Empirische Sozialforschung. Können sich qualitative und quantitative Methoden sinnvoll ergänzen?


Hausarbeit, 2018
16 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1.Einleitung
2. Quantitative Forschung
2.1 Quantitative Forschungsmethode
2.2 Quantitative Forschungsstrategie

3. Qualitative Forschung
3.1 Qualitative Forschungsmethode
3.2 Qualitative Forschungsstrategie

4. Zwischenfazit
4.1 Wann wird die quantitative Forschungsmethode angewendet?
4.2 Wann wird die qualitative Forschungsmethode angewendet?

5. Praxisbeispiele

5.1 Quantitative Forschung am Beispiel der Progenium Studie. 9

5.2 Qualitative Forschung anhand der Studie „Spiel und Pädagogik im Kindergarten“

6. Qualitative vs. Quantitative Forschung

6.1 Gibt es eine bessere Methode?

7. Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1- Lineare Forschungsstrategie in eigener Darstellung (Anlehnung an Witt 2001 )S. 7

Abbildung 2– Zirkuläre Forschungsstrategie in eigener Darstellung (Anlehnung an Witt 2001) S. 9

Abbildung 3– Ergebnisse der Umfrage: Fahrerprofil BMW S. 11

Abbildungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Einleitung

In der empirischen Wissenschaft geht es um die systematische Entdeckung von neuen Erkenntnissen. „Empirische Sozialforschung ist die systematische Erfassung und Deutung sozialer Tatbestände1“ (Atteslander, 2003, S. 3). Die empirische Forschung verfolgt also das Ziel, Daten und Erkenntnisse mit Hilfe von wissenschaftlichen Forschungsmethoden zu erlangen und diese an der Wirklichkeit zu überprüfen. Um dieses Ziel verwirklichen zu können, gibt es in der Forschung zahlreiche Wege bzw. Forschungsmethoden. Charakterisieren lassen sich die vielen vorhandenen Forschungsmethoden in die quantitative und qualitative Forschung. Grob unterscheiden sich diese beiden Forschungsrichtungen innerhalb ihrer Forschungsinstrumente und Methoden zur Datenerhebung, sowie in den Auswertungs- und Analyseverfahren. Doch wann gilt welche Forschung für angemessen? Abhängig von dem Forschungsproblem2und Forschungsplanung3, kommt entweder die eine oder die andere Forschungstradition zum Einsatz.

In dem zweiten Kapitel werde ich zunächst den Grundsatz der quantitativen Forschung anhand wesentlicher Merkmale, sowie der quantitativen Forschungsstrategie erläutern.

Das folgende dritte Kapitel, handelt von den Ansätzen und der Forschungsstrategie der qualitativen Forschung. Die qualitativen Forschungsmerkmale werden dargestellt und konkretisiert.

Mit dem Zwischenfazit „Wann entscheidet man sich für die quantitative bzw. qualitative Forschung?“ werden im vierten Kapitel die unterschiedlichen Anwendungsbereiche noch einmal fokussiert.

In dem fünften Kapitel geht es um die Aufbereitung der Theorie mit Hilfe eines Beispiels aus der Praxis zu jeder Forschungsrichtung.

Im nachfolgenden sechsten Kapitel grenze ich beide Forschungen voneinander ab, indem ich den Fokus auf die jeweiligen Unterschiede der Forschungsrichtungen lege und diese gegenüberstelle. Aufgrund der offensichtlich wenigen Berührungspunkte, ergibt sich die Frage nach der „besseren“ Methode. „Qualitative und quantitative Methoden sind schon früh in der Geschichte der Sozialforschung, spätestens seit Mitte der 1920er Jahre, als zwei getrennte Traditionen wahrnehmbar. Seit dieser Zeit ist das Verhältnis zwischen ihnen spannungsreich, von wechselseitiger Abgrenzung und Kritik gekennzeichnet.“ (Kelle, 2008, S. 13) Dieses Zitat von Kelle weist auf den sogenannten „Methodenstreit“ (Homann, 1989) hin. Worum es in diesem Streit geht, wird ebenfalls in diesem Kapitel erläutert.

In dem siebten und somit auch abschließenden Kapitel nehme ich Stellung und werde auf einen möglichen Ausweg hinweisen, der dabei helfen kann, die Spannungen, die seit all den Jahren zwischen den qualitativen und quantitativen Forschern herrschen, aufzuheben.

