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Das Wort des Glaubens. Eine Auslegung zu Röm 10

Title: Das Wort des Glaubens. Eine Auslegung zu Röm 10

Diploma Thesis , 2001 , 181 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Pater Norbert Maria Kuschel (Author)

Theology - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

In der Perspektive dieses Theologoumenons versucht die Diplomarbeit, den Römerbrief und insbesondere sein 10. Kapitel auszulegen. Als Ausgangspunkt dient eine Analyse der Bedeutung des Wortes Gottes im Alten Testament. Ausgehend vom Beginn des priesterschriftlichen Schöpfungsberichtes (Gen 1,1-3) wird die theologische Eigenart des schöpferischen Handelns Gottes durch sein Wort erläutert.

Im Hauptteil der Arbeit erfolgt nach der Vorstellung des Römerbriefes (die Situation des Apostels Paulus und der Gemeinde Roms, die literarische Integrität und die Traditionen, Quellen und Themen) die Einzelexegese des 10. Kapitels. Bei der detaillierten Versanalyse wird der historische und theologische Kontext berücksichtigt, wozu auch die beiden Exkurse »Herr Jesus« und »Glaube bei Paulus« gehören.

Die abschließende Zusammenfassung hebt noch einmal die hervorragende Bedeutung des Wortes Gottes in der paulinischen Theologie hervor. Die mit der Anerkennung dieses Wortes verknüpfte Hoffnung auf Errettung Israels hat für Paulus bleibende Gültigkeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Vorwort

1. Hinführung: Das Wort Gottes im AT

2. Der Römerbrief

2.1. Die Situation des Paulus

2.2. Das historische Problem

2.3. Die literarische Integrität

2.4. Traditionen und Quellen

2.5. Die Situation der römischen Christen

2.6. Der Römerbrief als Rechenschaftsbericht - Thema und Bedeutung

2.7. Der Römerbrief als »Testament« des Paulus

2.8. Gliederung

2.8.1. Gesamtbrief

2.8.2. Kapitel 9-11

3. Auslegung

3.1. Überblick zu Röm 10,1-13

3.2. Auslegung zu Röm 10,1-13

3.2.1. Röm 10,1 »Geliebte Brüder!«

3.2.2. Röm 10,2 »Eifer und Erkenntnis«

3.2.3. Röm 10,3 »Gottes Gerechtigkeit«

3.2.4. Röm 10,4 »Christus - das Ende des Gesetzes«

3.2.5. Röm 10,5 »Die Gerechtigkeit aus dem Gesetz«

3.2.6. Röm 10,6 »Christus herabführen«

3.2.7. Röm 10,7 »Christus heraufführen«

3.2.8. Röm 10,8 »Das nahe Wort des Glaubens«

3.2.9. Röm 10,9 »Bekennen und Glauben«

3.2.9.1. »Bekennen«

3.2.9.2. »Glauben«

3.2.10. Röm 10,10 »Gerechtigkeit und Heil«

3.2.11. Röm 10,11 »Wer glaubt, wird nicht zuschanden«

3.2.12. Röm 10,12 »Christus ist Herr über alle«

3.2.13. Röm 10,13 »Errettung durch den Namen des Herrn«

3.3. Exkurs: Die Bekenntnisformel »Herr Jesus«

3.3.1. »Name«

3.3.1.1. »Name« im AT

3.3.1.2. »Name« im NT

3.3.2. »Herr«

3.3.3. »Jesus«

3.3.4. »Christus«

3.4. Überblick zu Röm 10,14-21

3.5. Auslegung zu Röm 10,14-21

3.5.1. Röm 10,14-15a.b »Vom Senden zum Anrufen«

3.5.1.1. »Anrufen«

3.5.1.2. »Glauben«

3.5.1.3. »Hören«

3.5.1.4. »Verkündigen«

3.5.1.5. »Senden«

3.5.2. Röm 10,15c-f »Die Verkünder des Evangeliums«

3.5.2.1. »Evangelisieren«

3.5.3. Röm 10,16 »Dem Evangelium gehorchen«

3.5.4. Röm 10,17 »Glaube kommt vom Hören des Wortes Gottes«

3.5.5. Röm 10,18 »Bis an die Grenzen des Erdkreises«

3.5.6. Röm 10,19 »Eifersucht über ein Nichtvolk«

3.5.7. Röm 10,20-21 »Ausgestreckte Hände«

3.6. Exkurs: Glaube bei Paulus

4. Schlussbetrachtung

4.1. Wort Gottes bei Paulus

4.2. Resümee

4.3. Anhang

4.3.1. Vatikanum II: »Nostra aetate«, Nr. 4

4.3.2. »Mit reumütigem Herzen kehren wir zu Gott zurück«

4.3.3. »Die Kirche empfindet tiefste Trauer«

Zielsetzung & Themen

Diese Diplomarbeit untersucht das theologische Verständnis des »Wortes des Glaubens« (Röm 10,8) innerhalb der Theologie des Apostels Paulus und interpretiert insbesondere das 10. Kapitel des Römerbriefes vor dem Hintergrund des jüdisch-christlichen Verhältnisses der damaligen Zeit.

  • Bedeutung des Wortes Gottes im Alten Testament und seine Transformation im Neuen Testament.
  • Die historische und theologische Situation der Gemeinde in Rom sowie die missionarischen Absichten des Paulus.
  • Einzelexegese von Röm 10 als Dialog zwischen dem Gesetz des Mose und der Glaubensgerechtigkeit.
  • Untersuchung christologischer Grundformeln wie »Herr Jesus« und »Glaube«.
  • Theologische Reflexion des Verhältnisses zwischen Juden und Heiden in der Heilsgeschichte.

