Die Entwicklung Heinrich Bölls zu einer "Person der Öffentlichkeit"

Nachvollzogen anhand von Interviews und Gesprächen (1960 – 1975)


Hausarbeit, 2016
25 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Gliederung

Einleitung

1. Habermas: „Strukturwandel der Öffentlichkeit“

2. Bölls Entwicklung zu einer „Person der Öffentlichkeit“
2.1 Interviews/Gespräche der Jahre 1960 – 1969
2.2 Interviews/Gespräche der Jahre 1970 – 1975

Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

„[I]ch lebe in dieser Zeit und schreibe für diese Zeit und meine Zeitgenossen […]“[1]

Heinrich Böll gilt bis heute als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. 1972 erhielt er für sein Werk den Nobelpreis für Literatur. Durch seine geschriebenen wie auch gesprochenen Worte hat er „Ungesehenes, Übersehenes, Unbedachtes“[2] sichtbar werden lassen und wurde nach Schubert zum „permanent umstrittenen Klassiker“[3].

Bölls Grundprinzip bei seinem schriftstellerischen Tun bestand in der Zeitgenossenschaft. Christlich-katholisch erzogen sah er sich selbst nicht als Einzelnen, sondern als Teil einer Gemeinschaft. Er betrachtete sich ebenso als Intellektuellen wie als Schriftsteller, dessen gesellschaftspolitische Meinung nicht bloß auf literarischem Wege Gehör finden sollte. Trotz eines ambivalenten Verhältnisses zu den Massenmedien, wusste er sich anzupassen und diese für seine Zwecke zu gebrauchen; er gewann zunehmend an öffentlichem Interesse, wurde zu einer „Person der Öffentlichkeit“. Anders als andere Schriftsteller, wie etwa Günter Grass, welcher sich von Anfang an öffentlich inszenierte, zahlreiche Fernsehinterviews gab oder 33 Interviews gar selbst veröffentlichte, war Böll hier zunächst (und im Vergleich zu Grass bis zuletzt) zurückhaltender. Die Zahl seiner Interviews/Gespräche stieg jedoch in den 70er Jahren rapide an.

In der vorliegenden Arbeit soll nun diese Entwicklung Bölls zu einer „Person der Öffentlichkeit“ anhand von Interviews und Gesprächen der Jahre 1960 - 1975 veranschaulicht werden. Hierfür wird zunächst der Begriff der „Öffentlichkeit“ anhand von Jürgen Habermas Standartwerk „Strukturwandel der Öffentlichkeit“[4] näher erläutert. Nach einem einleitenden Abschnitt über Böll und sein ambivalentes Verhältnis zu den Massenmedien, sollen in Bezug auf die Kölner Ausgabe der “Heinrich Böll Werke“[5] Interviews und Gespräche aus der genannten Zeitspanne analysiert werden. Hierbei soll u.a. herausgestellt werden, wie Böll die politische Meinungsäußerung des Schriftstellers allgemein bzw. auf sich selbst bezogen auffasst, zu welchen politischen und gesellschaftlichen Themen er sich äußert bzw. nicht äußern will, ob der Anstoß dabei von ihm selbst oder von seinem Gegenüber ausgeht als auch, wie sich sein Verhältnis zu den Massenmedien gestaltet und welche Konsequenzen sich hieraus ergeben. Die Ergebnisse werden anschließend in einem Fazit zusammenfassend dargestellt.

Explizit wurde die zu behandelnde Fragestellung bisher in der Forschung nicht bearbeitet. Die Kölner Ausgabe der “Heinrich Böll Werke“ bildet jedoch aufgrund der Zusammenstellung der Interviews/Gespräche als auch der die Hintergründe beleuchtenden Kommentare eine hervorragende Quellengrundlage für diese Arbeit. Habermas Werk „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ ist aus geschichtswissenschaftlicher Sicht umstritten. Dennoch wird es bis heute in Bezug auf den Begriff der „Öffentlichkeit“ herangezogen und ist zudem zeitgeschichtlich relevant.

1. Habermas: „Strukturwandel der Öffentlichkeit“

Mit der Regierungszeit Konrad Adenauers setzte eine Entpolitisierung der Öffentlichkeit ein, welche erst durch die Forderungen nach politischer Mitbestimmung durch die 68er-Bewegung ein Ende fand. Jürgen Habermas politikwissenschaftliche Habilitationsschrift „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ erschien im Jahre 1962 und nahm diese Entwicklung teils voraus bzw. diente als Werk, auf welches man sich berief. Es wurde seitdem vielfach wiederaufgelegt und in mehrere Sprachen übersetzt. Habermas beschreibt hier den Aufstieg und Zerfall der bürgerlichen Öffentlichkeit bzw. den Strukturwandel der Öffentlichkeit, welcher damit einhergeht.

