Anforderungen und Systematisierungskriterien elektronischer Zahlungssysteme


Hausarbeit, 2005

69 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Anforderungen an elektronische Zahlungssysteme
2.1 Anforderungen aus Kunden- und Händlersicht
2.1.1 Sicherheit
2.1.2 Acid-Eigenschaften
2.1.3 Verfügbarkeit
2.1.4 Akzeptanz
2.1.5 Kostengünstigkeit
2.1.6 Interoperabilität
2.2 Anforderungen aus Kundensicht
2.2.1 Flexibilität
2.2.2 Kein Vorleistungsrisiko
2.2.3 Einfache Handhabung
2.2.4 Nachvollziehbarkeit
2.2.5 Anonymität
2.3 Anforderungen aus Händlersicht
2.3.1 Technische Aspekte
2.3.2 Zahlungssicherheit
2.3.3 Kundenidentität
2.4 Anforderungen an digitales Geld

3 Systematisierung elektronischer Zahlungssysteme
3.1 Einteilung nach Zahlungszeitpunkt
3.1.1 Pre-Paid
3.1.2 Instant Paid
3.1.3 Post Paid
3.2 Einteilung nach Art des Verfahrens
3.2.1 Verfahren auf Kreditkartenbasis
3.2.2 Bankeinzug mittels Einzugsermächtigung
3.2.3 Digitale Bargeldlösungen
3.2.4 Smartcards
3.3 Unterscheidung hinsichtlich Transaktionshöhe
3.3.1 High-Value-Payment
3.3.2 Macro-Payment
3.3.3 Micro/Pico-Payment
3.4 Einteilung hinsichtlich des Sicherheitsniveaus
3.4.1 Übertragung ohne Verschlüsselung
3.4.2 Verschlüsselungsverfahren
3.4.3 Sicherheit durch Einsatz von Zertifikaten
3.4.4 Sicherheit mit Hilfe von digitalen Signaturen
3.5 Einteilung nach dem Transaktionsweg
3.5.1 Das Push-System
3.5.2 Das Pull System
3.6 Einteilung der Systeme in Bezug auf ihre Basis

4 Vorstellung Elektronischer Zahlungssysteme
4.1 First Virtual
4.1.1 Voraussetzungen für First Virtual
4.1.2 Vorteile von First Virtual
4.1.3 Nachteile von First Virtual
4.2 Cyber Cash
4.2.1 Voraussetzungen für Cyber Cash
4.2.2 Vorteile von Cyber Cash
4.2.3 Nachteile von Cybercash
4.3 Die PayBox
4.3.1 Voraussetzungen für die PayBox
4.3.2 Vorteile der PayBox
4.3.3 Nachteile der PayBox
4.3.4 Ablauf des Push-Systems bei PayBox
4.3.5 Ablauf des Pull-Systems bei PayBox
4.3.6 PayBox in der Praxis
4.4 Net 900
4.4.1 Voraussetzungen für die Nutzung von Net900
4.4.2 Vorteile von Net900
4.4.3 Nachteile von Net900
4.4.4 Ablauf des Net900-Dienstes
4.5 PayPal
4.5.1 Voraussetzungen für die Nutzung von PayPal
4.5.2 Vorteile von PayPal
4.5.3 Nachteile von PayPal
4.6 Liste weiterer elektronischer Zahlungssysteme
4.7 Tabellarische Darstellung der vorgestellten Systeme

5 Stärken und Schwächen der Zahlungssysteme
5.1 Schwächen elektronischer Zahlungssysteme
5.2 Stärken elektronischer Zahlungssysteme
5.2.1 Vorteile elektronischer Zahlungssysteme
5.2.2 Chancen elektronischer Zahlungssysteme

6 Rechtslage des elektronischen Zahlungsverkehrs
6.1 Rechtliche Aspekte des Online Bankings
6.2 Rechtliche Aspekte digitaler Lastschriftverfahren
6.3 Rechtliche Aspekte bei kreditkartenbasierten Systemen
6.4 Rechtliche Aspekte der PayBox

7 Praxisbeispiel – Das Handy-Ticket
7.1 Voraussetzung für die Nutzung des Handy-Tickets
7.2 Die technische Abwicklung des Handy-Tickets
7.3 Die Kontrolle und Sicherheit der Handy-Tickets
7.4 Bezahlung des Handytickets
7.5 Weitere Informationen zum Handy-Ticket

8. Zusammenfassung

9. Schlusswort der Verfasserin

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Anforderungen aus Kunden und Händlersicht

