In folgender Arbeit wird die Entwicklung einer Präventionsmaßnahme in Form eines Kursprogramms im Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten gemäß dem Leitfaden Prävention dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
1 GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN ZUR PRÄVENTIONSMAßNAHME
1.1 Bezeichnung des Präventionsangebots
1.2 Handlungsfeld und Präventionsprinzip
1.3 Bedarf
1.4 Wirksamkeit
1.5 Zielgruppe
1.6 Ziele der Maßnahme
2 INHALTLICH-ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSPROGRAMMS
3 INHALTLICH-METHODISCHE DETAILPLANUNG DES KURSPROGRAMMS
4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSPROGRAMMS
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer primärpräventiven Maßnahme in Form eines achtwöchigen Kursprogramms namens „Rückenfit“, das gezielt auf die Verbesserung der Rumpfmuskulatur und die Reduktion von bewegungsmangelbedingten Rückenschmerzen bei sitzend tätigen Personen ausgerichtet ist.
- Prävention von Rückenbeschwerden durch gezieltes Rumpfkrafttraining.
- Analyse der epidemiologischen Relevanz und Ursachen von Rückenschmerzen.
- Strukturierte Kursplanung mit Fokus auf Bewegungshabits und Körperwahrnehmung.
- Methodische Evaluation durch messbare Indikatoren wie Schrittanzahl und Muskelverspannungsgrad.
Auszug aus dem Buch
1.3 Bedarf
Epidemiologische Daten:
Laut dem statistischen Bundesamt sind Rückenschmerzen die dritthäufgste Hauptdiagnose der „20 häufigsten Hauptdiagnosen in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen 2016 [bei Frauen]“ (Statistisches Bundesamt, 2016a). Die Anzahl an Hauptdiagnosen beläuft sich auf 47569 (Statistisches Bundesamt, 2016a).
Bei den Männern sind Rückenschmerzen die fünfthäufigste Hauptdiagnose der 20 häufigsten Hauptdiagnosen in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen 2016“ (Statistisches Bundesamt, 2016b). Die Anzahl an Hauptdiagnosen beläuft sich auf 41632 (Statistisches Bundesamt, 2016b).
Mögliche Ursachen und Risikofaktoren (des Gesundheitsproblems):
In einer Online-Umfrage von Statista im Januar 2017 wurden 807 Personen ab 18 Jahren bezüglich der Auslöser ihrer Rückenschmerzen befragt. Die befragten Personen leideten mindestens einmal im Monat an Rückenschmerzen. Insgesamt stellte sich sitzen am Schreibtisch bei der Arbeit mit 34% als häufigste Ursache heraus, dicht gefolgt von zu wenig Sport/zu schwache Muskulatur mit 33%, Körperliche Arbeit mit 32% und Stress mit 25% (Statista, 2017). Weitere Ursachen sind ein Bandscheibenvorfall mit 22%, Übergewicht mit 17%, Psychosomatisch mit 12% und erblich bedingt mit 8% (Statista, 2017).
Zusammenfassung der Kapitel
1 GRUNDLEGENDE INFORMATIONEN ZUR PRÄVENTIONSMAßNAHME: Dieses Kapitel liefert die theoretische Basis, definiert das Handlungsfeld sowie die Zielgruppe und begründet den Bedarf des Kurses mittels epidemiologischer Daten.
2 INHALTLICH-ORGANISATORISCHE GROBPLANUNG DES KURSPROGRAMMS: Hier wird der organisatorische Rahmen des achtwöchigen Programms definiert, inklusive Ressourcenplanung, Kursleitung und den inhaltlichen Schwerpunkten.
3 INHALTLICH-METHODISCHE DETAILPLANUNG DES KURSPROGRAMMS: Dieses Kapitel beschreibt die methodische Umsetzung der acht Kurseinheiten im Detail, von den theoretischen Inhalten bis hin zu den praktischen Übungsanleitungen.
4 DOKUMENTATION UND EVALUATION DES KURSPROGRAMMS: Hier werden die Evaluationskriterien festgelegt, um den Erfolg der Maßnahme anhand messbarer Interventionsziele und Instrumente zu bewerten.
Schlüsselwörter
Rückenfit, Prävention, Rückenschmerzen, Gesundheitsmanagement, Rumpfmuskulatur, Bewegungsgewohnheiten, Primärprävention, Körperhaltung, Körperwahrnehmung, Faszientraining, Zirkeltraining, Evaluation, Muskelverspannungen, Kraftausdauer, Gesundheitsförderung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Planung einer spezifischen Präventionsmaßnahme im Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten, um Rückenschmerzen entgegenzuwirken.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit behandelt die Wirbelsäulengesundheit, die Auswirkungen von Bewegungsmangel durch sitzende Tätigkeiten sowie die methodische Gestaltung von zielgruppengerechten Bewegungsprogrammen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Erstellung eines Kurskonzepts, das durch Kräftigung der Rumpfmuskulatur und Förderung der Körperwahrnehmung Rückenschmerzen präventiv reduziert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse epidemiologischer Daten sowie auf die Anwendung von evidenzbasierten Prinzipien des Leitfadens Prävention für die Kursplanung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltlich-organisatorische Grobplanung sowie eine methodische Detailplanung der acht Kurseinheiten inklusive Evaluationsmethoden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Prävention, Rückenfit, Bewegungsgewohnheiten, Gesundheitsmanagement, Rumpfkraft, Evaluation und Arbeitsplatzgesundheit.
Wie wurde die Zielgruppe für „Rückenfit“ definiert?
Die Zielgruppe sind Frauen und Männer im Alter von 18 bis 55 Jahren mit meist sitzenden Tätigkeiten im Berufs- und Freizeitleben und einem BMI zwischen 18,5 und 29,9.
Warum wurde die Übung „Plank“ als Evaluationsinstrument gewählt?
Die „Plank“ wurde gewählt, da sie als standardisierte Übung effektiv die rumpfstabilisierende Muskulatur beansprucht, deren Schwäche eine Hauptursache für Rückenschmerzen darstellt.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2018, Entwicklung einer Präventionsmaßnahme in Form eines Kursprogramms im Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten gemäß dem Leitfaden Prävention, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/453485