2. Quantitative Forschung

Die quantitative Forschung gehört der empirischen Forschung an und hat die Aufgabe mit Hilfe von quantitativen Forschungsmethoden quantitative Daten zu erheben. Die Methodik dieser Forschungsrichtung ist es u.a. bereits bestehende Hypothesen auf ihre Gültigkeit zu prüfen und diese durch empirische Beobachtungen zu verifizieren4bzw. falsifizieren5. Häufigkeiten von Phänomenen zu messen gehört ebenfalls zu den primären Aufgaben dieser Forschung.

„Die quantitativen Methoden werden im Rahmen der quantitativen Forschung eingesetzt und repräsentieren eine Vorgehensweise zur numerischen Darstellung empirischer Sachverhalte.“ (Hussy, Schreier, Echterhoff, 2013, S.20)

2.1 Quantitative Forschungsmethode

Die Reduktion der Realität auf messbare und vergleichbare Zahlen sowie eine hohe Präzision und die Orientierung an naturwissenschaftlichen Forschungsverständnissen zeichnen die quantitative Forschungslogik aus (Vgl. Wolf, 2008, S.8).

Quantitative Ansätze zielen auf die Erhebung und Auswertung von standardisierten Daten in numerischen Form ab. Um dieses Ziel der Daten-erhebung erreichen zu können, verwendet die Forschung unterschiedliche Forschungsinstrumente. Häufig angewandte Instrumente sind bspw. standardisierte Befragungs- und Beobachtungsbögen, standardisierte Umfragen und Experimente. Diese Instrumente ermöglichen der quantitativen Methode, eine Erhebung von möglichst vielen Daten in kurzer Zeit. Mittels der erhobenen Daten können anschließend bereits bestehende Hypothesen getestet und möglicherweise neue Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge6aufgedeckt werden. Die numerischen Ergebnisse werden anschließend ausgewertet und u.a. in Statistiken zusammengefasst und dargestellt. „In quantitativen Verfahrensweisen wird eine große Zahl von Fällen miteinbezogen, wodurch ausreichende Häufigkeiten für bestimmte Merkmalskombinationen erreicht und statistisch ausgewertet werden können. Dies sollen die entsprechenden quantitativen Erhebungs- und Auswertungsmethoden gewährleisten.“ (Gläser,J. & Laudel,G. 2006, S. 25) Ein großer Vorteil dieser Forschung sind die Daten in numerischer Form, die sich aus quantitativen Informationen ableiten lassen. Denn numerische Daten lassen sich mit einer hohen Bestimmtheit messen und vergleichen. Auch ein Vergleich über längere Zeit ist durchaus sinnvoll, um Entwicklungen zu beobachten und abzulesen.

Das quantitative Vorgehen der Forschung folgt dabei der deduktiven Logik.7(Vgl. Wolf, 2008, S. 14) Durch die Standardisierung der Forschungslogik ergeben sich wesentliche Vorteile wie z.B. die niedrig gehaltenen Kosten und Zeitersparnisse. „Es werden zwar bei den konventionellen Verfahren Zahlen und Prozentzahlen in großer Menge angeboten, es wird jedoch kaum gezeigt, wie der Mensch wirklich handelt und wie seine Interpretationen des Handelns aussehen.“ (Girtler, 1984, S. 26f.) Wie in diesem Zitat von Girtler sichtbar wird, lassen standardisierte Verfahren und vorgegebene Antwortmöglichkeiten wenig Flexibilität und Raum für Hintergrundwissen zu. Eine Ursachenforschung ist daher kaum möglich. Dieser mögliche Nachteil ist gleichzeitig auch ein weiterer Vorteil. Aufgrund von exakt messbaren und vergleichbaren Ergebnissen, können rechnerische Daten zusammengefasst und mittels eines statistischen Verfahrens präzise ausgewertet werden (Vgl. Witt, 2001).

