Das münsterländische Platt (Kleiplatt)/Dat mönsterlänner Platt (kleisk Platt)

Eine Gegenwartsanalyse der Sprachpflege im Raum Münster aus varietätenlinguistischer Sicht


Bachelor Thesis, 2018
52 Pages, Grade: 1,3

Excerpt

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das münsterländische Platt (Kleiplatt): Eine Gegenwartsanalyse der Sprachpflege im Raum Münster aus varietätenlinguistischer Sicht
2.1 Besondere grammatische Merkmale des münsterländischen Platts 6 (Kleiplatts) auf der Wortebene
2.2 Sprachpflege des münsterländischen Platts (Kleiplatts)

3 Fazit und Zukunftsprognosen

4 Literaturverzeichnis
4.1 Primärliteratur
4.2 Sekundärliteratur
4.3 Internetlinks

5 Weiterführendes Literaturverzeichnis
5.1 Weiterführende Primärliteratur
5.2 Weiterführende Sekundärliteratur
5.3 Weiterführende Internetlinks

7 Anhang
7.1 Experteninterviews mit Ulrich Tarner, Hannes Demming und Dr. Reinhard Goltz

1 Einleitung

Zum besseren Verständnis soll zunächst das Adjektiv platt 1 definiert werden, welches zu der Bezeichnung münsterländisches Platt gehört. Das Adjektiv wurde aus dem Französischen plat 2 entlehnt, welches auf das früh-romanische *plattus 3 rückzuführen ist. Übersetzt bedeutet es „flach, eben, weit”4 und „ausgedehnt”5. Im 16. Jahrhundert wurde das Adjektiv plattdeutsch für eine „nicht-stilisierte und nicht gehobene Sprache”6 verwendet. Die Bezeichnung plattdeutsch ist seit Beginn negativ wie auch positiv konnontiert. Einerseits wird das Adjektiv mit „verständlich, rund heraus“7 assoziiert und andererseits mit „unterlegen, minderwertig, grob“8. Unter der Konnontation „zum Volk gehörig, auf die Volkssprache beschränkt“9 ist das heutige Adjektiv deutsch seit etwa dem 11. Jahrhundert in Verwendung.10 Jedoch ist nicht vom münsterländischen Plattdeutsch die Rede, sondern vom münsterländischen Platt. Die verwendete Kurzform Platt entspringt der „künstliche(n) Bildung Mundart11. Demnach bezeichnen die Mundartsprecher ihr gesprochenes Wort „ Dialekt (südd.) oder Platt (md.,nordd.)“12.

Das Substantiv Münster 13 wurde ab dem 6. Jahrhundert etymologisch für die Bezeichnung des Klosters verwendet. Aus dem heutigen Ort Münster in Nordrhein-Westfalen soll das münsterländische Platt seine Bezeichnung tragen.14 Diese Arbeit wird das münsterländische Platt als eine Variation betrachten, um es aus der Perspektive der Varietätenlinguistik 15 beleuchten zu können. Dies ist möglich, weil das münsterländische Platt als Variante der Varietät Niederdeutsch aufgefasst werden kann.16 Das Niederdeutsche ist als Varietät eine „[...] spezifische Konstellation von Variablen-Varianten-Kombinationen [...]“17. Vereinfacht ausgedrückt und metaphorisch formuliert, bedeutet das, dass das Niederdeutsche das Dach bildet (Varietät) und das münsterländische Platt ist ein Geschoss des Hauses (Variation). Demnach muss an dieser Stelle nicht vollends geklärt sein, ob das münsterländische Platt seiner Terminologie nach als reine Mundart18, Dialekt19 oder laut der Ortsansässigen als eigene Sprache20 zu betrachten ist.

Allgemein verkörpert das Niederdeutsche einen eigenen Sprachtypus, der als eine Varietät aufgefasst ist.21 Im Mittelalter wurde die Varietät als sächsisch beizeichnet und erst seit der frühen Neuzeit mit dem Terminus Niederdeutsch definiert. Das Niederdeutsche entspringt somit einem angelsächsischen Erbe.22 Aus sprachpolitischen Gründen wurde das Niederddeutsche erst 1998 von den Linguisten in die Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen 23 aufgenommen.24

In der phonologischen Geschichte ist die Besonderheit des Niederdeutschen begründet. Die zweite Lautverschiebung, wodurch der (ober-)deutsche Sprachtypus eine weitere Affrikatenreihe seiner Obstruenten bekam, fand nicht statt. Eine weitere Besonderheit des Niederdeutschen sind zum Beispiel die r -losen Pronomina. Durch diese Pronomina, wie gi (ihr) oder mi (mir), fungiert das Niederdeutsche als Zwischeninstanz des (Ober-)Deutschen und Englischen.25

Zudem ist das Auftreten der niedersächsischen Merkmale markant, wie zum Beispiel bei dem Einheitsplural.26 Im frühen sowie hohen Mittelalter hatten „das (Alt-)Niederländische (bzw. Altfränkische) als auch […] das (Alt-)Niederdeutsche (bzw. Altsächsische) […] die Chance, jeweils eigene Standardsprachen zu werden”27. Jedoch wird einzig das Niederländische zu einer Standardvarietät.28

