In dieser Bachelorarbeit geht es um das Marketing der Eiszeitlounge. Die Eiszeitlounge bietet Kälteanwendungen an. Diese sollen unter anderem die sportliche Leistung verbessern. Des Weiteren gibt es auch viele weitere positive Effekte, die durch diese Form der Anwendung hervorgerufen werden.
Da die meisten Menschen jedoch Respekt vor der extremen Kälte haben, muss es marketingtechnisch aufwendig beworben werden.
In dieser BA steht das Marketing im Zusammenhang mit einer Plakatwerbung. Ob dies der richtige Weg ist?
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Kenntnisstand Ganzkörperkältetherapie
3.1.1 Geschichte und Arten der Anwendung der Ganzkörperkältetherapie
3.1.2 Aufbau und Funktionsweise
3.1.3 Was passiert genau in der Kältekammer?
3.1.4 Nebenwirkungen
3.1.5 Kälteanwendung – allgemeine Übersicht
3.1.6 Kälteanwendung bei rheumatischen Erkrankungen
3.1.6.1 Vorabinformation – rheumatische Erkrankungen
3.1.6.2 Krankheitsbeschreibung der rheumatischen Arthritis
3.1.6.3 Kälteanwendung bei rheumatischer Arthritis
3.1.6.4 Krankheitsbeschreibung der Spondyloarthritiden
3.1.6.5 Kälteanwendung bei Patienten mit Spondyloarthritiden
3.1.6.6 Zusammenfassung / Schlussfolgerung entzündlich-rheumatische Erkrankungen
3.1.6.7 Exkurs demografische Entwicklung der Bevölkerung
3.1.7 Die analgetische Wirkung mit Ausblick auf den Schmerz im Allgemeinen
3.1.8 Kälteanwendung bei depressiven Verstimmungen
3.1.9 Exkurs – Stress in Deutschland
3.1.10 Kälteanwendung bei Stress
3.1.11 Kälteanwendung im sportlichen Bereich
3.2 Aktueller Kenntnisstand Marketing
3.2.1 Die Bedeutung des Marketings
3.2.2 Das AIDA-Modell
3.2.3 Einführung in die Kommunikationspolitik
3.2.4 Bedeutung und Ziele der Werbung
3.2.5 Die Plakatwerbung
3.2.6 Die Bevölkerung und das Plakat
3.2.7 Zielgruppen und Zielsetzung
3.2.8 Kundenzufriedenheit, Kundenbeziehung und Kundenbindung
3.2.9 Customer-Relationship-Management
3.3 Die Plakatgestaltung
4 METHODIK
4.1 Darstellung der Literaturrecherche und Suche in Datenbanken
4.2 Auswahl und Begründung der Rahmenbedingungen
4.3 Auswahl und Begründung der Zielgruppe
4.4 Die Zeiteinteilung der Plakatentwicklung und die Entwicklung mit Adobe
5 ERGEBNISSE
5.1 Das fertige Plakat
5.2 Detaillierte Beschreibung
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung & Themen
Diese Bachelorarbeit untersucht die Möglichkeiten, die Ganzkörperkältetherapie (GKKT) mittels gezielter Plakatwerbung attraktiver zu gestalten und neue Kunden für die Eiszeitlounge in Leipzig zu gewinnen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, ob durch ein spezifisch konzipiertes Plakat die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden in einem werbungsüberfluteten Umfeld gesteigert, deren Angst vor Kälteanwendungen abgebaut und letztlich die Marktposition des Unternehmens verbessert werden kann.
- Grundlagen der Ganzkörperkältetherapie und ihre medizinischen Wirkungsweisen.
- Analyse psychologischer Effekte von Stress und deren Linderung durch Kältetherapie.
- Einsatz von Marketinginstrumenten und dem AIDA-Modell zur Kundengewinnung.
- Gestaltungskriterien für effektive Plakatwerbung (Typografie, Farblehre, Kontraste).
- Methodik der Plakatentwicklung unter Einbeziehung zielgruppenorientierter Analysen.
Auszug aus dem Buch
3.1.2 Aufbau und Funktionsweise
Das therapeutische Verfahren findet in einer Kältekammer statt. In einer solchen Kältekammer können bis -180° Celsius erzeugt werden. Die Kältekammer in der Eiszeitlounge in Leipzig besteht aus einem Zweikammersystem. Die zwei Kammern sind ca. 4qm groß. Gleichzeitig könnten sich bis zu vier Personen darin aufhalten. In der Vorkammer der Kältekammer sind bereits ca. -60° Celsius. Die Vorkammer dient vor allem als Schleuse, um die Temperaturen in der Hauptkammer konstant zu halten. Des Weiteren dient die Vorkammer dazu, dass die letzte Flüssigkeit der Haut abtrocknet und die Haut in der Hauptkammer keinen Schaden nimmt. In der Hauptkammer der Kältekammer in Leipzig sind schließlich Temperaturen von -110° Celsius. Neben dem Zweikammersystem gibt es auch noch das Einkammer- und Dreikammersystem, sowie kleinere Kabinen. Je nach Kältekammertyp, kann das System offen oder geschlossen sein. In Leipzig handelt es sich um ein geschlossenes System.