Sowohl in der Alltagssprache, geprägt durch Medien und Bürokratie, als auch in der Wissenschaft werden traditionelle Kategorien wie „öffentlich“ und „privat“, „Öffentlichkeit“ oder „öffentliche Meinung“ verwendet, gleichwohl es diesen Begrifflichkeiten nach Habermas an Präzision fehle. Er stellt verschiedenste Bedeutungsinhalte und Verwendungsmöglichkeiten des Begriffs „öffentlich“ dar, bevor er auf die am häufigsten verwendete Kategorie im Sinne der „öffentlichen Meinung“ eingeht. Der Träger dieser sei das „Publikum“ als Subjekt der Öffentlichkeit. Deren kritische Funktion habe die „Publizität“ inne, jedoch habe diese im Bereich der Massenmedien ihre Bedeutung geändert: “Von einer Funktion der öffentlichen Meinung wird sie auch zum Attribut dessen, der die öffentliche Meinung auf sich zieht“ (SdÖ, S. 55). Gemeint ist hier Public Relations, welche auf die Herstellung von Publicity aus ist. Die Öffentlichkeit selbst stelle sich als eine „Sphäre“ dar, welche dem privaten Bereich gegenüberstehe. Daneben erscheine sie als Sphäre der öffentlichen Meinung, welche der öffentlichen Staatsgewalt entgegengesetzt sei. Je nach dem würden als „Organe der Öffentlichkeit“ die Staatsorgane oder aber die Medien bezeichnet werden, welche der Kommunikation im Publikum dienten (Vgl. SdÖ, S. 54f.).

Standen sich in der Antike noch „oikos“ und „polis“ gegenüber, so ist seit der frühen Neuzeit eine Trennung von Staat und Gesellschaft zu erkennen. Wie Habermas darstellt, bildete sich seit dem 16. Jhdt. eine bürgerliche Öffentlichkeit heraus, welche dem herrschaftlichen Handeln eine eigene, „öffentliche“ Meinung gegenüberstellte. Diese fand ihren Ausdruck in der bürgerlichen Publizität. Die staatliche Macht wurde in der Presse zum Diskussionsgegenstand, die Legitimation von Herrschaft an die öffentliche Meinung des Zeitungspublikums gekoppelt. Die Grundlagen dieser bürgerlichen Öffentlichkeit bildeten nach Habermas Privateigentum als Kennzeichen von ökonomischer Unabhängigkeit und Bildung, die Position in der bürgerlichen Familie als auch das Vorausgehen einer „literarischen Öffentlichkeit“, in welcher sich eine Fähigkeit zur Kritik manifestiert habe (Vgl. SdÖ, S. 107-121). Ende des 19. Jhdt. erfolgte durch die Entwicklung einer sozialstaatlich verfassten Industriegesellschaft ein Verwischen der Trennung zwischen Staat und Gesellschaft, Öffentlichem und Privatem (Vgl. SdÖ, S. 225-247). Daneben sei es zu einer Entwicklung des Öffentlichkeitsträgers vom kulturräsonierenden zum kulturkonsumierenden Publikum gekommen, anstelle der literarischen Öffentlichkeit sei der „scheinprivate Bereich des Kulturkonsums“ getreten (SdÖ, S. 248). Es sei somit zum Zerfall der bürgerlichen als auch der damit einhergehenden literarischen Öffentlichkeit gekommen (Vgl. SdÖ, S. 248-274). Dieser Wandel zeige sich insbesondere an der Institution „Presse“, welche sich von einer Gesinnungspresse „mit Engagement im Kampf um den Freiheitsspielraum der öffentlichen Meinung“ (SdÖ, S. 278) hin zu einer konsumorientierten Geschäftspresse, zurück in den privaten Bereich des Warenverkehrs, entwickelt habe. Andererseits habe sich durch die neue Reichweite und Wirksamkeit der Massenmedien die Sphäre der Öffentlichkeit selbst ausgedehnt. Die Zunahme ihrer publizistischen Effektivität habe wiederum zur Folge, dass Einflüsse privater Interessen, in Form von Public Relations, weiter zunähmen und sich die Sphäre der Öffentlichkeit hierdurch verändere: „Während die Presse früher das Räsonnement der zum Publikum versammelten Privatleute bloß vermitteln und verstärken konnte, wird dieses nun umgekehrt durch die Massenmedien erst geprägt“ (SdÖ, S. 284), (Vgl. SdÖ, S. 267-274).