Um das münsterländische Platt von anderen Variationen abgrenzen zu können, muss es zunächst diatopisch abgegrenzt werden. Aufgrund der nicht stattgefundenen zweiten Lautverschiebung gibt es Schwierigkeiten zur Begrenzung des Niederdeutschen sowie münsterländischen Platt. Es gibt keine exakten Grenzen der Gebiete mit oder ohne Lautverschiebung.29 Deshalb werden für das Niederdeutsche „vor allem zwei Linien als Grenzen herangezogen: die Benrather Lini e und die Ürdinger.”30 Zur Begrenzung des münsterländischen Platts wird generell die Benrather Linie 31 für Untersuchungen angenommen.32 Allgemein gehört das münsterländische Platt zu dem südlich Westniederdeutschen (s. Abbildung 1)33.

Abbildung 1: Schmidt, Wilhelm: Geschichte der deutschen Sprache. Ein Lehrbuch für das germanistische Studium, S. 111.

Gesprochen wird das münsterländische Platt „von Rheine im Norden bis Nordkirchen im Süden, von Coesfeld im Westen bis Oelde im Osten“34. Aus der Betrachtung der westfälischen Mundarten wird das münsterländische Platt zu den „vier größeren niederdeutschen Mundarträumen in Westfalen-Lippe“35 gezählt. Diese Mundarträume, die hier als Räume der Variationen betrachtet werden, sind demnach das „,Münsterländisch'“36, „das Süd- westfälische, das Ostfälische und das Westmünsterländische“37.

Zudem unterscheiden sich das münsterländische, südwestfälische, ostfälische und westmünsterländische Platt von anderen niederdeutschen Dialekten aufgrund der sogenannten Westfälischen Brechung 38. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet die Westfälische Brechung, dass ein Vokal einer Stammsilbe in zwei kurze Vokale gebrochen wird (Diphthongierung) 39. Die sogenannten Kürzendiphthonge ië, uë, üë, iä, üö und uo 40 dienen ebenfalls zur Grenzbetrachtung, da sie vor allem in Verbindung mit dem Hochstift Münster41 und der Lippe-Sprachgrenze42 stehen, wie es in Kapitel 2.1 näher erläutert wird.43 Im Norden fällt das münsterländische Platt „mit der nordrhein-westfälisch-niedersächsischen Landesgrenze zusammen“44. Aufgrund der Kürzendiphthonge entstand hier ein Spottvers an der Grenzregion. Dieser persifliert aus münsterländischer Betrachtung die sprachliche Divergenz.45 Dieser Vers lautet „in Neuenkirchen bei Rheine: ' In Soltsbeggen ächter de Mölle heff ne Muus in't Mell meggen '“46 und im münsterländischen Platt: „ In Soltsb rgen ächter de M üë le heff ne Muus in't M l m gen47 („In Salzbergen hinter der Mühle hat eine Maus ins Mehl gepinkelt“48 ).

Im Westen wird zwischen dem Sandplatt (sändsk Platt)49 und dem Kleiplatt (kleisk Platt)50 unterschieden. Der Ursprung dieser Bezeichnungen lässt sich auf die Bodenbeschaffenheiten zurückführen.51 Im Westmünsterland setzen sich „ arme Sandböden“52 explizit von den „fruchtbaren Klei-(Lehm -)böden der östlich angrenzenden Kulturlandschaft“53 des inneren Münsterlandes ab. Daraus resultieren die landläufige Bezeichnungen Kleimünsterland für das innere Münsterland sowie das „ Sandmünsterland für das West- und Ostmünsterland“54. Demnach wird das münsterländische Platt auch Kleiplatt genannt und das westmünsterländische Platt Sandplatt 55. Aus der Perspektive der Westmünsterländer wird das münsterländische Platt auch als „Kern- oder Innermünsterländisch“56 bezeichnet. Dies liegt zudem darin begründet, dass das münsterländische Platt über einzelene, besondere Sprachmerkmale verfügt, welche zum einen stereotypisch sind und zum anderen als differenziertere geographische Begrenzung dienen können.57 Der Abschiedsgruß gudd goahn („lass es dir gut gehen!“)58 ist eins dieser stereotypischen Merkmale, welches sich über das West-/Münsterland bis hin zur „deutsch-niederländischen Staatsgrenze“59 verbreitet hat (in Kapitel 2.2 wird auf diesen Abschiedsgruß nochmal eingegangen werden). Angrenzend ist hier das Sandplatt mit der Nähe zu den Niederlanden, wodurch die Phonolgie und der Wortschatz beeinflusst werden60. Diese Divergenz zeigt sich zum Beispiel in der Standardvarietät des Verbs mögen 61. Im münsterländischen Platt lautet es müëgen 62 und im westmünsterländischen Platt möggen 63. Im Niederländischen heißt das Verb mogen 64, wodurch die Nähe zum westmünsterländischen Platt ersichtlich wird.

