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Merkmale Agiler Mittelständischer Unternehmen unter Berücksichtigung der Unternehmenskultur

Titel: Merkmale Agiler Mittelständischer Unternehmen unter Berücksichtigung der Unternehmenskultur

Masterarbeit , 2018 , 78 Seiten , Note: 1,8

Autor:in: Rodi Agelopoulou (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die unberechenbare Wettbewerbssituation, die schnellen Marktveränderungen, beschleunigte Innovationszyklen und instabile Kundenverhalten stellen für Unternehmen eine große Herausforderung dar. Es wird immer betont, dass wir in einer VUKA-Welt leben, eine Welt, die durch Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität gekennzeichnet ist. Der Druck der Veränderung erfordert Agilität, die in Folge Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und Beweglichkeit gewährleistet. Die Selbstorganisation und Autonomie haben einen hohen Stellenwert in der agilen Welt. Der patriarchalisch geführte Mittelstand steht vor der größten Herausforderung, denn Agilität bedeutet Machtverlust und das Überdenken alter Wertemuster.

Diese Masterarbeit wird auf Basis von Primär- und Sekundärliteratur, durch eine systematische Literaturrecherche aufgebaut. Es werden gewonnene Erkenntnisse reflektiert und zur Darlegung der Auswirkungen, die auf Unternehmen zukommen aufgezeigt, wenn sie sich dem Wandel nicht anpassen.

Die Autorin wird innerhalb dieser Master-Thesis mehrere Modelle in Bezug auf Agilität betrachten, um im Anschluss, in Anwendung ihrer Forschungsfrage, die Erkenntnisse zu nutzen. Alle Modelle haben etwas gemeinsam, sie verstehen Unternehmen als proaktive soziale Systeme, die aus verschiedenen Elemente zusammengefasst werden, die Komplexitätsbewältigung erfolgt durch Ordnungs- und Verhaltensmustern, die Umwelt wird als Bestimmungsgröße für das Unternehmensgeschehen. Die Master-Thesis bildet das Ergebnis eines zwei Jährigen Studiums an der Donau- Universität in Krems, gefolgt mit dem Abschluss des Master of Business Administration.

Diese Arbeit räumt die Absicht zur Darlegung der Auswirkungen ein, die auf Unternehmen zukommen, wenn Sie sich dem Wandel nicht anpassen. Die Überzeugung der Autorin, beruht auf einen philosophischen Aspekt, der den Stellenwert von Veränderungen im Zusammenhang mit der managementrelevanten Umwelt verdeutlicht. Die Lehre des griechischen Philosophen Heraklit von Ephesos (etwa 540 – 480 v. Chr.) „Panta rhei“, die besagt, dass alles fließt und nichts bleibt, es gibt kein eigentliches Sein, sondern nur ewiges Werden und Wandeln (Platon, Kratylos, 390 v. Chr.). Auch der Wirtschaftswissenschaftliche Aspekt verweist auf ein wettbewerbsintensives und dynamisches Umfeld.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Forschungsfrage

1.3 Ziel der Arbeit

1.4 Geplante Methodik

1.5 Aufbau der Arbeit

2 Theoretischer Hintergrund und Stand der Forschung

2.1 Agilität

2.2 Unternehmenskultur

2.3 Werte und Normen

3 Reifegradmodelle und Agilität

3.1 Das TRAFO-Modell

3.2 Die fünf Levels auf Basis des TRAFO-Modells

4 Der Mittelstand und Agilität

4.1 Die Merkmale einer agilen Unternehmenskultur

4.2 Agilität und Motivation

4.3 Das Konstrukt einer agilen Organisationsstruktur

4.4 Das Konstrukt einer agilen Arbeitsorganisation

4.5 Klassische Organisationsformen und Agilität

4.6 Die Merkmale mittelständischer Unternehmen

4.7 Die Generationen im Unternehmen

4.8 Merkmale, Eigenschaften und Ansätze agiler Führung

5 Hierarchie und Top-Down Ansatz versus Agilität

5.1 Die Kultur des Zulassens

5.2 Das Duale Betriebssystem nach Kotter

5.3 Prinzipien des dualen Systems nach Kotter

5.4 Agilität und Widerstände

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kulturellen Voraussetzungen, die für die Etablierung agiler Arbeitsweisen in patriarchalisch geführten mittelständischen Unternehmen in Deutschland erforderlich sind. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf den Einfluss von Agilität auf die bestehenden Werte und Normen dieser Organisationen.

  • Analyse des Einflusses agiler Prinzipien auf Unternehmenskultur und Werte.
  • Vergleich von klassischen hierarchischen Strukturen mit agilen Organisationsmodellen.
  • Untersuchung der spezifischen Herausforderungen im patriarchalisch geführten Mittelstand.
  • Betrachtung von Reifegradmodellen zur Messung und Begleitung der agilen Transformation.
  • Erforschung der Bedeutung von Führung und Generationenkontext für den Wandel.

