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Kunstunterricht in der Schule und im Museum

Über pädagogische Alternativen zum konventionellen Kunstunterricht

Titel: Kunstunterricht in der Schule und im Museum

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2017 , 11 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Carina Dieckmann (Autor:in)

Pädagogik - Kunstpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie künstlerische Bildung in Schulen umgesetzt werden kann. Dabei geht es auch um das pädagogische Potenzial von Museen und Museumsbesuchen.

Kunst und Pädagogik sind im Umfeld Schule nicht ausschließlich kompatible Begriffe. Das Verständnis von Kunst, bezogen auf Schule als Pädagogik, schließt sich in einigen Bereichen aus. Diese Begriffskombination bietet großes Streitpotenzial um Positionen innerhalb des Faches. Die Geschichte des Faches bezieht sich auf verschiedene Bereiche wie "Erziehung durch Kunst", "Erziehung zur Kunst", Lebenshilfe, Geschmackserziehung, Medienkritik, "Lernen mit allen Sinnen" und weitere Bereiche. Die konventionelle Form von Kunstunterricht und deren Funktionen innerhalb des Bildungssystems Schule werden weitgehend durch neue experimentelle Vorstellungen und neue Formen des Kunstunterrichts überarbeitet, um Kindern und Jugendlichen neue Möglichkeiten und Funktionen zu ermöglichen.

Museumsbesuche können im Kontext Schule die lebendige Auseinandersetzung mit Originalen ermöglichen. Bildnerisches Gestalten oder naturwissenschaftliches Experimentieren als handlungsorientierte Methoden wecken Neugierde und fördern damit die Aufnahmebereitschaft. Eigenständige Informationsrecherchen der Jugendlichen erschließen sich zu neuen Erkenntnissen. Organisatorisch kann die Museumserfahrung jedoch nicht an jeder Schule umgesetzt werden. Museumskoffer, welche für Schulen konzipiert werden, und Originalexponate oder Repliken und Informationen zu speziellen Themen sowie Unterrichtsmaterialien enthalten, bieten dazu eine gute Alternative.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Kunst und Pädagogik

1.1 Kunstunterricht in der Primarstufe

1.2 Kunstunterricht in der Sekundarstufe

2. Aufgaben und Ziele des Kunstunterrichts am Beispiel der Sek I

2.1 Rahmenbedingungen von künstlerischer Bildung in Schulen

3. Schule und Museum

3.1 Das Museum – Zur Begrifflichkeit

3.2 Museumskoffer als Alternative zum Museumsbesuch

3.3 Verluste sinnlicher Materialerfahrungen im Unterricht

3.4 Museumskoffer im Klassenzimmer: didaktisch-methodische Aspekte

4. Themenkoffer – Einige Beispiele

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Kunstunterricht als dynamisches Experimentierfeld, in dem durch innovative Konzepte wie den Museumskoffer neue, sinnliche Erfahrungsräume für Kinder und Jugendliche geschaffen werden. Dabei liegt der Fokus auf der Überwindung standardisierter Unterrichtsroutinen sowie der Förderung einer ganzheitlichen Persönlichkeitsbildung und Bildkompetenz.

  • Wandel von konventionellem zu experimentellem Kunstunterricht
  • Entwicklung von Bildkompetenz und ästhetischer Welterfahrung
  • Bedeutung der Rahmenbedingungen für kreative Prozesse
  • Der Museumskoffer als mobiles, didaktisches Medium
  • Kontrast zwischen standardisierten Materialien und haptischer Erfahrung

Auszug aus dem Buch

3.2 Museumskoffer als Alternative zum Museumsbesuch

Ein Besuch im Museum steht immer für eine Bereicherung des Unterrichts und bietet den LehrerInnen die Möglichkeit, den SuS auf anderen Ebenen und fern des Klassenzimmers erfolgreich verschiedene Thematiken zu erläutern. Organisatorisch kann die Museumserfahrung jedoch nicht an jeder Schule umgesetzt werden. Museumskoffer, welche für Schulen konzipiert werden, und Originalexponate oder Repliken und Informationen zu speziellen Themen sowie Unterrichtsmaterialien enthalten, bieten dazu eine gute Alternative. Die Vorteile liegen in der erlebnisorientierten, spielerischen, haptisch erfahrbaren Form des Lernens. Denkmäler, Kunstwerke, aber auch Kunst-, Kultur- und Naturhistorische Themenstellungen können im Klassenzimmer durch ein „Museum im Kleinen“, signifikante Objektsammlungen in einem so genannten Museumskoffer oder einer Materialkiste anschaulich vermittelt und sinnlich präsentiert werden. Museumskoffer sind mobile didaktische Medien, die in einem eng begrenzten Sammlungsraum ausgewählte repräsentative Materialien (Originale/oft auch Replikate) zur Vermittlung von bestimmten Themenstellungen umfassen, verbunden mit vollständigen Unterrichtseinheiten oder Anregungen für die pädagogische Vermittlungspraxis und für den Kunstunterricht. Museumskoffer können von Museen an Schulen und andere interessierte Institutionen ausgeliehen werden. Sie sind in den meisten Fällen nicht industriell gefertigt, sondern Unikate, kleine Archive, die mit viel Engagement von Institutionen, einzelnen Lehrenden und Schulklassen zusammengestellt wurden. Im Rahmen des „entdeckenden“ und des „exemplarischen“ Lernens gelten Museumskoffer inzwischen als besonders eindrucksvolles und erfolgreiches Medium.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kunst und Pädagogik: Dieses Kapitel erläutert den Wandel von konventionellen zu experimentellen Kunstunterrichtsformen und die Notwendigkeit, neue Wege in der pädagogischen Praxis zu beschreiten.

