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Das Heranwachsen in einer Mediengesellschaft. Neue Medien als Sozialisationsinstanzen für Jugendliche

Chancen und Risiken einer zunehmenden Mediennutzung

Titel: Das Heranwachsen in einer Mediengesellschaft. Neue Medien als Sozialisationsinstanzen für Jugendliche

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2018 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Felix Reisch (Autor:in)

Soziologie - Kinder und Jugend
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Neue Medien sind innerhalb der letzten Jahrzehnte zu einem wichtigen Bestandteil unseres Alltags geworden und haben sich in nahezu jedem Teil der Erde etabliert. Gerade Kinder und Jugendliche wachsen in der heutigen Zeit unter Einfluss von vielen verschiedenen Medienformen auf. Vor allem Internet und Smartphones ermöglichen für die Heranwachsenden, aber auch für ältere Generationen, eine sehr vielfältige Nutzungsweise. Neben der Kommunikation mit Freunden und Bekannten bietet das Internet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Informationsbeschaffung. Viele Jugendliche verfügen heutzutage über zahlreiche Medien (z.B. Smartphones, Internet und Computer), die wie selbstverständlich zu ihrem Alltag gehören. Zwar scheint der Einfluss des Internets und anderer neuer Medien auf das Heranwachsen von Kinder und Jugendlichen unabdingbar, jedoch ist bisher wenig darüber bekannt, wie dieser Prozess stattfindet und welche Folgen dies für andere Sozialisationsinstanzen (z.B. Familie, Peers oder Schule) haben kann.
Die nachfolgende Arbeit soll sich sowohl mit der Beeinflussung der Jugendlichen durch das umfangreiche Medienangebot auseinandersetzen als auch über die Wichtigkeit der Familie im Kontext der Medienerziehung berichten. Es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen der Einfluss neuer Medien auf die heutige Jugend haben kann und ob diese für die Zukunft der Gesellschaft als positiv oder negativ zu bewerten sind. Welche Chancen bieten sich durch eine zunehmende Digitalisierung unserer heranwachsenden Generationen? Welche Risiken nehmen Eltern, Schule und vor allem die Jugendlichen selbst damit in Kauf? Das Hauptziel der Arbeit soll in der Beantwortung dieser beiden Fragen liegen. Dabei soll versucht werden verschiedene Folgen des zunehmenden Medienkonsums (z. B. einerseits die Möglichkeiten der sozialen Vernetzung durch das Internet aber auch die sich auftuenden Suchtgefahren) darzustellen und in die abschließende Auswertung einfließen zu lassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1 Neue Medien

2.2 Sozialisationsinstanz

3. Hauptteil

3.1 Medienvielfalt und die indirekte Beeinflussung Heranwachsender

3.2 Auswirkungen der neuen Medien auf den jugendlichen Alltag

3.2.1 Familiales Zusammenleben

3.2.2 Freizeitgestaltung

3.2.3 Schulische Leistung

3.3 Chancen im Umgang mit neuen Medien

3.3.1 Sozialisation

3.3.2 Soziale Vernetzung

3.3.3 Schulische und berufliche Fertigkeiten

3.4 Risiken im Umgang mit neuen Medien

3.4.1 Anonymität

3.4.2 Sexuelle, gewaltverherrlichende und extremistische Darstellungen

3.4.3 Datenmissbrauch und Cybermobbing

3.4.4 Mediensucht

3.5 Die Ausbildung von Medienkompetenz durch Medienerziehung

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die ambivalenten Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung auf Kinder und Jugendliche zu analysieren, wobei insbesondere die Rolle neuer Medien als Sozialisationsinstanz im familialen und schulischen Kontext untersucht wird. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, welche Chancen sich durch Mediennutzung eröffnen und welche Risiken, wie etwa Mediensucht oder Datenmissbrauch, von Eltern und Schule aktiv adressiert werden müssen.

  • Einfluss neuer Medien auf die jugendliche Lebenswelt und Persönlichkeitsentwicklung
  • Wechselwirkungen zwischen Medienkonsum und familialem Zusammenleben
  • Potenziale digitaler Medien für soziale Vernetzung und Kompetenzentwicklung
  • Gefahrenpotenziale durch Anonymität, Cybermobbing und exzessive Mediennutzung
  • Bedeutung der Medienerziehung zur Förderung von Medienkompetenz

Auszug aus dem Buch

3.1 Medienvielfalt und die indirekte Beeinflussung Heranwachsender

Six und Gimmler (2010) bewerten die heutige Medienwelt als „so vielfältig wie nie zuvor“ (S. 25). Jahr für Jahr erscheinen weitere Weltneuheiten auf einem riesigen technologischen Markt, dessen grenzenlose Möglichkeiten gerade Heranwachsende zu verschlingen scheinen. Nahezu alle befragten Jugendlichen, die an der JIM-Studie 2016 teilnahmen, verfügten über ein eigenes Smartphone und Internetzugang (vgl. Medienpädagogischer Forschungsverband Südwest 2016, S. 8). Mehr als die Hälfte der Befragten besitzen außerdem einen eigenen Computer, Laptop oder Fernseher (vgl. ebd.). Dies lässt auf die enorme Bedeutung der neuen Medien für den jugendlichen Alltag schließen, denn nahezu jedes der gerade genannten Geräte wird vom Großteil der befragten Jugendlichen täglich verwendet (vgl. ebd., S. 11). Gerade soziale Medien (z. B. Facebook, Instagram und Whats App) gewinnen im Jugendalter zunehmend an Bedeutung und spielen daher auch in der Freizeitgestaltung Jugendlicher eine tragende Rolle (vgl. Medienpädagogischer Forschungsverband Südwest 2016, S. 29ff.).

