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Hamburger Persönlichkeitsinventar HPI

Title: Hamburger Persönlichkeitsinventar HPI

Presentation (Elaboration) , 2004 , 6 Pages

Autor:in: Heiko Böttcher (Author)

Psychology - Diagnostics
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit versucht eine kurze Darstellung des Hamburger Persönlichkeitsinventars von Burghard Andresen. Dieses beruht auf dem Konzept der so genannten BIG- Five, das sich seit Beginn der 1980er Jahre zu einem der führenden Modelle in der faktorenanalytischen Persönlichkeitsforschung entwickelt hat. Im Vortrag erfolgte, in der ausufernden Tradition des Testhandbuches stehend, eine umfassende Einführung in diesen Problemkreis und soll hier die Geduld des Rezipienten nicht unnötig durch Wiederholung strapazieren. Dennoch soll an dieser Stelle erwähnt werden, dass auch dieses Modell mit der Anerkennung der ihm zugrunde liegenden, aus der Sprache geschöpften Konstrukte steht und fällt. Konstrukte entziehen sich jedoch ihrer Natur gemäß jedem empirischen Falsifikationsversuch und lassen sich erst recht nicht verifizieren. Dies steht natürlich nicht im Widerspruch zu ihrer möglichen Nützlichkeit. Die Intention der Ausarbeitung soll die Beschränkung auf das Wesentlichste sein, sodass eine abschließende „Zusammenfassung“ dieser Zusammenfassung entbehrlich scheint. Auf einen der Kritik vorbehaltenen Gliederungspunkt konnte ebenfalls verzichtet werden, da diese direkt an den passenden Stellen Eingang fand.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Testmaterial und Grundkonzept

2. Testdurchführung und Auswertung

3. Gütekriterien

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit bietet eine wissenschaftliche Darstellung und kritische Auseinandersetzung mit dem Hamburger Persönlichkeitsinventar (HPI) von Burghard Andresen, wobei der Fokus auf dem zugrunde liegenden Big-Five-Konzept sowie der methodischen Anwendung liegt.

  • Grundlagen und Aufbau des HPI
  • Integration des Faktors Risikobereitschaft
  • Methodik der Testdurchführung und Auswertung
  • Überprüfung der psychometrischen Gütekriterien
  • Kritische Reflexion der theoretischen Modellstruktur

Auszug aus dem Buch

1. Testmaterial und Grundkonzept

Der HPI versteht sich als sinnvolle Ergänzung zu den etablierten Big Five- Inventaren, vor allem durch die Hinzunahme eines weiteren Faktors. Das Problem, dass ein detaillierteres Modell sich zwar womöglich der Wirklichkeit anzunähern vermag, aber dabei an Erklärungswert verlieren kann, scheint hinter dem Vorzug zurückzutreten, dass der neue Faktor reichlich Varianz auf sich vereinigt, die sich nicht schon einem der etablierten fünf Faktoren verpflichtet fühlt. Andresen nannte seine Schöpfung „Risikobereitschaft“ und rechtfertigt ihre Einführung durch umfangreiche und zahlreiche empirische Studien mit insgesamt 4000 Teilnehmern.

Darüber hinaus versucht der Autor im Zuge seiner Optimierung der Big Five- Verfahren das Orthogonalitätsproblem durch rigorose Einhaltung der Selbstbeschränkung auf Rohwert- Korrelationen von maximal r= .30 in seinen Stichproben von über 500 Teilnehmern zu lösen. Dieses vorbildliche Vorgehen steht im krassen Widerspruch zu dem von Andresen konstruierten virtuellen Oktaeder, dessen Ecken die sechs Faktoren bilden und deren Kreuz- und Querverbindungen die von ihm eigentlich ausgemerzten Korellationen zu drei bidimensionalen Subsystemen verdeutlichen sollen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Arbeit gibt einen kurzen Überblick über das HPI und ordnet es in die psychologische Forschung der Big-Five-Modelle ein.

1. Testmaterial und Grundkonzept: Dieses Kapitel erläutert den Aufbau des Tests, die Erweiterung um den Faktor „Risikobereitschaft“ und die theoretische Modellierung der Faktoren in Subsystemen.

2. Testdurchführung und Auswertung: Hier werden die instruktionsbezogenen Vorgaben zur Bearbeitung der 84 Items sowie die anschließende scoring-basierte Auswertung des Inventars beschrieben.

3. Gütekriterien: Der Abschnitt bewertet die Objektivität, Reliabilität und Validität des Verfahrens auf Basis vorliegender empirischer Daten.

Schlüsselwörter

Hamburger Persönlichkeitsinventar, HPI, Big-Five-Modell, Persönlichkeitsforschung, Risikobereitschaft, Testdiagnostik, Faktor, psychometrische Gütekriterien, Reliabilität, Validität, Testdurchführung, Selbstdarstellung, Subsysteme, Persönlichkeitsstruktur, Inventar.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Hamburger Persönlichkeitsinventar (HPI) von Burghard Andresen und bietet eine Zusammenfassung sowie eine kritische Analyse des Testverfahrens.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Mittelpunkt stehen das theoretische Grundkonzept des HPI, die Erweiterung der klassischen Big-Five-Persönlichkeitsmodelle, die praktische Testdurchführung und die empirische Überprüfung der Gütekriterien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine prägnante Darstellung der Funktionsweise und der theoretischen Einbettung des HPI, ergänzt durch eine kritische Betrachtung der methodischen Ansätze des Autors.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für das HPI verwendet?

Das HPI nutzt ein faktorenanalytisches Modell, das auf dem Big-Five-Ansatz basiert, diesen jedoch durch einen zusätzlichen Faktor der „Risikobereitschaft“ erweitert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung des Testmaterials, die Erläuterung der Auswertungsschritte und eine detaillierte Analyse der Testgüte (Objektivität, Reliabilität und Validität).

Welche Schlüsselwörter kennzeichnen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind HPI, Persönlichkeitsinventar, Risikobereitschaft, Big-Five, Validität und psychometrische Testdiagnostik.

Welches Problem identifiziert der Autor bezüglich der sechs Faktoren?

Es besteht eine Inkonsistenz zwischen dem Ziel der Orthogonalität und der Konstruktion von bidimensionalen Subsystemen, die eigentlich korrelierende Strukturen suggerieren.

Warum wird die Normierung des Tests als kritisch betrachtet?

Die vorliegenden Normen erlauben keine differenzierte Auswertung nach demografischen Merkmalen wie Alter, Geschlecht oder Bildungsstand, was die diagnostische Präzision einschränkt.

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Details

Title
Hamburger Persönlichkeitsinventar HPI
College
University of Potsdam
Author
Heiko Böttcher (Author)
Publication Year
2004
Pages
6
Catalog Number
V45426
ISBN (eBook)
9783638428347
ISBN (Book)
9783668336452
Language
German
Tags
Hamburger Persönlichkeitsinventar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Heiko Böttcher (Author), 2004, Hamburger Persönlichkeitsinventar HPI, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45426
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