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Short Food Supply Chains als alternative Nahrungsmittelsysteme. Räumliche Analyse der regionalen Nahrungsmittelproduktion in Österreich

Titel: Short Food Supply Chains als alternative Nahrungsmittelsysteme. Räumliche Analyse der regionalen Nahrungsmittelproduktion in Österreich

Masterarbeit , 2017 , 124 Seiten , Note: 1

Autor:in: Mario Götzner (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit versucht, konventionelle und alternative Nahrungsmittelsysteme anhand des 3-Säulen Modells miteinander zu vergleichen und vermittelt eine breite Wissensbasis über Entwicklungen in der Branche. Außerdem wird der aktuelle Status alternativer Nahrungsmittelsysteme in Österreich erhoben und analysiert. Dazu wird der "PIFRI" (Policy Intervention of Food Relocalization Index) auf Basis der Bezirke Österreichs errechnet. Da die Förderung alternativer Nahrungsmittelsysteme auch von politischer Bedeutung ist, können der Index und die Ergebnisse der Arbeit als Unterstützung von Entscheidungsträgern dienen.

Klimawandel, Umweltbelastung und Verlust der Artenvielfalt sind nur einige Themen, die dazu führen, dass die Menschheit die Auswirkungen ihres Handelns auf die Umwelt hinterfragen. Ein wichtiger Teil dieses Handelns ist die Art, wie unsere Nahrungsmittel produziert und vertrieben werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich die traditionelle Nahrungsmittelproduktion zu einer industriell-chemischen gewandelt, mit immer länger werdenden Absatzwegen. In den letzten Jahrzehnten jedoch hat sich ein Bewusstsein für nachhaltigen Konsum im Nahrungsmittelbereich entwickelt und die Anzahl alternativer Nahrungsmittelsysteme nimmt zu.

Besonders zwei Ausprägungen, nämlich die biologische Landwirtschaft und regionale Nahrungsmittelsysteme, sind derzeit von großer Bedeutung. Diese Entwicklungen wurden durch Produzenten, die ursprüngliche Landwirtschaftsmethoden anwenden, und Konsumenten und Konsumentinnen mit einem Bewusstsein für Nachhaltigkeit vorangetrieben. Aber auch der konventionelle Nahrungsmittelsektor und die Politik haben ihren Beitrag geleistet und den Zugang zur breiten Öffentlichkeit gefördert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Arbeit

