Eine umfassender Überblick über die Anforderungen und Systematisierungskriterien elektronischer Zahlungssysteme, sowie eine Vorstellung der zukunftsträchtigsten und bekanntesten Zahlungsarten. Ebenfalls wird auf Stärken und Schwächen, sowie die Rechtslage eingegangen. Viele Abbildungen!
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
2 ANFORDERUNGEN AN ELEKTRONISCHE ZAHLUNGSSYSTEME
2.1 ANFORDERUNGEN AUS KUNDEN- UND HÄNDLERSICHT
2.1.1 SICHERHEIT
2.1.2 ACID-EIGENSCHAFTEN
2.1.3 VERFÜGBARKEIT
2.1.4 AKZEPTANZ
2.1.5 KOSTENGÜNSTIGKEIT
2.1.6 INTEROPERABILITÄT
2.2 ANFORDERUNGEN AUS KUNDENSICHT
2.2.1 FLEXIBILITÄT
2.2.2 KEIN VORLEISTUNGSRISIKO
2.2.3 EINFACHE HANDHABUNG
2.2.4 NACHVOLLZIEHBARKEIT
2.2.5 ANONYMITÄT
2.3 ANFORDERUNGEN AUS HÄNDLERSICHT
2.3.1 TECHNISCHE ASPEKTE
2.3.2 ZAHLUNGSSICHERHEIT
2.3.3 KUNDENIDENTITÄT
2.4 ANFORDERUNGEN AN DIGITALES GELD
3 SYSTEMATISIERUNG ELEKTRONISCHER ZAHLUNGSSYSTEME
3.1 EINTEILUNG NACH ZAHLUNGSZEITPUNKT
3.1.1 PRE-PAID
3.1.2 INSTANT PAID
3.1.3 POST PAID
3.2 EINTEILUNG NACH ART DES VERFAHRENS
3.2.1 VERFAHREN AUF KREDITKARTENBASIS
3.2.2 BANKEINZUG MITTELS EINZUGSERMÄCHTIGUNG
3.2.3 DIGITALE BARGELDLÖSUNGEN
3.2.4 SMARTCARDS
3.3 UNTERSCHEIDUNG HINSICHTLICH TRANSAKTIONSHÖHE
3.3.1 HIGH-VALUE-PAYMENT
3.3.2 MACRO-PAYMENT
3.3.3 MICRO/PICO-PAYMENT
3.4 EINTEILUNG HINSICHTLICH DES SICHERHEITSNIVEAUS
3.4.1 ÜBERTRAGUNG OHNE VERSCHLÜSSELUNG
3.4.2 VERSCHLÜSSELUNGSVERFAHREN
3.4.3 SICHERHEIT DURCH EINSATZ VON ZERTIFIKATEN
3.4.4 SICHERHEIT MIT HILFE VON DIGITALEN SIGNATUREN
3.5 EINTEILUNG NACH DEM TRANSAKTIONSWEG
3.5.1 DAS PUSH-SYSTEM
3.5.2 DAS PULL SYSTEM
3.6 EINTEILUNG DER SYSTEME IN BEZUG AUF IHRE BASIS
4 VORSTELLUNG ELEKTRONISCHER ZAHLUNGSSYSTEME
4.1 FIRST VIRTUAL
4.1.1 VORAUSSETZUNGEN FÜR FIRST VIRTUAL
4.1.2 VORTEILE VON FIRST VIRTUAL
4.1.3 NACHTEILE VON FIRST VIRTUAL
4.2 CYBER CASH
4.2.1 VORAUSSETZUNGEN FÜR CYBER CASH
4.2.2 VORTEILE VON CYBER CASH
4.2.3 NACHTEILE VON CYBERCASH
4.3 DIE PAYBOX
4.3.1 VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE PAYBOX
4.3.2 VORTEILE DER PAYBOX
4.3.3 NACHTEILE DER PAYBOX
4.3.4 ABLAUF DES PUSH-SYSTEMS BEI PAYBOX
4.3.5 ABLAUF DES PULL-SYSTEMS BEI PAYBOX
4.3.6 PAYBOX IN DER PRAXIS
4.4 NET 900
4.4.1 VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON NET900
4.4.2 VORTEILE VON NET900
4.4.3 NACHTEILE VON NET900
4.4.4 ABLAUF DES NET900-DIENSTES
4.5 PAYPAL
4.5.1 VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON PAYPAL
4.5.2 VORTEILE VON PAYPAL
4.5.3 NACHTEILE VON PAYPAL
4.6 LISTE WEITERER ELEKTRONISCHER ZAHLUNGSSYSTEME
4.7 TABELLARISCHE DARSTELLUNG DER VORGESTELLTEN SYSTEME
5 STÄRKEN UND SCHWÄCHEN DER ZAHLUNGSSYSTEME
5.1 SCHWÄCHEN ELEKTRONISCHER ZAHLUNGSSYSTEME
5.2 STÄRKEN ELEKTRONISCHER ZAHLUNGSSYSTEME
5.2.1 VORTEILE ELEKTRONISCHER ZAHLUNGSSYSTEME
5.2.2 CHANCEN ELEKTRONISCHER ZAHLUNGSSYSTEME
6 RECHTSLAGE DES ELEKTRONISCHEN ZAHLUNGSVERKEHRS
