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Die tragische Entwicklung des Martin Schulz. Untersuchung der Berichterstattung der Printausgabe des SPIEGEL über Martin Schulz

Titel: Die tragische Entwicklung des Martin Schulz. Untersuchung der Berichterstattung der Printausgabe des SPIEGEL über Martin Schulz

Hausarbeit , 2018 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Stefan Metz (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit werden die Artikel der SPIEGEL Berichterstattung der Printausgabe hinsichtlich folgender Fragestellung im Rahmen einer Frequenzanalyse untersucht: Wird Schulz in der SPIEGEL Printausgabe im Zeitraum von April bis November 2017 angesichts zunehmend sinkender Zustimmungswerte auch zunehmend negativer dargestellt?

Ziel der Hausarbeit ist es, am Ende der Analyse die Fragestellung im Rahmen des Verfahrens der qualitativen Inhaltsanalyse beantworten zu können.

Als Datengrundlage dienen alle Artikel, die über Martin Schulz handeln und in den Zeitraum von April bis November 2017 der SPIEGEL-Ausgaben Nr.18 bis Nr.47 fallen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorstellung der SPIEGEL-Analyse

1.1. Inhaltliche Einführung in das Thema

1.2. Die Untersuchungsmethode der SPIEGEL-Analyse

1.3. Das Kategoriesystem als Grundlage der SPIEGEL-Analyse

2. Durchführung der SPIEGEL-Analyse

2.1. Vorstellung der Hypothesen

2.2. Beschreibung der Untersuchungsergebnisse

2.3. Hypothesenüberprüfung

2.4. Deutung der Untersuchungsergebnisse

3. Fazit der SPIEGEL-Analyse

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Berichterstattung der Printausgabe des SPIEGEL über den ehemaligen SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz im Zeitraum von April bis November 2017. Ziel ist es zu analysieren, ob sich die mediale Darstellung angesichts sinkender Umfragewerte im untersuchten Zeitraum zunehmend negativ entwickelt hat oder ob externe Faktoren die Berichterstattung beeinflussen.

  • Analyse der medialen Darstellung von Martin Schulz
  • Untersuchung eines möglichen Zusammenhangs zwischen Umfragetief und negativer Berichterstattung
  • Einsatz einer Frequenzanalyse auf Basis eines induktiv erstellten Kategoriesystems
  • Evaluierung von zwei Hypothesen zur Berichterstattung vor und nach der Bundestagswahl
  • Kontextualisierung der Ergebnisse durch politische Ereignisse (z.B. Landtagswahlen, G-20 Gipfel)

Auszug aus dem Buch

1.1 Inhaltliche Einführung in das Thema

Martin Schulz – die wohl tragischste Persönlichkeit der deutschen Politik des vergangenen Jahres – wollte als Kanzlerkandidat hoch hinaus und fiel umso tiefer. Wie kein anderer Politiker wurde er Anfang des Jahres 2017 von einer Welle der Begeisterung getragen. Die älteste Partei Deutschlands, im Umfragetief versunken und von einem glücklosen Parteivorsitzenden, Sigmar Gabriel, dirigiert, erlebte im Frühling 2017 einen Aufstieg sondergleichen. „Wie Phönix aus der Asche“ führte Martin Schulz die geschundene und stolze sozialdemokratische Partei Deutschlands aus der politischen Bedeutungslosigkeit. Es war sogar die Rede von einer Wiedergeburt der Sozialdemokratie in Deutschland. In Zeiten schwindender Unterstützung für Sozialdemokraten – ein Trend, der in ganz Europa zu erkennen ist – wurde Martin Schulz viel Anerkennung zuteil. Als „Heilsbringer“ gepriesen war die Begeisterung nicht nur in der Basis, sondern auch in der deutschen Presselandschaft grenzenlos. So erstaunt es nicht, dass Martin Schulz auf dem SPD-Sonderparteitag auch noch mit 100% zum Parteivorsitzenden gewählt wurde – ein Zustimmungswert, der in in der SPD-Geschichte einmalig ist.