2 Das moderne Nahrungsmittelsystem

2.1 Einführende Definitionen zu modernen Nahrungsmittelsystemen

2.1.1 Definition Supply Chain und Supply Chain Management

2.1.2 Food Supply Chain

2.2 Moderne Nahrungsmittelsysteme und das 3-Säulen Modell

2.2.1 Theoretische Grundlagen

2.2.1.1 Nachhaltigkeit

2.2.1.2 Biokapazität und der ökologische Fußabdruck

2.2.1.3 Das 3-Säulen Modell

2.2.2 Moderne Nahrungsmittelsysteme unter dem Aspekt des 3-Säulen Modells

2.2.2.1 Moderne Nahrungsmittelsysteme und die ökonomische Dimension

2.2.2.2 Moderne Nahrungsmittelsysteme und die ökologische Dimension

2.2.2.3 Moderne Nahrungsmittelsysteme und die soziale Dimension

3 Alternative Nahrungsmittelsysteme: Vertiefende Betrachtung, Beispiele aus der Praxis und der Nachhaltigkeitsaspekt

3.1 Entstehung von alternativen Nahrungsmittelnetzwerken

3.2 Begriffsdefinition und Eigenschaften

3.3 Konventionalisierung

3.4 Biologische Landwirtschaft

3.4.1 Definition und rechtliche Rahmenbedingungen

3.4.2 Abgrenzung zur konventionellen Landwirtschaft

3.4.3 Entstehungsgeschichte

3.4.4 Verbände und Dachverbände

3.4.5 Best Practice in der ökologischen Landwirtschaft

3.5 Short Food Supply Chains

3.5.1 Definition und Abgrenzung zu Food Supply Chain

3.5.1.1 Einteilung nach Kategorien und Dimensionen

3.5.1.2 Eigenschaften und Marktauftritt

3.5.2 Entstehung und Entwicklung von Short Food Supply Chains

3.6 Biologische SFCS unter Berücksichtigung des 3-Säulen Modells

3.6.1 Auswirkungen auf die wirtschaftliche Dimension

3.6.1.1 Wirtschaftliche Auswirkungen der biologischen Landwirtschaft

3.6.1.2 Wirtschaftliche Auswirkungen von Short Food Supply Chains

3.6.2 Auswirkungen auf die soziale Dimension

3.6.2.1 Soziale Auswirkungen der biologischen Landwirtschaft

3.6.2.2 Soziale Auswirkungen von Short Food Supply Chains

3.6.3 Auswirkungen auf die ökologische Dimension

3.6.3.1 Ökologische Auswirkungen der biologischen Landwirtschaft

3.6.3.2 Ökologische Auswirkungen von Short Food Supply Chains

3.6.4 Diskussion

4 Empirische Untersuchung: Räumliche Analyse der regionalen Nahrungsmittelproduktion in Österreich

4.1 Einleitung

4.2 Theoretische Grundlagen zur geographischen Analyse lokaler Nahrungsmittelsysteme

4.3 Methodische Vorgehensweise

4.3.1 Forschungsgegenstand

4.3.2 Datenauswahl

4.4 Ergebnisse der Untersuchung

4.4.1 IFRn

4.4.2 IFRr

4.4.3 PIFRI

5 Zusammenfassung und Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen konventioneller und alternativer Nahrungsmittelsysteme unter Berücksichtigung des 3-Säulen-Modells (ökonomisch, sozial, ökologisch) und führt eine empirische, geographische Analyse der regionalen Nahrungsmittelproduktion in Österreich mittels des "Policy Intervention for Food Relocalization Index" (PIFRI) durch.

  • Analyse des modernen globalen Nahrungsmittelsystems und seiner Defizite
  • Untersuchung alternativer Systeme wie biologischer Landwirtschaft und Short Food Supply Chains (SFSC)
  • Bewertung der Nachhaltigkeitsaspekte in den Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Ökologie
  • Räumliche Analyse der regionalen Lebensmittelproduktion auf Ebene der politischen Bezirke in Österreich

Auszug aus dem Buch

Besonderheiten von Food Supply Chains

Nahrungsmittel und die Nahrungsmittelproduktion zeichnen sich durch spezielle Eigenschaften aus. Eine wesentliche Eigenschaft von Lebensmitteln liegt in der beschränkten Haltbarkeit der Waren. Diese hat Einfluss auf die Gestaltung und Prozesse der gesamte Supply Chain (Donselaar et al. 2006, S. 464-465). Zeit spielt in der Nahrungsmittelproduktion eine wichtige Rolle. Um möglichst viel Abfall zu vermeiden, muss gewährleistet sein, dass die Ware in perfektem Zustand beim Endkonsumenten ankommt (Kaipia et al. 2013, S. 263). Auch die Produktion von Nahrungsmitteln nimmt in der Regel längere Zeitperioden in Anspruch. Aufgrund der langen Reife- und Produktionszeiten und der saisonalen Einschränkungen kann auf Nachfrageänderungen weniger flexibel reagiert werden. Des Weiteren gilt zu beachten, dass die Qualität und Quantität in der landwirtschaftlichen Produktion von Lebensmitteln gewissen Schwankungen unterliegt. Man kann vorab nicht genau bestimmen, wie gut die Ernte von Feldfrüchten oder Aufzucht von Vieh ausfallen wird (FAO 2007, S. 30). Wetterextreme können immer wieder zu Ernteeinbußen führen, wie das Frühjahr 2016 in Ostösterreich gezeigt hat (Kurier 2016, URL). Bei Nahrungsmitteln handelt es sich um sensible Produkte. Dies bedeutet, dass externe Einflüsse wie Temperaturschwankungen und Mikroorganismen die Qualität und Sicherheit der Nahrungsmittel negativ beeinflussen können (FAO 2011, S. 11). Diese Besonderheiten in der Nahrungsmittelproduktion und den Produkten müssen bei der Gestaltung von Prozessen in einer Food Supply Chain berücksichtigt werden. Aufgrund der Unsicherheiten in der Produktion von Lebensmitteln wird dem Planungsprozess und Informationsaustausch (z.B. Qualitätseigenschaften) eine wesentliche Bedeutung zugeschrieben. Auch müssen die Prozesse in der Weiterverarbeitung von Lebensmitteln flexibel sein, um auf Änderungen in der Qualität und Quantität der Rohprodukte reagieren zu können (FAO 2007, S. 30).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Hinführung zur Problematik der globalen Nahrungsmittelsysteme und Zielsetzung der Arbeit.