2.2 Quantitative Forschungsstrategie

Die quantitative Forschung zeichnet sich durch eine lineare Forschungsstrategie aus. Die einzelnen Prozessbausteine8 bauen aufeinander auf. Die Reihenfolge ist somit nicht flexibel oder veränderbar. Der lineare Prozess beginnt in der Regel mit der Formulierung einer oder mehrerer Hypothesen. Anschließend wird das Verfahren bzw. das Forschungsinstrument festgelegt, mit dem nach der Auswahl der Stichprobe, Daten erhoben werden sollen. Die anschließende Datenauswertung ist somit der letzte Prozess. (Vgl. Abbildung 1) Dieser wird als Ausgangspunkt der empirischen Untersuchung verstanden, da die bereits bestehende Hypothese getestet und anhand der Erkenntnisse verifiziert oder falsifiziert wird.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1- Lineare Forschungsstrategie in eigener Darstellung (Anlehnung an Witt 2001)

3. Qualitative Forschung

Die qualitative Forschung ist eine empirische Forschung, die mit Hilfe von qualitativen Forschungsmethoden qualitative Daten erhebt. Auf Grundlage der Erkenntnisse des vorausgegangenen Kapitels, sind Quantitative Methoden folglich zur Beantwortung von Fragen bezüglich tiefer liegenden Gründen z.B. wenn es um das Erleben und Handeln von Menschen geht, ungeeignet. Aus dieser Kritik ist die qualitative Forschung als von Steger genannte „Gegenbewegung“ (Steger, 2003, S.1) entstanden.

3.1 Qualitative Forschungsmethode

Die Qualitative Forschungsmethode wird aber nicht grundsätzlich nur dann eingesetzt, wenn die quantitativen Ansätze an ihre Forschungsgrenzen stoßen. „Durch diese Flexibilität des Vorgehens und die Offenheit des Forschers gegenüber den Untersuchungspersonen, dem Forschungsprozess und den verwendeten Methoden wird der Explorationscharakter qualitativer Forschung in den Vordergrund gerückt; sich neu ergebende Aspekte werden hier besonders berücksichtigt.“ (Steger, 2003, S. 4/Vgl. Wolf 2008, S.23) Wie in diesem Zitat deutlich wird, erforscht die qualitative Forschung u.a. bisher noch unbekannte Themen, bei denen bisher wenig bis gar keine Vorkenntnisse vorhanden sind und generiert neue Hypothesen. Mit Hilfe von qualitativen Methoden können zudem komplexe Phänomene genau erfasst werden. Hierbei kommen die zahlreich zur Verfügung stehenden qualitativen Forschungsinstrumente zum Einsatz. Das Interview gilt bspw. als ein sehr effektives und häufig genutztes Forschungsinstrument. Lamnek differenziert dabei das Experteninterview, das problemzentrierte-, das narrative- und das leitfadenorientierte Interview. (Vgl. Lamnek, 1989) Weitere Forschungsinstrumente sind u.a. die Gruppendiskussion, qualitative Beobachtung, Einzelfallstudie oder das qualitative Experiment. „Als qualitative Forschung werden jene Methoden charakterisiert, bei denen wenig Auskunftspersonen, keine Stichprobenverfahren und keine statistischen Analysen eingesetzt werden“ (Vogel & Verhallen, 1983, S. 146). Über die quantitative Forschung wissen wir bereits, dass diese ein deduktives Vorgehen verfolgt. Die qualitativen Ansätze hingegen zeichnen sich durch die gegensätzliche, induktive Logik aus.9(Vgl. Wolf 2008, S. 22)

3.2 Qualitative Forschungsstrategie

Beim qualitativen Forschen wird von einem „zirkulären Vorgehen“ (Vgl. Witt, 2001) gesprochen. Hierbei soll die Zirkularität die Vernetzung und Abhängigkeit zwischen den einzelnen Prozessschritten wiederspiegeln. Zu Beginn des Forschungsprozesses sind oftmals nur wenige Vorahnungen oder Vorstellungen über den zu erforschenden Forschungsgegenstand vorhanden. Die einzelnen Phasen der zirkulären Strategie werden öfter durchlaufen, daher gibt es keine festgelegte lineare Reihenfolge. Dieser mehrfache Durchlauf ist enorm wichtig, da während des Forschungsprozesses das Wissen erhoben sowie vertieft wird und daher neue Erkenntnisse gewonnen und mit einbezogen werden. Im Verlauf der Strategie wird die Forschungsmethode ausgewählt mit welcher neue Daten erhoben werden sollen. Die Stichprobe wird ebenfalls festgelegt und erhobene Daten werden ebenfalls ausgewertet und analysiert. Wie auch aus der Abbildung 2 entnommen werden kann, findet während diesem zirkulieren immer wieder bei Bedarf eine Methodenanpassung statt. Genau dieses offene und flexible Verfahren zeichnet die qualitative Strategie aus.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2– Zirkuläre Forschungsstrategie in eigener Darstellung (Anlehnung an Witt 2001)