Abbildung 2: Anforderungen aus Kundensicht

Abbildung 3: Anforderungen aus Händlersicht

Abbildung 4: Anforderungen aus Händlersicht

Abbildung 5: Funktionsablauf von SET

Abbildung 6: Funktionsweise von First Virtual

Abbildung 7: Ablaufdiagramm von CyberCash

Abbildung 8: Kosten für den Händler von PayBox aus dem Jahr 2001

Abbildung 9: für den Konsumenten von PayBox aus dem Jahr 2002

Abbildung 10: Ablauf von PayBox nach dem Prinzip der Push-Zahlung

Abbildung 11: Ablauf von PayBox nach dem Prinzip der Pull-Zahlung

Abbildung 12: Ablauf der Zahlung mit Net900

Abbildung 13 Sichtbarer Wechsel in eine andere Gebührenzone

Abbildung 14: Funktionsweise von PayPal

Abbildung 15: Das Angebot an elektronischen Zahlungssystemen

Abbildung 16: Zahlungssysteme im Vergleich Teil 1

Abbildung 17: Zahlungssysteme im Vergleich Teil 2

Abbildung 18: Wichtige Kriterien für Bezahlsysteme

Abbildung 19: Einsatz von Zahlungssystemen im Internetvertrieb

Abbildung 20: Angebot von Zahlungssystemen im Online-Shop

Abbildung 21:Gründe gegen den Einsatz von Zahlungssystemen

Abbildung 22: Die Bestellabwicklung des Handy-Tickets

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Im Zuge der ständig wachsenden Beliebtheit des weltweiten Internethandels, wächst auch das Verlangen nach einfachen, zuverlässigen und vor allem sicheren Wegen der Zahlung. In diesem Zusammenhang sind viele Arten von elektronischen Zahlungssystemen entstanden, an welche große Anforderungen aus Sicht von Händlern und Konsumenten gestellt werden. Viele Systeme waren den Anforderungen nicht gewachsen und sind bereits wieder von der Bildfläche verschwunden.

Die Projektarbeit „Elektronische Zahlungssysteme“ stellt im ersten Kapitel zunächst einmal die vielseitigen Anforderungen an die Bezahlsysteme aus Händler- und Kundensicht vor. Anschließend wird der Versuch unternommen, verschiedene Möglichkeiten der Systematisierung aufzuzeigen. Diese werden zwar getrennt voneinander beschrieben, allerdings sind sie in den nachfolgenden Ausführungen im Zusammenhang zu sehen, da die Zahlungssysteme immer mehrere Kriterien erfüllen.

Da es aufgrund der ungeheuren Vielzahl an Bezahlsystemen nicht möglich ist dem Leser alle Systeme vorzustellen, beschränkt sich die Verfasserin auf eine Auswahl und versucht die Vor- und Nachteile dieser übersichtlich zu erläutern. Eine ausgearbeitete Tabelle mit allen Kriterien aus „Kapitel 2“, soll dem Leser zusätzlich die Möglichkeit eines schnellen Überblicks hinsichtlich der Charakteristika der beschriebenen elektronischen Zahlungssysteme liefern. Im weiteren Verlauf geht die Projektarbeit auf die Folgen, die rechtlichen Aspekte und die Chancen und Risiken elektronischer Bezahlsysteme ein.

Zum Abschluss soll ein Praxisbeispiel dem Leser die Materie noch einmal näher erläutern, bevor die Verfasserin mit einer Zusammenfassung und einem Schlusswort.

2 Anforderungen an elektronische Zahlungssysteme

Damit sich ein elektronisches Zahlungssystem in der Gesellschaft etablieren kann, sind eine Vielzahl von Voraussetzungen notwendig, über jene die nachfolgenden Grafiken einen kurzen Überblick leisten sollen.

Je mehr Faktoren das Zahlungssystem erfüllen kann, desto größer stellen sich seine Überlebenschancen auf dem Markt dar. Wichtig ist es, die Anforderungen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, denn es gibt spezifische Anforderungen aus Kunden, und Lieferantensicht. Einige Anforderungen gelten aber auch für beide Gruppen. Zusätzlich gibt es noch spezielle Anforderungen für digitales Geld.

2.1 Anforderungen aus Kunden- und Händlersicht

Folgende Anforderungen teilen sich Kunden und Händler gleichermaßen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Anforderungen aus Kunden und Händlersicht[1]

2.1.1 Sicherheit

Das Thema Sicherheit lässt sich in folgende Kategorien unterteilen:

[2] Authentifizierung

- Eine dritte Partei stellt die Authentizität von Kunden und Händlern sicher. Dies geschieht durch Zertifikate.

