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Schulische und außerschulische Mediensozialisation

Title: Schulische und außerschulische Mediensozialisation

Term Paper , 2017 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christian Ziesmer (Author)

Communications - Research, Studies, Enquiries
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Ein Großteil der Sozialisation findet heutzutage durch die Medien statt. Auch im schulischen Bereich wird der Medieneinsatz ständig erweitert. Dadurch entstehen einige Problematiken, wie zum Beispiel der stete Wandel neuer Medien und die daraus schwer einzuhaltende Aktualität, sowie die weite Bandbreite des Internets als Kommunikationsmedium. Inwieweit lassen sich Medien also wirklich in den Schulalltag integrieren?

Um diese Fragen zu klären werden die Begrifflichkeiten Sozialisation, Medien, Mediensozialisation und Medienkompetenz definiert. Um die schulische Dimension zu Medien herzustellen, folgt eine kurze Erklärung innerhalb des Rahmenlehrplans Berlin-Brandenburg. Darauf aufbauend wird die "Shell Jugendstudie 2015" und die Studie "Generation What?" von 2016 vorgestellt und ausgewertet. Beide Studien dienen der Darlegung, inwieweit neue Medien in den Jugendalltag integriert sind. Schließlich werden die Ergebnisse der Studie genutzt, um den schulischen Mediensozialisationsprozess unter Bezugnahme der aktuellen Forschungsliteratur nachzuzeichnen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begrifflichkeiten

2.1 Sozialisation

2.2 Medien

2.3. Mediensozialisation

2.4 Medienkompetenz

3. Rahmenlehrplan Berlin-Brandenburg

4. Shell Jugendstudie 2015

4.1 Erklärung der Studie

4.2 Auswertung des relevanten Studienabschnittes

5. Generation What?

5.1 Erklärung der Studie

5.2 Auswertung des relevanten Studienabschnittes

6. Schlussfolgerungen

7. Literaturverzeichnis

7.1 Monografien

7.2 Sammelband

7.3 Aufsätze

7.4 Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und Notwendigkeiten der Integration von Mediensozialisation in den modernen Schulalltag, um Schülern einen kritischen und kompetenten Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, inwieweit Medien als Instrument zur Erziehung und Bildung genutzt werden können, während gleichzeitig manipulative Einflüsse durch einen gezielten Kompetenzerwerb reflektiert werden.

  • Grundlagen der Mediensozialisation und Medienkompetenz nach Baacke
  • Curriculare Verankerung der Medienbildung im Rahmenlehrplan Berlin-Brandenburg
  • Analyse des Medienverhaltens Jugendlicher anhand der Shell Jugendstudie 2015
  • Untersuchung des Medienvertrauens mittels der Studie Generation What?
  • Die Rolle der Lehrkräfte und deren medienpädagogische Qualifikation

Auszug aus dem Buch

2.4 Medienkompetenz

Nicht nur das Bedienen und Nutzen von Medien steht im schulischen Prozess der Vermittlung von Medienkompetenz sondern auch der reflektierte Umgang in der aktiven und passiven Nutzung dieser. Hierzu sind die vier Dimensionen der Medienkompetenz nach Baacke hilfreich, die in Abbildung 1 modellhaft veranschaulicht werden. Baackes Begriff der Medienkompetenz basiert auf einem selbstbestimmten, handlungsorientierten Individuum, das seine Umwelt durch eigenes Handeln mitbestimmt. So entwickelte Baacke einen medienpädagogischen Ansatz, der darauf beruht, wonach sich das Individuum weniger von Medien beeinflusst lässt, es stattdessen einen kompetenten Umgang mit diesen zu führen hat.

Wie der Abbildung 1 zu entnehmen ist, sind die Dimensionen - Medienkritik und Medienkunde - vermittelnde Kompetenzen (V). Die Dimensionen - Mediennutzung und Mediengestaltung - sind anwendungsorientierte Kompetenzen (A).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Problematik des Medienwandels im Schulalltag dar und führt die Leitthese ein, dass Medien Menschen maßgeblich beeinflussen und sozialisieren.

2. Begrifflichkeiten: Dieses Kapitel definiert die zentralen theoretischen Grundlagen der Arbeit, darunter Sozialisation, Medien, Mediensozialisation und das Modell der Medienkompetenz nach Baacke.

3. Rahmenlehrplan Berlin-Brandenburg: Es wird erläutert, wie Medienbildung als fächerübergreifende Grundlage in das Berliner und Brandenburger Schulcurriculum integriert wurde.

4. Shell Jugendstudie 2015: Dieses Kapitel analysiert das Internetnutzungsverhalten Jugendlicher und zeigt auf, dass Medien zunehmend zur Informationsbeschaffung und kritischen Meinungsbildung genutzt werden.

5. Generation What?: Die Studie untersucht das Vertrauen Jugendlicher in Institutionen und Medien, wobei Bildungsgrad und Lebensweltbezug als wesentliche Faktoren identifiziert werden.

6. Schlussfolgerungen: Das Fazit fasst zusammen, dass Schulen und Lehrkräfte eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung von Medienkompetenz einnehmen müssen, um Misstrauen und Manipulationsrisiken entgegenzuwirken.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen, unterteilt in Monografien, Sammelbände, Aufsätze und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Mediensozialisation, Medienkompetenz, Digitalisierung, Schule, Medienpädagogik, Shell Jugendstudie, Generation What, Mediennutzung, Medienkritik, Medienkunde, Mediengestaltung, Lehrerausbildung, Medienvertrauen, Rahmenlehrplan, Sozialisationstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Integration von Mediensozialisation in den Schulalltag und die damit verbundene Notwendigkeit, Medienkompetenz gezielt zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Begrifflichkeiten der Sozialisation, die curriculare Planung im Bildungssystem sowie die Auswertung aktueller Jugendstudien zu Mediennutzung und Medienvertrauen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schule als Institution durch die Vermittlung von Medienkompetenz junge Menschen befähigen kann, kritisch und reflektiert mit medialen Einflüssen umzugehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Ausarbeitung, die durch eine Sekundäranalyse aktueller Studien (Shell Jugendstudie, Generation What?) und curriculare Dokumente gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Darstellung der schulischen Rahmenbedingungen und die empirische Auswertung relevanter Studien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Medienkompetenz, Mediensozialisation, Medienkritik und das Konzept des lebenslangen Lernens im Kontext digitaler Medien.

Warum ist die Medienkompetenz der Lehrkräfte von so großer Bedeutung?

Die Arbeit betont, dass Lehrkräfte, die selbst keine medienpädagogische Ausbildung besitzen, den Herausforderungen des digitalen Unterrichts kaum gewachsen sind und dies ein Hindernis für erfolgreiche Lernprozesse darstellt.

Welchen Einfluss hat der Bildungsgrad auf das Medienvertrauen?

Die Analyse der Studie "Generation What?" zeigt, dass Menschen mit höherem Bildungsabschluss den Medien signifikant mehr vertrauen als Personen mit niedrigerem Bildungsabschluss.

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Details

Title
Schulische und außerschulische Mediensozialisation
Grade
1,0
Author
Christian Ziesmer (Author)
Publication Year
2017
Pages
18
Catalog Number
V453806
ISBN (eBook)
9783668883918
ISBN (Book)
9783668883925
Language
German
Tags
Mediensozialisation Medien Sozialisation Bildung außerschulische schulische Medienbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Ziesmer (Author), 2017, Schulische und außerschulische Mediensozialisation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/453806
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