Die Arbeit vermittelt einen schnellen Überblick über die Formen und Ausprägungen der Deckungsbeitragsrechnung. Dabei wird grundsätzlich zwischen einstufiger, mehrstufiger und mehrdimensionaler Deckungsbeitragsrechnung unterschieden.
Inhaltsverzeichnis
1. Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung
1.1. Kurze Kennzeichnung des Begriffs
1.2. Einstufige Deckungsbeitragsrechnung
1.3. Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung
1.4. Mehrdimensionale Deckungsbeitragsrechnung
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die Arbeit analysiert die Systeme der Deckungsbeitragsrechnung im internen Rechnungswesen, um eine differenzierte Erfolgsanalyse von Produkten und Unternehmensbereichen zu ermöglichen. Ziel ist es, die Funktionsweise und Anwendungsbereiche der einstufigen, mehrstufigen sowie mehrdimensionalen Deckungsbeitragsrechnung darzustellen, um fundierte betriebswirtschaftliche Entscheidungen zu unterstützen.
- Grundlagen der einstufigen Deckungsbeitragsrechnung (Direct Costing)
- Aufschlüsselung und Differenzierung von Fixkostenstufen
- Anwendung der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung zur Erfolgssteuerung
- Erweiterung der Analyse durch mehrdimensionale Deckungsbeitragsrechnungen
- Identifikation von Problemfeldern in der Absatz- und Kostenstruktur
Auszug aus dem Buch
1.3. Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung
Die mehrstufige DBR, auch stufenweise Fixkostendeckungsrechnung genannt, schlüsselt den Fixkostenblock in unterschiedliche Fixkostenstufen auf und lässt so eine differenzierte Erfolgsanalyse der Produktarten und -gruppen sowie Unternehmensbereiche und letztlich der ganzen Unternehmung zu. Sie stellt damit eine Erweiterung der einstufigen DBR dar. Der grundlegende Berechnungsunterschied liegt in dem Abzug der fixen Kosten. Ausgehend von der einstufigen DBR werden die fixen Kosten nun nicht mehr als Block vom Gesamtdeckungsbeitrag abgezogen, sondern vielmehr stufenweise ihrer Zurechnung nach untergliedert; so wird nicht mehr nur ein Deckungsbeitrag ausgewiesen, sondern mehrere. Die Aufspaltung des Fixkostenblocks wird durch die Zurechenbarkeit auf die jeweiligen Bezugsgrößen determiniert. So können Erzeugnisse und Erzeugnisgruppen, aber auch das Produktionsprogramm mögliche Bezugsgrößen darstellen, wenn eine Zurechnung auf Erzeugnisse erfolgt. Wie differenziert die mehrstufige DBR durchgeführt wird, hängt maßgeblich von der gewollten Informationsgewinnung der Unternehmung ab und ist daher dem jeweiligen Unternehmen überlassen, wobei es den Aspekt der Wirtschaftlichkeit zu beachten gilt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung: Einleitendes Kapitel, das den Kontext der Deckungsbeitragsrechnung als Instrument des internen Rechnungswesens absteckt.
1.1. Kurze Kennzeichnung des Begriffs: Definition und Zweck der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung als Methode zur detaillierten Fixkostenanalyse.
1.2. Einstufige Deckungsbeitragsrechnung: Erläuterung des Direct Costing und der Trennung von fixen und variablen Kosten zur Vermeidung von Fehlentscheidungen.
1.3. Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung: Detaillierte Darstellung der stufenweisen Fixkostenzurechnung und der damit verbundenen Erzeugnis- und Bereichsanalyse.
1.4. Mehrdimensionale Deckungsbeitragsrechnung: Vorstellung einer flexibleren Analyseform, die mehrere Dimensionen wie Kundengruppen oder Absatzregionen in die Erfolgsrechnung einbezieht.
Schlüsselwörter
Interne Unternehmensrechnung, Deckungsbeitragsrechnung, Fixkosten, Variable Kosten, Teilkostenrechnung, Einstufige Deckungsbeitragsrechnung, Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung, Mehrdimensionale Deckungsbeitragsrechnung, Preisuntergrenze, Kostenzurechnung, Betriebsergebnis, Fixkostenblock, Erfolgsanalyse, Absatzpolitik, Produktionsprogramm
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die verschiedenen Formen der Deckungsbeitragsrechnung als wesentliche Bestandteile des internen Rechnungswesens zur Unterstützung betriebswirtschaftlicher Kalkulationen.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die zentralen Themen umfassen die Systematik der Kostenaufspaltung in fixe und variable Bestandteile sowie die stufenweise und mehrdimensionale Zurechnung dieser Kosten.
Was ist das primäre Ziel dieser Untersuchung?
Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, mit denen Unternehmen ihre Profitabilität differenziert analysieren können, anstatt sich auf eine pauschale Vollkostenrechnung zu verlassen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Analyse auf Basis betriebswirtschaftlicher Standardliteratur zur Kosten- und Leistungsrechnung.
Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der einstufigen, mehrstufigen und mehrdimensionalen Deckungsbeitragsrechnung sowie deren jeweilige Vor- und Nachteile in der Praxis.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Fixkostendeckung, Deckungsbeitrag, interne Unternehmensrechnung und Kostenstellenanalyse charakterisiert.
Was ist der wesentliche Unterschied zwischen einstufiger und mehrstufiger Rechnung?
Die einstufige Rechnung zieht Fixkosten als einen Block ab, während die mehrstufige Rechnung diese in differenzierte Stufen wie Erzeugnisarten, Kostenstellen oder Unternehmensbereiche unterteilt.
Wann ist eine mehrdimensionale Deckungsbeitragsrechnung sinnvoll?
Sie ist dann sinnvoll, wenn ein Unternehmen neben der Produkt- auch die Kunden- oder Regionalstruktur detailliert analysieren möchte, um gezielte Steuerungsmaßnahmen zu ergreifen.
Warum wird die kurzfristige Preisuntergrenze im Text thematisiert?
Die Kenntnis der kurzfristigen Preisuntergrenze hilft Unternehmen in Phasen der Unterbeschäftigung zu entscheiden, ob eine Produktion zur zumindest teilweisen Fixkostendeckung fortgesetzt werden sollte.
- Arbeit zitieren
- Florian Stephan (Autor:in), 2018, Deckungsbeitragsrechnung. Einstufig, mehrstufig, mehrdimensional, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/454845