Diese Arbeit wird im Speziellen das münsterländische Platt (fortlaufend Münsterländisch genannt) aus der Varietätenlinguistik beleuchten. Als Orientierung wird das Vier- Dimensionen-Modell65 hinzugezogen. Vor allem die dritte Dimension, des Mediums und der Medialität66, soll in Kombination mit der sprachpflegerischen Thematik den Hauptbestandteil dieser Arbeit bilden. Ebenso werden die Bestimmungsfaktoren von Varietäten berücksichtigt.67 Da das Münsterländische allgemein noch wenig erforscht ist und heutzutage meist lapidar mit dem Niederdeutschen, den westfälischen Mundarten etc. über einen Kamm geschert wird, wurden drei qualitative Interviews68 mit Experten für und über das Münsterländische geführt. Die Experteninterviews bestehen aus grundlegenden Informationen zur Person mit neun Fragen. Dabei sind die ersten acht Fragen allen Experten (Ulrich Tarner, Hannes Demming und Dr. Reinhard Goltz) gleichermaßen gestellt worden. Jeweils die neunte Frage wurde individuell für den Experten ausgearbeitet, welche sich aus der jeweiligen Tätigkeit des Experten heraus ergab.69 Wichtige Primärliterteraturen für diese Arbeit sind die Bücher von Markus Denkler70 und Dr. Klaus-Werner Kahl71. Sie gehören zu den aktuellsten und bekanntesten Werken des Münsterländischen.72 Des Weiteren werden an entprechenden Stellen Termini aus der Varietätenlinguistik verwendet.

2 Das münsterländische Platt (Kleiplatt): Eine Gegenwartsanalyse der Sprachpflege im Raum Münster aus varietätenlinguistischer Sicht

2.1 Besondere grammatische Merkmale des münsterländischen Platts (Kleiplatts) auf der Wortebene

In diesem Kapitel werden die markantesten grammatischen Merkmale des Münsterländischen erläutert. Dabei können aufgrund des Umfangs der Arbeit, nicht alle Besonderheiten genannt werden. Vor allem die grammatischen Merkmale der Wortebene sollen hier erläutert werden, da sich das Münsterländische auf dieser Ebene am markantesten abzeichnet.

Im Einzelnen betrachtet, unterscheiden sich niederdeutsche Variationen deutlich in ihrem Bestand sowie in ihrer Systematik der Verben. Vor allem im Münsterländischen sind die Verben unregelmäßig flektiert.73 Bei vielen starken Verben kommt es zur „Umlautung im Plural Präteritum”74 (siehe Tabelle 1).75 76

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Demnach hat der Umlaut bei Substantiven wie auch bei Verben als grammatischer Marker das Morphologisierungsstadium erreicht.77

Zwei weitere Besonderheiten des Münsterländischen lassen sich in der Pluralbildung der Substantive finden. Dabei handelt es sich zum einen um „eine gesamt-niederdeutsche“78 und um „eine rein münsterländische Besonderheit“79. Allgemein ist es im Niederdeutschen selten, dass sich die Singular- und Pluralbildung von den Substantiven nicht unterscheiden lassen.80 Um dieser Problematik entgegenzuwirken, wird das signifikante Plural-s zur Hilfe genommen.81 Zum Beispiel wird aus dem Singular Fenster 82 im Plural Fensters 83 (Fenster) oder aus Färnkiker 84 im Plural Färnkikers 85 (Fernsehapparat/e). Partiell wird das Plural-s auch mit dem Umlaut verwendet86, wie beispielsweise bei Kiärkendainers 87 (Kirchendiener), Kiärkenslüëdels 88 (großer Schlüssel für die Kirchentür) oder Krüüstekens 89 (Kreuzzeichen). Anhand dieser zufällig ausgesuchten Beispiele wird die Hauptverwendung des Plural-s im Münsterländischen illustrativ. Das Plural-s tritt häufig in Wörtern mit Diphthongen auf, welche im Singular „auf -el, -en oder -er enden“90. Zudem wird das Plural-s zur Bezeichnung von Personen verwendet. Dabei wird das Plural-s an Substantive mit Monophthongen angehängt91, wie bei Dääns 92 (Mädchen), Lüüts 93 (Wichte), Süsters 94 (Schwestern) und Bröers 95 (Kerle). Stellenweise und meistens im westlichen Münsterland kommt ein weiteres Suffix vor, das Plural-e. Dieses tritt bei sächlichen Substantiven auf, welche den Plural ansonsten mit dem Suffix -er bilden.96 In den Gebieten um Münster und Burgsteinfurt, in welchen eine e-Apokope vorkommt, haben diese Substantive keine Pluralendung.97 Dieses häufig Umlaut bewirkende Suffix ist bei Neutra und verzeinzelt bei maskulinem Plural zu finden. Die e-Apokope wirkt sich auf den vorausgehenden Vokal oder Konsonanten aus. Anhand dessen können beide Numeri in Paradigmata, welche ohne Umlaut ihren Plural bilden, unterschieden werden.98 „In diesen Fällen heben Dehnung bzw. Schleiftonigkeit des Stammvokals oder aber Längung des ihm folgenden Nasals oder Liquids den Pl. vom Sg. ab“99, wie zum Beispiel bei: FootFööt 100 (Fuß – Füße). Diese Besonderheit zeigt, weshalb in den Variationsgrammatiken die Einteilung der Substantive nach dem Kriterium der Pluralbildung vorgenommen wurde. Im gesamten niederdeutschen Raum wurden die Pluralbildungen nicht einheitlich durchgeführt.101