Auszug aus dem Buch

2.1. DIE SITUATION DES PAULUS

Wahrscheinlich hat Paulus den Römerbrief im Winter des Jahres 55/56 n. Chr. im Haus des Gaius in Korinth dem Tertius diktiert. Zu dieser Zeit befand er sich an einem Wendepunkt seiner missionarischen Tätigkeit. Die Evangelisierung im Osten der Mittelmeerstaaten hatte er abgeschlossen, seine Kollekte (s. u.) war eingesammelt. Seine Gemeinden in Philippi und Korinth waren nach großen Konflikten, die durch eigene soziale und religiöse Spannungen verursacht worden waren, nun wieder mit ihm im Frieden. Er konnte sie beruhigt sich selbst überlassen und plante, den Westen bis nach Spanien hin zu missionieren. Dabei war es nicht Abenteuerlust, die ihn antrieb, bis an die damals bekannten Grenzen zu gehen, vielmehr spürte er, dass seine Zeit als Apostel bald vollendet sein würde (Röm 13,11f). Als Ausgangsort für seinen Vorstoß nach Westen hatte er sich Rom erwählt (Röm 15,15-29).

Im Osten aber hatte Paulus ernstzunehmende Gegner. Regelmäßig kam er mit den Sicherheitskräften des öffentlichen Lebens in Konflikt. Außerdem gab es Gegner aus dem Lager der rituell denkenden Judenchristen, die noch stark dem Gesetz des Mose verpflichtet waren. Auf dem Apostelkonzil hatten sich Paulus und Silas mit der Verkündigung ihres gesetzesfreien Evangeliums durchsetzen können. Nach dem Streit mit Petrus über die Tischgemeinschaft von Judenchristen und Heidenchristen in Antiochien aber konnte Paulus die Freiheit von allen gesetzlichen Vorlagen nicht mehr aufrechterhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Vorwort: Einführende Darstellung der Zielsetzung der Arbeit, die sich insbesondere der Auslegung des 10. Kapitels des Römerbriefs widmet.

1. Hinführung: Das Wort Gottes im AT: Analyse der theologischen Eigenart des schöpferischen Wortes Gottes im Alten Testament, ausgehend vom Schöpfungsbericht.

2. Der Römerbrief: Eingehende Untersuchung des historischen, sozialen und theologischen Kontextes, unter dem der Apostel Paulus seinen Brief an die Gemeinde in Rom verfasste.

3. Auslegung: Detaillierte exegetische Analyse von Röm 10,1-13 und Röm 10,14-21 sowie Exkurse zu zentralen Begriffen wie »Herr Jesus« und »Glaube bei Paulus«.

4. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Reflexion über die Bedeutung des Wortes Gottes in der paulinischen Theologie und deren bleibende Gültigkeit.

Schlüsselwörter

Römerbrief, Paulus, Wort Gottes, Glaube, Gerechtigkeit, Jesus Christus, Heil, Israel, Evangelium, Judentum, Heidenmission, Rechtfertigung, Gesetz, Exegese, Verkündigung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit?

Die Arbeit bietet eine fundierte exegetische Auslegung des 10. Kapitels des Römerbriefes von Paulus unter besonderer Berücksichtigung des Theologoumenons vom »Wort des Glaubens«.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Theologie des Wortes Gottes im Alten und Neuen Testament, die historische Kontextualisierung des Römerbriefs sowie die paulinische Rechtfertigungslehre und deren Bedeutung für das Verhältnis von Juden und Heiden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Paulus die Botschaft des Heils in Jesus Christus verkündet und wie er das 10. Kapitel nutzt, um die universale Bedeutung des Evangeliums als Glaube darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine historisch-kritische Einzelexegese des Römerbriefes angewandt, ergänzt durch die Methode der jüdisch-rabbinischen Schriftauslegung (Pescher-Exegese), um den Kontext der Zitate zu erschließen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung des Römerbriefs und eine detaillierte, versweise Auslegung des 10. Kapitels, flankiert von Exkursen zu den Begriffen »Herr Jesus« und »Glaube bei Paulus«.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Rechtfertigung, Glaubensgerechtigkeit, Gottesgerechtigkeit, Heil für Israel und die universale Sendung des Evangeliums.

Warum spielt die Kollekte in der Argumentation des Paulus eine Rolle?

Die Kollekte für die Gemeinde in Jerusalem wird als sichtbares Zeichen der Einheit zwischen Heidenchristen und Judenchristen sowie als Nachweis der Bindung an die Abmachungen des Apostelkonzils interpretiert.

Wie interpretiert der Autor die Spannung zwischen »Gesetz« und »Glauben«?

Der Autor zeigt auf, dass Christus für Paulus das »Ende des Gesetzes« bedeutet, was nicht dessen Aufhebung, sondern dessen Erfüllung und Zielsetzung im Glauben an Jesus Christus beinhaltet.

Excerpt out of 181 pages  - scroll top

Details

Title
Das Wort des Glaubens. Eine Auslegung zu Röm 10
College
University of Würzburg  (Katholische Theologie)
Course
Katholische Exegese
Grade
1,3
Author
Pater Norbert Maria Kuschel (Author)
Publication Year
2001
Pages
181
Catalog Number
V452191
ISBN (eBook)
9783668879126
ISBN (Book)
9783668879133
Language
German
Tags
Glaube Bekenntnis Verkündigung Israel Erlösung Messias
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Pater Norbert Maria Kuschel (Author), 2001, Das Wort des Glaubens. Eine Auslegung zu Röm 10, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452191
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