Datenintegrität

- Digitale Signaturen sollen die Manipulation von Daten verhindern.

Vertraulichkeit

- Mittels Verschlüsselung soll auch in diesem Zusammenhang die Manipulation der Daten, sowie die Möglichkeit der Einsicht durch Unbefugte verhindert werden.

Robustheit

- Darunter versteht man die Ausfallsicherheit des Bezahlsystems, vor allem bei Überlastung.

2.1.2 Acid-Eigenschaften

Die Acid-Eigenschaften stellen Anforderungen dar, die bei Transaktionen erfüllt werden müssen.

Atomicity (Totalität)

- Eine Transaktion soll entweder ganz oder gar nicht ausgeführt werden. Dieser Punkt greift vor allem im Fall von Unterbrechungen.

[3] Consistency (Konsistenz)

- Beide Parteien sollen den gleichen Wissensstand bezüglich Betragshöhe, Grund der Zahlung, oder Status der Transaktion haben.

Independence (Unabhängigkeit)

- Diese Anforderung kann auch Isolation genannt werden und implementiert, dass sich die Transaktionen nicht gegenseitig beeinflussen dürfen.

Durability (Dauerhaftigkeit)

- Bei Defekten soll die Wiederherstellung des letzten gültigen Zustands oh- ne weiteres möglich sein.

2.1.3 Verfügbarkeit

Die Verfügbarkeit eines elektronischen Zahlungssystems stellt den Hauptvorteil gegenüber herkömmlichen Systemen dar und sollte aufgrund dieser Tatsache stets gewährleistet sein.

2.1.4 Akzeptanz

Eine breite Anwenderbasis und Händlerakzeptanz sind elementar für ein elektronisches Zahlungssystem. Um dies zu gewährleisten, muss das System fehlerfrei und verlässlich arbeiten können.

2.1.5 Kostengünstigkeit

Händler wie auch Kunden haben das Interesse, die für sie anfallenden Kosten so gering wie möglich zu halten. Für den Kunden bedeutet dies, möglichst wenig Geld in Software und Hardware zu investieren, oder Gebühren zahlen zu müssen. Aus Sicht der Händler sollten die Kosten nach Möglichkeit Einmalzahlungen darstellen.

Händlerkosten

- Händler müssen in Hardware und Software investieren. Ebenfalls fallen Integrationskosten, Wartungskosten, Betriebskosten, Transaktionskosten und Ausfallkosten an. Auch sind gegebenenfalls hohe Kosten für Lizenzen und Zertifikate fällig.

Kundenkosten

- Kunden müssen häufig Kosten für die Registrierung bezahlen. Auch müssen sie in Hardware, beispielsweise Kartenlesegeräte investieren. Hinzu kommen die laufenden Kosten. Ebenfalls sind Gebühren für die Abwicklung der Zahlungen keine Seltenheit.

2.1.6 Interoperabilität

Diese Anforderung beschreibt die Möglichkeit digitaler Zahlungssysteme im Zusammenhang mit der Zahlungstransaktion mit anderen Teilnehmern in Verbindung treten zu können.

2.2 Anforderungen aus Kundensicht

Folgende Eigenschaften sollten elektronische Zahlungssysteme aus Sicht des Kunden erfüllen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Anforderungen aus Kundensicht[4]

2.2.1 Flexibilität

Ein elektronisches Zahlungssystem sollte in diesem Kontext eine zentrale Eigenschaft erfüllen:

Örtliche Unabhängigkeit

Das System sollte von jedem gängigen Rechner zu nutzen sein. Falls Software eine Voraussetzung darstellt, ist dies als eine Möglichkeit der Einschränkung zu sehen. Systeme, die auf der Nutzung des Handys basieren, erfüllen dieses Kriterium weitgehend. Als unflexibel lassen sich in diesem Zusammenhang auch Kartenlesegeräte am Point of Sale bezeichnen.[5]

2.2.2 Kein Vorleistungsrisiko

Aus Kundensicht sollte sich ein elektronisches Zahlungssystem durch den Verzicht auf finanzielle Vorleistung auszeichnen. Post-Paid-Zahlungen sind somit eine beliebte Methode.

2.2.3 Einfache Handhabung

Ein Zahlungssystem sollte auch ohne große technische Vorkenntnisse leicht zu bedienen sein. Die intuitive Möglichkeit der Handhabung erhöht die Akzeptanz.