Schließlich dekonstruiert Habermas den Begriff der „öffentlichen Meinung“ als Fiktion. Werde dieser allgemeinhin der Staatsgewalt gegenübergestellt (s.o.), so wird diese nach ihm gerade erst durch letztere definiert. Hierbei handele es sich laut Habermas um das Konstrukt eines möglichen Reibungswiderstands der Regierungs- und Verwaltungspraxis, welcher durch die Meinungsforschung diagnostiziert und mit angemessen Mitteln manipuliert werde. Die Politik handele nach dieser „Scheinrealität“. Entgegen geläufiger Vorstellungen müsse die öffentliche Meinung demnach weder an eine öffentliche Diskussion gebunden, noch mit politischen Problemen befasst sein (Vgl. SdÖ, S. 343-352).

Schließlich kritisiert Habermas, dass, auch aufgrund fragwürdiger Medieninhalte, zu seiner Zeit kaum noch eine wahrhaftige „Meinungsbildung“ stattfinde, Meinungen verkämen stattdessen zu Smalltalkthemen. Diejenigen, die sich noch durch wahre Literatur bilden würden, nähmen meist nicht am öffentlichen Kommunikationsprozess teil, würden nicht gehört bzw. miteinbezogen werden an der Bildung einer sogenannten „öffentlichen Meinung“. Die Menschen würden somit in einen „Sog“ der „demonstrativ oder manipulativ entfaltete[n]Publizität“ (SdÖ, S. 357) geraten, welche bloß öffentlich-manifestierte Meinungen kommuniziere. Notwendig sei jedoch eine kritische Publizität. Zudem liegt sein diskutabler Lösungsvorschlag darin, das Publikum durch die Bildung von funktionsfähigen internen Öffentlichkeiten an einer Meinungsbildung teilhaben zu lassen und aus diesem eine Gesamtöffentlichkeit zu bilden (Vgl. SdÖ, S. 352-359).

2. Bölls Entwicklung zu einer Person der Öffentlichkeit

Heinrich Böll hat sich selbst stets nicht bloß in der Rolle des Schriftstellers, sondern ebenso in der des Intellektuellen gesehen, welcher in der Lage war, sich zu gesellschaftspolitischen Themen zu äußern, und davon Gebrauch machte.[6]

Durch die Ereignisse der NS-Herrschaft geprägt und „aufgerüttelt“[7], wurde „Zeitgenossenschaft“[8] zum Grundprinzip für Bölls publizistisches Werk. Er fühlte sich an seine Zeit und die Gesellschaft gebunden, sah sich nie als Einzelnen. Auch wenn er in seinem Schreiben nach eigenen Aussagen primär den Wunsch hegte, sich auszudrücken, und sich dagegen aussprach, sein Werk ausschließlich als Gesellschaftskritik zu lesen[9], wurde die Zeitgeschichte doch stets zu „Folie und Material[…]“[10] seines Erzählens (siehe Eingangszitat). Seine Werke „Ansichten eines Clowns“ und „Gruppenbild mit Dame“ spielen gar in ihrer jeweiligen Zeit selbst. Bölls Ansicht nach könnten Schriftsteller allein durch das Schreiben die Welt verändern. Er erkannte die Möglichkeit im Poetischen. Nach ihm nehme die poetische Sprache der routinepolitischen die Eindeutigkeit, allein durch die Zurschaustellung einer Vielzahl von Deutungsmöglichkeiten, welche eine solche in Hinblick auf Sprache nicht mehr zuließe. Sie trage somit zu Widerspruch und einer eigenen Meinungsbildung bei.[11]

Sowohl seine außerordentliche Beobachtungsgabe als auch die Recherchen zu seinen Werken ermöglichten dem Autor, die Wirklichkeit zu beurteilen und sich zu politischen Themen zu äußern. Sein Umgang mit der Öffentlichkeit in Form der Massenmedien gestaltete sich jedoch Zeit seines Lebens ambivalent. Richtete er sich in Satiren der 50er Jahre neben der konsumorientierten Wohlstandsgesellschaft ebenso gegen eine phrasenhafte Medienwelt[12], machte ihn seine mediale Präsenz bereits ab den 60er Jahren zum „Gewissen der Nation“[13] und zur „moralischen Instanz“[14]. Auch wenn er sich gegen solche Formulierungen aussprach, so wollte er doch, wie bereits beschrieben, nicht auf seine Rolle als Schriftsteller reduziert werden und äußerte sich auch weiterhin zu gesellschaftspolitischen Themen[15].