1.1 Kunstunterricht in der Primarstufe: Hier liegt der Schwerpunkt auf der Persönlichkeitsbildung durch sinnliche Erfahrungen und ästhetische Kunstwerkstätten.

1.2 Kunstunterricht in der Sekundarstufe: Es wird thematisiert, wie experimentelles Erfahrungslernen und die Entwicklung individueller Szenarien den Kunstunterricht in der gymnasialen Oberstufe prägen.

2. Aufgaben und Ziele des Kunstunterrichts am Beispiel der Sek I: Das Kapitel definiert das Ziel der ästhetischen Grundbildung und den Erwerb von Bildkompetenz als Voraussetzung für eine aktive Teilhabe an der Gesellschaft.

2.1 Rahmenbedingungen von künstlerischer Bildung in Schulen: Hier werden die strukturellen Voraussetzungen und Kooperationen diskutiert, die für eine erfolgreiche künstlerische Arbeit im Schulalltag notwendig sind.

3. Schule und Museum: Es wird die Bedeutung von Originalen und handlungsorientierten Methoden für die Neugierde und Erkenntnisgewinnung der Schülerinnen und Schüler beleuchtet.

3.1 Das Museum – Zur Begrifflichkeit: Dieser Abschnitt bietet eine Definition des Museums und beschreibt dessen gesellschaftlichen Auftrag sowie die Vielfalt der heutigen Museumseinrichtungen.

3.2 Museumskoffer als Alternative zum Museumsbesuch: Der Museumskoffer wird als mobiles Medium vorgestellt, das haptisches und erlebnisorientiertes Lernen in den Klassenraum bringt.

3.3 Verluste sinnlicher Materialerfahrungen im Unterricht: Dieses Kapitel kontrastiert die heutige Standardisierung von Unterrichtsmaterialien mit den vielfältigen Erfahrungen des früheren Realienunterrichts.

3.4 Museumskoffer im Klassenzimmer: didaktisch-methodische Aspekte: Hier werden die didaktischen Potenziale des Koffers hinsichtlich Kontextualisierung und experimentellem Arbeiten zusammengefasst.

4. Themenkoffer – Einige Beispiele: Dieser Abschnitt verdeutlicht die Vielseitigkeit von Themenkoffern, von naturwissenschaftlichen bis hin zu literarischen Schwerpunkten, und deren Beitrag zur Kreativitätsförderung.

Schlüsselwörter

Kunstunterricht, Pädagogik, Museumskoffer, Ästhetische Bildung, Bildkompetenz, Experimentelles Lernen, Handlungsorientierung, Primarstufe, Sekundarstufe, Museumspädagogik, Kreativität, Materialerfahrung, Unterrichtsmethoden, Kulturelle Bildung, Schulentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation des Kunstunterrichts in der Schule und stellt diesen als experimentelles Feld dar, das über klassische Vermittlungsmethoden hinausgeht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen die künstlerische Bildung, der Einsatz von Museumskoffern als mobiles Lernmedium, die Förderung von Bildkompetenz sowie die notwendigen Rahmenbedingungen für kreatives Arbeiten im schulischen Kontext.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Kunstunterricht durch innovative Ansätze wie den Museumskoffer die starre Unterrichtsroutine aufbrechen und die individuelle ästhetische Welterfahrung von Schülern stärken kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Aufarbeitung didaktischer Konzepte von Fachvertretern wie Helga Kämpf-Jansen und Christine Heil.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einbettung von Kunst und Pädagogik, die Definition der Ziele des Kunstunterrichts, die Analyse der Rahmenbedingungen und eine detaillierte Erörterung der Museumskoffer-Didaktik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Kunstunterricht, Museumskoffer, experimentelles Lernen, Bildkompetenz, ästhetische Bildung und Materialerfahrung.

Wie unterscheidet sich der Museumskoffer vom klassischen Museumsbesuch?

Der Museumskoffer ermöglicht das haptische und experimentelle Lernen direkt im Klassenzimmer, was organisatorische Hürden umgeht und den Zugang zu Objekten flexibler gestaltet.

Warum wird die Standardisierung von Unterrichtsmaterialien kritisch betrachtet?

Der Autor argumentiert, dass moderne Unterrichtsmaterialien oft zu stark auf visuelle und mündliche Vermittlung setzen und den Tastsinn sowie die sinnliche Materialerfahrung vernachlässigen.

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Details

Titel
Kunstunterricht in der Schule und im Museum
Untertitel
Über pädagogische Alternativen zum konventionellen Kunstunterricht
Hochschule
Universität Siegen
Note
1,3
Autor
Carina Dieckmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
11
Katalognummer
V454198
ISBN (eBook)
9783668874848
ISBN (Buch)
9783668874855
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kunstunterricht schule museum über alternativen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carina Dieckmann (Autor:in), 2017, Kunstunterricht in der Schule und im Museum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/454198
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  11  Seiten
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