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Identität, Image, Reputation - Eine Systematik der drei Wirkungsdimensionen einer Unternehmenspersönlichkeit und ihres Bedeutungswandels innerhalb von Untenehmen

Título: Identität, Image, Reputation - Eine Systematik der drei Wirkungsdimensionen einer Unternehmenspersönlichkeit und ihres Bedeutungswandels innerhalb von Untenehmen

Trabajo Escrito , 2003 , 24 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Katja Fleck (Autor)

Economía de las empresas - Marketing en línea y fuera de línea
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„Neun Wochen fahndeten 42 Beamte der Karlsruher Autobahnpolizei nach dem Verursacher eines tragischen Verkehrsunfalls, bei dem eine Mutter und ihr Kleinkind starben. Jetzt hat die Soko ‚Raser’ einen Erfolg und der Automobilkonzern DaimlerChrysler womöglich ein ernsthaftes Problem. Ein Problem, mit dem sich auch die Konzernleitung wird beschäftigen müssen. Denn der seit Wochen gesuchte Mann, der durch massives Drängeln den tödlichen Verkehrsunfall verursacht haben soll, ist gefunden. Es handelt sich um einen Mitarbeiter von Daimler Chrysler.” (Berliner Zeitung, 27. August 2003, S. 3)
Am 14. Juli 2003 fuhr ein Ingenieur des Stuttgarter Konzerns mit einem Mercedes CL 600 auf einer dicht befahrenen Autobahn und drängte bei einer Geschwindigkeit von 230 km/h einen Kleinwagen ab, dessen Insassen anschließend an einem Baum tödlich zerschellten. Man vermutet, der Fahrer war unterwegs, um den Wagen auf
Alltagstauglichkeit zu testen. Der Begriff „Alltag” muss nun wohl neu definiert werden. Der Mercedes ist der schnellste seiner Art: 626 PS und bis zu 334 km/h sollen jeden engagierten Hobby-Schumi zum Japsen bringen und seinen Alltag etwas spannender machen. Brauchen wir solche Autos wirklich? Wie kann es passieren, dass ein DaimlerChrysler-Mitarbeiter als „Raser” unter dem Verdacht der Fahrerflucht in die Schlagzeilen kommt? Und warum traut sich der Vorstand nicht zu mehr als „Kein Kommentar!”? War sich
DaimlerChrysler über den nachhaltigen Image-Schaden bewusst? Neun Wochen langes Schweigen zeugen vom Gegenteil.
Daimler Chrysler ist kein Einzelfall. Verdorbene Lebensmittel bei Coppenrath & Wiese, Zigarettenschmuggel bei Reemtsma, Stilllegung der Bohrinsel Brent-Spar von Shell - trotz der allgemeinen Kenntnis, dass das Image bzw. der gute Ruf eines Unternehmens wesentlichen Einfluss auf dessen Markterfolg hat, hat nur die Minderheit aller europäischen Unternehmen einen Plan für den Notfall und exerzieren konkretes Corporate-Identity-, Image- und Reputation-Manage-ment. Sie agieren, statt zu reagieren. Arbeiten offensiv, statt defensiv. Die Masse der anderen Unternehmen erinnert sich allerdings erst an ihr Image, wenn es bereits anfängt zu bröckeln.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Identität, Image, Reputation – Begriffsklärung

2.1 Begriffsklärung

Corporate Identity

Corporate Image

Corporate Reputation

2.2 Das Zusammenspiel von Corporate Identity, Image und Reputation

3 Der Wandel von CI, Image und Reputation im Unternehmen

3.1 Die Bedingungen des Wandels

3.2 Klassisches CI- und Image- Management innerhalb des Marketings

3.3 CI- und Image-Management als Kernaufgabe der Unternehmensführung

4 Fazit: Überleben in der Sinnflut

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Corporate Identity, Image und Reputation als strategische Erfolgsfaktoren für moderne Unternehmen. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, warum eine systematische Steuerung dieser Wirkungsdimensionen trotz theoretischer Anerkennung in der Praxis häufig vernachlässigt wird und wie Unternehmen durch eine konsistente Unternehmenspersönlichkeit langfristig wettbewerbsfähig bleiben.

  • Systematische Differenzierung der Begriffe Corporate Identity, Image und Reputation
  • Analyse des Wandels von Marktbedingungen und deren Einfluss auf die Unternehmenswahrnehmung
  • Bedeutung der Unternehmensführung bei der Implementierung von CI-Konzepten
  • Die Rolle von Vertrauen und emotionalen Faktoren bei Konsumentenentscheidungen
  • Strategische Einordnung des Image-Managements in den Gesamtkontext der Unternehmensführung

Auszug aus dem Buch

Corporate Identity

Um als Mensch eine eigene Identität erleben zu können, muss die Bedingung erfüllt sein, „dass das eigene Selbst als unterschiedlich von anderen Menschen wahrgenommen wird und dass andere Dinge als dem Selbst zugehörig oder ihm fremd bewertet werden” (Zimbardo, S. 502). Ein Individuum, d.h. ein Mensch oder ein Unternehmen, kann also nur dann eine eigene Identität entwickeln, wenn es erkennt, welche Merkmale es von anderen Individuen unterscheidet bzw. welche es mit ihnen gemeinsam hat. Diese Informationen erhält es nur indirekt über die Reaktionen aus dem Umfeld, die das Individuum wahrnimmt, sammelt und in die Schubladen „Gemeinsamkeit” und „Unterschied” einsortiert, um daraus mehr über sich selbst zu lernen. Im Laufe des Lebens erfährt es so Schritt für Schritt mehr über seine Persönlichkeit und formt allmählich ein Selbstbild bzw. eine Identität.