Unvergessen bleibt wohl Bölls am 10. Januar 1972 im Spiegel publizierter Artikel „Soviel Liebe auf einmal. Will Ulrike Meinhof Gnade oder freies Geleit?“. Den Anlass bildete ein Bericht der Bild über einen Bankraub in Kaiserslautern vom 23. Dezember 1971, welche diesen dem Kreis um Ulrike Meinhof zuordnete, obwohl die Täterschaft noch nicht nachgewiesen worden war. Böll kritisierte hier einmal die manipulative Praxis der Zeitung, welches nicht weiter von Belang gewesen wäre, da die Springer-Presse auch mit anderen Schriftstellern oftmals ins Kreuzfeuer geriet. Entscheidend für die heftigen Reaktionen war vielmehr Bölls Relativierung des Gewaltpotenzials, welches von der RAF ausging. Er lenkte den Fokus dagegen auf politische Versäumnisse, polizeiliches Fehlverhalten und auf das Verhalten der Massenmedien an sich. Böll plädierte an die Öffentlichkeit, sich selbst ein Bild der Situation zu machen. Ebenso skandalös wurde seine Forderung nach „Gnade“ für Ulrike Meinhof aufgenommen, obwohl sein Artikel nach Schubert keinesfalls als Verteidigung ihrer Person zu verstehen sei. Nach der Veröffentlichung hatte Böll sich über Monate gegenüber der Presse zu rechtfertigen und musste schwere Anschuldigungen über sich ergehen lassen. So war er nach dem ZDF-Magazin etwa „nicht einen Deut besser als die Schrittmacher der Nazis“[16]. Obwohl mit der Verleihung des Nobelpreises 1972 zeitweise Ruhe einkehrte, wurde auch dieses wiederum zum Politikum erklärt.[17]

Als eine literarische Nachbearbeitung der Auseinandersetzung kann Bölls 1974 entstandene Erzählung „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“[18] bezeichnet werden. Obwohl es im Vorwort heißt, dass in Bezug auf die Bild „Ähnlichkeiten weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich“[19] seien, ist im Hinblick auf die direkte Vorgeschichte desselben Jahres wiederum das Herstellen eines Zusammenhangs „unvermeidlich“; insbesondere, da die Springer-Presse zuvor Bölls Familie ins Visier genommen hatte.[20]

[...]


[1] Schubert, Jochen: Heinrich Böll. UTB Profile, Paderborn 2011, S. 40.

[2] Ebda., S. 9.

[3] Ebda., S. 11.

[4] Habermas, Jürgen: Strukturwandel der Öffentlichkeit. Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft, Frankfurt am Main, Neuauflage 1990. Im Folgenden unter der Sigle: SdÖ.

[5] Böll, Heinrich; Bernáth, Árpád [Hrsg.]: Werke. 24. Interviews I. 1953 – 1975, Kölner Ausgabe, Köln 2009. Im Folgenden unter der Sigle: KA 24.

[6] Vgl. Schubert: Heinrich Böll, S. 69.

[7] Vgl. ebda., S. 19ff.

[8] Ebda., S. 39.

[9] Vgl. ebda., S. 13f.

[10] Ebda., S. 40.

[11] Vgl. ebda., S. 10.

[12] Vgl. ebda., S. 31f.

[13] Ebda., S. 68.

[14] Ebda.

[15] Vgl. ebda., S. 68f.

[16] Böll, Heinrich; Bernáth, Árpád[Hrsg.]: Werke. 18. 1971 – 1974, Kölner Ausgabe, Köln 2003, S. 469.

[17] Vgl. Schubert: Heinrich Böll, S. 78-81.

[18] Böll, Heinrich: Die verlorene Ehre der Katharina Blum. Oder: wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann, Köln 1974.

[19] Ebda., Vorwort.

[20] Vgl. Schubert: Heinrich Böll, S. 81-84.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Die Entwicklung Heinrich Bölls zu einer "Person der Öffentlichkeit"
Untertitel
Nachvollzogen anhand von Interviews und Gesprächen (1960 – 1975)
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
“Gespräche”. Interviewgespräch Medienveröffentlichung
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V452632
ISBN (eBook)
9783668850965
ISBN (Buch)
9783668850972
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Heinrich Böll, Interview, Öffentlichkeit, Habermas
Arbeit zitieren
B.A. Jana Katczynski (Autor), 2016, Die Entwicklung Heinrich Bölls zu einer "Person der Öffentlichkeit", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452632

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