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Off-Balance-Sheet-Finanzierungen im Konzernabschluss

Title: Off-Balance-Sheet-Finanzierungen im Konzernabschluss

Seminar Paper , 2005 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christian Maier (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Die Finanzierungslandschaft in Deutschland befindet sich seit einigen Jahren im Umbruch. Nicht zuletzt wegen der neuen Basler Eigenkapitalvereinbarung, welche eine restriktivere Kreditvergabe der Banken zur Folge hat, sind viele Unternehmen auf alternative Finanzierungsformen angewiesen. Verstärkt wird diese Tendenz durch die schleppende konjunkturelle Entwicklung der letzten Jahre, welche das Investitionsklima zusätzlich abgeschwächt hat.
Als besonders attraktiv erweisen sich solche Finanzierungsformen, welche sich nicht in der Bilanz niederschlagen (Off-Balance-Sheet). Dadurch ist eine Kapitalbeschaffung bei gleichzeitiger Schonung wichtiger Bilanzstrukturkennzahlen und somit die Optimierung der Kapitalkosten möglich. So entwickelte sich bspw. der Leasingmarkt in den letzten Jahren konstant äußerst dynamisch und erreichte 2004 einen Rekordanteil von 18,6 % an den Gesamtinvestitionen in Deutschland (2003: 18,0 %). Das Volumen der Neuemissionen in Verbindung mit ABS-Transaktionen verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 39 Mrd. US-$. Diese Beispiele bestätigen eine Umfrage aus dem April 2003, nach welcher 64 % der 500 befragten Unternehmen das Hinzuziehen neuer Finanzierungsformen planen.4
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Struktur ausgewählter Off-Balance-Sheet Finanzierungsinstrumente und deren wesentlichen Auswirkungen auf das Konzernabschlussbild.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 PROBLEMSTELLUNG

2 GRUNDZÜGE DES OFF-BALANCE-SHEET-FINANCING

2.1 BEGRIFF

2.2 INSTRUMENTE

2.3 AUSWIRKUNGEN AUF DAS KONZERNABSCHLUSSBILD

3 OFF-BALANCE-SHEET-FINANCING MIT HILFE VON SPECIAL PURPOSE ENTITIES

3.1 GRUNDLAGEN

3.2 AUSPRÄGUNGEN

3.2.1 LEASINGOBJEKTGESELLSCHAFTEN

3.2.2 ASSET-BACKED-SECURITIES-TRANSAKTIONEN

3.3 MOTIVE ZUR GRÜNDUNG

3.4 KONSOLIDIERUNG NACH HGB UND IFRS

3.4.1 DIE EINBEZIEHUNG VON SPECIAL PURPOSE ENTITIES IN DEN KONSOLIDIERUNGSKREIS NACH HGB

3.4.2 DIE EINBEZIEHUNG VON SPECIAL PURPOSE ENTITIES IN DEN KONSOLIDIERUNGSKREIS NACH IFRS

4 DIE PRAXIS DES OFF-BALANCE-SHEET-FINANCING AM BEISPIEL EINER LEASINGOBJEKTGESELLSCHAFT

4.1 AUFBAU EINER LEASINGOBJEKTGESELLSCHAFT

4.2 BEISPIEL

5 FAZIT

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Struktur ausgewählter Off-Balance-Sheet-Finanzierungsinstrumente und analysiert deren wesentliche Auswirkungen auf die Gestaltung des Konzernabschlusses, insbesondere im Hinblick auf die Konsolidierung von Special Purpose Entities nach deutschen und internationalen Rechnungslegungsvorschriften.

  • Grundlagen und Instrumente des Off-Balance-Sheet-Financing
  • Einsatz von Special Purpose Entities (SPE)
  • Motive für die Gründung von Objektgesellschaften
  • Vergleich der Konsolidierungsvorschriften nach HGB und IFRS
  • Praxisbeispiele zur Leasingobjektfinanzierung

Auszug aus dem Buch

3.1 Grundlagen

Wie der Begriff der Objektgesellschaft oder SPE nahe legt, erfolgt die Gründung solcher Gesellschaften zu dem alleinigen Zweck, zuvor konkret festgelegte Aufgaben wahrzunehmen. Die Lebenszeit der SPE ist zeitlich begrenzt und endet in der Regel mit der Erfüllung dieser Aufgaben.