Doch warum wird die e-Apokope als typisch für das Münsterländische aufgefasst, wenn beispielsweise in Münster selbst dieser Wegfall nicht stattfand? Dies liegt an der jeweils subjektiven Einstellung der Sprecher des Münsterländischen.102 Meistens werden Formen mit e-Apokope als „,richtiges' münsterländisches Platt“103 wahrgenommen. Die zweisilbigen Formen mit e-Suffix haben eine Abwertung erfahren. Einsilbige Formen ohne e-Suffix hingegen nicht.104 In Lavesum und Hallern werden zum Beispiel die Wörter Beine und Füße wie folgt ausgesprochen105: < Bene> 106, < Föte> 107.

Ein weiteres, grammatisch markantes Merkmal des Münsterländischen ist die Hiattilgung. Sie tritt im Südosten des Münsterlandes auf.108 Der Hiatus beschreibt zwei aufeinanderfolgende Vokale an der Silbengrenze109, wie zum Beispiel bei den Wörtern harüöwer 110 (herüber) oder nagelnie 111 (nagelneu). Die Hiattilgung trat bei den Langvokalen i, ü, u und bei den Diphthongen äi, öi sowie ou ein, bevor diese sich zu ai und au entwickelten.112 Beseitigt wird der Hiatus in vielen Sprachen anhand einer Diphthongierung des vorigen Vokals113, wie zum Beispiel beim Plural des Substantivs Frauen 114 in der Standardvarieät. Ein Konsonant kann ebenfalls eingeschoben werden, welcher häufig eine Kürzung sowie Senkung des Ausgangsvokals mit sich zieht.115 In Richtung Westen bis in Bereiche des märkischen Kreises116, in Stromberg im Kreis Warendorf sowie im südöstlichen Münsterland ist die Hiattilgung durch die doppelten Konsonanten - gg- am weitesten verbreitet117. Dieses Phänomen wird häufig mit den Beispielen Egger 118 (Eier) und sniggen 119 (schneien) verdeutlicht.120

Die Kürzendiphthonge sind ebenfalls ein prototypisches Merkmal des Münsterländischen121. In der Regel wird hierfür in der Literatur die Westfälische Brechung als Hyperonym genannt.122 Bei den Kürzendiphthongen spielt vor allem die Lippe-Sprachgrenze eine besondere Rolle123, da das Hochstift Münster etwa vom 12. bis ins 18. Jahrhundert124 dort seine Südgrenze zog. Der Fluss Lippe diente als Sprachgrenze. Im Südwestfälischen, südlich der Lippe125, sowie allgemein im Westfälischen haben sich Kürzendiphthonge „aus den altsächsischen Kurzvokalen in offener Tonsilbe“126 gebildet. Diagraphien in westfälischen Schreibsprachen des Spätmittelalters sowie der frühen Neuzeit geben die Kürzendiphthonge kaum wieder. Kürzendiphthonge wurden im niederdeutschen Raum als gesenkte, lange Monophthonge wiedergegeben.127 Dies bedeutete, dass das altsächsische „ i in offener Tonsilbe“128 das westfälische „ ie geschrieben <e>“129 ergab. In der Standardvarietät wird die Graphie durch < i, ie > substituiert.130 Jedoch sind Kürzendiphthonge im Münsterländischen (zum Beispiel , uo) wesentlich weniger ausgeprägt als im übrigen Niederdeutschland131. Die Angabe von Dr. Reinhard Goltz zur vierten Frage des Interviews132 lässt die Deutung zu, dass die Kürzendiphthonge für das Münsterländische als prototypisch wahrgenommen werden, weil sie als geographische Grenze, vor allem nördlich der Lippe, dienen. Eine andere Option wäre das subjektive Empfinden der münsterländischen Plattsprecher in Bezug auf die Kürzendiphthonge.133

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Auszug aus: Merkmale des Westfälischen, URL: http://www.plattdeutsch-niederdeutsch.net/westf.htm (23.03.2018).

Insgesamt gibt es im Münsterländischen, wie bereits in der Einleitung erläutert, die Kürzendiphthonge ië, uë, üë, iä, üö und uo. Hierbei deutet das Sonderzeichen ë mit Trema an, dass der Vokal e als eigenständiger Phon gesprochen wird.134 Die Vokale des Substantivs Vüëgel 135 werden demnach „als u + e und nicht als ü oder langes u136 ausgesprochen. Daraus resultiert die Transkription [ füəgl ] 137 n ach dem Internationalen Phonetischen Alphabet (IPA)138 . Insgesamt differenziert das Westfälische etwa sieben prähistorische Kürzendiphthonge in offener Silbe.139

