprache
Deutsch
Schlagworte
protokoll leistungsmotivation erwartung-mal-wert theorien einführung motivationstheorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Yevgeniya Marmer (Autor:in), 2010, Protokoll zu Leistungsmotivation. Erwartung-mal-Wert Theorien. Einführung in die Motivationstheorie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/451920
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Leseprobe aus  3  Seiten
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