2.2.4 Nachvollziehbarkeit

Durch Prüfung sollten die Zahlungen nachvollziehbar sein. Dies ist auch die Grundlage für Reklamationen. Dieses Kriterium steht allerdings im direkten Konflikt mit dem Wunsch nach Anonymität, da die Speicherung von sensiblen Daten zur Nachvollziehung der Transaktion unabdingbar ist.

2.2.5 Anonymität

Ein grundsätzlicher Wunsch des Kunden besteht darin, in Bezug auf ihre Kaufvorgänge, gegenüber Händler und gegebenenfalls Treuhänder so anonym wie möglich handeln zu können. Dies implementiert, dass nur notwendige Daten des Kunden gespeichert werden sollen. Dritte sollen nach Möglichkeit keinen Einblick in das Kaufverhalten nehmen können[6]

2.3 Anforderungen aus Händlersicht

Die Händler legen auf die nachfolgenden Anforderungen noch ein besonderes Augenmerk.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Anforderungen aus Händlersicht[7]

2.3.1 Technische Aspekte

Die notwendige Technik soll aus Händlersicht zum einen einfach in das vorhandene System zu integrieren sein, zum anderen stellt die Skalierbarkeit bei wachsendem Transaktionsvolumen eine bedeutsame Größe dar.

2.3.2 Zahlungssicherheit

Die Zahlung muss garantiert sein, da sonst Gefahr nicht beglichener Rechnungen und auftretender Stornierungen zunimmt. Wichtig sind folgende in diesem Kontext folgende Aspekte:

Beweiskräftigkeit

- Bei Missverständnissen und Beschwerden soll die Möglichkeit der eindeutigen Zuordnung der Bestellungen gewährleistet sein.

Sperrlisten

- Sie sollen in Kraft treten, wenn ungedeckte Konten entdeckt werden.

2.3.3 Kundenidentität

Händler sind sehr daran interessiert, so viele Informationen wie möglich über ihre Kunden zu erhalten, um diese wieder für Marketingzwecke zu nutzen.

2.4 Anforderungen an digitales Geld

Folgende Anforderungen muss digitales Geld in jedem Fall erfüllen, um sich am Markt zu etablieren:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Anforderungen aus Händlersicht[8]

Fälschungssicherheit

Manipulationen der Transaktionen sollen mittels digitaler Signaturen verhindert werden. Dies bezeichnet man auch als Integrität.

[9] Konvertierbarkeit

Darunter versteht man die Möglichkeit, dass die erhaltenen Zahlungsmittel von den Banken ohne weiteres umgewandelt werden können. Der Datentransfer zwischen verschiedenartigen Systemen soll demnach gewährleistet sein.

Umlauffähigkeit

In diesem Kontext wird auch der Begriff „Peer-to-Peer-Eigenschaft“ verwendet. Dabei handelt es sich um „Systeme mit vollständiger dezentraler Selbstorganisation und Ressourcennutzung“[10] Auf zentrale Dienste wird bei solchen Systemen verzichtet. Die Einheiten sind gleichberechtigt und autonom. Sie sollen angriffsgefährdete Client-Server-Anwendungen ablösen, da diese heute meist den Anforderungen des Internets, wie Skalierbarkeit, Sicherheit und Verlässlichkeit nicht mehr gerecht werden. Peers sind in Form von Netzen weltweit miteinander verbunden und verteilt. Sie nutzen gleichmäßig die Betriebsmittel, wie Speicherkapazität und sind nicht ständig durch ein und dieselbe Internetadresse identifizierbar. Zudem entwickeln sie sich dezentral[11].

Anonymität

Sie bezieht sich auf die Übertragung, Speicherung und Weitergabe sensibler Daten während und nach der Transaktion. Der Kunde ist daran interessiert, dass nur notwendige Daten an Händler und gegebenenfalls Treuhänder übertragen werden. Die Angst ein gläserner Kunde zu sein, dessen Kaufaktivitäten von Marktforschungsinstituten zu individuellen Werbezwecken genutzt werden, ist heutzutage in aller Munde. Die deutschen Datenschutzgesetze sollen den Kunden vor unerlaubten Übergriffen in seine Privatssphäre bewahren. Allerdings sind die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Händler aus Kundensicht gerade im Bereich des E-Commerce oft unübersichtlich, was bedeutet, dass Kunden oftmals Hinweise zur Freigabe ihrer Daten übersehen und demnach nicht widersprechen.

3 Systematisierung elektronischer Zahlungssysteme

Aufgrund einer Vielzahl von vorhandenen Zahlungssystemen und deren fehlender Standardisierung, ist der Versuch einer systematischen Einteilung zur allgemeinen Übersichtlichkeit unerlässlich. Dieser Punkt stellt sich jedoch aufgrund sehr vieler verschiedener Kategorisierungsmöglichkeiten als schwierig dar. Im Folgenden sollen unterschiedliche Varianten der Systematisierung aufgezeigt werden.