Des Weiteren gibt es zwei Besonderheiten bei der Bildung von Diminutiva.140 Regulär wurden im Mittelniederdeutschen die Suffixe -ke und -ken bei Personen- und Tiernamen verwendet.141 Im Münsterländischen ist dem Suffix -ken jedoch ein -s- hinzugefügt. Dieses -s- wird angefügt, wenn das Suffix eines Wortes -k, -ge oder -ch ist.142 Das Suffix -sken verhindert, dass es mit seinem Ausgangswort transzendiert.143 Daraus ergibt sich zum Beispiel für das Substantiv Brügge (Brücke)144 im Münsterländischen der Diminutiv Brüggesken (kleine Brücke)145. Das zweite besondere Merkmal der Diminutiva im Münsterländischen findet sich in der Pluralbildung. Hier wird das Suffix -kes statt -ken verwendet,146 wie zum Beispiel bei dem Diminutiv Baimken (Bäumchen)147, welcher im Plural zu Baimkes (Bäumchen)148 wird. Die Anrede nimmt im Münsterländischen ebenfalls eine Sonderposition ein, welche sich in einem dreistufigen Anredesystem darstellt. Auf der untersten Stufe der Anredeformen steht seit etwa 1900 die vertrautere mit dem zweiten Personalpronomen im Singular du. Darauf folgt das sogenannte Ihrzen.149 Für die höfliche Anrede verwendet die Standardvarietät das dritte Personalpronomen im Plural Sie.150 Im Münsterländischen wird hingegen das zweite Personalpronomen im Plural Ji angewendet. Ein Beispiel für den Gebrauch ist die Frage nach dem Namen eines Unbekannten: Wu heet't Ji? (Wie heißen Sie? / Wie heißt Ihr?)151. Gängig ist die Anredeform östlich der Linie von Emsdetten bis Ascheberg.152 Der westliche Teil des Münsterlandes benutzt hingegen Ih 153, wie bei der Frage: Häbb Ih dat all häört? (Haben Sie/Habt Ihr das alles gehört?)154 . Seit etwa dem 18. Jahrhundert wurde das dritte Personalpronomen im Plural Se 155 aus der Standardvarietät156 entlehnt. Dieses Personalpronomen wird für die höchste Distanzierungs- und Respektform der Anrede verwendet.157

[...]


1 Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Kluge, Friedrich; bearbeitet von Seebold, Elmar, Berlin / Boston / Mass: De Gruyter 2011 (25. durchgesehene und erweiterte Auflage), hier: S. 710.

2 Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Kluge, Friedrich, S. 710.

3 Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Kluge, Friedrich, S. 710.

4 Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Kluge, Friedrich, S. 710.

5 Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Kluge, Friedrich, S. 710.

6 Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Kluge, Friedrich, S. 710.

7 Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Kluge, Friedrich, S. 710.

8 Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Kluge, Friedrich, S. 710.

9 Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Kluge, Friedrich, S. 194.

10 Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Kluge, Friedrich, S. 194.

11 König, Werner: dtv-Atlas Deutsche Sprache. Mit 155 Abbildungsseiten in Farbe. Grafiker Paul, Hans- Joachim, in: dtv-Atlas. Bd. 3025, München: Deutscher Taschenbuch-Verlag 1994, hier S. 139.

12 König, Werner: dtv-Atlas Deutsche Sprache. Mit 155 Abbildungsseiten in Farbe. Grafiker Paul, Hans- Joachim, S. 139.

13 Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Kluge, Friedrich, S. 640.

14 muenster.de, URL: https://www.muenster.de/ (10.04.2018).

15 Felder, Ekkehard: Einführung in die Varietätenlinguistik. Germanistik kompakt, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) 2017.

16 vgl.: Felder, Ekkehard: Einführung in die Varietätenlinguistik, hier: S. 7-10 und Lehmann, Christian: Varietäten einer Sprache, URL: https://www.christianlehmann.eu/ling/elements/varietaeten.php (10.04.2018)

17 Felder, Ekkehard: Einführung in die Varietätenlinguistik, S. 10.

18 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, in: Westfälische Mundarten. Im Auftrag der Kommission für Mundart- und Namensforschung, Bd. 1, Münster: Aschendorff Verlag 2017, hier: S. 27.

19 Gossens, Jan (Hg.): Niederdeutsch. Sprache und Literatur. Eine Einführung, in: Sprache. Bd. 1, Neumünster: Karl Wachholtz Verlag 1973, hier: S. 13-15.

20 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 23.

21 Schmidt, Wilhelm: Geschichte der deutschen Sprache. Ein Lehrbuch für das germanistische Studium. Berner, Elisabeth; Wolf, Norbert Richard (Hg.); fortgeführt von Langer, Helmut, Stuttgart: S. Hirzel Verlag 2013 (11. verbesserte und erweiterte Auflage), hier: S. 107.

22 König, Werner: dtv-Atlas Deutsche Sprache. Mit 155 Abbildungsseiten in Farbe. Grafiker Paul, Hans- Joachim, S. 107.

23 Bundesraat för Nedderdütsch: Chartasprache Niederdeutsch. Rechte. Verpflichtungen. Umsetzungen. Perspektiven, Bremen 2014, URL: https://www.niederdeutschsekretariat.de/wp- content/uploads/2017/12/ChartaspracheNiederdeutsch.pdf (10.04.2018).