6.1 RECHTLICHE ASPEKTE DES ONLINE BANKINGS
6.2 RECHTLICHE ASPEKTE DIGITALER LASTSCHRIFTVERFAHREN
6.3 RECHTLICHE ASPEKTE BEI KREDITKARTENBASIERTEN SYSTEMEN
6.4 RECHTLICHE ASPEKTE DER PAYBOX
7 PRAXISBEISPIEL – DAS HANDY-TICKET
7.1 VORAUSSETZUNG FÜR DIE NUTZUNG DES HANDY-TICKETS
7.2 DIE TECHNISCHE ABWICKLUNG DES HANDY-TICKETS
7.3 DIE KONTROLLE UND SICHERHEIT DER HANDY-TICKETS
7.4 BEZAHLUNG DES HANDYTICKETS
7.5 WEITERE INFORMATIONEN ZUM HANDY-TICKET
8. ZUSAMMENFASSUNG
9. SCHLUSSWORT DER VERFASSERIN
Zielsetzung & Themen
Die Projektarbeit untersucht die vielschichtigen Anforderungen an elektronische Zahlungssysteme aus der Perspektive von Händlern und Konsumenten. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, warum trotz der Vielfalt innovativer Ansätze klassische Verfahren weiterhin dominieren und welche Erfolgsfaktoren für eine zukünftige Markt etablierung entscheidend sind.
- Anforderungsanalyse für Bezahlsysteme (Sicherheit, Kosten, Anonymität).
- Systematisierung und Kategorisierung digitaler Zahlungsverfahren.
- Detaillierte Vorstellung ausgewählter Systeme wie First Virtual, Cyber Cash, PayBox und PayPal.
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen des Online-Zahlungsverkehrs.
- Praxisbeispiel: Analyse des Handy-Ticket-Systems der Kölner Verkehrsbetriebe.
Auszug aus dem Buch
4.1 First Virtual
Dieses System basiert auf Kreditkarten und ist post-paid. Es zeichnet sich durch eine einfache Handhabung aus. Der Kunde füllt ein elektronisches Anmeldeformular aus, gibt seine Kreditkartennummer bekannt und erhält daraufhin eine „Virtual Pin“, die er nun statt seiner Kreditkartennummer beim Kauf angibt. Die Nummer wird im Anschluss vom First Virtual Server auf ihre Gültigkeit geprüft. Danach sendet der Händler eine E-Mail an First Virtual, die Informationen über die Pin, den Verkaufsgegenstand und die Summe der Transaktion enthält. Anschließend muss der Käufer ebenfalls per E-Mail den Kauf bestätigen, oder es besteht die Möglichkeit diesen noch abzulehnen. Im Fall der Ablehnung wird die „Virtual Pin“ sofort gesperrt. Bei Bestätigung des Kaufs vollzieht First Virtual als Treuhänder die Transaktion, wobei auf Banken zurückgegriffen wird, die nicht im direkten Anschluss zum Internet stehen.
Im letzten Schritt wird nun der Händler über die Bestätigung des Kaufs unterrichtet, so dass die Ware versendet werden kann und der Händler das Geld auf seinem Konto sieht. 27 Die Kosten für den Nutzer betragen 2$ pro Jahr. Wenn der Verdacht der illegalen Nutzung besteht, stellt First Virtual Nachforschungen an. Die Nutzererkennung wird gegebenenfalls geändert und eine Geldüberweisung an den Verkäufer bleibt aus.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Einführung in die wachsende Bedeutung des Internethandels und die Notwendigkeit sowie das Scheitern verschiedener elektronischer Zahlungssysteme.