Eine Behandlungseinheit dauert in der Regel zwischen 90 Sekunden und 3 Minuten. Im Zweikammersystem geht der Proband zunächst für 30 Sekunden in die Vorkammer und danach startet der Durchlauf in der Hauptkammer. Im Dreikammersystem hätte die erste Kammer nur -10° Celcius.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in das Verfahren der Ganzkörperkältetherapie und Darstellung der Relevanz für rheumatische Erkrankungen sowie Stressbewältigung.
2 ZIELSETZUNG: Definition des Ziels, die GKKT durch ein ansprechendes Plakat bekannter zu machen und dabei Barrieren wie Kälteangst abzubauen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Umfassende Aufarbeitung der medizinischen Wirkweise der GKKT, psychologischer Stressfaktoren sowie theoretischer Grundlagen des Marketings und der Plakatgestaltung.
4 METHODIK: Beschreibung der systematischen Literaturrecherche sowie der Kriterien für die Zielgruppenauswahl und den Gestaltungsprozess des Plakats.
5 ERGEBNISSE: Präsentation des entwickelten Plakatdesigns und detaillierte Erläuterung der gestalterischen Entscheidungen basierend auf den zuvor gewonnenen Erkenntnissen.
6 DISKUSSION: Reflexion über die Wirksamkeit der Plakatwerbung als Mittel der Kundengewinnung unter Berücksichtigung der bestehenden Werbeüberflutung.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließendes Fazit der Arbeit mit Betonung auf den positiven Einfluss der GKKT und die gelungene Gestaltung des Werbemediums.
Schlüsselwörter
Ganzkörperkältetherapie, Kryotherapie, Eiszeitlounge, Rheuma, Stressabbau, Sport, Marketing, AIDA-Modell, Plakatwerbung, Außenwerbung, Zielgruppe, Kundengewinnung, Gesundheitsmanagement, Gestaltung, Farbpsychologie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Gestaltung eines Werbeplakats für die Eiszeitlounge in Leipzig, um die Ganzkörperkältetherapie als gesundheitsfördernde Maßnahme attraktiver zu präsentieren.
Was sind die zentralen Themenfelder der Thesis?
Zentrale Themen sind die physiologischen und psychologischen Wirkungen der Kältetherapie, die theoretischen Grundlagen der Werbepsychologie und die praktischen Anforderungen an moderne Plakatwerbung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel besteht darin, potenzielle Kunden über die Vorteile der GKKT zu informieren, Ängste vor der Kälte abzubauen und durch ein originelles Plakat die Sichtbarkeit und Marktposition der Eiszeitlounge zu stärken.
Welche wissenschaftliche Methode wurde angewendet?
Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literaturrecherche in wissenschaftlichen Datenbanken, die um Bevölkerungsumfragen und aktuelle Studien zu Stress und Marketing ergänzt wurde.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst der medizinische Kenntnisstand zur Kryotherapie und die theoretischen Marketing-Grundlagen (wie das AIDA-Modell) dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung der Plakatentwicklung unter Berücksichtigung gestalterischer Kriterien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Schlagworte sind Ganzkörperkältetherapie, Marketing, Plakatwerbung, Kundengewinnung, Gesundheitsförderung und Zielgruppenorientierung.
Warum ist die Wahl der Farben für das Plakat so entscheidend?
Die gewählten Komplementärfarben Blau und Orange sorgen für hohe Kontraste und Aufmerksamkeit; dabei steht Blau für Seriosität und Sicherheit, während Orange Wärme und Lebendigkeit signalisiert.
Wie soll das Plakat helfen, die Angst vor der Kältekammer zu nehmen?
Durch die Platzierung der Vorteile (Gesundheit, Regeneration) und eine Sonderaktion auf dem Plakat soll ein Nutzenversprechen kommuniziert werden, das Vertrauen schafft und die Hemmschwelle zur Nutzung der Eissauna senkt.
- Arbeit zitieren
- Michèle Hertzsch (Autor:in), 2018, Gestaltung eines Werbeplakates zur Steigerung der Attraktivität der Ganzkörperkältetherapie am Beispiel der Eiszeitlounge in Leipzig, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452619