24 König, Werner: dtv-Atlas Deutsche Sprache. Mit 155 Abbildungsseiten in Farbe. Grafiker Paul, Hans- Joachim, S. 197.

25 König, Werner: dtv-Atlas Deutsche Sprache. Mit 155 Abbildungsseiten in Farbe. Grafiker Paul, Hans- Joachim, S. 107.

26 Gossens, Jan (Hg.): Niederdeutsch. Sprache und Literatur. Eine Einführung, S. 13.

27 König, Werner: dtv-Atlas Deutsche Sprache. Mit 155 Abbildungsseiten in Farbe. Grafiker Paul, Hans- Joachim, S. 107.

28 König, Werner: dtv-Atlas Deutsche Sprache. Mit 155 Abbildungsseiten in Farbe. Grafiker Paul, Hans- Joachim, S. 111.

29 Gossens, Jan (Hg.): Niederdeutsch. Sprache und Literatur. Eine Einführung, S. 13.

30 Gossens, Jan (Hg.): Niederdeutsch. Sprache und Literatur. Eine Einführung, S. 13.

31 Besch, Werner; Knopp, Ulrich; Putschke, Wolfgang; Wiegend, Ernst Herbert (Hg.): Dialektologie. Ein Handbuch zur deutschen und allgemeinen Dialektforschung, in: Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft. Bd. 1.1. Ungeheuer, Gerold; Wiegand, Ernst Herbert (Hg.), Berlin / New York: Walter de Gruyter 1982, hier: S. 502.

32 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 8-12.

33 Lindow, Wolfgang: Niederdeutsche Grammatik, in: Institut für Niederdeutsche Sprache: Schriften des Instituts für Niederdeutsche Sprache. Nr. 20, Leer: Schuster 1998, hier: S. 113.

34 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 7.

35 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 17.

36 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 17.

37 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 17.

38 Besch, Werner; Knopp, Ulrich; Putschke, Wolfgang; Wiegend, Ernst Herbert (Hg.): Dialektologie. Ein Handbuch zur deutschen und allgemeinen Dialektforschung, in: Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft. Bd. 1.1. Ungeheuer, Gerold; Wiegand, Ernst Herbert (Hg.), Berlin / New York: Walter de Gruyter 1982, hier: S. 341.

39 Münsterländer Platt. Mönsterlänner Platt. Plattdeutsch. Mönsterlänsk, URL: http://muensterlaender-platt.de/ (23.03.2018).

40 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 17 f.

41 Bruns, Alfred: (Fürst-)Bistum Münster, in: Lexikon der deutschen Geschichte. Ereignisse. Institutionen. Personen. Von den Anfängen bis zur Kapitulation 1945 unter Mitarbeit von Historikern und Archivaren. Taddey, Gerhard (Hg.). Stuttgart: Kröner 1998 (3. überarbeitete Auflage), hier: S. 866.

42 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 20 f,

43 vgl. z. B. Experteninterview Dr. Reinhard Goltz, Frage 4.

44 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 19.

45 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 19.

46 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 19.

47 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 19.

48 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 19.

49 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 19.

50 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 19.

51 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 19.

52 Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag zur Landesplanung in Nordrhein-Westfalen: Landschaftsverband Westfalen-Lippe/Landschaftsverband Rheinland (Hg.), Münster / Köln 2007, URL: http://www.lvr.de/media/wwwlvrde/kultur/kulturlandschaft/kulturlandschaftsentwicklungnrw/dokumente_19 0/LEP_Gesamtes_Gutachten.pdf (22.03.2018), hier: S. 149.

53 Kulturlandschaftlicher Fachbeitrag zur Landesplanung in Nordrhein-Westfalen: Landschaftsverband Westfalen-Lippe/Landschaftsverband Rheinland (Hg.), Münster / Köln 2007 (22.03.2018), S. 149.

54 LWL. Für die Menschen. Für Westfalen-Lippe. Geographische Kommission für Westfalen. Westfalen Regional. Die geographisch-landeskundliche Online-Dokumentation über Westfalen. „Klei“ und „Sand“ im Regionalplan Münsterland, URL: https://www.lwl.org/LWL/Kultur/Westfalen_Regional/Naturraum/Regionalplan_MSL (22.03.2018).

55 Münsterländer Platt. Mönsterlänner Platt. Plattdeutsch. Mönsterlänsk (23.03.2018).

56 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 20.

57 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 13.

58 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 13.

59 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 13.

60 Besch, Werner; Knoop, Ulrich; Putschke, Wolfgang; Wiegand, Ernst Herbert (Hg.): Dialektologie. Ein Handbuch zur deutschen und allgemeinen Dialektforschung, in: Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft. Bd. 1.2. Ungeheuer, Gerold; Wiegand, Ernst Herbert (Hg.), Berlin / New York: Walter de Gruyter 1983, hier: S. 872 f.

61 Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, URL: http://woerterbuchnetz.de/cgi- bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB&mode=Vernetzung&lemid=GM06545#XGM06545 (23.03.2018).

62 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt. Hochdeutsch – Plattdeutsch. Plattdeutsch – Hochdeutsch. Mit Regeln für die plattdeutsche Rechtschreibung. Münster: Aschendorff Verlag 2009 (3. übearbeitete und erweiterte Auflage), hier: S. 407.