Umso erstaunlicher ist der rasante Absturz des so hoch gepriesenen SPD-Spitzen-Politikers. Hatte die SPD in der Forsa-Umfrage Ende März noch satte 32% erhalten – gleichauf mit der CDU, womit sie sich ernsthafte Hoffnungen auf einen Regierungswechsel machen konnte –, waren es am Wahlabend der 19. Bundestagswahl am 24. September nur noch mickrige 20,5%.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorstellung der SPIEGEL-Analyse: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, erläutert die Fragestellung der Untersuchung und beschreibt die verwendete Methode der Frequenzanalyse sowie das entwickelte Kategoriesystem.

2. Durchführung der SPIEGEL-Analyse: In diesem Hauptteil werden die Hypothesen vorgestellt, die Ergebnisse der Inhaltsanalyse beschrieben, die Hypothesen überprüft und die Resultate interpretiert.

3. Fazit der SPIEGEL-Analyse: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass keine generelle Anti-Schulz-Tendenz vorliegt, sondern die Berichterstattung durch vielfältige politische Ereignisse beeinflusst wurde.

Schlüsselwörter

Martin Schulz, SPIEGEL, Printausgabe, Berichterstattung, SPD, Bundestagswahl, Kanzlerkandidat, Frequenzanalyse, Umfragewerte, Medienkritik, politische Kommunikation, Inhaltsanalyse, Kategorisierung, politischer Journalismus, Wahlkampf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie die Printausgabe des SPIEGEL im Jahr 2017 über den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz berichtet hat, insbesondere im Hinblick auf seine schwindenden Umfragewerte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die mediale Darstellung eines Spitzenpolitikers, der Zusammenhang zwischen politischen Umfrageergebnissen und journalistischer Berichterstattung sowie die Rolle externer Ereignisse.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Schulz im SPIEGEL angesichts sinkender Zustimmungswerte zunehmend negativer dargestellt wurde und ob eine kausale "Anti-Schulz-Tendenz" nachweisbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Der Autor nutzt die Methode der Frequenzanalyse, bei der alle relevanten Artikel im Zeitraum von April bis November 2017 mittels eines induktiv erstellten Kategoriesystems kodiert wurden.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Vorstellung der Hypothesen, der systematischen Auswertung der Artikel anhand von Gegensatzpaaren und der anschließenden Interpretation der gewonnenen Daten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Martin Schulz, SPD, SPIEGEL-Analyse, Bundestagswahl, Frequenzanalyse, politische Berichterstattung und Umfragewerte.

Wurde die Annahme einer Anti-Schulz-Tendenz im SPIEGEL bestätigt?

Nein, die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass keine klare Anti-Schulz-Tendenz vorliegt und die Berichterstattung eher durch wechselnde politische Ereignisse und Themenkonjunkturen geprägt war.

Wie erklärt der Autor die starken Schwankungen in der Anzahl der Kategorien?

Der Autor führt dies auf ereignisreiche Phasen wie Landtagswahlen, das "Sommerloch" oder spezifische politische Krisen zurück, die den Umfang und Tenor der Berichterstattung beeinflussten.

Welche Rolle spielte der Artikel von Markus Feldenkirchen für die Ergebnisse?

Dieser zwölfseitige Artikel in Ausgabe Nr. 40 wird als Grund für eine ausgeglichenere positive und negative Kategorisierung im September angeführt, da der Journalist hier den gesamten Wahlkampfverlauf detailliert und differenziert betrachtet.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die tragische Entwicklung des Martin Schulz. Untersuchung der Berichterstattung der Printausgabe des SPIEGEL über Martin Schulz
Hochschule
Universität Siegen
Veranstaltung
Empirische Methoden II
Note
1,3
Autor
Stefan Metz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
16
Katalognummer
V452705
ISBN (eBook)
9783668854185
ISBN (Buch)
9783668854192
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Qualitative Inhaltsanalyse Martin Schulz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Metz (Autor:in), 2018, Die tragische Entwicklung des Martin Schulz. Untersuchung der Berichterstattung der Printausgabe des SPIEGEL über Martin Schulz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452705
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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