4. Zwischenfazit

4.1 Wann wird die quantitative Forschungsmethode angewendet?

Zusammenfassend sind Quantitative Methoden immer dann sinnvoll, wenn ein bekannter Forschungsgegenstand quantifiziert werden soll. „Quantitative Sozialforschung ist daher eine Hypothesenprüfende Vorgehensweise; es wird kein neues Wissen erzeugt.“ (Bortz & Döring, 2005, S. 299; Lamnek, 2005, S. 21) Wenn in der Forschung eine große Menge an Daten in kurzer Zeit erhoben werden soll, um z.B. einen größeren Einblick zu bekommen, werden die quantitativen Methoden ebenfalls als sinnvoll angesehen.

4.2 Wann wird die qualitative Forschungsmethode angewendet?

Als Resümee kann man festhalten, dass qualitative Methoden dann zum Einsatz kommen, wenn die Forschungsergebnisse der quantitativen Ansätze nicht ausreichend sind. Dieser Fall kann eintreten, wenn es um die Ermittlungen von Hintergründen oder es um interpretative Daten und Zusammenhänge geht. Qualitative Ansätze werden auch bei der Exploration eines neuen Themengebietes eingesetzt, wo bisher wenig Vorwissen besteht und eine neue, noch nicht vorhandene Hypothese generiert werden soll. Diese Methode wird aber auch dann eingesetzt, wenn man tiefere Einblicke über einen bestimmten Forschungsgegenstand gewinnen möchte wie bspw. „[...]individuelle Erkenntnisse über Einstellung und Handlungen[...]“ (Wolf, 2008, S.21).

5. Praxisbeispiele

5.1 Quantitative Forschung am Beispiel der Progenium Studie

„Wobei, so arrogant wie BMW-Fahrer sind Audi-Fahrer dann auch wieder nicht. BMW-Fahrer sind außerdem noch weniger umweltbewusst, den Audi-Besitzern ansonsten aber sehr ähnlich. Nur jünger. Und schlanker. Und sportlicher. Etwas weniger Geld haben sie allerdings auch.“ (Auto Bild, Studie: Image von Automarken) Anhand der Progenium Studie10, die im November 2011 durchgeführt wurde, sollte herausgefunden werden, welches Image der Fahrer einer bestimmten Automarke bei einer repräsentativen Befragungsgruppe besitzt. Ziel der Studie war es, das Fahrerprofil von unterschiedlichen Automarken anhand ihrer Eigenschaften zu erfassen. Dabei wurde zunächst eine große Anzahl verschiedener Automarken festgelegt.11Um hinterher eine vergleichbare Statistik zu erhalten, wurden die Eigenschaften, welche die Befragten den Fahrer-profilen zuordnen sollten, begrenzt.12Als quantitatives Forschungsinstrument hat sich die Studie für eine telefonische Umfrage bei der Zielgruppe (1.000 Personen ab 18 Jahren) entschieden. Aufgrund der Standardisierung der Umfrage und der daraus resultierenden exakten Datengrundlage, konnte die Auswertung präzise durchgeführt werden. Dabei musste beachtet werden, dass die erhobenen Daten nicht die Realität darstellten, sondern nur die subjektive Einschätzung der Stichprobe. Ich beschränke mich in diesem Beispiel auf die Datenerhebung und Auswertung der Marke BMW. Durch die Frage „Wie schätzen Sie den typischen Fahrer der Marke BMW ein?“ kam die Studie u.a. zu folgenden quantitativen Ergebnissen: Laut der befragten Zielgruppe sind 73% der BMW Fahrer männlich und 27% weiblich. Das Durchschnittsalter der Fahrer liegt bei 37 Jahren und das Netto-Monatseinkommen beträgt im Durchschnitt 2.600€. Die Markenstrategie von BWM liegt auf sportlichem Fahren. Die widersprüchlichen Ergebnisse der subjektiven Befragung zeigen, dass der BMW-Fahrer zu 52% deutlich als unsportlich wahrgenommen wird. Für die Automobilkonzerne könnten derartige Ergebnisse von großer ökonomischer Bedeutung sein, um bspw. Strategien im Bereich des Marketings zu entwickeln oder zu ändern und so auf Grundlage der Einschätzung möglicher Konsumenten an den Märkten zu reagieren oder im Idealfall zu antizipieren.