63 Freie Universität Berlin. Neon. Nederlands online. Westmünsterländische Dialekte. Plattdeutsch in der Grenzregion. Wörterbuch der westmünsterländischen Mundart, URL: http://neon.niederlandistik.fu- berlin.de/de/plattdeutsch/wb?buchstaben=M (23.03.2018).

64 Uitmuntend. Wörterbuch. Woordenboek. Übersetzungen für „mögen“, URL: http://www.uitmuntend.de/woerterbuch/m%F6gen/ (23.03.2018).

65 Felder, Ekkehard: Einführung in die Varietätenlinguistik, S. 15-19.

66 Felder, Ekkehard: Einführung in die Varietätenlinguistik, S. 102-107.

67 Lehmann, Christian: Varietäten einer Sprache (10.04.2018).

68 vgl. Helfferich, Cornelia: Die Qualität qualitativer Daten. Manual für die Durchführung qualitativer Interviews. 4. Auflage, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2011.

69 vgl. Experteninterviews mit Ulrich Tarner, Hannes Demming und Dr. Reinhard Goltz.

70 Denkler, Markus: Das münsterländische Platt, in: Westfälische Mundarten. Im Auftrag der Kommission für Mundart- und Namensforschung. Bd. 1, Münster 2017.

71 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt.

72 vgl. LWL. Für die Menschen. Für Westfalen-Lippe. Westfälische Mundarten, URL: https://www.mundart- kommission.lwl.org/de/publikationen/westfaelische_mundarten/ (10.04.2018). und plattdeutsch.net. Wörterbuch des Münsterländer Platt, URL: http://www.plattdeutsch.net/pages/platt- verstehen/woerterbuch.php (10.04.2018).

73 Lindow, Wolfgang: Niederdeutsche Grammatik, S. 113.

74 Stroh, Cornelia; Urdze, Aina (Hg.): Morphologische Irregularität. Neue Ansätze, Sichtweisen und Daten, in: Diversitas Linguarum. Volume 19, Bochum: Univeristätsverlag Dr. N. Brockmeyer 2008, hier: S. 105. Dialektologie. Ein Handbuch zur deutschen und allgemeinen Dialektforschung, Bd. 1.2., S. 873 f.

75 Stroh, Cornelia; Urdze, Aina (Hg.): Morphologische Irregularität. Neue Ansätze, Sichtweisen und Daten, S. 105.

76 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 395.

77 Stroh, Cornelia; Urdze, Aina (Hg.): Morphologische Irregularität. Neue Ansätze, Sichtweisen und Daten, S. 105.

78 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 69.

79 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 69.

80 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 69.

81 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 69.

82 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 329.

83 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 329.

84 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 328.

85 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 328.

86 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 69.

87 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 372.

88 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 372.

89 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 385.

90 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 69.

91 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 69 – 70.

92 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 312.

93 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 152.

94 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 464.

95 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 129.

96 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S.69 f.

97 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S.70.

98 Gossens, Jan (Hg.): Niederdeutsch. Sprache und Literatur. Eine Einführung, S. 160

99 Gossens, Jan (Hg.): Niederdeutsch. Sprache und Literatur. Eine Einführung, S. 160

100 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 28.

101 Gossens, Jan (Hg.): Niederdeutsch. Sprache und Literatur. Eine Einführung, S. 159.

102 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 28.

103 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 28.

104 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 28.

105 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 28.

106 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 40.

107 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 88.

108 Begleittext, URL: https://www.geographische-kommission.lwl.org/media/filer_public/ce/bc/cebc54d0-cf57- 4854-a19e-666f2d0e804d/text-blatt1.pdf (23.03.2018), hier: S. 6.

109 Begleittext (23.03.2018), S. 6.

110 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 351.

111 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 169.

112 Begleittext (23.03.2018), S. 6.

113 Begleittext (23.03.2018), S. 6.

114 „Frau“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, URL: https://www.dwds.de/wb/Frau (23.03.2018).

115 Begleittext (23.03.2018), S. 6.

116 Begleittext (23.03.2018), S. 6.

117 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 29 f.

118 Begleittext (23.03.2018), S. 6.

119 Begleittext (23.03.2018), S. 6.

120 Begleittext (23.03.2018), S. 6.

121 vgl. z. B. Experteninterview Dr. Reinhard Goltz, Frage 4.

122 Verwendung des Hyperonyms Westfälische Brechung: Merkmale des Westfälischen, URL: http://www.plattdeutsch-niederdeutsch.net/westf.htm (23.03.2018). Ein Beispiel für die Nichtverwendung des Hyperonyms: Besch, Werner; Knoop, Ulrich; Putschke, Wolfgang; Wiegand, Ernst Herbert (Hg.):

123 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 20 f.

124 Bruns, Alfred: (Fürst-)Bistum Münster.S. 866.

125 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 20 f.

126 Denkler, Markus: Sterbfallinventare: text- und variablenlinguistische Untersuchungen zum Schreibsprachenwechsel in Westfalen (1500-1800), in: Niederdeutsche Studien. Bd. 52, Köln / Weimar / Wien: Böhlau 2006, hier: S. 190 f.