Nach der Gründung einer Einzweckgesellschaft überträgt das initiierende Unternehmen Vermögensgegenstände auf die SPE, erhält das Recht zur Nutzung von Vermögenswerten der SPE oder erbringt Dienstleistungen für die SPE. Die Gründung erfolgt dabei üblicherweise durch dritte Gesellschafter, welche in keiner Verbindung zu dem begünstigten Unternehmen stehen. In der Praxis unterscheidet man zwischen originärem und rein profitorientiertem Interesse bei der Gründung einer SPE. Gesellschafter mit tatsächlichem Interesse am Geschäftszweck der SPE finden sich etwa bei Projektfinanzierungen, bei denen die SPE die bilanzneutrale Fremdmittelbeschaffung für sonst nicht finanzierbare Megainvestitionen stellvertretend für mehrere beteiligte Unternehmen übernimmt. Häufiger ist jedoch der zweite Fall, bei dem sich Finanzdienstleistungsinstitute (z.B. Banken oder Leasinggesellschaften) für die Gründung der SPE eine Provision entrichten lassen.

Der Sponsor der SPE selbst hat, mit dem Hintergrund der Verhinderung einer Einbeziehung der SPE in den Konsolidierungskreis, lediglich eine sehr geringe oder gar keine gesellschaftsrechtliche Beteiligung an der Zweckgesellschaft. Die SPE weist jedoch eine starke wirtschaftliche Abhängigkeit zum Gründer-Unternehmen auf, da alle Transaktionen im Sinne des Initiators durchgeführt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Finanzierungslandschaft und die Relevanz alternativer Finanzierungsformen zur Schonung von Bilanzkennzahlen.

2 GRUNDZÜGE DES OFF-BALANCE-SHEET-FINANCING: Erläuterung des Begriffs sowie Vorstellung gängiger Instrumente und deren generelle Auswirkung auf die Konzernbilanz.

3 OFF-BALANCE-SHEET-FINANCING MIT HILFE VON SPECIAL PURPOSE ENTITIES: Detaillierte Analyse der Zweckgesellschaften, ihrer Ausprägungen, Gründungsgründe sowie der Konsolidierungsregeln nach HGB und IFRS.

4 DIE PRAXIS DES OFF-BALANCE-SHEET-FINANCING AM BEISPIEL EINER LEASINGOBJEKTGESELLSCHAFT: Darstellung der operativen Umsetzung anhand von Gestaltungsmodellen und einem konkreten Beispiel einer Leasingobjektgesellschaft.

5 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Spielräume für die Bilanzpolitik und der Notwendigkeit strengerer Einbeziehungsvorschriften.

Schlüsselwörter

Off-Balance-Sheet-Finanzierung, Konzernabschluss, Special Purpose Entities, Konsolidierung, Leasingobjektgesellschaft, Asset-Backed-Securities, Bilanzneutralität, HGB, IFRS, Zweckgesellschaft, Risikoverteilung, Finanzierungsstruktur, Fremdkapital, Eigenkapitalquote, Rechnungslegung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Nutzung von Special Purpose Entities zur Durchführung bilanzneutraler Finanzierungen und deren bilanzielle Behandlung im Konzernabschluss.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Motivation für außerbilanzielle Finanzierungen, die Struktur von Objektgesellschaften sowie die Konsolidierungsvorschriften nach HGB und IFRS.

Welches primäre Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse, unter welchen Bedingungen SPEs trotz wirtschaftlicher Abhängigkeit vom Initiator nicht im Konzernabschluss konsolidiert werden müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Rechnungslegungsvorschriften, Standards (IAS/IFRS) und relevanter Fachliteratur zu Bilanzierungsfragen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der SPEs, die Konsolidierungskriterien nach HGB und IFRS sowie eine praktische Fallstudie zur Leasingobjektgesellschaft.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Off-Balance-Sheet, SPE, Konzernabschluss, HGB, IFRS, Konsolidierung und Leasingobjektgesellschaft.

Wie unterscheiden sich die Konsolidierungskriterien nach HGB und IFRS im Kern?

Das HGB fokussiert stark auf das Beherrschungskonzept und die Stimmrechtsmehrheit, während die IFRS (speziell SIC-12) die wirtschaftliche Chancen- und Risikoverteilung stärker gewichten.

Warum ist das Beispiel der Leasingobjektgesellschaft relevant?

Es illustriert praxisnah, wie durch disproportionale Kapital- und Stimmrechtsverhältnisse eine Konsolidierung vermieden werden kann, obwohl das Unternehmen wirtschaftlich das volle Risiko trägt.

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Details

Title
Off-Balance-Sheet-Finanzierungen im Konzernabschluss
College
Pforzheim University  (Controlling, Finanz- und Rechnungswesen)
Grade
1,7
Author
Christian Maier (Author)
Publication Year
2005
Pages
17
Catalog Number
V45218
ISBN (eBook)
9783638426565
Language
German
Tags
Off-Balance-Sheet-Finanzierungen Konzernabschluss
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Maier (Author), 2005, Off-Balance-Sheet-Finanzierungen im Konzernabschluss, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45218
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