In den letzten Jahren scheint es oftmals so, dass sich Jugendliche durch die zunehmende Verwendung dieser Internetportale anhand ihrer virtuellen Profile identifizieren (vgl. Markowetz 2015, S. 181). Dies lässt sich eindrucksvoll anhand der weitverbreiteten Selbstinszenierung auf Internetplattformen erkennen, die teilweise einer Vermarktung der eigenen Persönlichkeit nahezukommen scheint. Problematisch ist nach Six und Gimmler (2010) allerdings auch, dass die Nutzung des Internets oftmals „ohne Aufsicht, Kontrolle und Unterstützung“ (S. 27) der Jugendlichen geschieht. Kinder werden dabei unterschiedlichsten Einflüssen ausgesetzt, die sich oftmals negativ auf ihre Entwicklung ausüben können (vgl. Kapitel 3.4).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit neuer Medien im Leben von Kindern und Jugendlichen und formuliert das Ziel, deren Einfluss als Sozialisationsinstanz und die damit verbundenen Chancen und Risiken kritisch zu hinterfragen.

2. Begriffsdefinitionen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe „Neue Medien“ und „Sozialisationsinstanz“ theoretisch fundiert, um eine gemeinsame Basis für die anschließende Analyse zu schaffen.

3. Hauptteil: Der Hauptteil untersucht detailliert die Auswirkungen der Medien auf den Alltag, das Familienleben und die Schule, stellt die Potenziale von Vernetzung und Kompetenzerwerb den Risiken von Sucht, Mobbing und Datenmissbrauch gegenüber und betont die Relevanz einer gezielten Medienerziehung.

4. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, unterstreicht die Ambivalenz des digitalen Wandels und plädiert für ein festes Regelwerk sowie die Stärkung der Medienkompetenz durch Eltern und Bildungseinrichtungen.

Schlüsselwörter

Mediensozialisation, Jugendliche, Neue Medien, Medienkompetenz, Medienerziehung, Digitalisierung, Mediensucht, Cybermobbing, soziale Netzwerke, familiale Sozialisation, Medienkonsum, Smartphone, Internet, Persönlichkeitsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle neuer Medien als prägende Sozialisationsinstanz für Jugendliche und analysiert, wie diese den Alltag sowie die Entwicklung Heranwachsender in einer zunehmend digitalisierten Welt beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Die zentralen Themen umfassen die Auswirkungen auf das Familienleben, die Freizeitgestaltung, die schulische Leistung sowie die Chancen und Risiken im digitalen Raum, wie etwa soziale Vernetzung versus Mediensucht und Datenmissbrauch.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, wie sich der Einfluss neuer Medien auf die heutige Jugend auswirkt und ob diese Einflüsse für die Zukunft der Gesellschaft als eher positiv oder negativ zu bewerten sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung bestehender sozialwissenschaftlicher Studien und Forschungsberichte (z.B. JIM-Studie, Arbeiten von Hurrelmann und Markowetz), um die Thematik theoretisch und empirisch einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Medienvielfalt, die Auswirkungen auf den Alltag und die Schule, eine Gegenüberstellung von Chancen und Risiken sowie die zentrale Bedeutung der Medienkompetenzvermittlung durch Medienerziehung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mediensozialisation, Medienkompetenz, Cybermobbing, Mediensucht, digitale Identität und familiale Medienerziehung geprägt.

Welche Rolle spielt die Familie laut der Analyse bei der Medienerziehung?

Die Familie fungiert als primäre Sozialisationsinstanz; die Studie zeigt jedoch, dass Eltern oft vor der Herausforderung stehen, einen verantwortungsbewussten Medienumgang zu etablieren, da sie teils unsicher im Umgang mit der neuen Medienwelt sind.

Warum wird das Thema Cybermobbing als so problematisch eingestuft?

Cybermobbing wird aufgrund der schnellen Verbreitung diffamierender Inhalte in einer großen Community und der Schwierigkeit, diese dauerhaft aus dem Internet zu entfernen, als besonders schwerwiegendes Risiko hervorgehoben.

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Details

Titel
Das Heranwachsen in einer Mediengesellschaft. Neue Medien als Sozialisationsinstanzen für Jugendliche
Untertitel
Chancen und Risiken einer zunehmenden Mediennutzung
Hochschule
Universität Osnabrück  (Kultur- und Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Familiensoziologie für Lehramtstudierende
Note
1,0
Autor
Felix Reisch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
22
Katalognummer
V454140
ISBN (eBook)
9783668876262
ISBN (Buch)
9783668876279
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medien Jugendliche und Medien Medienkonsum Sozialisationsinstanz Chancen und Risiken Medien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Felix Reisch (Autor:in), 2018, Das Heranwachsen in einer Mediengesellschaft. Neue Medien als Sozialisationsinstanzen für Jugendliche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/454140
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Leseprobe aus  22  Seiten
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