Ein Unternehmen, das beginnt, eine Unternehmenspersönlichkeit zu formulieren, sie in seiner Unternehmensphilosophie in Form von Leitsätzen festzusetzen und sie in seiner Unternehmenskultur auszuleben, befindet sich, gemessen an der Entwicklung des Menschen, in seiner Pubertät. Es achtet akribisch darauf, wie die anderen, d.h. die Öffentlichkeit, auf seine Aktivitäten reagieren, was sie von ihm halten. Ist es der Mädchenschwarm der Schule, der verhasste Spießer, das Muttersöhnchen, der allseits bekannte Draufgänger oder das graue Entlein, von dem sich nicht einmal der Lehrer den Namen merken kann? Ist es attraktiv und sympathisch oder häßlich, verpickelt und abstoßend? Diese Fragen stellt sich auch ein Unternehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Die Einleitung verdeutlicht anhand von Praxisbeispielen die kritische Bedeutung von Image und Reputation für den Unternehmenserfolg und begründet das Defizit in deren strategischer Beachtung.

2 Identität, Image, Reputation – Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Fachbegriffe und setzt sie in den notwendigen theoretischen Kontext zueinander.

3 Der Wandel von CI, Image und Reputation im Unternehmen: Hier werden die historischen Marktveränderungen beleuchtet und die Notwendigkeit aufgezeigt, CI-Management als Kernaufgabe der strategischen Unternehmensführung zu etablieren.

4 Fazit: Überleben in der Sinnflut: Das Fazit fasst zusammen, dass eine solide Identität und ein konsistentes Image essenzielle Voraussetzungen für die langfristige Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens darstellen.

Schlüsselwörter

Unternehmensidentität, Corporate Identity, Image-Management, Reputation, Unternehmensführung, Marktorientierung, Unternehmensphilosophie, Kundenbindung, Wettbewerbsvorteil, Strategie, Unternehmenskommunikation, Markenwerte, Sinnflut, Wirtschaftlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die drei Wirkungsdimensionen Unternehmensidentität, Image und Reputation und deren entscheidende Rolle für den Erfolg eines Unternehmens in komplexen Märkten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die begriffliche Abgrenzung, die Dynamik zwischen Selbstbild und Fremdbild sowie die Notwendigkeit einer strategischen Verankerung dieser Konzepte in der Unternehmensführung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Verständnis für die Bedeutung von CI und Image-Management zu schärfen und aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine stringente Identitätsbildung auf dem Markt bestehen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Systematisierung existierender betriebswirtschaftlicher Konzepte basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Wandel der Marktbedingungen von Verkäufer- zu Käufermärkten und argumentiert, warum CI-Management eine strategische Managementaufgabe und nicht bloß Marketinginstrument sein darf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Corporate Identity, Image, Reputation, strategische Unternehmensführung, Wettbewerbsfähigkeit, Markenwerte und Vertrauen.

Warum spielt die Unternehmensführung eine zentrale Rolle bei der Corporate Identity?

Die Arbeit argumentiert, dass eine authentische Corporate Identity nur durch eine Top-down-Strategie erfolgreich im Unternehmen implementiert und vermittelt werden kann.

Was bedeutet das "Sockel-Image" im Kontext der Arbeit?

Es beschreibt das stabile, trendfeste Tiefenbild eines Unternehmens, das aus den Wurzeln seiner Geburtsstunde und den grundlegenden Wertvorstellungen resultiert.

Wie beeinflussen Krisen die Reputation eines Unternehmens?

Krisen können die Reputation massiv beschädigen; der Wiederaufbau eines verlorenen Ansehens erfordert nach Darstellung des Autors immense Anstrengungen und langfristige Investitionen.

Final del extracto de 24 páginas  - subir

Detalles

Título
Identität, Image, Reputation - Eine Systematik der drei Wirkungsdimensionen einer Unternehmenspersönlichkeit und ihres Bedeutungswandels innerhalb von Untenehmen
Universidad
University of the Arts Berlin  (Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation)
Curso
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Calificación
1,3
Autor
Katja Fleck (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
24
No. de catálogo
V45230
ISBN (Ebook)
9783638426657
Idioma
Alemán
Etiqueta
Identität Image Reputation Eine Systematik Wirkungsdimensionen Unternehmenspersönlichkeit Bedeutungswandels Untenehmen Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katja Fleck (Autor), 2003, Identität, Image, Reputation - Eine Systematik der drei Wirkungsdimensionen einer Unternehmenspersönlichkeit und ihres Bedeutungswandels innerhalb von Untenehmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45230
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