3.1 Einteilung nach Zahlungszeitpunkt

Eine Möglichkeit stellt die Unterteilung der Zahlungssysteme hinsichtlich des Zeitpunkts der Transaktion dar.

3.1.1 Pre-Paid

Die auf dieser Zahlungsart basierenden Systeme, stellen ein digitales Äquivalent zum herkömmlichen Bargeld dar. Das digitale Geld wird im Voraus erworben und bis zum potenziellen Verwendungszeitpunkt auf der Festplatte abgespeichert. Das System hat zum einen den Nachteil, dass sich mit dem auf der Harddisk abgespeicherten Geld keine Zinsen verdienen lassen, zum anderen kann es zerstört oder gelöscht werden.[12]

3.1.2 Instant Paid

Diese Art von Zahlungsmitteln zeichnen sich durch den Einsatz bei zeitgleichen Transaktionen aus. Die Anforderungen an ein solches System sind extrem hoch, da ein Zugang zu bankinternen Zahlungsnetzwerken eine Grundvoraussetzung darstellt. In diesem Kontext sind entsprechende Sicherheitsvorkehrungen unerlässlich.[13]

[...]


[1] Eigene Darstellung in Anlehnung an: Legler, Frank; „Grundlagen elektronischer Bezahlverfahren“; 2001/2002; www.informatik.hu-berlin.de

[2] Legler, Frank: „Grundlagen elektronischer Bezahlverfahren“, 2001/2002, ohne Seitenangabe, www.hu-informatik-berlin.de

[3] Legler, Frank: „Grundlagen elektronischer Bezahlverfahren“, 2001/2002, ohne Seitenangabe, www.hu-informatik-berlin.de

[4] Eigene Darstellung

[5] Lost, Oliver: „Zahlung von Kleinstbeträgen im Internet”, 2000, Seite 2-3, www.irf.uka.de

[6] Lost, Oliver: „Zahlung von Kleinstbeträgen im Internet”, 2000, Seite 2-3, www.irf.uka.de

[7] Eigene Darstellung

[8] Eigene Darstellung in Anlehnung an: Legler, Frank: „Grundlagen elektronischer Bezahlverfahren“, 2001/2002, ohne Seitenangabe, www.hu-informatik-berlin.de

[9] Eigene Darstellung in Anlehnung an: Legler, Frank; „Grundlagen elektronischer Bezahlverfahren“, 2001/2002, ohne Seitenangabe, www.hu-informatik-berlin.de

[10] Vgl.: Steinmetz, Ralf, Wehrle, Klaus: „Peer-to-Peer Networking & Computing“, Erscheinungsdatum 1998, wiim.wiwi.tu-dresden.de

[11] Vgl.: Steinmetz, Ralf, Wehrle, Klaus: „Peer-to-Peer Networking & Computing“, Erscheinungsdatum 1998, wiim.wiwi.tu-dresden.de

[12] Vgl.: Kortner, Stefan: „Zahlungsdienste – Szenarien für elektronische und mobile Zahlung von morgen“, 2001, Seite 2, www.segma.de

[13] Vgl.: Kortner, Stefan: „Zahlungsdienste – Szenarien für elektronische und mobile Zahlung von morgen“, 2001, Seite 3, www.segma.de

Ende der Leseprobe aus 69 Seiten

Details

Titel
Anforderungen und Systematisierungskriterien elektronischer Zahlungssysteme
Hochschule
Fachhochschule Koblenz - Standort RheinAhrCampus Remagen
Veranstaltung
Themenspezifische Projektarbeit
Note
1,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
69
Katalognummer
V45357
ISBN (eBook)
9783638427746
ISBN (Buch)
9783638734813
Dateigröße
1359 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Eine umfassender Überblick über die Anforderungen und Systematisierungskriterien elektronischer Zahlungssysteme, sowie eine Vorstellung der zukunftsträchtigsten und bekanntesten Zahlungsarten. Ebenfalls wird auf Stärken und Schwächen, sowie die Rechtslage eingegangen. Viele Abbildungen!
Schlagworte
Anforderungen, Systematisierungskriterien, Zahlungssysteme, Themenspezifische, Projektarbeit
Arbeit zitieren
Katja Engel (Autor), 2005, Anforderungen und Systematisierungskriterien elektronischer Zahlungssysteme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45357

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