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

„Unternehmen sind keine Monolithen mehr. Früher haben sie ihre Beständigkeit und ihre klare Strukturiertheit erfolgreich gemacht. Heute garantiert nur die Anpassungsfähigkeit den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg: Sie müssen sich wie Sanddünen den Witterungsbedingungen entgegenstellen und sich gleichzeitig von ihnen formen lassen.“ (Armutat et al. 2016: 8)

Die unberechenbare Wettbewerbssituation, die schnelle Veränderung des Marktes, beschleunigte Innovationszyklen und das instabile Kundenverhalten stellen auch für Mittelständische Unternehmen eine sehr große Herausforderung dar. Die zum größten Teil familiengeführten Unternehmen „ticken anders als andere Unternehmen: langfristige Ausrichtung anstatt kurzfristiger Renditen, Stabilität an der Unternehmensspitze [...]. Die langjährig gewachsenen Strukturen und die Verbundenheit der Familie mit ihrem Unternehmen sind in der Krise [...] ein erhebliches Risiko“ (Radner 2015: 122).

Die langen Entscheidungswege je nach Hierarchieaufbau, die vom Gründer/-in teils autoritäre Präsenz und Führung der Organisation schaltet jegliche Einbindung der Mitarbeiter/-innen in Entscheidungen aus. „In einem erfolgreichen Unternehmen gilt der Patriarch/-in zudem als Vorbild. Es ist eine unglaubliche Loyalität der Mittarbeiter zum Patriarchen vorhanden. Dadurch halten sie sich mit Kritik an den Entscheidungen des Patriarchen zurück“ (Radner 2015: 142).

Eine schnelle Reaktionsfähigkeit kann dadurch nicht gewährleistet werden und die durch die steigende Komplexität erforderliche Selbstorganisation wird unter diesen Umständen nicht eingebracht werden. Die Fix definierten Prozesse, die unbiegsamen Modelle und Hierarchien würden jeglichen Versuch des Wandels erschweren, da eine Anpassung sehr viel Aufwand und Kommunikation erfordert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenfelder Agilität und Unternehmenskultur ein und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie das Ziel der Masterarbeit.

2 Theoretischer Hintergrund und Stand der Forschung: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen zu Agilität und Unternehmenskultur erarbeitet sowie der theoretische Kontext (VUKA-Welt) hergestellt.

3 Reifegradmodelle und Agilität: Hier wird die Messbarkeit von Agilität durch verschiedene Modelle wie das TRAFO-Modell beleuchtet und die Transformation in Stufen unterteilt.

4 Der Mittelstand und Agilität: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Merkmale mittelständischer Unternehmen, deren Führungskultur sowie die Auswirkungen auf agile Arbeitsorganisation und Führung.

5 Hierarchie und Top-Down Ansatz versus Agilität: Hier werden die Kontraste zwischen klassischen hierarchischen Führungssystemen und agilen Ansätzen (wie dem dualen Betriebssystem) untersucht.

6 Fazit: Das Fazit fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und reflektiert die notwendigen Schritte für einen erfolgreichen kulturellen Wandel in mittelständischen Unternehmen.

Schlüsselwörter

Agilität, Unternehmenskultur, VUKA-Welt, Werte, Normen, Agiles Manifest, Mittelstand, Hierarchie, Patriarchat, Führung, Selbstorganisation, Transformation, Innovationskultur, Veränderungsmanagement, Reifegradmodell.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation hin zu agileren Arbeitsweisen in traditionell geführten mittelständischen Unternehmen und deren kulturellen Auswirkungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Bereiche Organisationsentwicklung, Unternehmenskultur, agile Führung, Veränderungsmanagement und spezifische Charakteristika des deutschen Mittelstands ab.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Welchen Einfluss hat Agilität auf die Werte und Normen von patriarchalisch geführten mittelständischen Unternehmen?

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine systematische Literaturrecherche auf Basis von Primär- und Sekundärliteratur durchgeführt, um Theorien und Konzepte zu reflektieren und die Forschungsfrage zu beantworten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen, verschiedene Reifegradmodelle, die Herausforderungen mittelständischer Strukturen sowie Ansätze zur Implementierung agiler Führung und Netzwerke.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Agilität, Unternehmenskultur, VUKA-Welt, Mittelstand, patriarchalische Führung, Selbstorganisation und Transformation.

Welche Rolle spielt das TRAFO-Modell in dieser Arbeit?

Das TRAFO-Modell dient als ganzheitliches Framework, um die verschiedenen Reifegrade einer agilen Transformation in Organisationen entlang unterschiedlicher Dimensionen einzuordnen.

Wie verhält sich der Patriarch zu agilen Strukturen?

Die Arbeit zeigt, dass eine patriarchale Führung oft im direkten Konflikt mit agilen Werten wie Selbstorganisation und dem Abbau von Hierarchien steht, da der Patriarch meist die Kontrolle behalten möchte.

Ende der Leseprobe aus 78 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Merkmale Agiler Mittelständischer Unternehmen unter Berücksichtigung der Unternehmenskultur
Hochschule
Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung
Veranstaltung
Master of Business Administration, MBA (Leadeship and Management)
Note
1,8
Autor
Rodi Agelopoulou (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
78
Katalognummer
V454825
ISBN (eBook)
9783668867758
ISBN (Buch)
9783668867765
Sprache
Deutsch
Schlagworte
merkmale agiler mittelständischer unternehmen berücksichtigung unternehmenskultur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rodi Agelopoulou (Autor:in), 2018, Merkmale Agiler Mittelständischer Unternehmen unter Berücksichtigung der Unternehmenskultur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/454825
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Leseprobe aus  78  Seiten
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