2 ANFORDERUNGEN AN ELEKTRONISCHE ZAHLUNGSSYSTEME: Analyse der grundlegenden, kunden- und händlerspezifischen Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Kosteneffizienz.
3 SYSTEMATISIERUNG ELEKTRONISCHER ZAHLUNGSSYSTEME: Einteilung der verschiedenen Zahlungsmethoden nach Zeitpunkten, Verfahrensarten, Transaktionshöhen und Sicherheitsniveaus.
4 VORSTELLUNG ELEKTRONISCHER ZAHLUNGSSYSTEME: Detaillierte Betrachtung ausgewählter Anbieter wie First Virtual, Cyber Cash, PayBox, Net900 und PayPal hinsichtlich Funktion und Vor- bzw. Nachteilen.
5 STÄRKEN UND SCHWÄCHEN DER ZAHLUNGSSYSTEME: Untersuchung der Erfolgsfaktoren und Hindernisse bei der Markteinführung elektronischer Zahlungslösungen im Online-Handel.
6 RECHTSLAGE DES ELEKTRONISCHEN ZAHLUNGSVERKEHRS: Überblick über die rechtliche Situation bei Online-Banking, Lastschriftverfahren und Kreditkartenzahlungen in Deutschland.
7 PRAXISBEISPIEL – DAS HANDY-TICKET: Konkrete Anwendung des Handy-Tickets als innovatives Bezahlsystem im öffentlichen Nahverkehr der Kölner Verkehrsbetriebe.
8. ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Rückschau auf die im Rahmen der Projektarbeit analysierten Aspekte und Ergebnisse.
9. SCHLUSSWORT DER VERFASSERIN: Abschließende Einschätzung der Verfasserin zur künftigen Entwicklung des E-Commerce und dem Potenzial mobiler Zahlungslösungen.
Schlüsselwörter
Elektronische Zahlungssysteme, Online-Handel, E-Payment, Sicherheit, Anonymität, Transaktionskosten, PayBox, Cyber Cash, PayPal, Kreditkartenzahlung, Handy-Ticket, Lastschrift, Systematisierung, Datenschutz, Internet-Vertrieb
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die verschiedenen elektronischen Zahlungssysteme, die im Internethandel verwendet werden, und beleuchtet deren funktionale Voraussetzungen sowie die Anforderungen der Marktteilnehmer.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen Anforderungsanalyse, Systematisierung von Bezahlsystemen, detaillierte Porträts bekannter Anbieter sowie die rechtliche Einordnung und ein praktisches Anwendungsbeispiel.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, die Vielfalt der Systeme verständlich zu machen und zu erörtern, warum sich moderne digitale Verfahren bisher schwer gegen klassische Zahlungsmethoden wie Rechnung oder Kreditkarte durchsetzen konnten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Analyse von Studien, ergänzt durch eigene grafische Aufbereitungen und eine systematische Vergleichstabelle der vorgestellten Zahlungssysteme.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Anforderungsanalysen, die methodische Einteilung der Systeme (z.B. Zeitpunkte, Verfahrensarten) und die Vorstellung spezifischer Systeme wie First Virtual, PayPal oder PayBox.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind E-Payment, Zahlungssicherheit, Anonymität, Transaktionswege und mobile Bezahllösungen.
Wie funktioniert das Handy-Ticket-System konkret?
Das System ermöglicht die Ticketbestellung per Telefonanruf an eine bestimmte Nummer. Die Validierung erfolgt über die Handynummer und das Ticket wird dem Nutzer per SMS zugestellt.
Was macht PayBox zu einem besonderen System?
PayBox ist auf mobile Zahlungen via Mobiltelefon spezialisiert, wobei die Handynummer als Ersatz für das Bankkonto dient und die Sicherheit durch eine persönliche PIN gewährleistet wird.
Welchen Konflikt beschreibt die Arbeit zwischen Kunden und Händlern?
Es besteht ein Interessenkonflikt: Kunden fordern ein Maximum an Anonymität und Datenschutz, während Händler möglichst viele Daten benötigen, um Transaktionen nachvollziehbar zu machen und Zahlungsrisiken zu minimieren.
- Quote paper
- Katja Engel (Author), 2005, Anforderungen und Systematisierungskriterien elektronischer Zahlungssysteme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45357