127 Denkler, Markus: Sterbfallinventare: text- und variablenlinguistische Untersuchungen zum Schreibsprachenwechsel in Westfalen (1500-1800), S. 190 f.

128 Denkler, Markus: Sterbfallinventare: text- und variablenlinguistische Untersuchungen zum Schreibsprachenwechsel in Westfalen (1500-1800), S. 190 f.

129 Denkler, Markus: Sterbfallinventare: text- und variablenlinguistische Untersuchungen zum Schreibsprachenwechsel in Westfalen (1500-1800), S. 190 f.

130 Denkler, Markus: Sterbfallinventare: text- und variablenlinguistische Untersuchungen zum Schreibsprachenwechsel in Westfalen (1500-1800), S. 190 f.

131 Gossens, Jan (Hg.): Niederdeutsch. Sprache und Literatur. Eine Einführung, S. 86 f.

132 Experteninterview Dr. Reinhard Goltz, Frage 4.

133 vgl. z. B. Experteninterview Ulrich Tarner und Hannes Demming, Frage 4 und Kapitel zur Wahrnehmungsdialektiologie in: Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 23-26.

134 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 17 f.

135 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 497.

136 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 18.

137 Besch, Werner; Knopp, Ulrich; Putschke, Wolfgang; Wiegend, Ernst Herbert (Hg.): Dialektologie. Ein Handbuch zur deutschen und allgemeinen Dialektforschung. Bd. 1.1, S. 341.

138 Dittmar, Norbert: Transkription. Ein Leitfaden mit Aufgaben für Studenten, Forscher und Laien, in: Qualitative Sozialforschung. Bd. 10, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2009, hier: S. 68-75.

139 Merkmale des Westfälischen, URL: http://www.plattdeutsch-niederdeutsch.net/westf.htm (23.03.2018).

140 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 68.

141 Meyer, Gustav Friedrich: Unsere plattdeutsche Muttersprache. Beiträge zu ihrer Geschichte und ihrem Wesen, St. Peter Ording: Lühr und Dircks 1983, hier: S. 93.

142 vgl. Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 68 und Kaufmann, Julius: Entwurf einer Laut- und Flexionslehre der münsterschen Mundart in ihrem gegenwärtigen Zustande. Zweiter Teil: Flexionslehre, Münster 2012, URL: http://www.lwl.org/komuna/pdf/kaumann_flexionslehre.pdf (24.03.2018), hier: S. 8-18.

143 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 68.

144 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 52.

145 Kaufmann, Julius: Entwurf einer Laut- und Flexionslehre der münsterschen Mundart in ihrem gegenwärtigen Zustande. Zweiter Teil: Flexionslehre, Münster 2012 (24.03.2018), S. 20.

146 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 68.

147 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt, S. 38.

148 Kahl, Klaus-Werner: Wörterbuch des Münsterländer Platt. S. 38.

149 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 78.

150 Die Glocke am Wochenende. Plattdeutschkurs. Samstag, 15. September 2012, URL: http://www.muensterland-wirtschaft.de/916670/KulturTourismus_Julia-Geppert_Seggt-aes-up-Platt.pdf (01.05.2018), hier: S. 1.

151 Die Glocke am Wochenende. Plattdeutschkurs. Samstag, 15. September 2012 (01.05.2018), S. 1.

152 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 77.

153 Freie Universität Berlin. Neon. Nederlands online. Westmünsterländische Dialekte. Plattdeutsch in der Grenzregion. Wörterbuch der westmünsterländischen Mundart, URL: http://neon.niederlandistik.fu- berlin.de/de/plattdeutsch/wb?buchstaben=I (01.05.2018).

154 Freie Universität Berlin. Neon. Nederlands online. Westmünsterländische Dialekte. Plattdeutsch in der Grenzregion. Wörterbuch der westmünsterländischen Mundart (01.05.2018).

155 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 78.

156 Eibl, Karl: Sprachkultur im 18. Jahrhundert. Über die Erzeugung von Gesellschaft und Literatur, URL: https://ids-pub.bsz-bw.de/files/2278/Eibl_Sprachkultur_im_18_Jahrhundert_1985.pdf (08.05.2018), hier S. 118.

157 Denkler, Markus (Hg.): Das münsterländische Platt, S. 78.

Excerpt out of 52 pages

Details

Title
Das münsterländische Platt (Kleiplatt)/Dat mönsterlänner Platt (kleisk Platt)
Subtitle
Eine Gegenwartsanalyse der Sprachpflege im Raum Münster aus varietätenlinguistischer Sicht
College
University of Erfurt  (Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft)
Course
Variation im Deutschen
Grade
1,3
Author
Year
2018
Pages
52
Catalog Number
V454208
ISBN (eBook)
9783668923324
Language
German
Tags
Münsterländer Platt, münsterländisches Platt, Kleiplatt, Varietätenlinguistik, Uli Tarner, Sprachpflege, Lisa Tretow, mönsterlänner Platt, kleisk Platt
Quote paper
Lisa Tretow (Author), 2018, Das münsterländische Platt (Kleiplatt)/Dat mönsterlänner Platt (kleisk Platt), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/454208

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