2 Das moderne Nahrungsmittelsystem: Theoretische Darstellung des modernen Supply Chain Managements und Einbettung in das 3-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit.

3 Alternative Nahrungsmittelsysteme: Vertiefende Betrachtung, Beispiele aus der Praxis und der Nachhaltigkeitsaspekt: Detaillierte Analyse alternativer Konzepte wie Bio-Landwirtschaft und kurze Versorgungsketten hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeitswirkung.

4 Empirische Untersuchung: Räumliche Analyse der regionalen Nahrungsmittelproduktion in Österreich: Durchführung und Auswertung einer geographischen Analyse der regionalen Lebensmittelproduktion mittels PIFRI.

5 Zusammenfassung und Resümee: Synthese der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen regionaler Nahrungsmittelsysteme.

Schlüsselwörter

Nahrungsmittelsysteme, Supply Chain Management, Nachhaltigkeit, 3-Säulen-Modell, Biologische Landwirtschaft, Short Food Supply Chains, Regionale Nahrungsmittelproduktion, Österreich, Food Relocalization Index, PIFRI, Alternative Nahrungsmittelnetzwerke, Direktvermarktung, Nahrungsmittelherkunft, Nachhaltige Entwicklung, Agrarstrukturerhebung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Masterarbeit befasst sich mit der Nachhaltigkeit heutiger Nahrungsmittelsysteme und dem Potenzial regionaler, alternativer Strukturen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen das globale moderne Nahrungsmittelsystem, ökologische und biologische Landwirtschaft, sowie kurze Versorgungsketten (SFSC).

Was ist die Forschungsfrage oder das primäre Ziel?

Das Ziel ist die Untersuchung der Nachhaltigkeit konventioneller und alternativer Nahrungsmittelsysteme und die Identifikation des regionalen Entwicklungspotenzials in Österreich.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse zur Theorie und eine quantitative, geographische Analyse der Lebensmittelproduktion mittels des PIFRI-Index für österreichische Bezirke angewendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die drei Dimensionen des 3-Säulen-Modells auf moderne und alternative Nahrungsmittelsysteme sowie die empirische Berechnung der lokalen Nahrungsmittelaktivität in Österreich.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Nachhaltigkeit, Supply Chain Management, Short Food Supply Chains (SFSC), Biologische Landwirtschaft und regionale Nahrungsmittelproduktion.

Warum wurde der "Policy Intervention for Food Relocalization Index" (PIFRI) gewählt?

Der PIFRI ermöglicht eine quantitative Einschätzung des Entwicklungsstands und des regionalen Potenzials der Nahrungsmittelproduktion auf Ebene der politischen Bezirke.

Welche Bedeutung hat die Marke "Genuss Region Österreich" für die Studie?

Sie dient als Indikator für regionale Zertifizierungen und hilft bei der Identifikation von Bezirken mit hoher Dichte an regional verankerten Lebensmittelsystemen.

Ende der Leseprobe aus 124 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Short Food Supply Chains als alternative Nahrungsmittelsysteme. Räumliche Analyse der regionalen Nahrungsmittelproduktion in Österreich
Hochschule
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Note
1
Autor
Mario Götzner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
124
Katalognummer
V454076
ISBN (eBook)
9783668861459
ISBN (Buch)
9783668861466
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Short Food Supply Chain Direktvermarktung biologische Landwirtschaft räumliche Analyse Food Index regionale Lebensmittel Nachhaltigkeit Nahrungsmittelproduktion räumliche Entwicklung Wirtschaft ländlicher Raum Agrarstrukturerhebung Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 Förderung der ländlichen Entwicklung europäischer Landwirtschaftsfonds Entwicklung ländlicher Raum ELER Produktionsmethoden Entwicklung biologische Landwirtschaft Entwicklung Direktvermarktung Status biologische Landwirtschaft Status Short Food Supply Chain Entwicklungsstatus biologische Landwirtschaft Entwicklungsstatus Nachhaltigkeit Entwicklungsstatus nachhaltige Nahrungsmittelsysteme
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mario Götzner (Autor:in), 2017, Short Food Supply Chains als alternative Nahrungsmittelsysteme. Räumliche Analyse der regionalen Nahrungsmittelproduktion in Österreich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/454076
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