[...]


1Menschliche Tatbestände werden von Atteslander als beobachtbares menschliches Verhalten, Informationen über Erfahrungen, durch Sprache vermittelte Meinungen, Einstellungen, Werturteile, Absichten, sowie von Menschen geschaffene Gegenstände definiert. (Vgl. Atteslander, 2003, S. 3ff und Wolf 2008, S.6)

2Forschungsproblem: Was soll untersucht werden?

3Forschungsplanung: Wie und in welchem Ausmaß sollen Daten erhoben werden?

4Verifizieren bedeutet, durch Überprüfen die Richtigkeit einer Sache zu bestätigen. Aufgrund des kritischen Rationalismus ist es nicht möglich eine Hypothese zu verifizieren. Empirische Beobachtungen können niemals alle denkbaren Fällte untersuchen und schließen daher eine Falsifikation nicht aus. (Vgl. Brosius/Koschel, 2001, Burzan, 2005).

5Falsifizieren - eine wissenschaftliche Aussage wird durch empirische Beobachtung bzw. durch einen widersprüchlichen Fall widerlegt.

6„Kausalität(lat. causa „Ursache“) ist dieBeziehungzwischenUrsacheundWirkung.“ Demnach ist ein Ereignis oder der ZustandAdie Ursache für die WirkungB, wennBvonAherbeigeführt wird. (Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Kausalität)

7In der deduktiven Logik (lat. „deductio“= „Ableiten/ Herleiten“) wird von dem Allgemeinen bzw. von der Regel auf das Ergebnis geschlossen. Die Regel wird mittels empirischer Beobachtungen oder Messungen getestet und verifiziert bzw. falsifiziert. Bsp.: Alle Menschen sind sterblich. à Sokrates ist ein Mensch. à Sokrates ist sterblich. (Vgl. http://www.philolex.de/indudedu.htm)

8Formulierung einer Hypothese, Verfahrensauswahl, Personenauswahl, Datenerhebung, Datenauswertung und Testen der Hypothese. (Vgl. Abbildung 1)

9Das Induktive (lat. „inducere“= „Herbeiführen/Veranlassen“) Vorgehen wird ausgehend von wiederholten Einzelbeobachtungen oder einer Einzelfallanalyse auf eine generelle Regel oder Gesetzmäßigkeiten verallgemeinert. Bsp.: Hermann lebt im Wasser. à Hermann ist ein Fisch. à Alle Fische leben im Wasser. (Vgl. https://www.neuronation.de/science/was-bedeutet-deduktives-und-induktives-denken)

10Progenium begleitet seit 2002 internationale Unternehmen u.a. aus der Mobilitätsindustrie. Auf über 30 Märkten auf insgesamt 5 Kontinenten unterstützt Progenium kundenorientierte Ausrichtung, wertorientierten Geschäftsmodellentwicklung und Transformation von Organisationen. Aktuelle Standorte: Berlin, München, London und Shanghai.

11„Audi, BMW, Dacia, Ferrari, Fiat, Ford, Hyundai, Jaguar, Mercedes-Benz, Mini, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Smart, Toyota und Volkswagen.“

12„Spießig oder weltläufig, attraktiv oder unattraktiv, bescheiden oder arrogant, sportlich oder unsportlich, umweltbewusst oder nicht umweltbewusst, Wähler von schwarz/gelb oder rot/grün, schlank oder dick, ernst oder fröhlich, Frau oder Mann, Höhe des monatlichen Netto-Einkommens, wie alt, und berufliche Position (niedrig, mittel oder hoch).“

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Empirische Sozialforschung. Können sich qualitative und quantitative Methoden sinnvoll ergänzen?
Hochschule
Internationale Fachhochschule Bad Honnef - Bonn
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
16
Katalognummer
V453807
ISBN (eBook)
9783668873094
ISBN (Buch)
9783668873100
Sprache
Deutsch
Schlagworte
empirische, sozialforschung, können, methoden
Arbeit zitieren
Lilly Lührig (Autor), 2018, Empirische Sozialforschung. Können sich qualitative und quantitative Methoden sinnvoll ergänzen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/453807

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